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	<title>Hermann Kleinknecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Dezember 2025 um 23:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Künstler siehe [[Hermann Kleinknecht (Künstler)]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Martin Kleinknecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1907]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DDB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/NDWCCDQ6ZXUYZFLL4B34HCMSHD7KKS5E?lang=de |titel=Kleinknecht, Hermann * 12.1.1907 - Deutsche Digitale Bibliothek |werk=deutsche-digitale-bibliothek.de |datum=|abruf=2023-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Marbach am Neckar]]; † [[13. März]] [[1960]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]], der als Professor an den Universitäten zu Rostock (1944–1951), Berlin (HU, 1951–1953) und Münster (1953–1960) wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Kleinknecht, der Sohn des Gymnasialdirektors Ludwig Kleinknecht (1876–1917), besuchte die Elementarschule und das Progymnasium zu Öhringen und danach die [[Evangelische Seminare Maulbronn und Blaubeuren|Evangelischen Seminare Maulbronn und Blaubeuren]]. In Blaubeuren legte er 1925 die Reifeprüfung ab. Anschließend studierte er Klassische Philologie, Geschichte und [[Archäologie]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]]. In Tübingen wurde er Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;AG Rothenburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DDB&amp;quot;/&amp;gt; Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] in Tübingen (1929) und dem Lehramtsexamen (1931) arbeitete er als Hilfslehrer, seit 1931 als Studienreferendar am [[Karls-Gymnasium (Stuttgart)|Karls-Gymnasium Stuttgart]]. Nach dem zweiten Staatsexamen in Stuttgart (1932) hielt er an der Universität Tübingen als Lektor griechische Sprachkurse ab. Seit 1934 arbeitete er parallel als Hilfslehrer in Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinknecht war seit November 1933 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], im selben Jahr trat er dem [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|Nationalsozialistischen Lehrerbund]] bei, seit 1934 gehörte er der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]] an und war dort seit 1939 Blockwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wechselte Kleinknecht an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]], wo er zunächst Assistent, ab 1937 Oberassistent am Institut für Altertumskunde war. Nach seiner [[Habilitation]] (1939) vertrat er den Lehrstuhl von [[Erich Reitzenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm Kleinknecht zunächst als Funker teil (1940/41). 1941 wurde er mit der Vertretung des Lehrstuhls für Griechische Philologie an der [[Universität Leipzig]] betraut und vom Wehrdienst befreit. 1943 wechselte er an die [[Universität Rostock]], wo er 1944 zum planmäßigen außerordentlichen Professor ernannt wurde. Von 1944 an wurde Kleinknecht erneut zum Kriegsdienst verpflichtet. Nach Kriegsende und kurzer Gefangenschaft arbeitete er als Lehrer in [[Ellwangen (Jagst)|Ellwangen]] in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinknecht wurde von der sowjetischen Militäradministration im [[Entnazifizierung]]sverfahren als „politisch entlastet“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jobst D. Herzig, Catharina Trost: &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Rostock 1945–1946. Entnazifizierung und Wiedereröffnung&amp;#039;&amp;#039;. Rostock 2008. S. 67 ([https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_document_0000000070 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1947 zum Professor mit Lehrstuhl und zum Direktor des Instituts für Altertumskunde ernannt. Die Philosophische Fakultät wählte ihn für die Jahre 1947/48 und 1949/51 zum Prodekan, für das Jahr 1948/49 zum Dekan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wechselte Kleinknecht als Lehrstuhlinhaber an die Humboldt-Universität zu Berlin, wo er [[Wolfgang Schadewaldt]]s Nachfolger war. Von Berlin aus ging er 1953 an die [[Westfälische Wilhelms-Universität|Universität Münster]]. Dort wirkte er bis zu seinem Tod 1960 als dritter Lehrstuhlinhaber neben [[Franz Beckmann (Philologe)|Franz Beckmann]] und [[Richard Harder (Philologe)|Richard Harder]], außerdem als Dekan der Philosophischen Fakultät und als Mitdirektor des Instituts für Klassische Philologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinknechts Forschungsschwerpunkt war die griechische Religionsgeschichte der Kaiserzeit und Spätantike, besonders das frühe Christentum. Als Spezialist auf diesem Gebiet wurde er 1951 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]], um dort die spätantike Religionsgeschichte zu betreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Weinreich]]: &amp;#039;&amp;#039;Abschied von einem Humanisten. Zum Tode von Hermann Kleinknecht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Schriften. Band 3&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam 1979. S. 442&lt;br /&gt;
* Henrik Eberle: &amp;#039;&amp;#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Mdv, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X, S. 379f&lt;br /&gt;
* [[Michael Buddrus]], Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. München 2007. S. 226f [https://open.ifz-muenchen.de/entities/reihenband/5619ae23-6931-4c56-a564-3da8688d5919 online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116214074}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|551464933}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Rostock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Münster&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116214074|LCCN=n81146847|VIAF=34546845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleinknecht, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionswissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleinknecht, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kleinknecht, Hermann Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marbach am Neckar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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