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	<title>Hermann Lietz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Elektronenhirn: /* Lehrer und Gründer */</title>
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		<updated>2026-02-11T09:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lehrer und Gründer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Lietz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1868]] in [[Dumgenevitz]], [[Landkreis Rügen|Kreis Rügen]]; † [[12. Juni]] [[1919]] in [[Haubinda]] in [[Thüringen]]) war ein deutscher [[Reformpädagogik|Reformpädagoge]] und Gründer der [[Landerziehungsheim]]e in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Lietz war das Kind eines [[Landwirt]]es. Der Umgang mit den Tieren und der Natur haben ihn nachhaltig geprägt. Zur Schule ging er auf Gymnasien in [[Greifswald]] und [[Stralsund]] in seiner pommerschen Heimat. 1911 heiratete er Jutta von Petersenn, die Tochter der Leiterin eines seiner Landerziehungsheime, Bertha von Petersenn (1862–1910). Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
1888 nahm Lietz das Studium der [[Theologie]], [[Philosophie]], [[Geschichte]] und [[Germanistik]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle-Wittenberg]] auf, führte dieses 1891 mit seiner Promotion bei [[Rudolf Eucken]] mit einer Arbeit zum Thema: „Die Probleme im Begriff der Gesellschaft bei [[Auguste Comte]] im Gesamtzusammenhang seines Systems“ zu Ende, um dann 1892 sein Theologisches Examen und die Staatsprüfung für das höhere Lehramt in Philosophie, Deutsch, Religion und Hebräisch abzuschließen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Koerrenz, Ralf. |Titel=Hermann Lietz: Einführung mit zentralen Texten |Verlag=Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=2011 |ISBN=978-3-506-77204-6 |Seiten=207f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Euckens Philosophie verband er mit Strömungen eines liberalen und sozial-engagierten [[Protestantismus]] zu einer eigenen Form praktischer [[Pädagogik]]. Während seines Studiums, u.&amp;amp;nbsp;a. im pädagogischen Universitätsseminar von [[Wilhelm Rein]] und Unterricht an dessen Übungsschule sowie einer Lizentiatenprüfung der Theologie, setzte er sich auch mit dem Antisemiten [[Paul de Lagarde]] auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrer und Gründer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein an Hermann Lietz in Ilsenburg (Harz).jpg|mini|Gedenkstein bei Ilsenburg]]&lt;br /&gt;
Seit 1892 bei Rein in Jena als Lehrer tätig, fand er seine erste Anstellung 1895 in [[Liste von historischen Schulen in Radebeul#Krieger&amp;#039;s Knabenschule mit Pensionat|Krieger’s Progymnasium]] in [[Kötzschenbroda]].&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Fritzsch: {{Webarchiv |url=http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3A0111-bbf-spo-6513652 |text=Hermann &amp;#039;&amp;#039;Lietz als Privatschullehrer in Kötzschenbroda.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20141006102733 |archiv-bot=2023-05-29 15:30:01 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts.&amp;#039;&amp;#039; 27.1937, S.&amp;amp;nbsp;234–245.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lietz befasste sich zunehmend mit der Idee der Reformpädagogik, die durch einen Aufenthalt bei [[Cecil Reddie]] in [[Abbotsholme]]/England 1896/97 reifte. Das Anagramm „Emlohstobba“ wurde 1897 der Titel eines seiner grundlegenden Werke. Daraus folgten, jeweils zu seinem Geburtstag, 1898 die Gründungen der Landerziehungsheime &amp;#039;&amp;#039;Pulvermühle&amp;#039;&amp;#039; in [[Ilsenburg (Harz)]] mit dem Leiter [[Gustav Wyneken]], 1900 des Landerziehungsheims für Mädchen in [[Stolpe (Wannsee)|Stolpe am Wannsee]] (1904 verlegt nach [[Gaienhofen]] am Bodensee) unter Leitung seiner späteren Schwiegermutter [[Bertha von Petersenn]], 1901 die [[Hermann-Lietz-Schule Haubinda]] in Thüringen, geleitet von [[Paul Geheeb]],&amp;lt;ref&amp;gt;vergleiche zur Sezession auch: {{Webarchiv |url=http://www.martinnaef.ch/downloads/naef_wyneken_geheeb.htm |wayback=20160303205404 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Hofbieber|Langenbieber]] in [[Hessen]] 1904 die Hermann-Lietz-Schule [[Schloss Bieberstein (Hessen)|Schloss Bieberstein]], ab 1906 unter Leitung von [[Ludwig Wunder]]. Neben den Leitungen der Einzelschulen behielt sich Lietz die Oberleitung aller Heime vor. [[Alfred Andreesen]] übernahm, Lietz’ Wunsch entsprechend, nach seinem Tod die Oberleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialer Ausgleich ===&lt;br /&gt;
