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	<title>Hermann Kant - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Kant&amp;diff=16252&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25384-07: /* Nach der deutschen Wiedervereinigung */</title>
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		<updated>2026-04-26T05:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nach der deutschen Wiedervereinigung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-1124-026, Berlin, X. Schriftstellerkongress, Hermann Kant.jpg|miniatur|Hermann Kant (1987)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Kant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1926]] in [[Hamburg]]; † [[14. August]] [[2016]] in [[Neustrelitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/1022042.hermann-kant-ist-tot.html &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kant ist tot.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]].&amp;#039;&amp;#039; 14. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Schriftsteller]], [[Politiker]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] „Martin“ für das [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kant hatte eine Reihe von Funktionen in der DDR inne: von 1981 bis 1990 war er [[Abgeordneter]] der [[Volkskammer]] der DDR und von 1986 bis 1989 Mitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]]. Aufgrund seiner Positionen war er an der Ausgestaltung und Durchsetzung der parteilichen Kulturpolitik und der damit verbundenen [[Zensur in der DDR|Zensur]] in der DDR beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erzielten in der DDR hohe Auflagen. Als sein Hauptwerk gilt das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aula (Roman)|Die Aula]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Hermann Kant wurde 1926 in Hamburg als Sohn einer Fabrikarbeiterin und eines [[Gärtner]]s in ärmlichen Verhältnissen geboren. Sein zehn Jahre jüngerer Bruder [[Uwe Kant|Uwe]] wurde später ein bekannter Kinderbuchautor. Wegen der drohenden Bombenangriffe auf Hamburg zog die Familie 1940 nach [[Parchim]], wo sein Großvater väterlicherseits als Töpfermeister lebte. Nach der Volksschule begann Kant eine Elektrikerlehre in Parchim, die er 1944 erfolgreich als Monteur beendete. Ab 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1944 leistete er Kriegsdienst in der [[Wehrmacht]]. Er geriet in [[Polen|polnische]] [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] und wurde zunächst im Warschauer [[Gefängnis Mokotów]], später in einem Arbeitslager inhaftiert, das sich auf dem Gelände des [[Warschauer Ghetto]]s befand. Dort war er Mitbegründer des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Antifakomitees]] und Lehrer an der Antifa-Zentralschule. Während dieser Zeit begegnete ihm die Schriftstellerin [[Anna Seghers]], die ihn nachhaltig beeindruckte. Nach seiner Entlassung ging er 1949 in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und trat dort der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 holte Kant das [[Abitur]] an der [[Arbeiter-und-Bauern-Fakultät]] (ABF) in [[Greifswald]] nach. Von 1952 bis 1956 studierte er [[Germanistik]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Seine Diplomarbeit trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Darstellung der ideologisch-politischen Struktur des faschistischen deutschen Heeres in [[Theodor Plievier|Pliviers]] Roman [[Stalingrad (Roman)|Stalingrad]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend arbeitete er bis 1957 als wissenschaftlicher Assistent am Germanistischen Institut und von 1957 bis 1959 als Chefredakteur der Studentenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Tua res&amp;#039;&amp;#039;. 1960 wurde er freiberuflicher Mitarbeiter des [[Deutscher Schriftstellerverband|Schriftstellerverbandes]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Kant 140908 Userin Kulturstall.jpg|mini|Hermann Kant (2008)]]&lt;br /&gt;
Kants erstes Buch war der 1962 erschienene Erzählband &amp;#039;&amp;#039;[[Ein bißchen Südsee]]&amp;#039;&amp;#039;. Schon darin waren die stilistischen Einflüsse der amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;[[Kurzgeschichte|Short Story]]&amp;#039;&amp;#039; und von Autoren wie [[O.&amp;amp;nbsp;Henry]] sowie Kants für die damalige DDR-Literatur neue satirische und (selbst)ironische Schreibweise erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Manfred Durzak: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart. Autorenporträts, Werkstattgespräche, Interpretationen.