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	<title>Hermann Kretzschmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:20:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Kretzschmann&amp;diff=1406964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-05T14:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KretzschmannHermann.jpg|miniatur|Hermann Kretzschmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Kretzschmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1886]] in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]; † [[31. Dezember]] [[1964]] in [[Braunfels]]) war ein nationalsozialistischer deutscher Politiker und in leitender Position für den [[Reichsarbeitsdienst]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Bürgerschule]] in Landsberg, der [[Volksschule]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] und der [[Volkshochschule]] sowie der Sonderschule arbeitete Kretzschmann als Eisen- und Werkzeughändler in der [[Berlin]]er Textilindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente er 1914 bis 1917 als Sanitätshundeführer an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] und 1918 bei den [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppen]]. Er erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse, das [[Friedrich-August-Kreuz]] II. Klasse, das [[Karpatenkorps-Abzeichen]] und die [[Ungarische Weltkriegs-Erinnerungsmedaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kretzschmann leitete unter anderem mit [[Arno Chwatal]] die am 9. Juni 1920 gegründete Berliner Ortsgruppe der [[Deutschsozialistische Partei|Deutschsozialistischen Partei]], die sich in Anspielung auf ihre politische Nähe zu [[Julius Streicher]] „Nationalsozialisten (Streicher-Gruppe)“ nannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuster&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| url = https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:83-opus-8762| title = Dissertation: Die SA in der nationalsozialistischen «Machtergreifung» in Berlin und Brandenburg 1926–1934.| accessdate = 2009-05-06| quote =| last = Schuster| first = Martin| authorlink =| coauthors = | date = 2005-05-19| year =| month =| format =| work =| publisher = Technische Universität Berlin| pages = 17 f| language = deutsch| archiveurl =| archivedate =}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. November 1922 beteiligte sich Kretzschmann, der kurz zuvor der Münchner [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten war, im Restaurant „Reichskanzler“ in der [[Yorckstraße]] an der durch [[Gerhard Roßbach]], [[Albert Leo Schlageter]] und [[Heinz Oskar Hauenstein]] vorangetriebenen Gründung der [[Großdeutsche Arbeiterpartei|Großdeutschen Arbeiterpartei]] (GDAP, sollte eine norddeutsche NSDAP werden, was aber nominell durch ein NSDAP-Verbot in Preußen kurz zuvor hintertrieben wurde), die er zusammen mit Chwatal und [[Karl Fahrenhorst]] leitete, bis die GDAP am 10. Januar 1923 verboten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuster 2005, S. 22f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Keller der Eisenwarenhandlung von Kretzschmann in [[Berlin-Rummelsburg]] richteten GDAP-Mitglieder einen Pistolenschießstand ein. In der Nacht vom 22. auf den 23. September 1923 führte eine von Kretzschmann geleitete Gruppe die Weihe der „ersten Fahne der NSDAP für Berlin Brandenburg“ in einem Stollen des [[Kalksteinbruch Rüdersdorf|Kalkbergwerkes von Rüdersdorf]] bei Berlin durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuster 2005, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiederzulassung der NSDAP trat Kretzschmann ihr zum 26. Mai 1925 erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.848).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23210155&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 338.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1929 war Kretzschmann Kreistagsabgeordneter und seit 1934 Kreisdeputierter im [[Landkreis Niederbarnim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 trat der in den 1920ern schon bei den [[Artamanen]] tätig gewesene Kretzschmann in den [[Freiwilliger Arbeitsdienst|Freiwilligen Arbeitsdienst]] ein und wurde Ende des Jahres unter anderem zusammen mit [[Wilhelm Decker (Politiker)|Wilhelm Decker]] und [[Martin Eisenbeck]] vom Fememörder [[Paul Schulz (Politiker)|Paul Schulz]] in einem Schulungslager in der Bauernhochschule in [[Güldendorf|Tzschetzschnow]] bei Frankfurt an der Oder ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hansen&amp;quot;&amp;gt;{{cite web| url = http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:385-2664| title = &amp;quot;Idealisten&amp;quot; und &amp;quot;gescheiterte Existenzen&amp;quot;. Das Führerkorps des Reichsarbeitsdienstes| accessdate = 2009-05-06| quote =| last = Hansen| first = Michael| authorlink =| coauthors =| date = 2004-11-02| year =| month =| format =| work =| publisher = Universität Trier| pages = 82 f| language = deutsch| archiveurl =| archivedate =}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 