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	<title>Hermann Mucke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:56:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Mucke&amp;diff=751478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-06-30T22:04:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Mucke.JPG|mini|300px|Hermann Mucke 1981 in der Urania-Sternwarte an dem von ihm entwickelten [[Doppelteleskop]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Mucke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1935]] in [[Wien]]; † [[12. März]] [[2019]] ebenda) war ein österreichischer [[Astronom]]. Er war langjähriger Leiter des Wiener Planetariums, des [[Astronomisches Büro|Astronomischen Büros]] und Geschäftsführer des [[Österreichischer Astronomischer Verein|Österreichischen Astronomischen Vereins]]. Im „Ruhestand“ initiierte er die Errichtung des [[Sterngarten]]s am Georgenberg ([[Wien&amp;amp;nbsp;23]]), einer Anlage der [[Horizontastronomie]] für die freiäugige Beobachtung des Himmels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mucke studierte an der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität Wien]] Physik und betätigte sich schon bald in der astronomischen [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Volksbildung]], deren Methodik er durch zahlreiche Ideen und Geräte weiterentwickelte. Anfang der [[1960er]]-Jahre baute er mit [[Werner W.&amp;amp;nbsp;Weiss]] die Beobachtungsstation an einem [[Wiener Flaktürme#Paar V: Stiftskaserne/Esterházypark|Wiener Flakturm]] auf. 1964 wurde er Leiter des [[Wiener Planetarium]]s der Stadt Wien ([[2.&amp;amp;nbsp;Bezirk]], neben dem [[Wiener Riesenrad|Riesenrad]]), das er zu einer international beachteten Institution machte. 1971 übernahm er auch die Leitung der [[Urania (Wien)|Urania-Sternwarte]]. Er führte beide Einrichtungen bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2000 und konnte zahlreiche junge Sternfreunde zur Mitarbeit gewinnen, unter anderem am Planetariumsprogramm &amp;#039;&amp;#039;[[Uraniastar]]&amp;#039;&amp;#039;. In Zusammenhang mit seiner Arbeit am Planetarium vertiefte sich Mucke in die [[astronomische Phänomenologie]] und [[Chronologie]] und publizierte mit [[Jean Meeus]] zwei Standardwerke über [[Sonnenfinsternis|Sonnen-]] und [[Mondfinsternis]]se.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Beobachtungsprogramme für [[Amateurastronom]]en gehen auf Mucke zurück, der für diesen in Österreich fast 2000 Personen umfassenden Kreis durch 62&amp;amp;nbsp;Jahre ein [[astronomisches Jahrbuch]], den &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichischer Himmelskalender|Österreichischen Himmelskalender]],&amp;#039;&amp;#039; publizierte. Er gab seit 1959 außerdem die astronomische Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Sternenbote]]&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] [[(7074) Muckea]] wurde zu seinen Ehren benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem Friedhof der [[Feuerhalle Simmering]] in einem [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] bestattet (Abt.&amp;amp;nbsp;E20, Nr.&amp;amp;nbsp;23).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/media/download/2020/Feuerhalle%20Simmering_334699.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ehrenhalber gewidmete und Historische Grabstellen im Friedhof Feuerhalle Simmering.&amp;#039;&amp;#039;] Jänner 2020. Auf &amp;#039;&amp;#039;FriedhoefeWien.at,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
An ihn erinnert eine Gedenktafel, die vom [[Österreichischer Astronomischer Verein|Österreichischen Astronomischen Verein]] im September 2020 im [[Sterngarten]] [[Georgenberg (Wien)]] am Nordpfeiler angebracht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Hermann Mucke war mit Ruth Mucke verheiratet, die mit ihm das Astronomische Büro und verschiedene Veranstaltungen organisierte; sie starb ein Jahr nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als engagierter Erwachsenenbildner hielt er viele hundert Vorträge und [[Sternführung]]en, die durch ihre humorvolle und vielfältige Art sehr beliebt waren. Von vielen legendären Aussprüchen sei nur einer genannt: „Wenn Sie schon nicht selbst kommen können, bringen Sie zumindest zwei Stellvertreter mit!