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	<title>Hermann Nuding - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-30T00:54:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Christian Nuding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juli]] [[1902]] in [[Urbach (Remstal)|Oberurbach]]; † [[31. Dezember]] [[1966]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nuding wuchs als ältestes von elf Kindern in einer Arbeiterfamilie auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese und die folgenden Angaben, soweit nicht anders belegt: Gottfried Hamacher unter Mitarbeit von André Lohmar, Herbert Mayer, Günter Wehner und Harald Wittstock: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung &amp;quot;Freies Deutschland&amp;quot;. Kurzbiografien,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, 2. erw. Aufl., S. 155, siehe: [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf PDF].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abschluss der [[Volksschule]] machte er eine Ausbildung zum [[Weißgerber]]. Er organisierte sich in den Freien Gewerkschaften und 1918 im [[Spartakusbund]]. 1919 trat er der Freien Sozialistischen Jugend, d. h. dem späteren ([[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD), und der [[KPD]] bei. 1923–1924 hielt er sich unter dem Namen „Jimmy Hill“ für die [[Internationale Arbeiterhilfe]] (IAH) in den USA auf. Er schloss sich in dieser Zeit der [[Communist Party USA|Kommunistischen Partei der USA (CPUSA)]] an. Anschließend war er als Politischer Sekretär des württembergischen KJVD und in der Bezirksleitung seiner Partei tätig. 1927/28 war er Schüler der [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Leninschule]] in Moskau und von 1928 bis zur [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] arbeitete er als hauptamtlicher Mitarbeiter in verschiedenen regionalen Gliederungen der KPD (Düsseldorf, Solingen, Hagen, Oberschlesien u. a.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;www-ddr&amp;quot;&amp;gt;{{WWW-DDR|id=hermann-nuding|lemma=Hermann Nuding|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=2545}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel dazu hatte er Funktionen in der [[Deutscher Freidenker-Verband|Gemeinschaft proletarischer Freidenker („Freidenkerverband“)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichstagsbrand]] am 28. Februar 1933 wurde er festgenommen und für 16 Monate in einem Konzentrationslager inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www-ddr&amp;quot; /&amp;gt; 1934 flüchtete er nach der Freilassung zunächst nach Prag, dann in die UdSSR. Dort war er im Rahmen der Komintern und für die Auslandsleitung der KPD tätig. Von 1935 bis 1937 leitete er in Prag und in Paris die Abwehrarbeit und den [[Militärpolitischer Apparat|Nachrichtendienst der KPD]] als Nachfolger von [[Hans Kippenberger]], wurde aber 1937/38 wegen „schwerwiegender Wachsamkeitsfehler“ seiner Funktion enthoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wechselte er nach [[Frankreich]] ([[Lyon]]), wurde 1939/40 im [[Camp de Gurs|Lager Gurs]] oder im [[Chambaran|Lager Chambaron]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu gibt es widersprüchliche Angaben bei &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in der DDR&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; interniert, flüchtete von dort und schloss sich der [[Résistance]] im Maquis Haut Savogon an, die im weiteren Verlauf mit den [[Francs-tireurs et partisans|Francs-tireurs et Partisans Français (FTPF)]] zusammenarbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Kluth: &amp;#039;&amp;#039;Die KPD in der Bundesrepublik. Ihre politische Tätigkeit und Organisation 1945-1956.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1959, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Tarnname lautete „Jean“ bzw. „Jean Bauer“. Ab Ende 1942 lebten er und seine Frau [[Paula Rueß|Paula]] für einige Monate in einem abgelegenen Haus oberhalb von [[Dieulefit]], das sie mit dem Ehepaar [[Louis Aragon]] und [[Elsa Triolet]] teilten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lachlan MacKinnon: The Lives of Elsa Triolet, London 1992, S. 138f. ISBN 978-0-7011-3065-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1944 war er Redakteur für Publikationen der Widerstandsorganisation [[Freie Deutsche Bewegung|Bewegung Freies Deutschland im Westen]] (Comité „Allemagne libre“ pour l’Ouest, CALPO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1945 war er an der Reorganisation der KPD in den [[Trizone|Westzonen]] beteiligt. Mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und war dort im Parteivorstand. Er war zweiter Vorsitzender der KPD in Württemberg und ab 1946 Mitglied der ernannten [[Vorläufige Volksvertretung für Württemberg-Baden|Vorläufigen Volksvertretung]], der [[Verfassunggebende Landesversammlung Württemberg-Baden|Verfassunggebenden Landesversammlung]] und danach bis 1950 des [[Landtag von Württemberg-Baden|Landtags]] von [[Württemberg-Baden]]. Nuding wurde 1948 in das Sekretariat des Parteivorstands gewählt und leitete die Abteilung Arbeit und Sozialpolitik. 