&amp;#039;&amp;#039; 3., erw. Aufl. Würzburg 2002, S. 285&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem ersten Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aula (Roman)|Die Aula]]&amp;#039;&amp;#039; (1965) beschrieb Kant eigene Erlebnisse an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät. Im Buch ist die Schließung der ABF Anlass für eine Abschlussfeier, auf der die Hauptfigur eine Rede halten soll, für die sie dem Schicksal ihrer Mitstudenten und damit einem Teil ihres eigenen Lebens und der Pionierzeit der DDR erzählerisch nachgeht. „Kants bekanntester und bester Roman“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Wiegmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 2005, S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt; machte ihn in Ost und West schlagartig bekannt, auch weil das Buch in beiden deutschen Staaten kontrovers diskutiert wurde. Während in der DDR überwiegend das „parteiliche Bekenntnis“ der kantschen Hauptfiguren zur „sozialistischen Entwicklung“ gelobt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Maria-Verena Leistner: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kants Roman ‚Die Aula‘.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch als Fremdsprache.&amp;#039;&amp;#039; 2/1967, S. 108–113, hier S. 112&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; warf [[Marcel Reich-Ranicki]] Kant vor, er sei zu feige, die Wahrheit über die Verhältnisse in der DDR zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Reich-Ranicki: &amp;#039;&amp;#039;Ein Land des Lächelns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zur Literatur der DDR.&amp;#039;&amp;#039; München 1974, S. 83–89 (zuerst in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. April 1966)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 erschien der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Das Impressum]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem er seinen Stil weiter perfektionierte. Der Veröffentlichung war eine mehrjährige Auseinandersetzung mit Teilen der DDR-Kulturbürokratie vorausgegangen, bei der man Kant eine Fehldarstellung gesellschaftlicher Konflikte vorwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Kant: &amp;#039;&amp;#039;Abspann.&amp;#039;&amp;#039; S. 286&amp;amp;nbsp;ff.; Corino: &amp;#039;&amp;#039;Akte.&amp;#039;&amp;#039; S. 41&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1976 veröffentlichte er den Entwicklungs- und Bildungsroman &amp;#039;&amp;#039;[[Der Aufenthalt (Roman)|Der Aufenthalt]]&amp;#039;&amp;#039;. Erzählt wird die Geschichte Mark Niebuhrs, eines irrtümlich als Kriegsverbrecher inhaftierten Deutschen. Mit den positiven sozialistischen Romangestalten hat Kants „Held“ nichts mehr zu tun. Es wird keine vorbildliche „Wandlung“ beschrieben, keine „Bekehrung“ oder „Erleuchtung“, sondern Erkenntnis durch „Ernüchterung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Küntzel: &amp;#039;&amp;#039;Von ‚Abschied‘ bis ‚Atemlos‘. Über die Poetik des Romans, insbesondere des Bildungs- und Entwicklungsromans in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: Jos Hoogeveen, Gerd Labroisse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR-Roman und Literaturgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam 1981 &amp;#039;&amp;#039;(Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik. 11–12)&amp;#039;&amp;#039;, S. 1–32, hier: S. 21&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 folgte die [[DEFA]]-Verfilmung [[Der Aufenthalt (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Der Aufenthalt&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben schrieb Kant gelegentlich auch Drehbücher und Szenarios, so für [[Günter Reisch]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Ach, du fröhliche …]]&amp;#039;&amp;#039; (1962 – mit Nebenrolle) und nach einer eigenen Erzählung für [[Ulrich Thein]]s Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Mitten im kalten Winter&amp;#039;&amp;#039; (1968).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1970er Jahren nahm Kant trotz seines eher schmalen [[Gesamtwerk|Œuvres]] einen „gewichtigen Stellenwert“ in der Gegenwartsliteratur der DDR ein und hatte sie „unübersehbar mitgeformt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Durzak: &amp;#039;&amp;#039;Kurzgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Heiner Müller]] beispielsweise bezeichnete Kants Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeit&amp;#039;&amp;#039; (1986) in seiner Autobiographie als „die schärfste DDR-Satire“, die er in den letzten Jahren gelesen habe. Für viele andere Kollegen, Literatur- und Gesellschaftskritiker war Kant dagegen zum „Muster und Inbegriff des ebenso wendigen wie windigen Kompromissliteraten“&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Vorausgeworfene Schatten. Literatur in der DDR – DDR in der Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 2003, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; geworden, der zwischen Konformismus und Konfrontation laviere; ein Eindruck, der durch seine schwankende Haltung als Literaturfunktionär verstärkt wurde. So blieb Kant in Ost und West „eine der umstrittensten Figuren der DDR-Literatur“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiegmann: &amp;#039;&amp;#039;Literatur.