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ein Konzept von Muckes Lehrer Univ.-Prof. [[Oswald Thomas]] geht der „[[Sterngarten]]“ in [[Liesing (Wien)|Wien-Liesing]] zurück. Er wurde 1998 am [[Georgenberg (Wien)|Georgenberg]] errichtet, einem Naturschutzgebiet am Rand des [[Wienerwald]]es. Seine beiden 16,5&amp;amp;nbsp;m hohen Pfeiler zur Darstellung wichtiger Himmelspunkte mit Markierungen ihrer [[Aufgang (Astronomie)|Auf- und Untergangspositionen]] und die umgebenden 2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;3 Sonnensäulen zur Kennzeichnung der Sonnenauf- und -untergänge zum Beginn der Jahreszeiten bilden ein „Freiluftplanetarium“ für [[freiäugig]]e Sternführungen mit Unterstützung durch digitale Projektion. Mucke und sein Team standen dort monatlich dutzenden interessierten Laien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 plante und initiierte Mucke im Rahmen des Österreichischen Astronomischen Vereins eine automatische [[Meteorkamera]] in [[Martinsberg]] (Niederösterreich) zur fotografischen Beobachtung von [[Feuerkugel]]n. Die [[Meteorstation Martinsberg]] wurde im August 2009 eröffnet und wird in Kooperation mit dem tschechischen Observatorium [[Sternwarte Ondřejov|Ondřejov]] betrieben. Auch den um 2000 errichteten [[Planetenweg]] entlang der Mauer des [[Lainzer Tiergarten]]s ([[Wien&amp;amp;nbsp;13]] und [[Wien 23|23]]) hat Mucke in seiner Entstehung fachlich begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Planetarium als astronomische Analogrechenanlage (Untersuchungen am [[Wiener Planetarium]]).&amp;#039;&amp;#039; Annalen der Universitäts-Sternwarte Wien, Band 27, 1. Heft, 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helle Kometen von −86 bis +1950.&amp;#039;&amp;#039; Astronomisches Büro Wien, 2. Auflage, 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Astronomische Phänomenologie mit dem Taschenrechner.&amp;#039;&amp;#039; [[Die Sterne (Zeitschrift)|Die Sterne]]. 58. Band, Heft 1, 1982, S. 30–47.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Komet P/Halley als säkulare Himmelserscheinung.&amp;#039;&amp;#039; Die Sterne. 61. Band, Heft 5/6, 1985, S. 276–287.&lt;br /&gt;
* Mit [[Jean Meeus|J. Meeus]]: &amp;#039;&amp;#039;Canon of Solar Eclipses −2003 to +2526.&amp;#039;&amp;#039; Astronomisches Büro Wien, 2. Auflage, 1992.&lt;br /&gt;
* Mit J. Meeus: &amp;#039;&amp;#039;Canon of Lunar Eclipses −2002 to +2526.&amp;#039;&amp;#039; Astronomisches Büro Wien, 3. Auflage, 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Astronomische Kurzkalender, 1900 bis 2000.&amp;#039;&amp;#039; Astronomisches Büro Wien, 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Himmelskunde im Freiluftplanetarium Wien.&amp;#039;&amp;#039; Österreichischer Astronomischer Verein, 2002. ISBN 3-9501574-0-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Astronomische Kurzkalender, 2001 bis 2051.&amp;#039;&amp;#039; Astronomisches Büro Wien, 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Astroverein]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Mayrhofer (Astronom)|Karl Mayrhofer]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Meyer (Astronom)|Erich Meyer]]&lt;br /&gt;
* [[Erwin Obermair]]&lt;br /&gt;
* [[Herbert Raab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106732536}}.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Hermann F. Haupt|Hermann Haupt]] |url=https://www.astronomisches-buero-wien.or.at/hermann_mucke.htm |titel=Professor Hermann Mucke – ein Achtziger |werk=Astronomisches-Buero-Wien-or.at |abruf=2015-04-14 |offline=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Stephan Klasmann |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wissen/natur/2001431-Hermann-Mucke-der-Mann-der-nach-den-Sternen-griff.html |titel=Hermann Mucke – der Mann, der nach den Sternen griff |werk=[[Wienerzeitung.at]] |datum=2019-03-13 |abruf=2024-04-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106732536|LCCN=n85803719|VIAF=20177939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mucke, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktik der Astronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mucke, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Astronom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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