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	<title>Hermann Niehoff (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:00:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Niehoff_(General)&amp;diff=1825692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ASIrevi2024: /* Leben */ heroisierender Artikel</title>
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		<updated>2023-08-23T11:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; heroisierender Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Heinrich Johann Niehoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1897]] in [[Papenburg]]; † [[5. November]] [[1980]] in [[Riegsee (Gemeinde)|Riegsee]]) war als deutscher Berufsoffizier im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Regiments- und Divisionsführer und bei Kriegsende [[General der Infanterie]] und Festungskommandant von [[Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mit Abschluss des [[Abitur]]s trat Niehoff während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1915 in das [[Infanterie-Regiment „Herzog Ferdinand von Braunschweig“ (8.&amp;amp;nbsp;Westfälisches) Nr.&amp;amp;nbsp;57]] als [[Fahnenjunker]] ein und kam mit seinem Regiment direkt an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Hier wurde er am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1916 zum [[Leutnant]] befördert und beendete den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als [[Kompaniechef|Kompanieführer]]. Für sein Wirken hatte Niehoff beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und das Hamburger [[Hanseatenkreuz]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin 1930, S.&amp;amp;nbsp;45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges betätigte er sich im „[[Freikorps#Nach_dem_Ersten_Weltkrieg_(1918–1923)|Freikorps]] Wesel“ und wurde anschließend in die [[Reichswehr]] übernommen. Dort diente er zunächst im [[17. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|17.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Regiment]], wurde am 1.&amp;amp;nbsp;April 1925 zum [[Oberleutnant]] befördert und wechselte dann in das I.&amp;amp;nbsp;Bataillon des [[16. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|16.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Regiments]] in [[Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er unter anderem von 1940 bis 1943 Kommandeur des Infanterie-/Grenadier-Regiments 464 der [[253. Infanterie-Division (Wehrmacht)|253.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division]]. In dieser Eigenschaft war er am 29. September 1941 mit der [[Ehrenblattspange#Ehrenblattspange des Heeres|Ehrenblatt des Heeres]] sowie am 6. Januar 1942 mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold ausgezeichnet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 569.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von April 1943 bis Anfang März 1945 war Niehoff Kommandeur der [[371. Infanterie-Division (Wehrmacht)|371.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division]]. Seine Truppen wurden im März 1944 mehrere Wochen im [[Kessel von Kamenez-Podolski]] eingeschlossen. Nachdem er am 15. Juni 1944 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] erhalten hatte, wurde ihm am 5. März 1945 das Eichenlaub (764. Verleihung) dazu verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Am 7. März 1945 folgte er Generalmajor [[Hans von Ahlfen]] während der [[Schlacht um Breslau]] als Kommandant der zur „Festung“ erklärten Stadt nach. Er wurde am 1.&amp;amp;nbsp;April zum General der Infanterie befördert. Am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 kapitulierte Niehoff und übergab Breslau als Ruinenfeld an die [[Rote Armee]], nachdem führende Breslauer Vertreter der Kirchen ihn dazu gedrängt hatten. Niehoff wurde von der sowjetischen Justiz wegen [[Kriegsverbrechen]] zum Tode verurteilt und anschließend zu 25 Jahren Gefängnis begnadigt. Er kehrte Ende 1955 aus sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft]] nach Westdeutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete Niehoff in der Industrie und schrieb zahlreiche Artikel zum Untergang Breslaus. Im Jahre 1959 veröffentlichte er gemeinsam mit Hans von Ahlfen im Verlag [[Gräfe und Unzer]] das Buch &amp;#039;&amp;#039;So kämpfte Breslau&amp;#039;&amp;#039;, das ein großer kommerzieller Erfolg wurde und dem bereits ein Jahr später eine zweite erweiterte Auflage folgte. Er zog nach [[Leichlingen]] an der Wupper und anschließend in das bayrische Riegsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die rechtsextreme [[National-Zeitung (München)|National-Zeitung]] porträtierte Niehoff im Juli 1999 in ihrer Serie „Große deutsche Soldaten – unsterbliche Helden“. Laut National-Zeitung war Niehoff eine „Zierde des deutschen Soldatentums“; er habe bereits im „Freikorps Wesel in todesmutigen Kampf“ gestanden, habe zu den „heldenhaften Verteidigern von Breslau“ gezählt und habe dabei „alle Angriffe der Bolschewisten“ abgewehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;National-Zeitung 29/1999 (16. Juli 1999), S.&amp;amp;nbsp;10. Zitiert bei: Fabian Virchow: &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Zivilismus. Internationale Beziehungen und Militär in den politischen Konzeptionen der extremen Rechten.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-15007-9, S.&amp;amp;nbsp;396.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Serie wurden ausschließlich dem NS-Regime treu ergebene Soldaten gewürdigt, zum Teil unter Verwendung von sprachlichen Formeln der Wehrmachts- und NS-Propaganda.&amp;lt;ref&amp;gt;Virchow, &amp;#039;&amp;#039;Zivilismus&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Politikwissenschaftler [[Fabian Virchow]] ordnet die Serie in „die Vorstellung der extremen Rechten von den auf die Tat orientierten, den Lauf des Geschehens/der Geschichte im Interesse des ‚nationalen‘ oder ‚[[Völkische Bewegung|völkischen]]‘ Kollektivs gestaltenden Männern“ ein. Die Charakterisierungen verwiesen „zugleich auf eine Konzeptualisierung von [[Männlichkeit]], deren Profil – sehr vereinseitigt – durch Eigenschaften wie ‚Härte‘, ‚Opferbereitschaft‘, ‚Todesmut‘, ‚Tapferkeit‘, ‚Zähigkeit‘, ‚Schneid‘ oder ‚Steherqualitäten‘ zu markieren wäre“.&amp;lt;ref&amp;gt;Virchow, &amp;#039;&amp;#039;Zivilismus&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;394.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Sebastian Rosenboom gibt es allerdings keine Quellenbelege dafür, dass er tatsächlich am Ruhrkampf teilgenommen hat, ebenso wenig, dass er in sowjetischer Kriegsgefangenschaft zum Tode verurteilt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Keilig: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1983, ISBN 3-7909-0202-0, S.&amp;amp;nbsp;242.&lt;br /&gt;
* Sebastian Rosenboom: &amp;#039;&amp;#039;Niehoff, Hermann Heinrich Johann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte]] (Hrsg.), [[Emsländische Geschichte]] 27, Haselünne 2020, S. 355–377.&lt;br /&gt;
* Karol Jonca, Alfred Konieczny: &amp;#039;&amp;#039;Festung Breslau.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 83-04-04377-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104541148|VIAF=162440979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Niehoff, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Niehoff, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Niehoff, Hermann Heinrich Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Papenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. November 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Riegsee (Gemeinde)|Riegsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ASIrevi2024</name></author>
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