&amp;#039;&amp;#039; S. 336&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachwendezeit erschienen zunächst Kants Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;Abspann&amp;#039;&amp;#039; (1991), in der er „viele Kunstmittel nutzt, um seine Position, sein Verhalten und sein Handeln in der DDR in ein helles und freundliches Licht zu rücken“ (so der Germanist [[Paul Gerhard Klussmann]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Gerhard Klussmann, Frank Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Neue Leben? Kulturpolitische Transformationen vom „Leseland“ zum „literarischen Markt“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Holger Helbig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weiterschreiben. Zur DDR-Literatur nach dem Ende der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 8–24, hier S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Roman &amp;#039;&amp;#039;Kormoran&amp;#039;&amp;#039; (1994). Seine späten Romane waren ebenfalls autobiographisch geprägt: In dem „Rechtfertigungsroman“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Christian Kosler: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Memoiren eines Ideengefässes. Hermann Kants Rechtfertigungsroman „Okarina“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 21. August 2002; [http://www.perlentaucher.de/buch/9645.html Rezensionsübersicht] bei perlentaucher.de&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Okarina&amp;#039;&amp;#039; (2002), in dem die Hauptfigur des Buchs &amp;#039;&amp;#039;Der Aufenthalt&amp;#039;&amp;#039;, Mark Niebuhr, wieder vorkommt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Biskupek]]: &amp;#039;&amp;#039;Stilverhau, Schlamperei, Sauerei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Eulenspiegel (Magazin)|Eulenspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 48./56.&amp;lt;!-- auf dem Heft irrtümlich: 47./55.--&amp;gt; Jg., Nr. 5/02, {{ISSN|0423-5975}}, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; wird dessen Wandlung vom Wehrmachtssoldaten zum Antifaschisten erzählt, während in &amp;#039;&amp;#039;Kino&amp;#039;&amp;#039; (2005) ein alter Schriftsteller in der Hamburger Fußgängerzone die Vorbeigehenden beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.perlentaucher.de/buch/21088.html Rezensionsübersicht] bei perlentaucher.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 erschien als letzter Roman &amp;#039;&amp;#039;Kennung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionärstätigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-1005-307, Hermann Kant.jpg|miniatur|Hermann Kant (1982)]]&lt;br /&gt;
An der Humboldt-Universität übernahm Kant in den 1950er Jahren die Funktion des Parteisekretärs der Germanisten-Grundorganisation und wurde später Mitglied der Universitäts-Parteileitung. Zwischen 1974 und 1979 war er Mitglied der [[SED-Bezirksleitung Berlin]], von 1981 bis 1990 SED-Abgeordneter der [[Volkskammer]] der DDR, 1986 bis 1989 Mitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]]. Seit 1990 gehörte er der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] bzw. ihren Nachfolgeorganisationen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde er Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR, 1964 Mitglied im [[P.E.N.-Zentrum Deutschland|PEN-Zentrum]] Ost und West, in dessen Präsidium er von 1967 bis 1982 war. 1969 wurde er Vizepräsident des DDR-Schriftstellerverbands. Sein „geschicktes Krisen-Management“&amp;lt;ref&amp;gt;Corino: &amp;#039;&amp;#039;Akte.&amp;#039;&amp;#039; S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der [[Wolf Biermann|Biermann]]-Ausbürgerung im November 1976 qualifizierte ihn für den Posten des Verbandspräsidenten. In dieses Amt, das er als Nachfolger von [[Anna Seghers]] bis 1990 bekleidete, wurde er beim VIII. Schriftstellerkongress im Mai 1978 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sibylle Wirsing]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht und das Maß. Der VIII. Schriftstellerkongress der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. Juni 1978, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine „umstrittene Position in der Nähe des SED-Politbüros“&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Wittek: &amp;#039;&amp;#039;Der Literaturstreit im sich vereinigenden Deutschland. Eine Analyse des Streits um Christa Wolf und die deutsch-deutsche Gegenwartsliteratur in Zeitungen und Zeitschriften.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1997, S. 33&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigte sich bei Kants öffentlichem Auftreten als Befürworter oder Exekutor staatlicher Sanktionen. So kommentierte er 1976 die Übersiedlung des Schriftstellers [[Reiner Kunze]] mit den Worten „Kommt Zeit, vergeht Unrat“.