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	<title>Hermann Katzenberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Katzenberger&amp;diff=1908008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BoThrom am 7. April 2026 um 18:47 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Hermann Katzenberger &amp;amp; Hermann Trittelvitz.jpg|thumb|Hermann Katzenberger (links) mit [[Hermann Trittelvitz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Johann Georg Katzenberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1891]] in [[Mannheim]]; † [[23. November]] [[1958]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher Staatsbeamter und Diplomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Gymnasium]]s studierte Katzenberger in Heidelberg, [[Berlin]] und [[Greifswald]]. Ab 1914 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Da er bereits im ersten Kriegsjahr [[Deutsche Kriegsversehrte im 20. Jahrhundert|schwer verwundet]] wurde, wurde er 1915 infolge des Verlustes seines linken Armes aus der Armee entlassen. Er schlug daraufhin eine akademische Laufbahn ein. Zunächst beendete er sein Studium mit einer Doppelpromotion zum Doktor der Philosophie im Jahr 1916 und zum [[Doktor der Rechtswissenschaften]] im Jahr 1918. Gleichzeitig war er ab 1916 Assistent an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule in Berlin]] und wissenschaftlicher Hilfsarbeiter des Statistischen Amtes in Mannheim, bevor er 1918 zum Direktor des [[Akademischer Hilfs-Bund|Akademischen Hilfs-Bundes]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreiches und der Gründung der [[Weimarer Republik]] begann Katzenberger, der bereits in seiner Dissertation von 1917 für ein Zusammengehen des Zentrums mit der [[Sozialdemokratie]] für die Zeit nach dem Krieg plädiert hatte, sich in der katholischen [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] zu betätigen: 1920 gab er seine wissenschaftliche Laufbahn schließlich auf, um sich ganz der Politik zuzuwenden. Ab 1920 war er im [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft]] tätig und amtierte bis 1922 als Reichsgeneralsekretär der Zentrumspartei. Anschließend war er knapp fünf Jahre Verlagsleiter der [[Germania (Zeitung)|Germania]], der Parteizeitung des Zentrums in Berlin, bis die &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039; 1927 in den Besitz von [[Franz von Papen]] kam, der Katzenberger entließ, da dieser als Vertreter des linken Parteiflügels für den Rechtskurs, auf den von Papen die Zeitung zu bringen gedachte, ungeeignet war. Von April 1922 bis 1927 hatte er außerdem dem Verlagsvorstand der Germania angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde Hermann Katzenberger zum [[Oberregierungsrat]] im [[Preußisches Staatsministerium|Preußischen Staatsministerium]] ernannt und vertrat in dieser Funktion die Reichsregierung in den [[Reichspressekonferenz]]en. 1928 wechselte er in die [[Vereinigte Presseabteilung der Reichsregierung und des Auswärtigen Amtes]], deren stellvertretender Leiter er wurde. 1929 wurde er Leiter des Inlandreferates, bis er im Juni 1932 von [[Walther Heide]] abgelöst wurde. Sein Ausscheiden erfolgte, wie das Ausscheiden des Reichspressechefs [[Walter Zechlin]], im Gefolge der Entlassung des Reichskanzlers [[Heinrich Brüning]]. Im Oktober desselben Jahres wurde er in den einstweiligen Ruhestand versetzt. 1933 wurde er verabschiedet, dann aber von 1934 bis 1938 erneut kommissarisch in der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes beschäftigt, zuletzt als Leiter des Referates &amp;#039;&amp;#039;Ferner Osten und Schweiz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1938 arbeitete Katzenberger als kaufmännischer Angestellter in Frankfurt und als Handelsbevollmächtigter des Verlages Deutschlanddienst GmbH in Berlin. Von 1939 bis 1941 war er Leiter der von diesem Verlag veröffentlichten  Zeitungskorrespondenz &amp;#039;&amp;#039;[[Dienst aus Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beteiligte sich Katzenberger am politischen Wiederaufbau in Westdeutschland. Mitte 1945 setzte er sich zunächst federführend  für die Gründung der [[Union Verlag Berlin|Union-Verlag]] GmbH in der [[Viersektorenstadt]] Berlin ein sowie für die Herausgabe der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]]-lizenzierten Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, die später den Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Tageszeitung der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; trug.