<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Lindrath</id>
	<title>Hermann Lindrath - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Lindrath"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Lindrath&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T16:30:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Lindrath&amp;diff=42258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Lindrath&amp;diff=42258&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-16T06:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Lindrath, Hermann-Bild-522-1 (cropped).jpg|mini|Hermann Lindrath auf einem Wahlplakat zur Bundestagswahl 1957]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Lindrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1896]] in [[Eisleben]]; † [[27. Februar]] [[1960]] in [[Mannheim]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Von 1957 bis zu seinem Tod war er [[Bundesschatzministerium|Bundesminister für den wirtschaftlichen Besitz des Bundes]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindrath.JPG|miniatur| Familiengrab des ehemaligen Bundesministers Hermann Lindrath auf dem [[Bergfriedhof (Heidelberg)|Heidelberger Bergfriedhof]] in der (Abt. V)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1914 am [[Martin-Luther-Gymnasium Eisleben|Luthergymnasium]] in Eisleben nahm Lindrath, der [[evangelisch]]en Glaubens war, als Freiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] I. Klasse und geriet 1916 in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1920 freigelassen wurde. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum [[Bankkaufmann]] und ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts- und Staatswissenschaften]] in [[Halle (Saale)]]. 1922 wurde er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die bergrechtliche Gewerkschaft und Aktiengesellschaft als Unternehmungsformen im Bergbau&amp;#039;&amp;#039; zum Doktor der Staatswissenschaften promoviert. Von 1925 bis 1945 war er nebenberuflich Dozent und Lehrbeauftragter für Revisionswesen, Finanzrecht und Buchführung an der Handelsfachschule, der Verwaltungsakademie und der Universität Halle. Hauptberuflich war er als Devisenhändler in Halle tätig. Von 1927 bis 1930 war er maßgeblich an der Neuorganisation der Städtischen Betriebe in Halle/Saale beteiligt, u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Gründung der Werke der Stadt Halle AG. Von 1929 bis 1939 war er Direktor der Städtischen Steuerverwaltung und anschließend bis 1941 Stadtoberverwaltungsrat, schließlich bis 1945 hauptamtlicher Stadtrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war er 1945 kurzzeitig Stadtkämmerer und war dann bis 1951 als freiberuflicher [[Wirtschaftsprüfer]] und [[Steuerberater]] in Halle/Saale tätig. In dieser Zeit wurde er mehrfach von den sowjetischen Besatzungsbehörden inhaftiert. 1951 schließlich floh er in die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1951 war er als Abteilungsleiter bei der Portland-Zementwerke [[Heidelberg]] AG beschäftigt. Er gehörte dem Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung und dem Verwaltungsbeirat der Lastenausgleichsbank an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Lindrath sind die &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Lindrath-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Wahlstedt]] und der &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Lindrath-Preis&amp;#039;&amp;#039; der Internationalen Vereinigung für Gesellschaftspolitik benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Lindrath gehörte 1928 bis 1933 der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] an. 1933 trat er dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] bei und wurde so im selben Jahr in die [[Sturmabteilung|SA]] übernommen, in der er als Scharführer und Schulungswart aktives Mitglied war.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/642986&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Mai 1937 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.997.157).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/25991029&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/mediathek/?contentArea=common&amp;amp;isLinkCallPlenar=1&amp;amp;categorie=Plenarsitzung&amp;amp;action=search&amp;amp;instance=m187&amp;amp;mask=search&amp;amp;ids=2002314 Deutscher Bundestag,17. Wahlperiode, 204. Sitzung vom 8. November 2012, PDF-Dokument 17/8134 &amp;#039;&amp;#039;Umgang mit der NS-Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,939096,00.html| titel=&amp;quot;WEST GERMANY: The Haunted Past&amp;quot; | zugriff=1. Mai 2010| hrsg=[[Time]]| datum= 25. Januar 1960}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war seit 1945 Mitglied der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]. Bis 1948 leitete er die Fachausschüsse für Wirtschaftspolitik, für Finanz-, Handwerks- und Versicherungsfragen sowie für Handel und Versorgung des Landesverbandes [[Sachsen-Anhalt]]. 1952 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Heidelberg gewählt. Ab 1956 war Lindrath Mitglied im [[CDU-Bundesvorstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Lindrath war von 1953 bis zu seinem Tode [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hermann Lindrath ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Mannheim II|Wahlkreises Mannheim-Land]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1957]] wurde er am 29. Oktober 1957 zum [[Bundesschatzministerium|Bundesminister für den wirtschaftlichen Besitz des Bundes]] in der von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] geführten [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] ernannt. Lindrath gehört zu den wenigen Bundesministern, die im Amt verstorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 505–506.&lt;br /&gt;
* [[Henrik Eberle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X, S. 296 f.&lt;br /&gt;
* Peter Mantel: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus: Eine institutionen- und personengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden : Gabler, 2010, ISBN 978-3-8349-8515-6, S. 764f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Adenauer III]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/86e5c686-d217-4e11-8926-7c79d381c142/ Nachlass BArch N 1658]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesschatzminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Adenauer III&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1030445524|LCCN=no2004086127|VIAF=294933378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindrath, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schatzminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindrath, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>