&amp;lt;ref&amp;gt;LeMO-Lebenslauf (s. Weblinks); dazu Kant später: „Das ist eine meiner absoluten Dämlichkeiten.“ (zit. n. Eckoldt: &amp;#039;&amp;#039;„Ein bisschen was extra…“&amp;#039;&amp;#039;, Sendemanuskript, S. 10)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1979 sanktionierte er den Ausschluss von neun Schriftstellern durch den Berliner Bezirksverband, darunter [[Adolf Endler]], [[Stefan Heym]], [[Karl-Heinz Jakobs]] und [[Klaus Schlesinger]].&amp;lt;ref&amp;gt;s. Corino: &amp;#039;&amp;#039;Akte.&amp;#039;&amp;#039; S. 47&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später begründete Kant dieses Vorgehen mit der Drohung des Ersten Sekretärs der [[SED-Bezirksleitung Berlin]], [[Konrad Naumann]], anderenfalls den Bezirksverband aufzulösen. Andererseits versuchte Kant aber wiederholt, zwischen SED, Kulturbürokratie und Schriftstellern zu vermitteln. So half er 1978 [[Erich Loest]] beim Kampf um die Nachauflage des Buches &amp;#039;&amp;#039;Es geht seinen Gang&amp;#039;&amp;#039; in 10.000 Exemplaren in einem Thüringer Verlag, wobei er mit Rücktritt drohte. 1987 unterstützte er vorsichtig den Versuch von [[Günter de Bruyn]] und [[Christoph Hein]], die Lockerung der „Druckgenehmigungspraxis“ (sprich: Zensur) zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Corino: &amp;#039;&amp;#039;Akte.&amp;#039;&amp;#039; S. 45, 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der deutschen Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Aus der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], deren Mitglied er seit 1969 war, trat Kant 1992 aus, ebenso aus dem PEN-Club, der einen „Ehrenrat“ zur „Selbstaufklärung“ eingesetzt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther: &amp;#039;&amp;#039;Sicherungsbereich.&amp;#039;&amp;#039; S. 967&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Gespräch, das im Dezember 1990 geführt worden war und noch im Herbst 1991, vor seinem Austritt aus der Akademie, in der von der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] herausgegebenen Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; erschien, wurde Kant nach der Bedeutung der Wiedervereinigung gefragt, ob er seine Anfänge, seine späteren Leistungen als Publizist und Schriftsteller nun anders sehe und womöglich völlig neu zu bewerten habe? Seine Antwort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nein, das bedeutet es vielleicht für diesen oder jenen Einzelfall, aber im Grundsatz überhaupt nicht. Ich wiederhole: Überhaupt nicht. Denn an dem, was meine eigentliche Schreibvorausssetzung war, hat sich ja nichts geändert. (...) Ich bestehe darauf, unser Versuch, einen [[Sozialismus]] zu  machen, war die Antwort auf das, was ein [[Kapitalismus]] mit uns gemacht hatte. Und ohne diese Voraussetzung geht überhaupt nichts. Ohne diese Voraussetzung habe ich nicht die &amp;#039;&amp;#039;Aula&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, ohne diese Voraussetzung habe ich nicht den &amp;#039;&amp;#039;Aufenthalt&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, ohne dies Voraussetzung bin ich nicht der Autor, der ich durch diese und andere Arbeiten aber nun einmal bin.&lt;br /&gt;
 |Autor=Artur Arndt&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Gespräch mit Hermann Kant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Gespräch mit Hermann Kant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 4/1991, S. 853–878&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurden gegen Kant verstärkt Vorwürfe erhoben, er habe ab den 1960er Jahren dem [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) zugearbeitet, wobei die Angaben über den Zeitraum divergieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Gerrit Bartels | url=http://www.tagesspiegel.de/kultur/grass-stasi-akte-ein-enges-feld/1713618.html | titel=Grass&amp;amp;#x27; Stasi-Akte: Ein enges Feld | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2010-03-05 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Grass-von-Kant-fuer-die-Stasi-bespitzelt/!472856/ |titel=Medienbericht: Grass von Kant für die Stasi bespitzelt |werk=taz.de |datum=2010-03-04 |abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. {{Der Spiegel|ID=13679408|Titel=Vermisse das Wort Pinscher|Jahr=1992|Nr=41}} Sowie {{Der Spiegel|ID=13690732|Titel=IM Martin als Psychologe|Jahr=1992|Nr=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kölling: &amp;#039;&amp;#039;Kant, Hermann.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Kant bestritt bis zuletzt, „jemals [[Inoffizieller Mitarbeiter]] des in Rede stehenden Ministeriums gewesen“ zu sein,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; v. 6. Oktober 1992; zuletzt: &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeit und Südsee – Ein Briefwechsel über die Internet-Enzyklopädie Wikipedia, Dichtung und Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Konkret (Zeitschrift)|Konkret]].