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	<title>Hermann Kirchberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Kirchberger&amp;diff=699450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: Schüler Tetzner</title>
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		<updated>2025-07-24T17:53:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schüler Tetzner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MJK 55086 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (Berlin).jpg|mini|Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen, Berlin (1954–56) mit Mosaik von Kirchberger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Kirchberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1905]] in [[Berlin]] als Hermann Emil Barkow&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Geburtsregister Nr. 21/1906, StA Berlin VI&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[4. Dezember]] [[1983]] in Berlin) war ein deutscher Künstler und gilt als ein Maler der sogenannten „Verschollenen Generation“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Kirchberger wurde als unehelicher Sohn der Marie Barkow in der [[Oranienstraße]] 110 in der [[Luisenstadt]] geboren. 1910 wurde er vom [[Paul Kirchberger|Ehepaar Kirchberger]] adoptiert&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, er hatte drei jüngere Brüder, darunter den deutschamerikanischen Sachbuchautor [[Joe H. Kirchberger]]. Er besuchte die Zehlendorfer Realschule und danach von 1919 bis 1920 die [[Odenwaldschule]] Heppenheim. Darauf anschließend folgte eine Glasmalerlehre bei [[Adolph Eckhardt]] in Berlin. Von 1925 bis 1933 studierte er an den [[Vereinigte Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst|Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst]] Berlin, zuletzt als Meisterschüler von [[Emil Rudolf Weiß]]. Danach folgte ein Jahr als Mitarbeiter im Atelier für dekorative Malereien von [[Bruno Paul]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 heiratete Kirchberger die Künstlerin Eva Hauser. Als Meisterschüler von [[Ernst Christian Pfannschmidt|Ernst Pfannschmidt]] an der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] schloss er sein Studium ab. 1933 wurde er obligatorisch der Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Es ist jedoch nur seine Teilnahme  an der Ausstellung „Deutsche Wandmalerei der Gegenwart“ in Karlsruhe 1936 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde sein Sohn Stefan geboren. Von 1940 bis 1942 nahm Kirchberger als Soldat der [[Wehrmacht]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. 1943 wurde er wegen seines jüdischen Adoptivvaters aus der Wehrmacht als „&amp;#039;&amp;#039;wehrunwürdig&amp;#039;&amp;#039;“ entlassen. Von 1944 bis 1945 war er durch die [[Organisation Todt]] in einem Arbeitslager für „[[jüdischer Mischling|jüdische Mischlinge]]“ in [[Zerbst/Anhalt|Zerbst]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[NS-Staat]]s fand er eine Anstellung als Leiter der Emailwerkstatt und Dozent für Emailmalerei an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Künste Berlin]]. Danach folgte 1946 die Ernennung zum Professor für Wandmalerei an der [[Bauhaus-Universität Weimar|Hochschule für Baukunst und Bildende Künste Weimar]]. Einer seiner Schüler war [[Heinz Tetzner]]. Kirchberger gestaltete u. a. vier Mosaiksäulen und ein großes Wandbild im Deutschen Nationaltheater, Weimar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildindex.de/document/obj13604007?part=0&amp;amp;medium= |titel=Wandbild {{!}} Hermann Kirchberger {{!}} Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex |abruf=2025-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Arbeiten wurden als [[Formalismusstreit|&amp;#039;&amp;#039;formalistisch&amp;#039;&amp;#039;]] angegriffen, so dass er das Amt 1951 aufgeben musste und zurück nach [[West-Berlin]] ging. Das Weimarer Wandbild wurde deshalb ebenfalls als „formalistisch“ kritisiert und im Juli 1950 abgenommen. Es wurde erst 2003 auf einem Dachboden des Erfurter Angermuseums wiedergefunden. Seit dem 19. Dezember 2003 hängt es wieder – in Weimar (Weimarhalle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Hermann Kirchberger bereits einige Jahre von seiner ersten Frau getrennt gelebt hatte, heiratete er 1958 die Künstlerin [[Becky Sandstede]]. 1960 hatte er seine erste Einzelausstellung von Gemälden und Grafiken in Bonn. Kirchberger hat auch viele Kirchenfenster gestaltet: In Erfurt ein Fenster im Westflügel der Augustinerkirche, in Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. die Fenster im Foyer des [[Rathaus Schöneberg|Rathauses Schöneberg]], ein Fenster in der [[Dorfkirche Dahlem|St.-Annen-Kirche]] in [[Berlin-Dahlem]] und die Fenster der [[Pauluskirche (Berlin-Lichterfelde)|Paulus-Kirche]] in [[Berlin-Lichterfelde]]. Auch das Mosaik an der Fassade der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der [[Hochhaus Württembergische Straße 6|Württembergischen Straße]] in Wilmersdorf stammt von ihm. Seine letzte Arbeit waren die Fenster für das Foyer des [[St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof|St.-Josephs-Krankenhauses]] in [[Berlin-Tempelhof]]. Hermann Kirchberger starb am 4. Dezember 1983 in Berlin und wurde auf dem [[Waldfriedhof Dahlem|Waldfriedhof in Dahlem]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* 1957: Preis der „Freunde der Bildenden Kunst“ (Berlin) für sein Gemälde „Gefangener Vogel“&lt;br /&gt;
* 1960: Preis der Großen Berliner Kunstausstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vollmer, Bd. 3, 1956, S. 49&lt;br /&gt;
* Martin Schönfeld: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kirchberger, Ein Künstler der „verschollenen Generation“ : „Woher? Wohin?“: Figuren Im Raum: Gemälde, Gouachen, Zeichnungen, Glasfenster.&amp;#039;&amp;#039; ERS-Verlag Berlin 1996, ISBN 978-3-928577-25-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119369508}}&lt;br /&gt;
* [https://private-kuenstlernachlaesse-brandenburg.de/person/68 Nachlassverzeichnis Malerei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119369508|LCCN=n/97/107850|VIAF=67274549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirchberger, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goethepreises der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirchberger, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Barkow, Hermann Emil (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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