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	<title>Hermann Mau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Mau&amp;diff=1325144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nightdiver: Stil</title>
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		<updated>2025-07-31T14:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Mau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1913]] in [[Hoyerswerda]]; † [[25. Oktober]] [[1952]] bei [[Pforzheim]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Historiker]]. Er war Generalsekretär des [[Institut für Zeitgeschichte|Deutschen Instituts für Geschichte der nationalsozialistischen Zeit]] in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mau war Sohn von August Mau, dem leitenden Arzt des Kreiskrankenhauses Hoyerswerda, und Franziska Mau (geb. Sievers). Er sang im [[Thomanerchor]] und legte sein Abitur an der humanistischen [[Thomasschule zu Leipzig]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottlieb Tesmer, Walther Müller: &amp;#039;&amp;#039;Ehrentafel der Thomasschule zu Leipzig. Die Lehrer und Abiturienten der Thomasschule zu Leipzig 1912–1932.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Thomanerbundes. Selbstverlag, Leipzig 1934, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Freunden zählten [[Karl Straube]] und [[Günther Ramin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1934/1935 wurde er wegen seiner kritischen Einstellung zum Nationalsozialismus mehrmals von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet, verhört und gequält.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiemers&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerald Wiemers |Titel=Zum 50. Todestag von Hermann Mau: Thomaner und Historiker |Sammelwerk=Journal |Nummer=7 |Verlag=Universität Leipzig |Datum=2002-12 |ISSN=0947-1049 |Seiten=33 |Online=https://ul.qucosa.de/api/qucosa%3A12039/attachment/ATT-0/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1937 studierte er [[Geschichte]], [[Germanistik]] und [[Soziologie]] an der [[Universität Leipzig]]. Seine Lehrer waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Herbert Grundmann]], [[Hermann Heimpel]], [[Walter Stach]] (1890–1955), [[Theodor Frings]] und [[Hans Freyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr. phil.]] Seine [[Dissertation]] hatte das Thema &amp;#039;&amp;#039;Die schwäbischen Rittergesellschaften mit St. Jörgenschild. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Einigungsbewegung im 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; als (erschienen im &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Geschichte der deutschen Einungsbewegung&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde er Heimpels Assistent am Seminar für [[Mittelalter|Mittlere]] und [[Neuzeit|Neuere Geschichte]] der [[Reichsuniversität Straßburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 verfasste er eine Arbeit zu [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 vertrat er die Professur von [[Eberhard F. Otto]] in Straßburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der Universität Leipzig (zuvor [[Umhabilitation]] von der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]], wo er den Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte vertrat) über  &amp;#039;&amp;#039;Cluny und das Reich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war er zunächst [[Privatdozent]] für mittlere und neuere Geschichte in Leipzig und stellvertretender Direktor des Historischen Instituts. Er trat in die CDU ein und wurde Hochschulreferent der Leitung der [[Ost-CDU]]. Im Jahr 1947 wurde er gemeinsam mit Wolfgang Weinoldt, [[Werner Ihmels]], Edmund Bründl und Luise Langendorf wegen angeblicher Spionagevorwürfe vom [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] verhaftet. Da er von den Aktivitäten der Gruppe um Ihmels am wenigsten Kenntnis hatte, wurde er freigesprochen. Er kurierte im [[Kloster Niederaltaich|Benediktinerkloster Niederaltaich]] und [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh 1948 in die amerikanische Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er 1951 Privatdozent an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] wurde, war er für den Rundfunk tätig und gründete die [[Wohnheimsiedlung Maßmannplatz]]. Im selben Jahr reiste er auf Einladung [[John Jay McCloy]]s in die [[Vereinigte Staaten|USA]].&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid M. Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um die Akten. Die Westalliierten und die Rückgabe von deutschem Archivgut nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-515-08554-8, S. 408–414.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mau war von 1951 bis 1952 wissenschaftlicher Leiter und Generalsekretär (Nachfolger von [[Gerhard Kroll (Politiker)|Gerhard Kroll]]) des Deutschen Instituts für Geschichte der nationalsozialistischen Zeit in München. Das seit 1947 bestehende Institut forschte zur [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Er publizierte zahlreiche Schriften und war Wegbereiter für die seit 1953 erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 verunglückte er mit seinem Auto auf einer Dienstreise auf der Autobahn zwischen Karlsruhe und Pforzheim. Sein Freund [[Carl Friedrich von Weizsäcker]] hielt die Trauerrede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiemers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postum erschien in der ersten Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; ein im Nachlass gefundener Aufsatz über den sogenannten [[Röhm-Putsch]]. Eine weitere Arbeit namens &amp;#039;&amp;#039;Hitler und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; war als Fragment überliefert und wurde von [[Helmut Krausnick]] vervollständigt. Sie erschien als Einzelausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte der jüngsten Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|16|422|423|Mau, Hermann|[[Hermann Heimpel]]|116842520}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – nach Ansicht von [[Hans Buchheim]] eine auch heute noch lesenswerte Kurzfassung der NS-Geschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiemers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Nachruf zitiert Hans Buchheim aus einem Exposé Maus vom Oktober 1950 zur Arbeitsplanung der Institutsarbeit: „Es geht weder um die Rehabilitierung des Nationalsozialismus noch um die Rechtfertigung der Kollektivschuldthese. Es geht vielmehr zunächst um die saubere Klärung der Sachverhalte“.  Diese Aufgabe, die auch Buchheim als erste Voraussetzung für die geistige Bewältigung des furchtbarsten Abschnittes deutscher Geschichte betrachtet, habe Mau mit all der ihm zur Verfügung stehenden Energie und nach den strengen methodologischen Grundsätzen des an der mittelalterlichen Geschichte ausgebildeten Historikers in Angriff genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mau habe gefordert, das Hitlerbild müsse differenziert werden, denn die Gefahr des Bösen beruhe gerade darin, dass es sich keineswegs in jedem Augenblick als das Böse offenbart.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Er fragte immer wieder, was in den Menschen eigentlich vorgegangen sei, dass so etwas wie der Nationalsozialismus überhaupt möglich wurde, und suchte nach den Wurzeln im Geistigen und Seelischen, nach den Irrungen, aber auch nach dem Körnchen Wahrheit, das nach einem Wort des Hl. Augustinus in jedem Irrtum steckt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Buchheim]] |Titel=Hermann Mau zum Gedächtnis |Sammelwerk=[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] |Band=10 |Datum=1962 |Seiten=427–428 |Online=https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1962_4_5_buchheim.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rittergesellschaften mit St. Jörgenschild in Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich der Löwe.&amp;#039;&amp;#039; München 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte der jüngsten Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte der jüngsten Vergangenheit 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bonn, 1959 (Zusammenarbeit mit [[Helmut Krausnick]] und Nachwort von [[Peter Rassow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|422|423|Mau, Hermann|[[Hermann Heimpel]]|116842520}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans Buchheim]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Hermann Mau zum Gedächtnis&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |Band=10&lt;br /&gt;
   |Datum=1962&lt;br /&gt;
   |Seiten=427 f.&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1962_4_5_buchheim.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116842520}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004038|Hermann Mau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116842520|LCCN=no98004544|VIAF=54513491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mau, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Reichsuniversität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Opposition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mau, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hoyerswerda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nightdiver</name></author>
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