&amp;#039;&amp;#039; 6/2007, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; und führte wiederholt erfolgreich Prozesse, um ihn betreffende Veröffentlichungen aus dem Aktenbestand der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]] zu unterbinden. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;-Veröffentlichungen&amp;lt;!-- Welche Spiegel-Veröffentlichungen? Hier bleibt im Text unklar, welche Spiegel-Veröffentlichungen gemeint sind. --&amp;gt; blieben aber unwidersprochen. Ein von [[Karl Corino]] herausgegebener Dokumentenband und [[Joachim Walther]]s Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Sicherungsbereich Literatur&amp;#039;&amp;#039; lassen allerdings keinen Zweifel an den engen Kontakten zwischen ihm und dem MfS. Kurz vor seinem 80.&amp;amp;nbsp;Geburtstag äußerte sich Kant zu dem Komplex in einem Radiointerview so:&amp;lt;ref&amp;gt;zit. n. Eckoldt: &amp;#039;&amp;#039;Ein bisschen was extra&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;, Sendemanuskript, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Zitat|Das war für mich anfänglich eigentlich eine ganz selbstverständliche Sache, dass da diese Leute kamen und sagten: Hör mal zu, wir schützen die Republik und euern Verein besonders. Das fand ich zunächst mal sehr logisch. Ich konnte mich doch nicht für den Sozialismus und den sozialistischen Staat erklären, und zugleich gegen die, die das –&amp;amp;nbsp;wie sie sagten&amp;amp;nbsp;– schützen wollten. Das ging also nicht. Nur die Geschichte ist insofern komplizierter – nur hört von da an ja kaum noch jemand zu – als mir das nachher irgendwann furchtbar auf den Docht gegangen ist, weil diese Art von Weltuntergangsbefürchtungen, mit der diese Jungs ausgestattet waren, das fand ich lächerlich. Und ich habe irgendwann auch gesagt, nun lasst mich damit zufrieden. Aber es ändert nichts daran. Es ändert nichts daran, dass ich absolut verquickt bin mit dem, was man begreift als DDR.}} Die &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; kommentierte: „Wen interessiert es heute noch, ob Kant nun wirklich nur in seiner Rolle als Schriftstellerfunktionär regelmäßig mit der Staatssicherheit gesprochen hat, oder ob er der IM Martin war, wie man ihm in den 90er-Jahren nachzuweisen versuchte?“&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Geißler: [https://www.berliner-zeitung.de/vielleicht-geniesst-es-hermann-kant-kein-leitender-mann-mehr-zu-sein-heute-wird-der-schriftsteller-80-jahre-alt-liebe-zur-vielwoerterei-li.21523 &amp;#039;&amp;#039;Liebe zur Vielwörterei.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Juni 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; dagegen wagte die Prognose: „Von dem Schriftsteller Hermann Kant könnte bleiben: Karl Corinos Studie &amp;#039;&amp;#039;Die Akte Kant&amp;#039;&amp;#039; …, ein Dokument der Verst[r]ickung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article222902/Hermann-Kant-80.html &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kant 80.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Juni 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Kant selbst dagegen hoffte, „dass ich jenseits von allem anderen Gut und Böse hin und wieder gesagt kriege: Schuft magst du ja wohl sein, aber schreiben kannst du ganz ordentlich! Das reicht mir!“&amp;lt;ref&amp;gt;zit. n. Eckoldt: &amp;#039;&amp;#039;„Ein bisschen was extra…“&amp;#039;&amp;#039;, Sendemanuskript, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die DDR resümierte er im Nachhinein, dass das Beste daran „der Traum [war], den wir von ihr hatten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sabine Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Was wusste Hermann Kant?&amp;#039;&amp;#039; Auf [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/neue-biographie-was-wusste-hermann-kant-12528712-p2.html faz.de] vom 12. August 2013, abgerufen am 3. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre zog sich Kant in sein Haus in [[Prälank]], einer zu Neustrelitz gehörenden Siedlung im Grünen, zurück. Wegen gesundheitlicher Probleme lebte er ab Ende 2015/Anfang 2016 in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Neustrelitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Hermann Kant war in erster Ehe ab 1956 mit Lilliana Pfau (* 1931), in zweiter Ehe von 1971 bis 1976 mit der Künstlerin [[Vera Oelschlegel]] und in dritter Ehe von 1985 bis 1998 mit Marion Reinisch, einer Tochter des Komponisten [[Ernst Hermann Meyer]], verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0714-302, Berlin, Hermann Kant und Luise Rinser.jpg|mini|hochkant=1.4|Hermann Kant mit [[Luise Rinser]] (1987)]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1963: Literaturpreis des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Heinrich-Mann-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Händelpreis des Bezirkes Halle]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Nationalpreis der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1976: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1978: Ehrentitel [[Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Ehrendoktor]] der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