war er in leitender Funktion im von Schulz gegründeten und von [[Cordt von Brandis]] geleiteten Lager in [[Czarne|Hammerstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hansen&amp;quot;/&amp;gt; 1933 wurde er in die Reichsleitung des [[Reichsarbeitsdienst]]es (RAD) berufen. Kretzschmann wurde 1934 in Nachfolge von [[Otto Quirin Lancelle|Otto Lancelle]] zum Leiter der [[Reichsschule des deutschen Arbeitsdienstes]] in [[Potsdam]]-Wildpark befördert und blieb bis 1941 auf diesem Posten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee306&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kretzschmann verfasste zudem mehrere Bücher, die als Lektüre in der RAD-Ausbildung eingesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;In der von ihm um 1936 in Leipzig herausgegebenen Publikation &amp;#039;&amp;#039;Bausteine zum Deutschen Reich. Lehr- und Lesebuch des Reichsarbeitsdienstes.&amp;#039;&amp;#039; wird er als [[Oberstarbeitsführer]] betitelt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bei der [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|Reichstagswahl am 29. März 1936]] erfolglos kandidiert hatte, rückte er am 22. Juni 1936 für den verstorbenen [[Karl Litzmann]] in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| url = https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w1_bsb00000143_00152.html| title = Verhandlungen des Reichstages, Band 459, Anlage Nr. 4| accessdate = 2009-05-06| quote =| author =| authorlink =| coauthors =| date = 1938-04-09| year = | month =| format =| work =| publisher = Druck und Verlag der Reichsdruckerei| pages =| language = deutsch| archiveurl =| archivedate =}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Kretzschmann ab September 1941 Arbeitsgauführer in [[Thüringen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee306&amp;quot;/&amp;gt; Kretzschmann war direkt dem Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz [[Fritz Sauckel]] unterstellt, dessen Beauftragter er Ende 1943 in der [[Italienische Sozialrepublik|Italienischen Sozialrepublik]] wurde. Dort versuchte er, eine der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] ähnliche Institution aufzubauen, was aber – unter anderem durch Widerstand seitens [[Angelo Tarchi (Politiker)|Angelo Tarchis]] – misslang.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximiliane Rieder: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-italienische Wirtschaftsbeziehungen. Kontinuitäten und Brüche 1936–1957&amp;#039;&amp;#039;. Campus-Verlag, Frankfurt/Main &amp;amp; New York 2003, S. 303f. ISBN 3-593-37136-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden Kretzschmanns Bücher „&amp;#039;&amp;#039;Du für mich und ich für dich!&amp;#039;&amp;#039;“ (1934), „&amp;#039;&amp;#039;Freizeitgestaltung im Deutschen Arbeitsdienst&amp;#039;&amp;#039;“ (1934), „&amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum Arbeitsdienst&amp;#039;&amp;#039;“ (1934), „&amp;#039;&amp;#039;Feierabendgestaltung im NS.-Arbeitsdienst&amp;#039;&amp;#039;“ (1935), „&amp;#039;&amp;#039;Der Reichsarbeitsdienst in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;“ (1936) und „&amp;#039;&amp;#039;Bausteine zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;“ (1937) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| url = http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-b.html| title = Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Buchstabe B| accessdate = 2009-05-06| quote = 748. Beintker, Paul: Hermann Kretzschmann u. Hans Reichardt: Du für mich und ich für dich! Ein Wegweiser zur Persönlichkeitserziehg d. dt. Arbeitsdienstwilligen. – Leipzig: Armanen-Verl. 1934.| author =| authorlink =| coauthors =| date =| year = 1946| month =| format =| work =| publisher = Zentralverlag Berlin| pages =| language = deutsch| archiveurl =| archivedate =}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| url = http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-k.html| title = Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Buchstabe K| accessdate = 2009-05-06| quote =| author =| authorlink =| coauthors =| date =| year = 1946| month =| format =| work =| publisher = Zentralverlag Berlin| pages =| language = deutsch| archiveurl =| archivedate =}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem verfasste Kretzschmann den Text zu einem RAD-Lied von [[Herms Niel]] &amp;#039;&amp;#039;Wenn wir so marschieren!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126127999}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126127999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126127999|LCCN=no/2003/2266|VIAF=13291612}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kretzschmann, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschsozialistischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RAD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kretzschmann, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunfels]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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