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	<title>Hermann Muhs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;sup-tags→details⚠ sup-tags→details⚠/ . -p &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Muhs.jpg|mini|Porträt von Hermann Muhs (aufgenommen 1933)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Muhs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1894]] in [[Barlissen]]; † [[13. April]] [[1962]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]), [[Staatssekretär]] und geschäftsführender [[Reichsministerium für die Kirchlichen Angelegenheiten|Reichsminister für die Kirchlichen Angelegenheiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Göttingen ===&lt;br /&gt;
Nach der Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] studierte Muhs [[Rechtswissenschaft]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1922 über „Das Notverordnungsrecht nach Landstaatsrecht“ an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] zum [[Doktor der Rechte]]. Er erhielt die Zulassung als [[Rechtsanwalt]], eröffnete eine Anwaltskanzlei und war später auch Notar. Zum 1. September 1929 trat er der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 152.594).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/29961276&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1932 bis 1933 saß er im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]. 1932 wurde er kurzzeitig Gauleiter der NSDAP. Als Fraktionsvorsitzender der NSDAP im Göttinger [[Bürgervorsteherkollegium]] (in dem Muhs seit 1929 war) engagierte sich Muhs noch im Wahlkampf der NSDAP für die [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl am 5. März 1933]]. Die Historikerin [[Cordula Tollmien]] urteilte, Muhs sei in dieser Zeit „zweifellos der führende Kopf der Göttinger Nationalsozialisten“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cordula Tollmien |url=https://ediss.uni-goettingen.de/handle/11858/00-1735-0000-0022-5D5D-9 |titel=Nationalsozialismus in Göttingen, (1933–1945), S. 74 |werk=Diss. an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen |datum=1998-11 |abruf=2017-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter des späteren Göttinger Oberbürgermeisters [[Albert Gnade]] äußerte zu Muhs: „Muhs spielte hier in Göttingen eine große Rolle. Er war der engste Freund meines Vaters.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Klaus Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hermann Muhs (1894–1962). Eine biographische Skizze in zwei Teilen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1: Vom Göttinger Jurastudenten zum nationalsozialistischen Regierungspräsidenten in Hildesheim. Bd. 81 (2009), S. 75–116 (hier S. 80).&amp;lt;/ref&amp;gt; Muhs startete noch im März 1933 eine Kampagne gegen die Göttinger Stadtverwaltung und organisierte eine NSDAP-Massenkundgebung, an der 8.000 Göttinger teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Hansjörg Gutberger waren wichtige Akteure der NS-Raumordnungspolitik mit Göttingen und seinem regionalen Umfeld eng verbunden. Er nennt u.&amp;amp;nbsp;a. [[Konrad Meyer]], [[Kurt Brüning]], [[Artur von Machui]] und [[Herbert Morgen]]. Zudem die literarischen Stichwortgeber [[Hans Grimm]] und [[Heinrich Sohnrey]] (vgl. https://www.arl-net.de/system/files/media-shop/pdf/ab/ab_029/02_Gutberger.pdf), S. 9–12.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hildesheim ===&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Muhs am 26. März 1933 [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] in [[Hildesheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cordula Tollmien |url=https://ediss.uni-goettingen.de/handle/11858/00-1735-0000-0022-5D5D-9 |titel=Nationalsozialismus in Göttingen, (1933–1945), S. 78–81. |werk=Diss. an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen |datum=1998-11 |abruf=2017-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich war er im [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen (BNSDJ)]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee425&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 425.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 war er auch Mitglied im [[Provinziallandtag der Provinz Hannover]]. Nach Klaus Arndt war Muhs in seiner Zeit als Regierungspräsident für den Arbeitseinsatz im [[KZ Moringen]] verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Aufstieg-und-Fall-eines-NS-Funktionaers.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Muhs wechselte bald nach Berlin. Im Dezember 1936 traf beim Landeskirchenamt die Nachricht ein, dass der Herr Reichsminister [[Hanns Kerrl]] „den Regierungspräsidenten Dr. Muhs aus Hildesheim zur ‚Dienstleistung in das [[Reichsministerium für die Kirchlichen Angelegenheiten|Ministerium für kirchliche Angelegenheiten]] sowie in die [[Reichsstelle für Raumordnung]] einberufen und ihn zu seinem Stellvertreter in beiden Geschäftsbereichen‘ bestellt hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 76.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin ===&lt;br /&gt;
