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	<title>Hermann Lübbe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-18879-57 am 27. März 2026 um 13:33 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-27T13:33:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Lübbe 2007.png|mini|Hermann Lübbe (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Lübbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1926]] in [[Aurich]]) ist ein deutscher [[Philosoph]]. Er war von 1971 bis 1991 ordentlicher Professor für [[Philosophie]] und [[Politische Theorie]] an der [[Universität Zürich]] und dabei zeitweise Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Philosophie|Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie]]. Durch seine Beiträge zu aktuellen politischen Debatten wurde er über die Fachkreise hinaus bekannt. Lübbe zählt zur [[Ritter-Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Lübbe ist der Sohn des Amtmannes Gottfried Lübbe und seiner Frau Weyma geb. Onnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hls-dhs-dss.ch/articles/047720/2008-07-16/ |titel=Lübbe, Hermann |sprache=de |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1937 bis 1943 besuchte er das Gymnasium Ulricianum in Aurich. Im Jahr 1943 meldete er sich freiwillig zur Kriegsmarine. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039; vom 3. September 2007 begründete er diesen Schritt damit, dass man dort die Waffengattung wählen konnte und er sich zudem „aus Familientraditionsgründen“ für die Marine entschieden habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Hermann+L%C3%BCbbe/00/12971 |titel=Hermann Lübbe - Munzinger Biographie |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lübbe beantragte am 9. März 1944 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.952.954).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26600895&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigenen Angaben kann er sich nicht an die Mitgliedschaft erinnern, sie aber auch nicht ausschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/kultur/buecher/nsdap-mitgliedschaft_aid_131416.html &amp;#039;&amp;#039;Lübbe schließt Beitritt nicht aus&amp;#039;&amp;#039;]. In: Focus, 1. September 2007. Auf: focus.de, abgerufen am 25. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Lübbe zeitweilig Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40606731.html &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lübbe&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, 28. August 1978. Auf: spiegel.de, abgerufen am 25. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1947 bis 1951 studierte er [[Philosophie]], [[Theologie]] und [[Soziologie]] in Göttingen, [[Münster]] und Freiburg im Breisgau, u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Joachim Ritter]] und [[Heinrich Scholz (Logiker)|Heinrich Scholz]]. Nach seiner Promotion mit einer Arbeit zur &amp;#039;&amp;#039;Vollendung der Ding-an-sich-Problematik im Werke [[Immanuel Kant|Kants]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Wilhelm Szilasi]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] 1951 wurde er Assistent von [[Gerhard Krüger (Philosoph)|Gerhard Krüger]] in [[Frankfurt am Main]] – er besuchte dort auch Seminare von [[Max Horkheimer]] und [[Theodor W. Adorno]] – sowie Universitätsassistent in Erlangen und Köln. 1956 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Erlangen mit einer Schrift über &amp;#039;&amp;#039;Die [[Transzendentalphilosophie]] und das Problem der Geschichte&amp;#039;&amp;#039; und lehrte dann zunächst als [[Privatdozent]], später als Professor an den Universitäten Erlangen, [[Hamburg]], Köln und Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1963 bis 1969 war er ordentlicher Professor an der damals neu gegründeten [[Ruhr-Universität Bochum]], ab 1966 gleichzeitig [[Staatssekretär]] im Kultusministerium von [[Nordrhein-Westfalen]]. 1969 wechselte er in das Amt des Staatssekretärs beim [[Ministerpräsident]]en [[Heinz Kühn]] und ging als ordentlicher Professor für [[Sozialphilosophie]] an die ebenfalls neu gegründete [[Universität Bielefeld]], wo er bis 1973 blieb. 1970 gab er den Staatssekretärsposten auf. Im Jahr 1970 gehörte Hermann Lübbe zum engsten Gründerkreis des &amp;#039;&amp;#039;[[Bund Freiheit der Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;: gemeinsam mit [[Hans Maier (Politiker, 1931)|Hans Maier]] und [[Richard Löwenthal]] hatte er den Gründungsaufruf formuliert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bund-freiheit-der-wissenschaft.de/content/ot_gruendung.htm &amp;#039;&amp;#039;Gründungsaufruf von 1970.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1991 war Lübbe ordentlicher Professor und seit der Emeritierung 1991 [[Honorarprofessor]] für Philosophie und [[Politische Theorie]] an der Universität Zürich. Seit Mai 2004 war er „Senior Fellow“ an der [[Universität Duisburg-Essen]] und seit 1974 Mitglied des [[PEN-Zentrum Deutschland|PEN-Zentrums Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000012971|Abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1975 bis 1978 fungierte Lübbe als Präsident der [[Allgemeine Gesellschaft für Philosophie in Deutschland|Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland]]. Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften des In- und Auslandes und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.&amp;amp;nbsp;a. im Jahr 1990 den [[Ernst-Robert-Curtius-Preis|Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik]] und 1995 den [[Hanns Martin Schleyer-Preis]] für 1994. 1996 erhielt er das [[Bundesverdienstkreuz|Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland]] und im Jahre 2000 das Ehrendoktorat der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Lübbe war seit 1951 verheiratet mit Grete Lübbe-Grothues (1926–2017) und hat vier Kinder. Zeitweilig bewohnt er seinen Nebenwohnsitz in [[Havixbeck]] bei Münster. Seine Tochter [[Gertrude Lübbe-Wolff]] war von 2002 bis 2014 [[Richter]]in des [[Bundesverfassungsgericht]]s, seine Tochter [[Weyma Lübbe]] Professorin für Praktische Philosophie an der [[Universität Regensburg]], seine Tochter [[Anna Lübbe]] ist Professorin für Verfahrensrecht und außergerichtliche Konfliktlösung an der [[Hochschule Fulda]], sein Sohn Jann Lübbe ist Dermatologe in der Westschweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Lübbe ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Politik]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch Politisches Denken|Jahrbuchs Politisches Denken]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Lübbes Werk zeichnet sich aus durch eine große thematische und methodologische Spannweite, das durchgängige Bemühen um Aktualitäts- und Praxisbezug, die zeitgeschichtliche Konkretion philosophischer Überlegungen sowie durch einen oft polemisch-engagierten, sprachstilistisch versierten Duktus. Frühe Arbeiten beschäftigen sich mit [[Begriffsgeschichte|begriffs-]] und [[Ideengeschichte|ideengeschichtlichen]] Themen (&amp;#039;&amp;#039;Politische Philosophie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1963; &amp;#039;&amp;#039;Säkularisierung&amp;#039;&amp;#039;, 1965) und Autoren wie [[Ernst Mach]], [[Ludwig Wittgenstein]], [[Edmund Husserl]] oder [[Wilhelm Schapp]] (&amp;#039;&amp;#039;Bewusstsein in Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Vielzahl von Schriften widmet sich Lübbe vor allem Fragen der politischen Philosophie und vertritt dort einen dezidiert [[Liberalismus|liberalen]] Standpunkt in der Tradition der [[Aufklärung]]. [[Totalitarismus|Totalitäre]] Theorien wie insbesondere seiner Ansicht nach den [[Marxismus]], aber auch [[Technokratie|technokratische]] Ansätze in der Nachfolge beispielsweise [[Helmut Schelsky]]s unterzieht er von diesem Standpunkt aus einer vehementen Kritik. Gegenüber dem [[Gesinnungsethik|gesinnungsethischen]] [[Rigorismus]] totalitärer „Großideologien“ betont Lübbe dabei die Bedeutung des [[Gesunder Menschenverstand|common sense]] und der konventionellen Moral für die Ausbildung politischer [[Urteilskraft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/hermann-luebbe-ich-entschuldige-mich-das-neue-politische.730.de.html?dram:article_id=101574 &amp;#039;&amp;#039;Ich entschuldige mich – Das neue politische Bußritual&amp;#039;&amp;#039;]. In: Deutschlandfunk, 7. Mai 2001. Auf: deutschlandfunk.de, abgerufen am 25. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer technokratischen Auffassung politischer Praxis, die Politik auf ein von [[Sachzwang|Sachzwängen]] diktiertes Planungshandeln reduziert, stellt er den [[Dezisionismus]] entgegen: für ihn ist es die subjektive [[Entscheidung]], deren Entstehung letztlich kontingent ist und die weder auf rationalem noch diskursivem Wege als „wahr“ oder „falsch“ erwiesen werden kann, die die Grundlage des politischen Prozesses darstellt; in [[Demokratie]]n realisiert sie sich über Mehrheitsbeschlüsse, wobei in diesem Zusammenhang auch Lübbes Rückgriff auf das Konzept einer [[Zivilreligion]] ([[Jean-Jacques Rousseau]]) bedeutsam wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsbegriff und Geschichtsinteresse&amp;#039;&amp;#039; (1977). Angelehnt an [[Karl R. Popper]]s [[Historizismus]]begriff übt Lübbe Kritik an totalitären [[Geschichtsphilosophie|geschichtsphilosophischen]] Modellen und versucht eine wissenschaftstheoretische Rehabilitierung des [[Historismus (Geschichtswissenschaft)| Historismus]]: Da Geschichten stets ein komplexes Konglomerat aus [[Intentionalität|intendierten]] Handlungen und unintendierten Widerfahrnissen und Nebenfolgen darstellen, lässt sich ihr Verlauf weder auf allgemeine Gesetze &amp;#039;&amp;#039;reduzieren&amp;#039;&amp;#039; noch auf deren Basis gar &amp;#039;&amp;#039;prognostizieren&amp;#039;&amp;#039;, sondern angesichts unüberblickbar vieler kontingenter Elemente und [[dysfunktion]]aler Resultate nur rückblickend &amp;#039;&amp;#039;erzählen&amp;#039;&amp;#039;. Das Interesse an Geschichten wiederum beruht in erster Linie auf ihrer [[identität]]sstiftenden Funktion als „Prozesse der Systemindividualisierung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der modernen, wissenschaftlich-technischen Zivilisation ist Lübbe zufolge durch eine sich immer mehr beschleunigende Veränderungsdynamik gekennzeichnet, in deren Zuge vertraute Lebensverhältnisse und traditionale Orientierungen in immer größerem Umfang ausfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/europas-zukunft/europa-und-die-eu-der-verspaetete-kontinent-14302606.