Lietz sah seine Schulgründungen als einen Beitrag zur Sozialreform und zum sozialen Ausgleich. Dabei sollte Kindern nicht-privilegierter Herkunft die Möglichkeit individueller Persönlichkeitsbildung eröffnet werden. Dieses Ziel sah er in der Stadt nicht möglich. Nur auf dem Lande, in natürlicher und gesunder Umgebung sah er die Umsetzung seiner erzieherischen Vorstellungen zu verwirklichen. Wegen der Zusammensetzung der Schülerschaft in den ersten Jahren wurde das Ziel nur unzureichend erreicht. 1914&amp;amp;nbsp;entschloss er sich deshalb zur Gründung eines [[Waisenheim|Landwaisenheimes]] Grovesmühle (L.W.H.) in [[Veckenstedt]] unter Leitung von [[Theo Zollmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alex Zollmann: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Bieberstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hofbieber 1093-2003. Aus der Geschichte eines Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitskreis &amp;#039;Chronik&amp;#039; Hofbieber, Nüsttal-Hofaschenbach 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere DLEH-Schulen wurden von seinen Nachfolgern im [[Schloss und Park Ettersburg|Schloss Ettersburg]] (1923), im [[Schloss Buchenau (Eiterfeld)|Schloss Buchenau]] (1924), auf Spiekeroog ([[Hermann Lietz-Schule Spiekeroog]]) in der Nordsee (1928) sowie in [[Wehrda (Haunetal)|Hohenwehrda]] ([[Hermann-Lietz-Schule Schloss Hohenwehrda]]) (1941) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung ===&lt;br /&gt;
Seit 1911 verfolgte Lietz das Ziel, seine Heime in eine [[Stiftung]] zu überführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Koerrenz 2011, 203 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Vorhaben konnte jedoch erst 1920 nach seinem Tod realisiert werden. Die Stiftung ist heute Träger von drei (Haubinda, Bieberstein, Hohenwehrda) der vier existierenden Lietz-Heime. Das Heim auf Spiekeroog nimmt eine eigenständige Stellung ein. Die Schulen sind heute [[Reformschule]]n mit ganzheitlicher Bildung,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wikis.zum.de/vielfalt-lernen/Ganzheitliche_Bildung |text=Archivierte Kopie |wayback=20140715003822 |archiv-bot=2025-06-24 07:28:01 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in denen die von Lietz intendierte Mischung unterschiedlicher sozialer Herkunft realisiert ist. Lietz war ein Verfechter der getrennt-geschlechtlichen Erziehung, jedoch wurden die von ihm gegründeten Heime als staatlich anerkannte Ersatzschulen später [[Koedukation|koedukativ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lietz’ politische Haltung ==&lt;br /&gt;
Geprägt durch seinen religiösen Protestantismus, war Hermann Lietz – im zeitgenössischen Sinne – ein kaisertreuer Nationalist und Befürworter des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. So trat er schon im Oktober 1914 freiwillig in ein Infanterie-Regiment in [[Meiningen]] ein und forderte die Schüler der Oberstufe in Bieberstein auf, ihm zu folgen. Bieberstein wurde deshalb geschlossen, die verbleibenden, nicht wehrfähigen Schüler nach Haubinda verlegt. Er betrachtete die realen gesellschaftlichen Entwicklungen [[Kulturkritik|kulturkritisch]]. Zur [[Sozialdemokratie]] hatte er ein gespaltenes Verhältnis. So ließ er nach dem Tod [[Rosa Luxemburg]]s 1919 auf seinen Heimen die Flaggen hissen. Überliefert sind auch Ansprachen zur Deutung des Ersten Weltkrieges&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Koerrenz 2011, 196 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die eine zustimmende Begeisterung für das Kriegsgeschehen dokumentieren. Sein Verhältnis zu Juden ist bis heute umstritten. Lietz unterschied im [[Judentum]] (wie auch in der Sozialdemokratie) idealistische und materialistische Strömungen. Mit der „idealistischen Richtung“, die er in den alttestamentlichen Propheten repräsentiert sah, fühlte er sich verbunden. Gegen die „materialistische Richtung“ formulierte er massive Abgrenzungen, die heute die Grundlage für den Vorwurf des [[Judenfeindlichkeit#Neuzeitlicher Antisemitismus|Antisemitismus]] liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Quellen vgl. Koerrenz 2011, 177 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; So warnte er mit Blick auf die materialistische Ausrichtung vor einer „jüdischen Gefahr“. Nachdem Lietz anfänglich auch Kinder jüdischer Herkunft in seine Heime aufgenommen hatte, führte er nach der [[Sezession]] von [[Theodor Lessing]], [[Paul Geheeb]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu: {{Webarchiv |url=https://www.ecole.ch/geheeb/GA_Korrespondenz_l-m.htm |text=Archivierte Kopie |wayback=20131215004921 |archiv-bot=2025-06-24 07:28:01 InternetArchiveBot }} : Lietz, Hermann, befreundet mit Geheeb ab Mai 1892, &amp;quot;Chef&amp;quot; von Geheeb ab Frühjahr 1902 bis Juni 1906, 10 Couverts, 1892 bis 1931/75. Zahlreiche handschriftliche Briefe von Lietz über seine Beziehung zu Geheeb, über eigenes Leben, Denken und eigene Arbeit, über das elterliche Gut, die Veröffentlichung von Emlostobba, über die Berlinerzeit 1897, Ilsenburg etc. Nur wenige Briefabschriften von Geheeb vom Juni 1906. Ein von Lietz nicht angenommener Versöhnungsbrief Geheebs aus dem Jahre 1912, zahlreiche andere Dokumente (Berichte, Briefe, Briefabschriften im Zusammenhang mit Lessing 1903, „Haubindaer Judenkrach“, Behördenkorresp. wegen Haubinda, Konflikt 1906)&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Martin Luserke]] in Haubinda („Haubindaer Judenkrach“) 1903&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-11037745&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor= | url=https://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/politik/vom-haubinder-judenkrach-ueber-die-odenwaldschule-11037745.html | titel=Vom &amp;quot;Haubinder Judenkrach&amp;quot; über die Odenwaldschule | werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] | datum=2010-09-01 |zugriff=2018-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lietz äußert sich zu „Konflikten in Haubinda“ zweimal selbst: 1903 und 1919 zu finden in Koerrenz, R., Hermann Lietz, Einführung mit zentralen Texten, 2011, S. 186 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Kategorie des „deutsch-germanischen“ als Aufnahmekriterium ein. Zu seinen Schülerinnen zählte auch [[Johanna Haarer]], eine spätere Funktionärin der [[Schwarze Pädagogik|Schwarzen Pädagogik]] im [[Nationalsozialismus]] und Autorin von Erziehungsratgebern der frühen Bundesrepublik Deutschland, die sich explizit auf ihre Schulzeit in den Lietz-Heimen berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstellungen zur Erziehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Lietz Grab.jpg|mini|Grab von Hermann Lietz in Haubinda]]&lt;br /&gt;
Ausgehend von seiner eigenen Biographie und angeregt zu Veränderungen der [[Pädagogik]] durch andere Theoretiker und Praktiker der Reformpädagogik vor ihm und zu seiner Zeit, widmet sich Hermann Lietz der Reform der zeitgenössischen Pädagogik. Die „Paukschule“ und die drillartige Erziehung in grauen Städten mit ihren „schädlichen Verführungen“ stehen im Zentrum seiner Kritik. Er möchte eine Verbindung von gutem Unterricht durch fähige und sowohl begeisterte als auch begeisternde Lehrer und einer Erziehung seiner Zöglinge zu guten Menschen in einer natürlichen und gesunden Umgebung. Dies sieht er verwirklicht in einer Einheitsschule auf dem Lande, in seinen Landerziehungsheimen. Jedes einzelne Kind soll in seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entwickelt und gefördert werden. Dabei war er kein Befürworter der [[Koedukation]]. Lietz wendet sich im Wesentlichen gegen jede Art von formalem Berechtigungswesen, d.&amp;amp;nbsp;h. einer formalistischen Notengebung im [[Unterricht]], da dies dem jeweils individuellen Weg, Ziel und Ergebnis des Kindes widerspricht. Nach seinen Erziehungsprinzipien soll jedes Kind, unabhängig von der Situation des Elternhauses, eine sittlich-religiöse Charakterbildung erfahren. Inwiefern Lietz seine eigenen Vorstellungen auch umgesetzt hat, zweifelt zumindest [[Erich von Mendelssohn]] aus eigenem Erleben an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitfaden für sein gesamtes Denken und Wirken waren pädagogische Praxis und ein religiös gefärbter Idealismus, der das Erziehungsideal so setzte: &amp;#039;&amp;#039;Die Landerziehungsheime stehen grundsätzlich auf evangelisch – christlich und deutsch – germanischem Boden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;„Das dritte Jahr im D.L.E.H. zu Haubinda in Thüringen – Von Ostern 1903 bis Ostern 1904 im Landerziehungsheim Haubinda.“ Seite 4/5. Aus: Das sechste Jahr in Deutschen Landerziehungsheimen, hrsg. von Hermann Lietz, Schloss Bieberstein und Haubinda 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lietz ist der Begründer der deutschen Landerziehungsheimbewegung; weitere Heime wurden später von [[Gustav Wyneken]], [[Paul Geheeb]], [[Bertha von Petersenn]] (LEH für Mädchen) und [[Kurt Hahn]] gegründet. Der Ausgangspunkt der Landerziehungsheime ist die Kritik an der theoretischen, städtischen und formalen Erziehung der Kinder in der bürgerlichen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberleitung der Hermann-Lietz-Schulen ==&lt;br /&gt;
