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	<title>Hermann Krings - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Krings&amp;diff=65490&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rustikalinski: /* Leben und Werk */</title>
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		<updated>2026-04-15T15:16:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Maximilian Krings&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1913]] in [[Aachen]]; † [[19. Februar]] [[2004]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Philosoph]] und Ordinarius für Philosophie an der [[Universität München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Krings. Signatur 1995.jpg|mini|Hermann Krings, Signatur (1995)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hermann Krings wurde als Sohn des Fabrikanten Wilhelm Hubert Krings und dessen Frau Jenny, geb. Dechamps, in Aachen geboren. Er war ein renommierter Vertreter der [[moderne]]n [[Transzendentalphilosophie]]. Die Idee der [[Freiheit]] als Basis für menschliche [[Vernunft]] war das zentrale Motiv seines wissenschaftlichen und öffentlichen Wirkens. Ein [[politisches System]], das die Freiheit nicht als Grundprinzip des Menschseins anerkennt, war für ihn ein Zwangssystem. So sagte er einmal: „Freiheit ist kein politisches Programm, sondern ein Name, mit dem der Mensch sich selbst eine Würde gibt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Habilitation]] war Krings zunächst außerplanmäßiger Professor in München. In dieser Zeit war er u.&amp;amp;nbsp;a. Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Gesellschaft für Philosophie|Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie]]&amp;#039;&amp;#039; (1957–1960). Ab 1960 wirkte er als Ordinarius und Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Philosophischen Instituts&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Saarbrücken]], ab 1968 in gleicher Funktion an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Münchner Universität]], wo er 1980 [[Emeritierung|emeritiert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1975 wirkte er als Vorsitzender des [[Deutscher Bildungsrat|Deutschen Bildungsrats]]. Er wurde 1973 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVK|43/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde er als Nachfolger von [[Alois Dempf]] Vorsitzender der Kommission der Schriften [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling|Schellings]]. Weiterhin war Krings als Generalsekretär der [[Görres-Gesellschaft]] (1979–1991) tätig. 1992 erhielt er den [[Ehrenring der Görres-Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1995 war Krings für das [[Philosophisches Jahrbuch|Philosophische Jahrbuch]] als Herausgeber tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Philosophisch-historischen Klasse der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Münchener Studienzeit war er Mitglied der katholischen [[Studentenverbindung]] Rheno-Bavaria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krings war seit 1949 mit der Bühnen- und Fernsehschauspielerin [[Inge Birkmann]] verheiratet, die nur 10 Monate nach ihm, am 19. Dezember 2004, verstarb. Die Ehe blieb kinderlos, Inge Birkmann hatte jedoch eine Tochter namens Susanne aus erster Ehe. Deren Sohn, der Schauspieler und Schriftsteller [[Joachim Meyerhoff]], porträtierte seinen Stief-Großvater und seine Großmutter in dem 2015 erschienenen autobiographischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Meyerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 3 von &amp;#039;&amp;#039;Alle Toten fliegen hoch&amp;#039;&amp;#039;), Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2015, ISBN 978-3-462-04828-5&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer [[Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke|Verfilmung]] dieses Buches 2025 wurde Krings von [[Michael Wittenborn]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
Mit [[Willi Graf]] war er seit 1936 befreundet. In der Gedächtnisvorlesung 1983 würdigte er den Widerstand (das „Widersagen“) der [[Weiße Rose|Weißen Rose]] gegen den [[Nazismus|nazistischen]] Ungeist und Terror: „Die Weiße Rose ist ein Zeichen. Der Tod der Freunde ist ein Zeichen. Zeichen sind schwer deutbar. Doch diesseits aller Deutung haben wir ein Zeichen der Hoffnung. Es verbürgt, dass, wenn wir mit unserem menschlichen Tun am Ende sind, ein anderes Handeln möglich ist – ein Handeln, das unantastbar und unvergänglich ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[File:Handbuch philosophischer Grundbegriffe 1973 Titel.jpg|mini|Handbuch philosophischer Grundbegriffe (1973)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ordo. Philosophisch-historische Grundlegung einer abendländischen Idee&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. München, Max Niemeyer, Halle 1941&lt;br /&gt;