Am 20. April 1937 wurde Muhs durch [[Adolf Hitler|Hitler]] zum Staatssekretär ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Belegt durch eine Zeitungsnotiz in der &amp;#039;&amp;#039;Hildesheimer Zeitung und Anzeigen&amp;#039;&amp;#039;, 20.4.1937; 22. 4.1937 (vgl. Klaus Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hermann Muhs (1894–1962). Eine biographische Skizze in zwei Teilen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1: Vom Göttinger Jurastudenten zum nationalsozialistischen Regierungspräsidenten in Hildesheim. Bd. 81 (2009), S. 75–116 (hier S. 109)).&amp;lt;/ref&amp;gt; Muhs’ [[Gleichschaltung]]sbemühungen einerseits und seine theologische Inkompetenz andererseits stießen in Kirchenkreisen immer wieder auf Widerstand. Da Kirchenminister Hanns Kerrl wegen Krankheit öfter ausfiel („Reichskurminister“), trat sein Staatssekretär und „ständiger Vertreter“ häufiger in den Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Muhs gegen den Befehl von [[Heinrich Himmler|Himmler]], der die Distanz der [[Schutzstaffel|SS]] zur Kirche markieren wollte, 1941 in Uniform am Begräbnis des Kölner Kardinals [[Karl Joseph Schulte]] teilgenommen hatte, wurde er im Rang eines [[SS-Oberführer]]s (vergleichbar zwischen Oberst und Generalmajor) aus der SS entlassen (SS-Nummer 54.402). Trotzdem führte Muhs nach dem frühen Tod Kerrls (im Dezember 1941) bis 1945 das Ministerium kommissarisch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muhs’ Bedeutung für die NS-Kirchenpolitik ==&lt;br /&gt;
Nach Klaus Arndt gelang es Muhs &amp;quot;sich als zentraler Amtsträger der nationalsozialistischen Kirchenpolitik zu etablieren und in der Öffentlichkeit darzustellen.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 81.&amp;quot;&amp;gt;Klaus Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hermann Muhs (1894–1962). Eine biographische Skizze in zwei Teilen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2: Von Hildesheim über Hannover nach Berlin. In: Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim. Hildesheim: Gerstenberg; Bd. 82 (2010), S. 71–125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Muhs sicherte sich durch den Ausbau der Finanzabteilungen innerhalb des Reichskirchenministeriums &amp;quot;erheblichen Einfluss auf die innerkirchlichen Entscheidungsprozesse&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 81.&amp;quot; /&amp;gt;: &amp;quot;Er widersetzte sich dem kirchlichen Einigungswerk der evangelischen Kirche (...) Er verweigerte Zahlungen an den [[Lutherrat]], er griff in Personalentscheidungen ein und ging gegen Pfarrer der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] mit Staatsgewalt vor.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; details=&amp;quot;S. 81.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Niemöller]] im Juni 1937 zu seinem Widersacher Hermann Muhs:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das deutsche Volk meint, dass es nicht recht sei, wenn über die Predigt der evangelischen Kirche nicht der Herr Christus, sondern Herr Muhs bzw. die Staatspolizei mit rechtlicher Wirkung zu bestimmen hat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Arndt 2010:79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Muhs’ Rolle in der Raumplanung ==&lt;br /&gt;
Am 20. April 1937 war Muhs durch die Ernennung zum Staatssekretär auch zu Kerrls „ständigem Vertreter“ in der [[Reichsstelle für Raumordnung]] (RfR) geworden. In der RfR führte Muhs zudem die „Zentralabteilung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Kübler |Hrsg=Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung |Titel=Chronik Bau und Raum. Geschichte und Vorgeschichte des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung |Verlag=Wasmuth |Ort=Tübingen |Datum=2007 |Seiten=300}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den frühen Tod von Hanns Kerrl im Dezember 1941 wurde Muhs dann geschäftsführender Leiter der RfR. Muhs war 1942 Mitglied des „Führerrings“ der &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft für europäische Wirtschaftsplanung und Großraumwirtschaft|Gesellschaft für europäische Wirtschaftsplanung und Großraumwirtschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als RfR-Abteilungsleiter meinte Hermann Muhs im Jahr 1938 – wie viele andere Raumordnungsexperten – nicht nur eine „Raumnot“ des Deutschen Reiches zu erkennen, er plädierte auch für einen „totalen Raumplan“, einen „Reichsraumordnungsplan“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 113.