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 &amp;#039;&amp;#039;Der verspätete Kontinent&amp;#039;&amp;#039;]. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juni 2016. Auf: faz.net, abgerufen am 25. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher gehört zu ihr als Ausgleich die Ausbildung eines „historischen Sinns“, dessen Erscheinungsformen Lübbe insbesondere in den [[Geisteswissenschaften]], aber auch in Phänomenen wie der [[Museum#Museologie, Museumskunde, Museographie|Musealisierung]] und dem [[Denkmalschutz]] ortet. Die letztlich aufklärungsresistente Funktion der [[Religion]] wiederum deutet er als „[[Kontingenz (Soziologie)#Kontingenzbewältigung|Kontingenzbewältigung]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lübbes Interventionen in aktuelle politische Debatten der [[Bundesrepublik Deutschland]] haben immer wieder zu Kontroversen geführt, insbesondere seine kritische Auseinandersetzung mit der [[Studentenbewegung]] und der [[Außerparlamentarische Opposition|außerparlamentarischen Opposition]] in den 1960er und 1970er Jahren. Lübbe warf diesen einen schädlichen Einfluss auf die zeitgenössische Schul- und Hochschulpolitik vor und rückte sie in einen Zusammenhang mit dem Linksterrorismus der 1970er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politische Philosophie in Deutschland: Studien zu ihrer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; (1963)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Streit um Worte: Sprache und Politik.&amp;#039;&amp;#039; (1967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Säkularisierung: Geschichte eines ideenpolitischen Begriffs.&amp;#039;&amp;#039; (1965)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Entscheidung: Studien zum Primat der praktischen Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; (1971)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochschulreform und Gegenaufklärung: Analysen, Postulate, Polemik zur aktuellen Hochschul- und Wissenschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; (1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bewusstsein in Geschichten: Studien zur Phänomenologie der Subjektivität: Mach, Husserl, Schapp, Wittgenstein&amp;#039;&amp;#039; (1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fortschritt als Orientierungsproblem: Aufklärung in der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; (1975)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere stille Kulturrevolution.&amp;#039;&amp;#039; (1976)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftspolitik: Planung, Politisierung, Relevanz.&amp;#039;&amp;#039; (1977)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsbegriff und Geschichtsinteresse: Analytik und Pragmatik der Historie.&amp;#039;&amp;#039; (1977)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wozu Philosophie? Stellungnahmen eines Arbeitskreises.&amp;#039;&amp;#039; (1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Endstation Terror: Rückblick auf lange Märsche.&amp;#039;&amp;#039; (1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philosophie nach der Aufklärung: Von der Notwendigkeit pragmatischer Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; (1980)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Trend und Tradition: Überfordert uns die Gegenwart?&amp;#039;&amp;#039; (1981)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeit-Verhältnisse: Zur Kulturphilosophie des Fortschritts.&amp;#039;&amp;#039; (1983)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion nach der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; (1986, 3. Auflage 2004)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politischer Moralismus: Der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft.&amp;#039;&amp;#039; (1987)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fortschrittsreaktionen: Über konservative und destruktive Modernität.&amp;#039;&amp;#039; 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufdringlichkeit der Geschichte: Herausforderungen der Moderne vom Historismus bis zum Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; (1989)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lebenssinn der Industriegesellschaft: Über die moralische Verfassung der wissenschaftlich-technischen Zivilisation.&amp;#039;&amp;#039; (1990, 2. Aufl. 1994)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiheit statt Emanzipationszwang: Die liberalen Traditionen und das Ende der marxistischen Illusionen.