* 1983: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur&lt;br /&gt;
* 1986: Vaterländischer Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1986: [[Orden der Völkerfreundschaft]] des [[Sowjet|Obersten Sowjets der UdSSR]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Goethe-Preis der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Kants in der bildenden Kunst der DDR ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Doris Kahane]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kant&amp;#039;&amp;#039; (1967, Öl, 90 × 70 cm)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Doris Unbekannter Fotograf; Kahane |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70243521/df_hauptkatalog_0094779 |titel=Bildnis Hermann Kant |datum=1967 |abruf=2021-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Kant (2001) by Guenter Prust.jpg|mini|Hermann Kant (2001)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ein bißchen Südsee]]&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1962, {{DNB|452307872}}&lt;br /&gt;
** Bertelsmann, Gütersloh 1968, {{DNB|457134259}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aula (Roman)|Die Aula]]&amp;#039;&amp;#039;, Roman, Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1965, {{DNB|452307864}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Stockholm&amp;#039;&amp;#039;, Reisebeschreibung, Bild [[Lothar Reher]], 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Impressum]]&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Übertretung]]&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, Rütten und Loenig, Berlin, 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Aufenthalt (Roman)|Der Aufenthalt]]&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der dritte Nagel]]&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, Rütten und Loenig, Berlin, 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu den Unterlagen&amp;#039;&amp;#039;, Publizistik, 1957–1980, 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krönungstag&amp;#039;&amp;#039;, Erzählung, 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeit&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1986, ISBN 978-3-352-00025-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Summe&amp;#039;&amp;#039;, Satire („Eine Begebenheit“), 1987, ISBN 978-3-352-00217-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abspann&amp;#039;&amp;#039;, Erinnerungen, 1991, ISBN 978-3-7466-1017-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Escape. Ein WORD-Spiel&amp;#039;&amp;#039;, 1995, ISBN 978-3-351-02326-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kormoran&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1997, ISBN 978-3-7466-1192-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Okarina&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 2002, ISBN 978-3-7466-1194-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kino&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 2005, ISBN 978-3-351-03036-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sache und die Sachen&amp;#039;&amp;#039;, Gespräch mit [[Irmtraud Gutschke]], 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kennung&amp;#039;&amp;#039;, Roman, Aufbau, Berlin 2010, ISBN 3-351-03301-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf. Zweiter Absatz&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau, Berlin 2011, ISBN 978-3-351-03344-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein strenges Spiel&amp;#039;&amp;#039;, [[Kulturmaschinen]]-Verlag, Ochsenfurt 2015, ISBN 978-3-943977-60-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Therapie. Erzählungen und Essays&amp;#039;&amp;#039;, Hg. v. Irmtraud Gutschke, Aufbau Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-351-03867-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
* 1962: &amp;#039;&amp;#039;[[Ach, du fröhliche …]]&amp;#039;&amp;#039;, [[DEFA]], Regie: [[Günter Reisch]] (nach einem Kant-Drehbuch und mit einem Cameo-Auftritt von Kant)&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Mitten im kalten Winter&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutscher Fernsehfunk|DFF]], Regie: [[Ulrich Thein]]&lt;br /&gt;
