<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Knoblauch</id>
	<title>Hermann Knoblauch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Knoblauch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Knoblauch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T08:56:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Knoblauch&amp;diff=300981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Knoblauch&amp;diff=300981&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-07-22T14:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Knoblauch.jpg|mini|Hermann Knoblauch&amp;lt;br /&amp;gt; (1820–1895)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Hermann Knoblauch.jpg|mini|Das Grab von Hermann Knoblauch und seiner Ehefrau Elisabeth geborene Zelle auf dem [[Stadtgottesacker]] in Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hermann Knoblauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1820]] in [[Berlin]]; † [[30. Juni]] [[1895]] in [[Baden-Baden]]) war ein deutscher [[Physiker]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knoblauch war der Sohn des Berliner Seidenband-Fabrikanten [[Carl Friedrich Wilhelm Knoblauch]] (1793–1859). Nach dem Besuch des &amp;#039;&amp;#039;Cöllnischen Realgymnasium&amp;#039;&amp;#039; in Berlin absolvierte Knoblauch das [[Pädagogium]] in [[Züllichau]]. Da er auf Wunsch der Eltern den Familienbetrieb übernehmen sollte, absolvierte Knoblauch in [[Frankfurt am Main]] eine kaufmännische Lehre und bekam nebenbei Privatunterricht. Damit konnte er erfolgreich als Externer das [[Abitur]] bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Auseinandersetzungen mit seiner Familie durfte Knoblauch dann an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] [[Mathematik]], [[Naturwissenschaft]]en und [[Philosophie]] studieren. Sein Lehrer [[Heinrich Gustav Magnus|Gustav Magnus]] gestattete seinem besten Schüler bald, sein privates Labor mitzubenutzen. 1847 beendete Knoblauch erfolgreich sein Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] über „die Wärme“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seinen Forschungen qualifizierte er sich und legte im selben Jahr noch das Oberlehrerexamen ab. 1848 konnte er sich für das Fach Physik habilitieren und bekam ein Jahr später eine Anstellung an der [[Universität Bonn]] als Privatdozent. Doch schon Ende dieses Jahres nahm er einen Ruf als &amp;#039;&amp;#039;a.o.Prof.&amp;#039;&amp;#039; an die [[Universität Marburg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde Knoblauch 1852 zum [[Ordentlicher Professor|ordentlichen Professor]] ernannt. 1853 nahm er einen Ruf an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] an und lehrte dort bis zum Wintersemester 1894/95. Neben seiner rein wissenschaftlichen Arbeit war er auch als Organisator tätig. 1845 war Knoblauch maßgeblich an der Gründung der „[[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Physikalischen Gesellschaft]]“ beteiligt. Zwischen 1868 und 1871 betraute man ihn dreimal mit dem Amt des [[Liste der Rektoren der Universität Halle (Saale)|Rektors der Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als solcher errichtete er mehrere [[Stiftung]]en und Stipendien. Zusammen mit der Witwe von [[Peter Krukenberg]] stiftete er die Renovierung der universitären [[Aula]]. Ab 1873 gehörte Knoblauch dem [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]] an. Er vertrat dort ziemlich liberale Ansichten, war aber ansonsten politisch nicht aktiv. 1862 wurde er zum Mitglied und 1878 zum XV. Präsidenten (1878–1895) der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|4111|IDName=carl-hermann-knoblauch|Name=Carl Hermann Knoblauch|Kommentar=mit Bild|Datum=25. November 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Präsidentschaft wurden die Weichen zu einer ständigen Ansiedelung der Leopoldina in Halle gestellt. Die inzwischen immens gewachsene Bibliothek erforderte einen eigenen Bibliotheksbau. 1864 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschäftigte sich vor allem mit der Wärmestrahlung ([[Infrarotstrahlung]]) und wies in zahlreichen Experimenten ihre Natur als [[elektromagnetische Strahlung]] nach ([[Beugung (Physik)|Beugung]], [[Interferenz (Physik)|Interferenz]], [[Doppelbrechung]] in Kristallen usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knoblauch starb in Baden-Baden, wo er sich bei einer Kur Heilung von einer Rippenfellentzündung versprach. Sein Grab befindet sich auf dem hallischen [[Stadtgottesacker]]. Auf dem [[Weinberg Campus]] der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist heute eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Knoblauch war zweimal verheiratet. Der ersten Ehe mit Elisabeth Zelle (1827–1855), Tochter eines Professors am [[Gymnasium zum Grauen Kloster|Grauen Kloster]], entstammte der Sohn [[Johannes Knoblauch|Johannes]] (1855–1915), der ein bedeutender Mathematiker und Professor an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] wurde. Nach dem frühen Tod seiner Frau heiratete Knoblauch 1860 Marie Emilie Bertha Winter.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ulrichkirche Halle (Saale), Geborene und Getaufte 1850–1860&amp;#039;&amp;#039;. In: Ancestry.com. Saxony, Anhalt, Anhalt-Bernburg, Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen, Deutschland, evangelische Kirchenbücher, 1760–1890 [database on-line].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar hatte die Söhne Rudolf (1861–1926), der wie sein Großvater Seidenbandfabrikant wurde und Erbe des [[Knoblauchhaus]]es in Berlin war, Oscar, der Physiker und Professor in München wurde, und Alfred (1870–1953), der Jurist und [[Reichswirtschaftsgericht]]srat wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berlin, Standesamt Wilmersdorf, Sterbebuch 1953&amp;#039;&amp;#039;, Urkunde Nr. 532. In: Ancestry.com. Berlin, Deutschland, Sterberegister, 1874–1955 [database on-line].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adler-Orden]] 2. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] 2. Klasse&lt;br /&gt;
* Friedensorden von Württemberg&lt;br /&gt;
* Goldene preußische Medaille für Wissenschaft und Kunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De calore radiante disquisitiones experimentis quibusdam novis illustrate&amp;#039;&amp;#039;. - Berlin, Univ. Diss., 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|51|256|258|Knoblauch, Hermann|Robert Knott|ADB:Knoblauch, Hermann}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|9|875|spezialkapitel=Knoblauch|kapiteltext=Knoblauch, Karl Hermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116257946}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116257946|titel=Knoblauch, Carl Hermann|datum=2020-02-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116257946|LCCN=n87833896|VIAF=13053283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knoblauch, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berliner Kaufmannsfamilie Knoblauch|Hermann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knoblauch, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knoblauch, Karl Hermann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
	</entry>
</feed>