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	<title>Hermann Oncken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Harvey Kneeslapper: /* Frühe Jahre und erste Stationen seiner Tätigkeit */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Frühe Jahre und erste Stationen seiner Tätigkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2006-1027-500, Hermann Oncken.jpg|mini|Hermann Oncken (1933)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hermann Gerhard Oncken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1869]] in [[Oldenburg (Oldb)]], [[Großherzogtum Oldenburg]]; † [[28. Dezember]] [[1945]] in [[Göttingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Historiker]] und politischer [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und erste Stationen seiner Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Göttingen Stadtfriedhof Grab Hermann Oncken.jpg|mini|Göttingen, Stadtfriedhof: Grab von Hermann Oncken]]&lt;br /&gt;
Hermann Oncken wuchs als Sohn des Hofkunsthändlers Carl Gerhard Oncken (1839–1925) und seiner Ehefrau Friederike Catharine Hermine Oncken, geb. Krüger (1848–1903), in Oldenburg auf. Er war ein Neffe des Historikers [[Wilhelm Oncken]] (1838–1905) und des Nationalökonomen [[August Oncken]] (1844–1911). Oncken besuchte ab Ostern 1878 das [[Altes Gymnasium Oldenburg|Großherzogliche Gymnasium Oldenburg]] bis zu seinem Abitur 1887. Anschließend studierte er [[Geschichte]], [[Germanistik]] und [[Volkswirtschaftslehre|Volkswirtschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und für zwei Semester an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Dort besuchte er die Vorlesungen des Philosophen [[Kuno Fischer]]. Zurück in Berlin, wo er sich der [[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] Spandovia anschloss und Vorlesungen der Historiker [[Harry Bresslau]], [[Paul Scheffer-Boichorst]], [[Reinhold Koser]] und [[Gustav von Schmoller (Ökonom)|Gustav von Schmoller]] besuchte, wurde er am 11. August 1891 bei [[Max Lenz]], seit 1890 Ordinarius für Neuere Deutsche Geschichte, mit einer Arbeit über oldenburgische Geschichtsquellen des Mittelalters [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Danach war er von 1891 bis 1894 unter [[Georg Sello]] wissenschaftlicher [[Hilfsarbeitskraft#„Hilfsarbeiter“_im_höheren_Dienst|Hilfsarbeiter]] am Großherzoglichen Haus- und Zentralarchiv (heute [[Staatsarchiv Oldenburg]]) in Oldenburg. Zusammen mit Sello gründete er 1892 das &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für das Herzogtum Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; (seit 1915 &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenburger Jahrbücher]]&amp;#039;&amp;#039;). Ab 1894 übernahm Oncken dessen Redaktion, die er noch bis 1904 weiterführte. 1898 [[Habilitation|habilitierte]] sich Oncken wiederum bei Lenz mit der aus der oldenburgischen Landesgeschichte entstandenen Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Graf Christoph von Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; in Berlin und war anschließend als [[Privatdozent]] an der Universität sowie an der [[Preußische Kriegsakademie|Preußischen Kriegsakademie]] tätig. Aus der 1902 geschlossenen Ehe mit Margarethe Weber (1876–1954), der Schwester [[Carl Wilhelm August Weber|August Webers]], gingen drei Kinder hervor, darunter die Kunsthistorikerin [[Alste Horn-Oncken]] (1910–1991). Zum Wintersemester 1905 ging er als Gastprofessor nach [[Chicago]]. 1906 folgte er einem Ruf auf einen Lehrstuhl an die [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]]. 1907 wechselte Oncken an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er den Historischen Lehrstuhl innehatte und einen engen freundschaftlichen Kontakt zu [[Max Weber]] und [[Friedrich Gundolf]] sowie zu seinen Kollegen [[Ernst Troeltsch]], [[Karl Jaspers]] und [[Heinrich Rickert (Philosoph)|Heinrich Rickert]], den Historikern [[Eberhard Gothein]] und [[Karl Hampe (Historiker)|Karl Hampe]], den Staatsrechtlern [[Richard Thoma (Rechtswissenschaftler)|Richard Thoma]] und [[Gerhard Anschütz]] und zu Max Webers Bruder, den Nationalökonomen [[Alfred Weber]] pflegte. Oncken verbrachte insgesamt 16 Jahre in Heidelberg, die als seine wichtigste und erfolgreichste Zeit gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinwendung zur Politik und Tätigkeit während des Ersten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Oncken engagierte sich auch politisch und wurde Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]], deren Heidelberger Stadtorganisation er als Vorsitzender leitete. Als Nachfolger von Ernst Troeltsch vertrat er seit 1915 die Universität Heidelberg in der [[Badische Ständeversammlung#Die Erste Kammer|Badischen Ersten Kammer]], der er bis 1918 angehörte. Bei dieser Tätigkeit kam er mit Prinz [[Max von Baden]], dem späteren Reichskanzler, in Kontakt. Eine Kandidatur Onckens für das 1916 freigewordene Heidelberger [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstagsmandat]] ließ sich allerdings nicht verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1912 trat er mit seinem Vortrag über &amp;#039;&amp;#039;Heeres- oder Flottenverstärkung&amp;#039;&amp;#039; den weitausgreifenden Plänen des [[Alfred von Tirpitz|Großadmirals von