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	<title>Hermann Liebmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T22:00:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Liebmann&amp;diff=284672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: Form.</title>
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		<updated>2025-12-20T18:37:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Liebmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1882]] in [[Paunsdorf]]; † [[6. September]] [[1935]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war von April 1923 bis Januar 1924 [[Sächsisches Staatsministerium des Innern|Innenminister Sachsens]] und von 1926 bis 1929 Vorsitzender der SPD-Fraktion im [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtag]]. Von 1933 bis 1935 inhaftiert, starb er kurz nach seiner Entlassung an den Folgen von Misshandlungen, die ihm die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Konzentrationslager zugefügt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Liebmann erlernte den Beruf eines [[Former]]s und trat nach zweijährigem Militärdienst 1905 in die SPD ein. Von 1913 bis 1933 war Liebmann als [[Redakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem überwiegenden Teil der Leipziger sozialdemokratischen Parteiorganisation trat er 1917 aus Protest gegen die [[Burgfriedenspolitik]] des Berliner Parteivorstandes der SPD der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei. Im November 1918 war er Mitglied im engeren Ausschusses des [[Leipzig]]er [[Arbeiter- und Soldatenrat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1933 war Liebmann Mitglied des sächsischen Landtags, zuerst als Sekretär der USPD-Landtagsfraktion, ab 1922 wieder der Fraktion der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei. Gleichzeitig war er Stadtverordneter in Leipzig. Am 1. April 1923 wurde Liebmann sächsischer Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident unter [[Erich Zeigner]] (SPD). Vom 31. Oktober 1923 bis zum 4. Januar 1924 bekleidete er dieses Amt unter [[Alfred Fellisch]]. Von 1924 bis 1926 war Liebmann stellvertretender Vorsitzender, von 1926 bis 1929 Vorsitzender und 1930 bis 1933 Beisitzer der SPD-Landtagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebmann wurde 1933 verhaftet und war bis 1935 im [[KZ Hohnstein]] sowie im [[KZ Colditz]] in Gefangenschaft. Er wurde während dieser Zeit auf Befehl des Reichsstatthalters [[Martin Mutschmann]] ständig schwer misshandelt. Bei seiner Entlassung war er schwer krank und starb im Israelitischen Krankenhaus in Leipzig – so die Angabe der Exilzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; – kurz danach an den Folgen der Folterungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nekrolog im Exilorgan Neuer Vorwärts - Karlsbad vom 15. September 1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Leipzig-Sellerhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leipzig-lese.de/index.php?article_id=304 Siehe Abbildung vom Hermann Liebmanns Grab]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sächsischer Innenminister ==&lt;br /&gt;
Liebmann richtete sein Augenmerk vor allem auf die Bekämpfung rechter Aktivitäten. So enttarnte er Anfang 1923 die Lesergemeinschaft der &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Landeszeitung&amp;#039;&amp;#039; als verdeckte Weiterführung des verbotenen [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes]] und ließ ihre Waffen und antisemitischen Flugblätter beschlagnahmen. Dem Landtag erstattete er Bericht über die nationalistischen Umtriebe der Loge „Deutscher Herold“ und des [[Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband|Deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes]], der Deutschen Bauernhochschule in Hellerau und im Kasino der jungen Landwirte. Ebenso zeigte er die Verbindungen des Dresdner Bürgerrates zur [[Deutschvölkische Freiheitspartei|Deutschvölkischen Freiheitspartei]], warnte auch vor rechten Stützpunkten im Vogtland, die Verbindungen zur sogenannten [[Georg Escherich|Organisation Escherich]] („Orgesch“) und zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Bayern aufrechterhielten. Er machte es sich zur Pflicht, „die Gefahren, die der Republik durch solche Bestrebungen drohen, nach Möglichkeit zu bannen.“ (Ministerrede vom 17.&amp;amp;nbsp;April 1923)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Stolperstein Hermann Liebmann.jpg|mini|rechts|Stolperstein in Sellerhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit Mai 1945 trägt die frühere Kirchstraße in [[Volkmarsdorf]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
* Bis zu ihrer strukturbedingten Schließung im Jahr 1992 trug die Hermann-Liebmann-Oberschule in Leipzig seinen Namen.&lt;br /&gt;
* Am 29. Juni 2004 wurde vom Leipziger Oberbürgermeister [[Wolfgang Tiefensee]] die nach ihm benannte Hermann-Liebmann-Brücke eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://structurae.de/bauwerke/hermann-liebmann-bruecke Angaben zur Hermann-Liebmann-Brücke]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine an gleicher Stelle bestehende Brücke musste zwei Jahre zuvor abgerissen werden.&lt;br /&gt;
* Am 21. März 2015 verlegte der Künstler [[Gunter Demnig]] in der Plaußiger Straße 25, an der Ecke Cunnersdorfer Straße, einen seiner [[Stolpersteine]] zur Erinnerung an Liebmann (siehe [[Liste der Stolpersteine in Leipzig#Sellerhausen-Stünz|Liste der Stolpersteine in Leipzig]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Politik der Generalkommission.. Ein Sündenregister der Zentralvorstände der freien Gewerkschaften Deutschlands und ein Wegweiser für die Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. Leipziger Buchdruckerei, Leipzig 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zweieinhalb Jahre Stadtverordnetentätigkeit der USP in Leipzig. Bearbeitet von Hermann Liebmann&amp;#039;&amp;#039;. Leipziger Buchdruckerei, Leipzig 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neun Monate sächsische Koalitionspolitik&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig (1924).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Liebmann zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Zeitung. Unabhängige Tageszeitung&amp;#039;&amp;#039;. Dresden vom 21. August 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Liebmann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: [[Biographisches Lexikon des Sozialismus]] Band I Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH Hannover 1960, S.&amp;amp;nbsp;198.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Krusch (Historiker)|H.-J. Krusch]]: &amp;#039;&amp;#039;Liebmann, Hermann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S.&amp;amp;nbsp;298–299.&lt;br /&gt;
* [[Mike Schmeitzner]] und Michael Rudloff: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sozialdemokratie im Sächsischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1997, S. 202f.&lt;br /&gt;
* Dietmar Klenke: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Liebmann vom Architekten der „proletarischen Mehrheit“ in Sachsen zum „Tolerierungs“-Politiker der Ära Brüning&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Lösche]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Vergessen bewahren&amp;#039;&amp;#039;. Colloquium-Verlag, Berlin 1988. ISBN 3-7678-0741-6.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Arndt (Historiker)|Helmut Arndt]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Liebmann 1882–1935. Ein linkssozialistischer antifaschistischer Mann des Volkes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Leipzigs Neue. linke Monatszeitung für Politik, Kultur und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1995.{{ZDB|1163093-0}} 17, S.&amp;amp;nbsp;12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|video=0|audio=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133550419}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|133550419}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||120520}}&lt;br /&gt;
* [http://www.smi.sachsen.de/510.htm Hermann Liebmann] beim [[Sächsisches Staatsministerium des Innern|Sächsischen Staatsministerium des Innern]] (mit einem Foto)&lt;br /&gt;
* [http://www.leipzig-lese.de/index.php?article_id=304 leipzig-lese: Zum 75. Todestag von Hermann Liebmann]&lt;br /&gt;
* [http://www.stolpersteine-leipzig.de/index.php?id=301 Stolperstein für Hermann Liebmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Innenminister Sachsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133550419|VIAF=315525331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liebmann, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Leipzig ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liebmann, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paunsdorf]] bei Leipzig&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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