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ariane Leendertz |Titel=Ordnung schaffen. Deutsche Raumplanung im 20. Jahrhundert. |Verlag=Wallstein Verlag |Ort=Göttingen |Datum=2008 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Aufgaben, die Muhs und sein bereits 1936 verstorbener Vorgänger [[Walter Blöcker]] der [[Raumplanung]] zuwiesen, knüpften in zahlreichen Punkten an Grundgedanken der Weimarer Landesplanung an, gleichzeitig verschoben sich vor dem Hintergrund von [[Vierjahresplan]], Autarkiebestrebungen und rassenpolitischen Zielsetzungen teilweise die Schwerpunkte. (…) Die [[Ballungsgebiet]]e müßten, so Muhs, entlastet, das Volk wieder mit dem Boden verbunden und das [[Verkehrsnetz]] ausgebaut werden; des weiteren nannte er die Festlegung von Gartenbauzonen (Schutz vor Bebauung und Stadterweiterung) und den Schutz des Waldbestands als Aufgaben der Raumplanung, aber auch den Schutz der Erbhofgebiete‚ als rassisch wertvollste Blutsträger des Volkes.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 114.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Allerdings blieben solche Vorstellungen häufig nur Absichtserklärungen oder wurden für die Zeit nach dem Kriegsende projektiert. Die RfR besaß einen Überblick über zahlreiche Planungsvorhaben, war aber in der [[Polykratie|polykratischen Struktur]] des Regimes eine relativ schwache Behörde. Im Jahr 1943 gelang es unter tatkräftiger Mithilfe von Hermann Muhs, die drohende Auflösung der Reichsstelle für Raumordnung zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 192-194.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn für den völlig fachfremden Muhs die Raum- und Landesplanung (nicht weniger als die Kirchenpolitik) wohl ein komplett neues und unbekanntes Arbeitsgebiet darstellte, so zeigte er doch Interesse an Fachliteratur. So notierte der Regionalökonom [[August Lösch]] im Dezember 1942 auch eine Begebenheit mit Hermann Muhs in sein Tagebuch. Lösch bezog sich dabei auf seine international renommierte Untersuchung &amp;#039;&amp;#039;Die räumliche Ordnung der Wirtschaft. Eine Untersuchung über Standort, Wirtschaftsgebiete und internationalem Handel&amp;#039;&amp;#039;, erschienen in erster Auflage in [[Jena]] im Jahr 1940:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Am 27. November bei Staatssekretär Muhs, dem Leiter der Reichsstelle für Raumordnung. In jeder Hinsicht eine Genugtuung und ein Erfolg. Es habe mein Buch gelesen (und [[Gerhard Isenberg|Isenberg]] versicherte, dem sei so, er habe es abends immer mit heim genommen). Er möchte, daß ich’s nun für die Praxis ausweite, und zwar – nach der isolienden&amp;lt;!-- sic? --&amp;gt; Methode von [[Johann Heinrich von Thünen|Thünen]]! Es komme ihm darauf an, daß die spezifisch wirtschaftlichen (nicht etwa die außerwirtschaftlichen!) Gesichtspunkte herausgearbeitet werden. Ich solle nicht beschreiben, was &amp;#039;&amp;#039;ist&amp;#039;&amp;#039;, sondern zeigen, was sein &amp;#039;&amp;#039;soll&amp;#039;&amp;#039;. Wie es vernünftig wäre. Ich dankte für sein Interesse …“&amp;lt;ref&amp;gt;August Lösch. &amp;#039;&amp;#039;Aus Tagebüchern und Briefen 1925–1945&amp;#039;&amp;#039;, zusammengestellt von Marga Künkele-Lösch, mit Anmerkungen von Volker Riegger, in: Roland Riegger (Hrsg.): August Lösch in memoriam. Heidenheim: Meuer 1971, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Auch in seinem „Vorwort zur zweiten Auflage“ der oben genannten Studie, verfasst im Herbst 1943, ging Lösch auf Muhs und die Mitarbeiter der Reichsstelle ein. Nachdem er den interdisziplinären Nutzen seiner Studie hervorgehoben hatte, verwies er auch auf ihre mögliche Praxistauglichkeit für die [[Raumplanung]]:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Darüber hinaus bedürfte freilich Vieles gerade für die praktische Planungsarbeit der Auswertung. Den Auftrag, diese vorzubereiten, verdanke ich dem freundlichen Interesse des Leiters der Reichsstelle für Raumordnung, Staatssekretär Dr. Muhs. Dabei gedenke ich gerne der Aussprache mit seinen Mitarbeitern Ministerialdirigent [[Dr. Teubert]], 1. [[Karl Köster (Architekt)|Baurat Köster]], [[Dr. Puttkammer]], Diplomvolkswirt Wiesener. Vor allem aber bin ich meinem Landsmann Oberregierungsrat Dr. [[Gerhard Isenberg|Isenberg]], einem Pionier der [[Raumforschung]], dieses mal für vieles verpflichtet.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=August Lösch |Titel=Die räumliche Ordnung der Wirtschaft. Zweite, neu durchgearbeitete Auflage. |Verlag=Verlag von Gustav Fischer |Ort=Jena |Datum=1944 |Seiten=V und VI}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche Bremen&amp;#039;&amp;#039; (Erinnern für die Zukunft e.