Tirpitz]] entgegen, weil sie die Verständigung mit England gefährdeten. Er stimmte darin mit dem damaligen britischen Kriegsminister [[Richard Haldane, 1. Viscount Haldane|Lord Haldane]] überein, den er später als  britischen [[Lordkanzler]] 1913 in London kennenlernte. Hermann Oncken wandte sich vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gegen eine überzogene deutsche Rüstungspolitik und äußerte eine gewisse Kritik an den innenpolitischen Zuständen des wilhelminischen Kaiserreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele seiner Kollegen war Oncken am Beginn des Weltkrieges ein Kriegsbefürworter, der von der Gerechtigkeit der deutschen Sache überzeugt war. Jedoch trat er für gemäßigte Kriegsziele ein und lehnte &amp;#039;&amp;#039;[[Alldeutscher Verband|Alldeutsche]]&amp;#039;&amp;#039; Pläne sowie die Ziele der [[Deutsche Vaterlandspartei|Vaterlandspartei]] ab. Zusammen mit Max Weber und [[Friedrich Meinecke]] widmete er sein politisches Engagement eher dem 1917 gegründeten [[Volksbund für Freiheit und Vaterland]], in dem er für einen [[Verständigungsfrieden]] und Reformen im Inneren eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit zur Zeit der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Für einen moderaten Verständigungsfrieden warb Oncken auch 1919 nach dem Ersten Weltkrieg zusammen mit Max von Baden und Max Weber in der [[Heidelberger Vereinigung]] und setzte sich in der [[Weimarer Republik]] für die parlamentarisch-demokratische Verfassung und die Außenpolitik [[Gustav Stresemann]]s ein. In seinem Aufsatz zur [[Novemberrevolution|Revolution 1918/19]] identifizierte er die Illusionen der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] und den von dieser gegen die politische Führung des Reiches durchgesetzten uneingeschränkten [[U-Boot-Krieg#Erster Weltkrieg|U-Boot-Krieg]], ferner die Schwäche des Kaisers neben der Anziehungskraft der Ideen der [[Februarrevolution 1917|Russischen Revolution]] und dem plötzlichen Eingeständnis der militärischen Niederlage als deren Ursachen. Seit 1923 wirkte er als ordentlicher Professor in [[München]], seit 1928 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oncken begleitete die Politik der Weimarer Republik kritisch, sah sich aber als &amp;#039;&amp;#039;Vernunftrepublikaner&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, die sich mit dem Untergang des Kaiserreichs nur schwer oder gar nicht abfinden konnten. Die außenpolitische Verständigung, wie sie etwa in den [[Verträge von Locarno|Verträgen von Locarno]] und im [[Völkerbund]]sbeitritt 1926 realisiert wurde, befürwortete Oncken. Vorschläge zur [[Reichsreform (Weimarer Republik)|Reichsreform]] lehnte er allerdings ab. 1929 bekannte sich Oncken in der Rede zur Verfassungsfeier der Berliner Hochschule erneut zur Weimarer Republik. Außerdem gehörte er 1932 zu den Unterzeichnern des &amp;#039;&amp;#039;Aufrufs der deutschen Historiker&amp;#039;&amp;#039;, die sich für den Kandidaten der Weimarer Parteien zur Wahl des [[Reichspräsident]]en [[Paul von Hindenburg]] aussprachen. 1928 wurde er erster Stellvertreter des Vorsitzenden der [[Historische Reichskommission|Historischen Reichskommission]] Friedrich Meinecke, mit dem er die &amp;#039;&amp;#039;[[Klassiker der Politik]]&amp;#039;&amp;#039; herausbrachte. Nach Meineckes Ausscheiden im Frühjahr 1934 wurde er dessen Nachfolger. 1932 wurde er – wiederum als Nachfolger Meineckes – in die [[Berliner Mittwochsgesellschaft]] aufgenommen, der er bis 1944 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit zur Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Januar 1933 geriet Oncken zunehmend in Gegensatz zu den neuen Machthabern, deren Politik &amp;#039;&amp;#039;seinem Wesen und Denken völlig zuwider war.&amp;#039;&amp;#039; Obwohl er direkte Äußerungen vermied, wurde er Ende 1934 zum Opfer einer von seinem ehemaligen Schüler [[Walter Frank]] geführten Hetzkampagne. Auslöser war Onckens Rede über die &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen des Geschichtsbildes in revolutionären Epochen&amp;#039;&amp;#039;, die er in der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] sowie im Großen Auditorium der Berliner Universität gehalten hatte. In dieser Rede beschrieb Oncken die Umwertung der deutschen Geschichte seit 1933 als ein &amp;#039;&amp;#039;Nebeneinander von fruchtbaren Gedanken..., aber auch von zeitgebundener Willkür, die in einzelnen Fällen auch vor gewagten Hypothesen und unechtem Material nicht zurückscheu(e).&amp;#039;&amp;#039; Diese Auffassung stand im krassen Gegensatz zur Geschichtsdeutung im Nationalsozialismus und Frank antwortete am 3. Februar 1935 mit einem Schmähartikel im &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]],&amp;#039;&amp;#039; der auch in einer oldenburgischen Zeitschrift nachgedruckt wurde. Als Strafmaßnahme forderte Frank bei [[Bernhard Rust]], [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung|Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung]], das Ende der Lehrtätigkeit Onckens. Der Forderung wurde entsprochen und ab dem 7. Februar 1935 fielen Onckens Vorlesungen an der Universität Berlin aus. Den Studenten wurde dies lediglich mittels Anschlag am [[Schwarzes Brett|Schwarzen Brett]] der Universität mitgeteilt. Am 23. Juli 1935 unterzeichnete [[Adolf Hitler|Hitler]] Onckens Entpflichtungsurkunde, womit er zwangsemeritiert war; lediglich seine Schüler [[Gerhard Ritter]] und [[Anton Ritthaler]] sowie Friedrich Meinecke hatten ihn öffentlich verteidigt.