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Baptist Gradl: &amp;#039;&amp;#039;Anfang unter dem Sowjetstern. Die CDU in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichung der Konrad-Adenauer-Stiftung Archiv für Christlich Demokratische Politik&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1981, ISBN 3-8046-8584-6, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entwickelte das erste Konzept für die Tageszeitung bereits am 21. Juni 1945 und schlug darin den Zeitungsnamen &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeit&amp;#039;&amp;#039; vor, der in einem weiteren Konzept vom 4. Juli 1945 unter der Regie des designierten Chefredakteurs [[Emil Dovifat]]  beibehalten wurde. Zusammen mit [[Otto Nuschke]] wurde Katzenberger die Geschäftsführung des Union Verlages übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Strunk: &amp;#039;&amp;#039;Pressekontrolle und Propagandapolitik der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD)&amp;#039;&amp;#039;. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Würde eines Doktors der Philosophie am Fachbereich der Geschichtswissenschaften der Freien Universität Berlin, Berlin, 1989, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erster Verlagsdirektor des Berliner CDU-Blattes bemühte er sich, die [[Pressefreiheit]] gegenüber den SMA-Presseoffizieren zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den Artikel „Unsichtbarer Steuermann“ in &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 12/1950 [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44447531.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Katzenberger gehörte – zusammen mit [[Jakob Kaiser]], [[Ernst Lemmer]], [[Otto Heinrich von der Gablentz]], [[Alfred Gerigk]], [[Johann Baptist Gradl]], [[Hugo Hickmann]] (CDU-Landesverband Sachsen), [[Kurt Landsberg]] (Landesverband Berlin), [[Hans Peters (Rechtswissenschaftler, 1896)|Hans Peters]] und [[Robert Tillmanns]] – zur Berliner Delegation der CDU aus der ehemaligen [[Reichshauptstadt]] und der [[SBZ]], die im Februar 1947 nach Königstein/Taunus reiste, um an der konstituierenden Tagung der bereits Ende 1945 in Bad Godesberg beschlossenen Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU teilzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Baptist Gradl: &amp;#039;&amp;#039;Anfang unter dem Sowjetstern. Die CDU in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichung der Konrad-Adenauer-Stiftung Archiv für Christlich Demokratische Politik&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1981, ISBN 3-8046-8584-6, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Noch im selben Jahr 1947 bis 1949 war Katzenberger auf Vermittlung seines Germania-Kollegen [[Carl Spiecker]] Ministerialdirigent und als Nachfolger von [[Max Hildebrand von Gumppenberg]] Leiter der Landespressestelle (Landespressechef) des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten [[Karl Arnold (Politiker)|Karl Arnold]]. 1950 wurde er geschäftsleitender [[Direktor des Bundesrates]] (Wahl am 19. Dezember 1949&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesrat.de/SharedDocs/downloads/DE/plenarprotokolle/1949/Plenarprotokoll-10.pdf Protokoll der 10. Sitzung].&amp;lt;/ref&amp;gt;). Von 1951 bis 1956 war Katzenberger [[Generalkonsulat|Generalkonsul]] beziehungsweise ab Juni 1951 [[Gesandter]] in [[Dublin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialdemokratie und die Reichsfinanzreform von 1906–1913 bis zum Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1917 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Akademische Hilfsbund.&amp;#039;&amp;#039; 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Holtz]] (Bearb./Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1925–1938/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12/II: &amp;#039;&amp;#039;1925–1938.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Weidmann, Hildesheim 2004, ISBN 3-487-12704-0 ([[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren des Bundesrates}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125067852|VIAF=23090922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Katzenberger, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Direktor des Bundesrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Generalkonsul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Katzenberger, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Katzenberger, Hermann Johann Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Staatsbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BoThrom</name></author>
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