1949 wurde er Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestags]] in dessen erster [[Legislaturperiode]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DRAFD&amp;quot;&amp;gt;Gottfried Hamacher unter Mitarbeit von André Lohmar, Herbert Mayer, Günter Wehner, Harald Wittstock:&amp;#039;&amp;#039; Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung &amp;quot;Freies Deutschland&amp;quot;. Kurzbiografien,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, 2. erw. Aufl., S. 155, siehe: [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf PDF].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1949 entwickelte sich im Sekretariat „eine harte Auseinandersetzung um die Richtung der Gewerkschaftspolitik“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Judick]]/[[Josef Schleifstein]]/[[Kurt Steinhaus]], KPD 1945-1968: 1945-1952, Frankfurt a. M. 1989, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nuding hatte „Bedenken gegen sektiererische Tendenzen in der Gewerkschaftsarbeit.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Bunke, Die KPD in Bremen, Köln 2001, S. 198; Eugen Eberle/Peter Grohmann, Die schlaflosen Nächte des Eugen E. Erinnerungen eines neuen schwäbischen Jacobiners, Stuttgart 1982, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeint war damit die Initiierung von „Arbeiterkomitees“, die sich kritisch mit den Gewerkschaften des [[DGB]] auseinandersetzten und auf die der DGB mit einem Unvereinbarkeitsbeschluss reagierte. Ein weiterer Konfliktpunkt war Nudings Haltung zur Remilitarisierung. Im Zusammenhang der Proteste gegen die westdeutsche Wiederbewaffnung erklärte er, auch gegen „amerikanische Intervenisten“ nicht kämpfen zu wollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot;&amp;gt;Martin Jung: [https://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016337/images/index.html?seite=382 &amp;#039;&amp;#039;Nuding, Hermann Christian&amp;#039;&amp;#039;]. In: Neue Deutsche Biographie (NDB), Bd. 19, Berlin 1999, S. 368f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1950 sei Nuding dann dem Vorwurf des „Opportunismus“ ausgesetzt gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Kluth: &amp;#039;&amp;#039;Die KPD in der Bundesrepublik. Ihre politische Tätigkeit und Organisation 1945-1956.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1959, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit [[Hugo Ehrlich]], [[Walter Fisch]], [[Erich Jungmann]], [[Josef Schleifstein]] und [[Rudolf Singer (Politiker, 1915)|Rudolf Singer]] wurde er als Mitglied des Sekretariats abgelöst&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Bunke, Die KPD in Bremen, Köln 2001, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner übrigen Funktionen entbunden. Am 20. April 1951 legte er auch sein Bundestagsmandat nieder. Dies geschah nach eigener Angabe aus gesundheitlichen Gründen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot; /&amp;gt; nach anderer Ansicht auf eine Weisung des Politbüros der SED hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www-ddr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juni 1955 war Nuding Angestellter der KPD und ging dann in Rente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DRAFD&amp;quot; /&amp;gt; Er blieb ein Ratgeber von Funktionsträgern seiner Partei in gewerkschaftlichen Fragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Nuding war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit [[Paula Rueß|Paula Kopp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung unserer Partei und die organisatorischen Aufgaben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Material zur Berichterstattung vom Bezirksparteitag der KPD Nordwürttemberg/Baden am 30./31. März 1946.&amp;#039;&amp;#039; s. n., Karlsruhe 1946, S. 7 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hermann-nuding|lemma=Nuding, Hermann|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=2545}}&lt;br /&gt;
* [[Jens Klocksin]]: &amp;#039;&amp;#039;Kommunisten im Parlament: die KPD in Regierungen und Parlamenten der westdeutschen Besatzungszonen und der Bundesrepublik Deutschland (1945–1956)&amp;#039;&amp;#039;, Verlag im Hof, Bonn 1993&lt;br /&gt;
* Hans Kluth: &amp;#039;&amp;#039;Die KPD in der Bundesrepublik. Ihre politische Tätigkeit und Organisation 1945-1956&amp;#039;&amp;#039;. Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1959, S. 128.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|368|369|Nuding, Hermann Christian|Martin Jung|138267472}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nuding, Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|753}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/fac84cc5-e5e9-421a-87f2-0e12a1736dbf/ Nachlass BArch NY 4142]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138267472|VIAF=88311129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nuding, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Württemberg-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Vorläufigen Volksvertretung für Württemberg-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstands der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Komitee Freies Deutschland für den Westen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nuding, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nuding, Hermann Christian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdL, MdB, SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Urbach (Remstal)|Oberurbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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