In der Geschichte der [[Hermann-Lietz-Schulen]] gibt es folgend auf den Gründer und Besitzer Hermann Lietz von 1919 bis 1984 eine Reihe von Oberleitern „Stiftung der Hermann-Lietz-Schulen“. Der erste Oberleiter war noch von Hermann Lietz selbst zum Nachfolger bestimmt worden. Die folgenden Oberleiter wurden nach den Bestimmungen der Satzung eingesetzt und erfüllten ihre Aufgaben entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1898–1919: Hermann Lietz&lt;br /&gt;
* 1919–1944: [[Alfred Andreesen]]&lt;br /&gt;
* 1944/1945: Franz Windweh&lt;br /&gt;
* 1945–1951: [[Friedrich Christiansen-Weniger]]&lt;br /&gt;
* 1951–1954: [[Wolfgang Paeckelmann]]&lt;br /&gt;
* 1954–1958: Heinz Dücker&lt;br /&gt;
* 1958/1959: [[Harald Nehrkorn]]&lt;br /&gt;
* 1959–1973: [[Ernst-Joachim Schaede]]&lt;br /&gt;
* 1973–1976: [[Meertinus Meijering]]&lt;br /&gt;
* 1976/1977: Raimund Becker&lt;br /&gt;
* 1977/1978: Meertinus Meijering&lt;br /&gt;
* 1978–1980: Johannes Wilhelms&lt;br /&gt;
* 1981: Peter Breuer&lt;br /&gt;
* 1981–1984: [[Otto Herz (Pädagoge)|Otto Herz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1984 wurde vom Vorstand der Stiftung eine Änderung in der Leitung der Heime beschlossen. Nach dem endgültigen Austritt der HLS [[Spiekeroog]] aus der Stiftung bildeten die Leiter der HLS Bieberstein, Schloss Hohenwehrda und [[Buchenau (Eiterfeld)]] mit dem Wirtschaftsleiter ein Leitungsgremium. Dies wurde nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] erweitert um den Leiter der wieder gegründeten HLS Haubinda. Die entsprechend notwendige Satzungsänderung wurde von der [[Stiftungsaufsicht]] im Jahr 2007 genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bearbeitet von Klaus Gabrian, Archiv der HLS Schloss Bieberstein, November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reform der Schule durch Reformschulen.&amp;#039;&amp;#039; Kleine Schriften. Hg. von R. Koerrenz. Jena 2005 (= &amp;#039;&amp;#039;Pädagogische Reform in Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Protestantismus als idealistische Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Kleine Schriften zur Religion und zum Religionsunterricht. Hg. von R. Koerrenz. Jena 2011 (= &amp;#039;&amp;#039;Pädagogische Reform in Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Vaterlandes Not und Hoffnung.&amp;#039;&amp;#039; Veckenstedt 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freseni.&amp;#039;&amp;#039; Veckenstedt (Harz) o. J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Emlohstobba. Roman oder Wirklichkeit? Bilder aus dem deutschen Schulleben der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1897. ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-97148}})&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch D.L.E.H.&amp;#039;&amp;#039; und die Lietz-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Leben und Arbeit]]&amp;#039;&amp;#039; wurden von Hermann Lietz von 1898 an geführt und enthalten Berichte aus den Landerziehungsheimen von ihm selbst und anderen Autoren, die von Lietz dazu berufen wurden. Lietz gab bis zum 16.&amp;amp;nbsp;Jahrbuch selbst heraus. &amp;#039;&amp;#039;Leben und Arbeit&amp;#039;&amp;#039; (LuA) bestand seit 1909 parallel zum &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des D.L.E.H.&amp;#039;&amp;#039; und wurde nach 1919 fortgesetzt vom Verein „Altbürger und Freunde der Hermann-Lietz-Schulen“. Alle Jahrbücher und LuA sind im Original einsehbar, nach Jahrgängen geordnet im Archiv HLS Schloss Bieberstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|542|544|Lietz, Hermann|Elisabeth Badry|118728229}}&lt;br /&gt;
* Elisabeth Badry: &amp;#039;&amp;#039;„Pädagogische Genialität in einer Erziehung zur Nicht-Anpassung und zum Engagement“ – Studien über Gründer der frühen deutschen Landerziehungsheimbewegung – Hermann Lietz und Gustav Wyneken.&amp;#039;&amp;#039; Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn 1976.&amp;lt;ref&amp;gt;http://d-nb.info/770730914&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Herbert Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie und Praxis der ersten deutschen Landerziehungsheime – Erfahrungen zur Internats- und Ganztagserziehung aus den Hermann-Lietz-Schulen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Diskussionsbeiträge zu Fragen der Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28). Berlin 1961.&amp;lt;ref&amp;gt;http://d-nb.info/450260674&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dietrich Benner, [[Herwart Kemper]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Geschichte der Reformpädagogik. Die pädagogische Bewegung von der Jahrhundertwende bis zum Ende der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Geschichte der Reformpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Band 28). Weinheim/Basel 2003, ISBN 978-3-407-32107-7.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Koerrenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lietz: Grenzgänger zwischen Theologie und Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1989, ISBN 978-3-631-42355-4.&lt;br /&gt;