&amp;lt;ref&amp;gt;René Betker: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Oncken (1869–1945) – Auszug aus der Magisterarbeit „Das Historische Seminar der Berliner Universität im &amp;#039;Dritten Reich&amp;#039;, unter besonderer Berücksichtigung der ordentlichen Professoren“&amp;#039;&amp;#039;, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auflösung der &amp;#039;&amp;#039;Historischen Reichskommission&amp;#039;&amp;#039; hatte Rust bereits im März angeordnet. Stattdessen wurde im Oktober 1935 das &amp;#039;&amp;#039;[[Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, dessen [[Präsident (Verwaltung)|Präsident]] Walter Frank wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensende ===&lt;br /&gt;
Nach Onckens Entfernung aus Universität und allen Forschungsinstitutionen kam seine wissenschaftliche Tätigkeit bis auf wenige Publikationen zum Erliegen. Etwa 1943 verließ Oncken Berlin und lebte zunächst in Breslau und später in [[Göttingen]], wo er am 28. Dezember 1945 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaft in Akademien ===&lt;br /&gt;
Oncken war Mitglied zahlreicher deutscher und ausländischer wissenschaftlicher Akademien u. a. der Badischen Historischen Kommission (1907), der Historischen Kommission für das Reichsarchiv und der [[Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften|Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] in München (1920), der [[Kommission für bayerische Landesgeschichte]] (1927), der Societas Hungarorum Histórica (1929). Weiterhin war er korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (1929),&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|2255 |Name=Hermann Oncken |Kommentar=mit Link zum Nachruf |Datum=9. Dezember 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] und der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Gesellschaft der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/hermann-gerhard-karl-oncken/| titel=Mitglieder: Hermann Gerhard Karl Oncken| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1932 war er ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-hermann-gerhard-karl-oncken-2023| titel=Mitglieder – historisch: Hermann Gerhard Karl Oncken| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er den Sitz seines verstorbenen Lehrers Max Lenz einnahm; seit 1922 war er korrespondierendes Mitglied der Akademie. Die 1925 von ihm zusammen mit [[Georg Pfeilschifter]] gegründete [[Deutsche Akademie (1925)|Deutsche Akademie]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf von [[Anton Ritthaler]] auf Georg Pfeilschifter in der September-Ausgabe {{Webarchiv | url=https://www.monarchieforum.org/ARCHIV/WeisseBlaetter/SEPTEMBER1936.pdfAusgabe | wayback=20110821115617 | text= 1936}} (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB) der &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Blätter|Weißen Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 276–277.&amp;lt;/ref&amp;gt; in München ist die Vorläuferin der heutigen [[Goethe-Institut]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schnabel]] (1887–1966), Promotion 1910&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Ritter]] (1888–1967), Promotion 1912, Habilitation 1921&lt;br /&gt;
* [[Hans Rothfels]] (1891–1976), Promotion 1918&lt;br /&gt;
* [[Egmont Zechlin]] (1896–1992), Promotion 1922&lt;br /&gt;
* [[Ernst Simon (Philosoph)|Ernst Simon]] (1899–1988), Promotion 1923&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hallgarten]] (1901–1975), Promotion 1925&lt;br /&gt;
* [[Otto Vossler]] (1902–1987), Promotion 1925, Habilitation 1929&lt;br /&gt;
* [[Walter Frank]] (1905–1945), Promotion 1927&lt;br /&gt;
* [[Michael Freund (Politikwissenschaftler)|Michael Freund]] (1902–1972), Promotion 1928&lt;br /&gt;
* [[Paul Kluke]] (1908–1990), Promotion 1931&lt;br /&gt;
* [[Margret Boveri]] (1900–1975), Promotion 1932&lt;br /&gt;
* [[Shepard Stone]] (1908–1990), Promotion 1932&lt;br /&gt;
* [[Fritz Hellwig]] (1912–2017), Promotion 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Hermann Oncken befindet sich im [[Niedersächsisches Landesarchiv|Niedersächsischen Landesarchiv]], [[Niedersächsisches Landesarchiv (Standort Oldenburg)|Standort Oldenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=b2951 |titel=NLA OL Dep 84 – Arcinsys Detailseite |zugriff=2017-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Oncken schrieb mehrere Biographien und edierte mehrbändige Quellenwerke, u.&amp;amp;nbsp;a. legte er 1904 die erste Biographie über [[Ferdinand Lassalle]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Kritik der oldenburgischen Geschichtsquellen im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Berlin 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lamprechts Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;, 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lassalle. Zwischen Marx und Bismarck&amp;#039;&amp;#039;, Frommann, Stuttgart 1904, 5. Aufl. 