** durchgesehene Neuauflage: Meiner, Hamburg 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch vor Gott. Die Daseinserfahrung in den Psalmen&amp;#039;&amp;#039;, Werkbund, Würzburg o.&amp;amp;nbsp;J. (1952)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fragen und Aufgaben der Ontologie&amp;#039;&amp;#039;, Niemeyer, Tübingen 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meditation des Denkens&amp;#039;&amp;#039;, Kösel, München 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was heißt wertvoll. Über Grundlagen und Maßstab der Filmbewertung&amp;#039;&amp;#039;, Filmbewertungsstelle, Wiesbaden 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Transzendentale Logik&amp;#039;&amp;#039;, Kösel, München 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neues Lernen. Fragen der Pädagogen und Aufgaben der Bildungspolitiker&amp;#039;&amp;#039;, Kösel, München 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiheit als Chance. Kirche und Theologie unter dem Anspruch der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Hermann Krings antwortet [[Eberhard Simons]], Patmos, Düsseldorf 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch philosophischer Grundbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. mit [[Hans Michael Baumgartner]] und Christoph Wild. 3 Bände (Studienausgabe: 6 Bände). Kösel, München 1973&lt;br /&gt;
** auf CD-ROM (PDF-Dateien): 2., vollständig durchgesehene Auflage 2003, ISBN 978-3-936532-22-7&lt;br /&gt;
** in Nachfolge: &amp;#039;&amp;#039;Neues Handbuch philosophischer Grundbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Petra Kolmer und Arnim G. Wildfeuer. Verlag Karl Alber, Freiburg i. Br. / München 2011 ff. Band 1 (A–F) ISBN 978-3-495-48222-3 &amp;lt;small&amp;gt;195 Autoren behandeln in 215 Abhandlungen Grundbegriffe der Philosophie.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;System und Freiheit. Gesammelte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. (Reihe: Praktische Philosophie. Bd. 12), Verlag Karl Alber, Freiburg i. Br. / München 1980, ISBN 3-495-47429-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Natur und Subjektivität. Zur Auseinandersetzung mit der Naturphilosophie des jungen Schelling. Referate, Voten und Protokolle der II. Internationalen Schelling-Tagung in Zürich 1983&amp;#039;&amp;#039; (als Mitherausgeber), Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1985, ISBN 3-7728-1004-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. W. Schelling: Timaeus (1794)&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Beitrag von Hermann Krings hrsg. von Hartmut Buchner, Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1994, ISBN 3-7728-1507-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland in Europa. Wiedervereinigung und Integration&amp;#039;&amp;#039; (als Mitherausgeber), EOS, St. Ottilien 1996, ISBN 3-88096-363-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Michael Baumgartner]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzip Freiheit. Eine Auseinandersetzung um Chancen und Grenzen transzendentalphilosophischen Denkens&amp;#039;&amp;#039;. Zum 65. Geburtstag von Hermann Krings, Alber (= Praktische Philosophie, Bd. 10), Freiburg/München 1979&lt;br /&gt;
* Anna Patrizia Baxla: &amp;#039;&amp;#039;Genealogien der Moderne. Zu den Rekonstruktionen von Hermann Krings und Herbert Schnädelbach.&amp;#039;&amp;#039; Herder (= Freiburger Theologische Studien, Bd. 193), Freiburg i. Br. 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118566857}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|1465|Krings Hermann}}&lt;br /&gt;
* [https://www.badw.de/fileadmin/nachrufe/Krings%20Hermann.pdf Nachruf auf Hermann Krings im Jahrbuch 2004 der Bayerischen Akademie der Wissenschaften] (PDF-Datei; 121&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der Universität des Saarlandes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118566857|LCCN=n/83/215607|VIAF=68943619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krings, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität des Saarlandes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Görres-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krings, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krings, Hermann Maximilian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rustikalinski</name></author>
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