* Ralf Koerrenz: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lietz.&amp;#039;&amp;#039; Lüneburg 1994 (Ed. Erlebnispädagogik). ISBN 978-3-89569-002-0.&lt;br /&gt;
* Ralf Koerrenz: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lietz. Einführung mit zentralen Texten.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 2011, ISBN 978-3-506-77204-6.&lt;br /&gt;
* Ralf Koerrenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lietz. Protestantismus als idealistische Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Jena 2011, ISBN 978-3-941854-62-8.&lt;br /&gt;
* Kurt Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben ist nicht anderswo, Biebersteiner Jahre und Hermann Lietz. Eine Wiederbegegnung.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 2016, ISBN 978-3-95978-043-8.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Oelkers]]: &amp;#039;&amp;#039;Was Bleibt von der Reformpädagogik?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ.NET.&amp;#039;&amp;#039; 16. März 2010&lt;br /&gt;
* [[Minna Specht]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lietz.&amp;#039;&amp;#039; Gedächtnisrede gehalten am 10. Oktober 1919 auf dem ersten Bundestag des Internationalen Jugend-Bundes. Leipzig 1920.&lt;br /&gt;
* [[Frank Wild]]: &amp;#039;&amp;#039;Askese und asketische Erziehung als pädagogisches Problem. Zur Theorie und Praxis der frühen Landerziehungsheimbewegung zwischen 1898 und 1933.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1997.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Kutzer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lietz – Zeugnisse seiner Zeitgenossen.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1968 (= &amp;#039;&amp;#039;Aus den deutschen Landerziehungsheimen.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;6).&lt;br /&gt;
* Sebastian Engelmann (2023): &amp;#039;&amp;#039;»...geistige, sittliche Führerschaft tut der Jungmannschaft in Schule, Garnison und Feld gleich not«. Hermann Lietz und der Krieg.&amp;#039;&amp;#039; In: Richard Janus, Naciye Kamcili-Yildiz, Marion Rose und [[Harald Schroeter-Wittke]] (Hrsg.) (2023): &amp;#039;&amp;#039;Katastrophen. Religiöse Bildung angesichts von Kriegs- und Krisenerfahrungen im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, S. 137 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118728229}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lietz-schulen.de/ Hermann-Lietz-Schulen]&lt;br /&gt;
* [http://www.lietz-nordsee-internat.de/ Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog]&lt;br /&gt;
* [http://www.lietz-schulen.de/altbuerger/altbuerger.html Altbürger, Eltern und Freunde.] – &amp;#039;&amp;#039;Altbürger und Freunde der Hermann-Lietz-Schulen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wolfgang Keim: [http://www.hasi.s.bw.schule.de/lehr132.htm &amp;#039;&amp;#039;Der verengte Blick der Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Januar 2000, wiedergegeben bei hasi.s.bw.schule.de&lt;br /&gt;
* 12. Juni 1919: Der Todestag des Pädagogen Hermann Lietz https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/lietz104.html&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f5f09237-29cd-4466-b8ca-cb57f1471c23/ Nachlass BArch N 1148]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118728229|LCCN=n/91/9934|VIAF=32791650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lietz, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Putbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lietz, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reformpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dumgenevitz]], Kreis Rügen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juni 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haubinda]], Thüringen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Elektronenhirn</name></author>
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