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf von Bennigsen. Ein deutscher liberaler Politiker&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., DVA, Stuttgart 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historisch-politische Aufsätze und Reden&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Oldenbourg, München 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und der Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Teubner, Leipzig u. Berlin, 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das alte und das neue Mitteleuropa. Historisch-politische Betrachtungen über deutsche Bündnispolitik im Zeitalter Bismarcks und im Zeitalter des Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, Perthes, Gotha 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die weltgeschichtlichen Probleme des großen Krieges&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag, gehalten am 7. Oktober 1917 in der Handelshochschule zu Königsberg i. Preußen, Heymann, Berlin 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Klebs zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Nachruf, Heidelberg 1918. Einführung zu: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Carl Burckhardt von Georg Klebs&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Rankes Frühzeit&amp;#039;&amp;#039;, Perthes, Gotha 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Utopie des Thomas Morus und das Machtproblem in der Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;, Carl Winter, Heidelberg 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rheinpolitik Kaiser Napoleons III. von 1863–1870 und der Ursprung des Krieges von 1870/1871&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bde., DVA, Stuttgart 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Napoleon III. und der Rhein. Der Ursprung des Krieges von 1870/71&amp;#039;&amp;#039; (separat publizierte Einleitung von &amp;#039;&amp;#039;Die Rheinpolitik Kaiser Napoleons III. von 1863 bis 1870&amp;#039;&amp;#039;), DVA, Stuttgart 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großherzog Friedrich I. von Baden und die deutsche Politik von 1854–1871&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., DVA, Stuttgart 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich und die Vorgeschichte des Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Barth, Leipzig 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Begründung des Zollvereins&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bde., R. Hobbing, Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cromwell. Vier Essays über die Führung einer Nation&amp;#039;&amp;#039;, Grote, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nation und Geschichte. Reden und Aufsätze 1919–1935&amp;#039;&amp;#039;, Grote, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sicherheit Indiens. Ein Jahrhundert englischer Weltpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Grote, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=[[Wolfgang Günther (Historiker)|Wolfgang Günther]] | Titel= Oncken, Karl Hermann Gerhard| Sammelwerk=[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]]| Seiten=537–541| Online=[https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/content/pageview/909951 Landesbibliothek Oldenburg digital]|ISBN=3-89442-135-5|Verlag=Isensee|Ort= Oldenburg|Datum= 1992}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Hermann Oncken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ruperto Carola. Mitteilungen der Universität Heidelberg&amp;#039;&amp;#039; 9 (1959), S. 13 ff.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Ritter]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedächtnis von Hermann Oncken&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geistige Welt&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1946.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schwabe (Historiker)|Klaus Schwabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Oncken.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Ulrich Wehler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Historiker&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1971, S. 189–205.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|538|539|Oncken, Karl Hermann Gerhard|[[Christoph Studt]]|118589997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118589997}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/022791}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Landtagsprotokolle/topic/view/792873?q=351 Redebeiträge] von Hermann Oncken im Badischen Landtag in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118589997|titel=Oncken, Hermann Gerhard Karl|datum=2023-08-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118589997|LCCN=n/84/802545|VIAF=2600978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oncken, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Preußische Kriegsakademie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oncken, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karl Hermann Gerhard Oncken (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und politischer Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldb)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Harvey Kneeslapper</name></author>
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