&amp;#039;&amp;#039; (1991)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schwarze Wand der Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ernst Peter Fischer (Wissenschaftspublizist)|Ernst Peter Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Gespräche.&amp;#039;&amp;#039;) Piper, München 1991, S. 17–44.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Zug der Zeit: Verkürzter Aufenthalt in der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abschied vom Superstaat: Vereinigte Staaten von Europa wird es nicht geben.&amp;#039;&amp;#039; (1994)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeit-Erfahrungen: Sieben Begriffe zur Beschreibung moderner Zivilisationsdynamik.&amp;#039;&amp;#039; (1996)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der Vergangenheit: Kommunikationsnetzverdichtung und das Archivwesen.&amp;#039;&amp;#039; (2000)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Ich entschuldige mich.“ Das neue politische Bußritual.&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik nach der Aufklärung: Philosophische Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Religion nach der Aufklärung: Über den kulturellen Bedeutsamkeitsverlust wissenschaftlicher Weltbilder.&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufklärung anlasshalber: Philosophische Essays zu Politik, Religion und Moral.&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medien- und Gesellschaftswandel.&amp;#039;&amp;#039; (2002)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Modernisierungsgewinner: Religion, Geschichtssinn, direkte Demokratie und Moral.&amp;#039;&amp;#039; (2004)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tugendterror – höhere Moral als Quelle politischer Gewalt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Totalitarismus und Demokratie&amp;#039;&amp;#039;, 1 (2004), 2, S. 203–217 ([https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/31195/ssoar-2004-2-lubbe-tugendterror_-_hohere_moral_als.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y&amp;amp;lnkname=ssoar-2004-2-lubbe-tugendterror_-_hohere_moral_als.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zivilisationsökumene: Globalisierung kulturell, technisch und politisch.&amp;#039;&amp;#039; (2005)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Parteigenossen zum Bundesbürger: Über beschwiegene und historisierte Vergangenheiten.&amp;#039;&amp;#039; (2007)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lübbe im Gespräch.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Fink, Paderborn 2010, ISBN 978-3-7705-5044-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zivilisationsdynamik: Ernüchterter Fortschritt politisch und kulturell.&amp;#039;&amp;#039; Schwabe, Basel 2014, ISBN 978-3-7965-3251-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hannah Bethke: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Lübbe.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gisela Riescher]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorie der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Von Adorno bis Young&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 343). Kröner, Stuttgart 2004, ISBN 3-520-34301-0, S. 296–300.&lt;br /&gt;
* Klaus Heuer: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtspolitische Gegenwart der nationalsozialistischen Vergangenheit. Zur Analyse unbearbeiteter Loyalitäten am Beispiel des Historisierungsansatzes von H. L.&amp;#039;&amp;#039; Kassel Univ. Press 2001 [https://www.upress.uni-kassel.de/katalog/abstract.php?978-3-933146-56-4 online lesbar].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118826859}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118826859}}&lt;br /&gt;
* [[Jens Hacke]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Bürgerlichkeit. Die liberalkonservative Begründung der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039; (2006) – vgl. dazu: https://www.perlentaucher.de/buch/25032.html&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110523172348/http://www.bund-freiheit-der-wissenschaft.de/downloads/texte/vt_010606_luebbe.pdf Vortrag von Hermann Lübbe zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Correctness. Moral als Mittel der Meinungskontrolle&amp;#039;&amp;#039;] vom 1. Juni 2006 (PDF-Datei; 148 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchwordglobal=%22Hermann+L%C3%BCbbe%22 Vorträge, Interviews und Radiobeiträge von und mit Hermann Lübbe] im Onlinearchiv  der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118826859|LCCN=n/50/47316|VIAF=108314873|NDL=00469969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubbe, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruhr-Universität Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostfriese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter-Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lübbe, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aurich]] ([[Ostfriesland]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>~2026-18879-57</name></author>
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