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	<title>Hermann Loeb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 11. Mai 2025 um 15:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Wolfgang Loeb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fp&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://query.staatsarchiv.bs.ch/query/detail.aspx?ID=938558 |wayback=20160330093620 |text=&amp;#039;&amp;#039;StABS, PD-REG 3a 21798 Loeb, Hermann Wolfgang, Dr. phil. (1936)&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-09-10 09:57:22 InternetArchiveBot }}, Personendossier der Fremdenpolizei, [[Staatsarchiv Basel-Stadt]], abgerufen am 30. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[6. Juli]] [[1897]] in [[Trier]]; † [[30. April]] [[1963]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[schweiz]]erischer [[Kunsthistoriker]] und [[Verleger]]. Er war 1924 Gründer des [[Prestel Verlag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Loeb wuchs als Sohn eines Weinhändlers in Trier auf. Dort besuchte er das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium, an dem er 1914 das [[Abitur]] ablegte. Nach dem Ersten Weltkrieg begann er 1915 sein Studium an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] mit [[Mathematik]] und [[Rechtswissenschaft]], ging dann an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] zu [[Heinrich Rickert (Philosoph)|Heinrich Rickert]] für [[Philosophie]] und [[Carl Neumann (Kunsthistoriker)|Carl Neumann]] für [[Kunstgeschichte]] und weiter nach [[München]] an die [[Ludwig-Maximilians-Universität]], wo er Schüler des Kunsthistorikers [[Heinrich Wölfflin]] und des Philosophen [[Moritz Geiger]] wurde. 1923 promovierte Loeb an der [[Universität zu Köln]] bei [[Max Scheler]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Formen der Geschichtsbetrachtung und deren Anwendung auf die Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, einem &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Klärung der historischen und kunsthistorischen Abstraktionsarten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Während seines Bonner Studiums freundete sich Loeb mit dem Buchhändler und Verleger Friedrich Cohen an und war seitdem dem Buchhandel eng verbunden. Als die 1774 in Frankfurt am Main gegründete Kunsthandlung F. A. C. Prestel für die Mappenwerke der Prestel-Gesellschaft einen Verleger suchte, gründete Loeb 1924 den &amp;#039;&amp;#039;Prestel Verlag&amp;#039;&amp;#039; und nahm dort die Tradition der ehemaligen [[Hans von Marées|Marées]]-Gesellschaft auf, in großen Mappenwerken Zeichnungen alter Meister in originalgetreuen Reproduktionen der Wissenschaft und den Liebhabern zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten, die ihn aus der [[Reichsschrifttumskammer]] ausschlossen, übertrug Loeb den Prestel-Verlag seinem langjährigen Mitarbeiter Hans König und emigrierte 1935 in die Schweiz, wo er in [[Basel]] unter Mithilfe des Kunstsammlers Tobias Christ und in Zusammenarbeit mit Prestel den Holbein-Verlag gründete. Dort konnte er die bei Prestel begonnene Reihe von wissenschaftlichen Faksimile-Ausgaben alter Meisterzeichnungen als „Holbein-Bücher“ weiterführen. Auch die Reihe wissenschaftlicher Standardwerke, die Loeb bei Prestel mit dem dreibändigen [[Hans Tietze|Tietze]]-Katalog sämtlicher Werke [[Albrecht Dürer]]s begonnen hatte, setzte er im Holbein-Verlag fort mit einem dreibändigen Werk über [[Hans Holbein der Jüngere|Hans Holbein den Jüngeren]] von Heinrich Alfred Schmid, einem zweibändigen [[Leonardo da Vinci|Leonardo]]-Werk von Ludwig Heydenreich und der kunstwissenschaftlichen Reihe „Ars Docta“, in der zuletzt ein Band über das [[Codex Windsor|anatomische Werk von Leonardo da Vinci]] erschien. In sechs Bänden führt die Reihe „Schweizer Malerei“ vom 15. bis ins 19. Jahrhundert. [[Jan Tschichold]] hat bei Loeb nicht nur seine „[[Geschichte der Schrift]] in Bildern“ herausgebracht, sondern auch vier Bände „Chinesische Farbendrucke“. Über 100 Titel sind in den 21 Jahren seines Bestehens im Holbein-Verlag erschienen, viele darunter in französischen und englischen Parallelausgaben, u. a. auch Mappen mit Lichtdruck-Reproduktionen von Werken [[Paul Klee]]s, [[Wassily Kandinsky]]s und [[Marc Chagall]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 gründete Hermann Loeb in Basel den Phoebus-Verlag, in dem u. a. 1959 [[Kurt Martin (Kunsthistoriker)|Kurt Martin]] in zwei Bänden das Karlsruher „Skizzenbuch des [[Hans Baldung Grien]]“ herausgab und 1964 die „Schriften aus 22 Jahren Museumstätigkeit“ von [[Georg Schmidt (Kunsthistoriker)|Georg Schmidt]], dem langjährigen Direktor des [[Kunstmuseum Basel|Kunstmuseums Basel]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine „Holbein-Bücher“ weilte Loeb oft tagelang in der [[Universitätsbibliothek Basel|Basler Universitätsbibliothek]] oder im [[Kunstmuseum Basel|Kupferstichkabinett]], um das Quellenmaterial zu studieren. Verhandlungen über fremdsprachige Ausgaben seiner Bücher führten ihn immer wieder nach [[Paris]], [[London]] und [[New York City|New York]]. Er setzte sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als einer der ersten dafür ein, dass der Buchverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz wieder in Gang kam. An der Basler Buchhändlersschule hat Loeb viele Jahre die Kurse für Verlagskunde geleitet. [[Urheberrecht|Urheber-]] und [[Verlagsrecht]] sowie Verlagskalkulation und [[Buchpreisbindung]] waren seine Spezialgebiete, zu denen er auch im &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Buchhandel&amp;#039;&amp;#039;, der Monatsschrift des [[Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband]]es, verschiedene Beiträge veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Meinolf Wewel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Loeb 60 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel]].&amp;#039;&amp;#039; Frankfurter Ausgabe, Nr. 72, 6. September 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Loeb war mit [[Anna Maria Cetto]] und später mit Irmgard Müller verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139211322|VIAF=100506002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loeb, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loeb, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Loeb, Hermann Wolfgang (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer Kunsthistoriker und Verleger &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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