&amp;amp;nbsp;V.) war Muhs ein Schulkamerad des späteren Bremer Bischofs [[Heinrich Weidemann (Theologe)|Heinrich Weidemann]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spurensuche-bremen.de/spur/heinrich-weidemann-ns-bischof-von-bremen/ |titel=Heinrich Weidemann: NS-Bischof von Bremen {{!}} Spurensuche-Bremen |abruf=2024-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Muhs wurde in der Nachkriegszeit wieder als Rechtsanwalt in Göttingen zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee425&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Notverordnungsrecht nach Landesstaatsrecht&amp;#039;&amp;#039;, o.&amp;amp;nbsp;O., 1923 (Göttingen, R.- u. staatswiss. Diss., 1923)&lt;br /&gt;
* (gemeinsam mit [[Konrad Meyer]]): &amp;#039;&amp;#039;Volk, Staat und Raum&amp;#039;&amp;#039;, zwei Vorträge gehalten auf der Frühjahrstagung der Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung im Mai 1937. Sonderdruck aus der Zeitschrift Raumforschung und Raumordnung. Heidelberg, Berlin: Kurt [[Vowinckel-Verlag|Vowinckel Verlag]] 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Raumordnung in der nationalsozialistischen Staatspolitik&amp;#039;&amp;#039;. In: Raumforschung und Raumordnung 1. Jg. (1937), S. 517–523.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Raumordnung vor neuen Aufgaben&amp;#039;&amp;#039;. In: Raumforschung und Raumordnung 2. Jg. (1938), S. 473–480.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durch Raumplanung zur Raumordnung&amp;#039;&amp;#039;, ohne Datum, ohne Ort, in: Bundesarchiv R113 /2264&amp;lt;ref&amp;gt;Nach: Marcel Herzberg: &amp;#039;&amp;#039;Raumordnung im nationalsozialistischen Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder Materialien zur Raumplanung.&amp;#039;&amp;#039; 25). Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur, Dortmund 1997 (Zugl. Dortmund, Univ. Diplomarbeit, 1996), S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Hermann Muhs (1894–1962). Eine biographische Skizze in zwei Teilen&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1: Vom Göttinger Jurastudenten zum nationalsozialistischen Regierungspräsidenten in Hildesheim. Teil 2: Von Hildesheim über Hannover nach Berlin. In: Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim. Hildesheim: Gerstenberg; Bd. 81 (2009), S. 75–116; Bd. 82 (2010), S. 71–125.&lt;br /&gt;
* Hansjörg Buss: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichskirchenministerium unter Hanns Kerrl und Hermann Muhs&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Manfred Gailus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter und Komplizen in Theologie und Kirche 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1649-2, S. 140–170.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 365.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier, 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, S. 255/256.&lt;br /&gt;
* Heike Kreutzer: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichskirchenministerium im Gefüge der nationalsozialistischen Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 2000 (=Schriften des Bundesarchivs, 56), ISBN 3-7700-1610-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125718756}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?query=Hermann+Muhs&amp;amp;isThumbnailFiltered=false Hermann Muhs] in der [[Deutsche Digitale Bibliothek|Deutschen Digitalen Bibliothek]]&lt;br /&gt;
* Zu Hermann Muhs im [https://de.evangelischer-widerstand.de/html/view.php?type=dokument&amp;amp;id=154 Reichskirchenministerium]&lt;br /&gt;
* [https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/goettingen/aufstieg-und-fall-eines-ns-funktionaers-NVVXIM6QLGBN5DXVACBR4F44NE.html Hermann Muhs und sein Heimatort Barlissen]: Aufstieg und Fall eines NS-Funktionärs (Jörn Barke, 25. Februar 2011, [[Göttinger Tageblatt]])&lt;br /&gt;
* [https://www.zwangsarbeit-in-goettingen.de/texte/leinenweberei.htm Muhs’ Beteiligung an „Arisierungen“ in Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kabinett Hitler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125718756|VIAF=23110846}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhs, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Planen und Bauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Hannover (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Deutschen Reich (1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muhs, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (NSDAP), MdL, Staatssekretär im Reichskirchenministerium&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barlissen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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