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	<title>Hermann Meusel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Meusel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1909]] in [[Coburg]]; † [[3. Januar]] [[1997]] in [[Halle (Saale)]]) war ein deutscher [[Botaniker]] und [[Vegetationsgeographie|Pflanzengeograph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1930 begann Meusel in [[Würzburg]] mit dem [[Biologiestudium]] und erhielt 1931 in [[Innsbruck]] durch Helmut Gams entscheidende Anregungen für seine [[Chorologie|chorologischen]] Forschungen und eine vegetationskundliche Arbeitsrichtung, die von der in Mitteleuropa vorherrschenden abwich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;Erich Hübl: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Prof. Dr. Hermann Meusel (2.11.1909–3.1.1997).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 135, 1998, S. 381–384 (Nachruf, {{ZOBODAT |pfad=pdf/VZBG_135_0381-0384.pdf |KBytes=1500}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 folgte Meusel dem Morphologen [[Wilhelm Troll]] nach Halle (Saale). Der von Kindheit an gärtnerisch interessierte Meusel wurde Gartenassistent im Botanischen Garten. Er gliedert dessen Pflanzenbestand in geographische Gruppen und führte dort seine ökologisch-geographischen Wuchsformenstudien&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hermann Meusel: &amp;#039;&amp;#039;Wuchsformen und Wuchstypen der europäischen Laubmoose&amp;#039;&amp;#039;(= &amp;#039;&amp;#039;Nova Acta Leopoldina.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 3, Nr. 12). Halle (Saale) 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch. Er gründete die „Arbeitsgemeinschaft mitteldeutscher Floristen“, unter deren Federführung ab 1937 Verbreitungskarten von Leitarten entstanden, die ökologisch kommentiert und im Zusammenhang mit dem Gesamtareal betrachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umfassende Monographie „Die Vegetations-Verhältnisse der Gipsberge im Kyffhäuser und im südlichen Harzvorland“ (1939) ragt unter den vegetationskundlichen Arbeiten besonders hervor. Sie erschien als zweiter Band der von Meusel und Troll gegründeten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Hercynia&amp;#039;&amp;#039;. Mit dieser Arbeit [[Habilitation|habilitierte]] sich Meusel 1941 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]]. Nachdem Troll Halle verlassen musste, baute Meusel den durch den Krieg geschädigten [[Botanischer Garten Halle|Botanischen Garten]] wieder auf, wurde 1946 zum Gartendirektor, 1947 zum [[Professor]] mit voller Lehrverpflichtung und 1952 zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] ernannt und damit zum Leiter des neu geschaffenen Instituts für Systematische Botanik und Pflanzengeographie. Meusel gehörte dem wissenschaftlichen Beirat für Heimatforschung des Instituts für Geographie und Geoökologie der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] an und war Mitautor der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Werte der deutschen Heimat|Werte unserer Heimat]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1951 bis 1971 war er zudem Leiter des [[Brocken]]gartens. Seit 1952 war Meusel ordentliches Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin&amp;#039;&amp;#039; (DAL),&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Zeit vom 4. März 1952, S. 4: „Sechs neue Mitglieder berief die Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin. Es sind dies Nationalpreisträger Prof. [[Fritz Oberdorf]], Nationalpreisträger Dipl.-Landwirt &amp;#039;&amp;#039;Franz Vettel&amp;#039;&amp;#039;, Forstmeister [[Ernst Ehwald]], Prof. Hermann Meusel, Prof. Dr. [[Friedrich Müssemeier]] und Prof. Dr. [[Johannes Reinhold]].“&amp;lt;/ref&amp;gt; später &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR&amp;#039;&amp;#039; (AdL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit an der Universität Halle sind vor allem der Aufbau der Sektion Landeskultur und Naturschutz der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin (1951) und die Leitung des Instituts für Naturschutz (1953–1963) zu nennen, die ihm die Errichtung von Naturschutzgebieten in den verschiedenen Landschaften der DDR ermöglichte. Von 1979 bis 1992 hatte Meusel die Redaktion der international angesehenen Zeitschrift „Flora“ inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1969 wurde er zum Mitglied der traditionsreichen [[Leopoldina]] gewählt. Im Jahr 1973 wurde er zum Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt. Nach seiner Emeritierung nahm er mehrere Gastprofessuren in Österreich wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Lebenslauf unter [http://bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=2306 Lebenslauf in Wer war wer in der DDR?]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften in Parteien ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 trat Meusel der [[Sturmabteilung|SA]] bei, am 13. August 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.069.434).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28521318&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1945 war er Mitglied der [[SED]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.catalogus-professorum-halensis.de/meuselhermann.html Eintrag über Meusel im Catalogus Professorum Halensis, abgerufen am 11. August 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hermann-meusel|lemma=Meusel, Hermann|autor=|band=2|idNum=2306}}&lt;br /&gt;
* Henrik Eberle: &amp;#039;&amp;#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Mdv, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X, S. 428.&lt;br /&gt;
* Lutz Reichhoff, Uwe Wegner (Hrsg.): Institut für Landesforschung und Naturschutz Halle. Forschungsgeschichte des ersten deutschen Naturschutzinstituts. 2. Auflage. Steffen-Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-95799-027-3.&lt;br /&gt;
* [[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119522551}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=55466&amp;amp;bio=full |titel=Prof. Dr. Hermann Heinz Hubert Meusel}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119522551|LCCN=nr/92/19504|VIAF=22533160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meusel, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer wissenschaftlichen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meusel, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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