* 1983: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Aufenthalt (Film)|Der Aufenthalt]]&amp;#039;&amp;#039;, DEFA, Regie: [[Frank Beyer]]&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;[[Farßmann oder Zu Fuß in die Sackgasse]]&amp;#039;&amp;#039;, DEFA, Regie: [[Roland Oehme]] (basiert auf &amp;#039;&amp;#039;Der dritte Nagel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Sache Osbar&amp;#039;&amp;#039; und anderen Erzählungen Kants)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Corino]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Akte Kant. IM „Martin“, die Stasi und die Literatur in Ost und West.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-13776-3.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Eckoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ein bisschen was extra braucht man“. Der Schriftsteller Hermann Kant.&amp;#039;&amp;#039; In: Reihe &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandradio&amp;#039;&amp;#039; am 6. Juni 2006 ([http://www.dradio.de/download/55511 Sendemanuskript als PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Irmtraud Gutschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrmann Kant – Die Sache und die Sachen.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2007, ISBN 3-360-01906-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kaelcke: &amp;#039;&amp;#039;Parchimer Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Museums der Stadt Parchim.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Parchim 1997, {{DNB|956384560}}.&lt;br /&gt;
* Hermann Kant, Gerhard Zwerenz: &amp;#039;&amp;#039;Unendliche Wende. Ein Streitgespräch.&amp;#039;&amp;#039; Dingsda-Verlag Querfurt, Leipzig 1998, ISBN 3-928498-70-3.&lt;br /&gt;
* [[Leonore Krenzlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kant, Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band 7), 3. Auflage. Volk und Wissen, Berlin 1988, ISBN 3-06-102663-0.&lt;br /&gt;
* Angelika Reimann: &amp;#039;&amp;#039;Die Reflexionsgestaltung in den Romanen „Der Wundertäter, zweiter Band“, „Der Aufenthalt“ und „Kindheitsmuster“. Charakter, Formen und Funktionen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1982 {{DNB|830085149}} (Dissertation A Pädagogische Hochschule Leipzig 1982, 196 Seiten).&lt;br /&gt;
* Bernd Schick: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeitskonzeption und Roman. Zur Tendenz der Persönlichkeitsdarstellung in der Romanliteratur der DDR in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1981, {{DNB|820148504}} ([[Dissertation A]] Humboldt-Universität Berlin 1981, 204 Seiten).&lt;br /&gt;
* Helga Tille: &amp;#039;&amp;#039;Die künstlerische Gestaltung der Dialektik von Individuum und Gesellschaft im Erzählwerk Hermann Kants; untersucht an Entwicklung und Entfaltung der Geschichtskonzeption des Autors.&amp;#039;&amp;#039; Pädag. Hochsch. Diss. B, Erfurt/Mühlhausen 1984.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Sicherungsbereich Literatur. Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 1999, ISBN 3-548-26553-7.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hermann-kant|lemma=Kant, Hermann|autor=Andreas Kölling|band=1|idNum=1636}}&lt;br /&gt;
* [[Linde Salber]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Kant: Nicht ohne Utopie.&amp;#039;&amp;#039; Biographie, Bouvier, Bonn 2013, ISBN 978-3-416-03340-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118559788}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118559788}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=hermann-kant|Autor=Irmgard Zündorf}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dra.de/ram/her_kant.ram Originalton (2:14 Min.): Hermann Kant erzählt aus seinem Leben; 12. Mai 1965], Deutsches Rundfunk-Archiv; Real Audio&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0083594|Der Aufenthalt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/thema/hermann_kant/ Dossier bei Spiegel Online]&lt;br /&gt;
* [[Irmtraud Gutschke]]: [https://www.deutsche-biographie.de/ppn118559788.html Hermann Kant], in: [[NDB-online]].&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/hermann-kant-ueber-die-jugend-in-der-ddr/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vNDA1NTc Schriftsteller Hermann Kant zur Tatkraft der Jugend in der DDR] [[Deutscher Fernsehfunk]], 23. April 1964 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118559788|LCCN=n50045952|VIAF=36943850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kant, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goethepreises der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mecklenburg-Vorpommern)]] &amp;lt;!-- Parchim, Greifswald, Neustrelitz --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hermann Kant| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kant, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, DDR-Kulturfunktionär und Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25384-07</name></author>
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