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	<title>Hermann Joseph Sträter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-21T08:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenkstein Sträters in der Allerheiligenkapelle des Aachener Doms, Juni 2008.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein Sträters in der Allerheiligenkapelle des Aachener Doms]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Hermann Joseph Sträter.svg|mini|hochkant|Bischofswappen von Hermann Joseph Sträter]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Joseph Sträter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1866]] in [[Forst (Aachen)|Forst]]; † [[16. März]] [[1943]] in [[Aachen]]) war [[Marienstift (Aachen)|Aachener]] [[Propst#Stiftspropst|Stiftspropst]] und [[Weihbischof]] in [[Erzbistum Köln|Köln]] und [[Bistum Aachen|Aachen]]. 1938–1943 amtierte er als [[Apostolischer Administrator]] des Bistums Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hermann Joseph Sträter war der Sohn des Tuchfabrikanten Hermann Eduard Sträter (1835–1904) und der Johanna Elisabeth Franziska Scheibler (1842–1914), Tochter des Monschauer Tuchfabrikanten Hermann [[Scheibler (Unternehmerfamilie)|Scheibler]], die aus [[Eifel|Eifler]] [[Landadel]] stammte. Dem familiären Umfeld gehörten auch seine beiden Vettern zweiten Grades [[Hermann Sträter]] und [[Eduard Sträter]] sowie sein Großonkel [[August Sträter]] an. Nach seinem Abitur am [[Kaiser-Karls-Gymnasium]] in Aachen studierte Hermann Joseph Sträter Theologie an den Universitäten von Bonn, Würzburg und Freiburg im Breisgau. Am 14. März 1891 wurde Sträter zum [[Weihesakrament#Presbyterat|Priester geweiht]]. Später wurde er Inspektor an der [[Rheinische Ritterakademie|Rheinischen Ritterakademie]] in Bedburg, [[Kaplan]] in [[Köln-Kalk]] und an [[St. Mauritius (Köln)|St. Mauritius]] in Köln sowie [[Repetent]] am [[Theologenkonvikt]] [[Collegium Albertinum (Konvikt)|Albertinum]] in [[Bonn]]. Von 1903 bis 1922 leitete er die Pfarrei St. Joseph in [[Krefeld]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://maria-frieden-krefeld.de/pfarrei/st-martin St. Martin. Die Entstehung der Kirche.]&amp;#039;&amp;#039; Website der Katholischen Pfarrgemeinde Maria-Frieden, Krefeld, abgerufen am 5. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er am 1. Mai 1905 zum [[Pfarrer]] ernannt und später auch [[Dekan (Kirche)|Dechant]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Juni 1922 ernannte ihn Papst [[Pius XI.]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Caesaropolis|Caesaropolis]]&amp;#039;&amp;#039; und zum Weihbischof in Köln. Am 8. Juli 1922 wurde er zum [[Propst]] des damals noch zum [[Erzbistum Köln]] gehörenden Aachener Münsterstifts berufen. Als solcher war er für den Aachener Bereich des Erzbistums zuständig. Die Bischofsweihe spendete ihm [[Erzbischof]] [[Karl Joseph Schulte]] am 9. Juli 1922 im [[Aachener Dom]]. In seinem [[Bischofswappen]] finden sich die charakteristischen [[Forst (Aachen)#Die Herren von Drimborn|drei Rosen von Drimborn]], einem Rittergut bei Aachen (heutiger Standort des [[Aachener Tierpark Euregiozoo|Euregiozoos]]), das seine Mutter ererbt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Packbier: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.packbierpeter.de/joomla/images/pdf/drimborn.pdf Das Gut Drimborn.]&amp;#039;&amp;#039; Gummersbach o.&amp;amp;nbsp;J. (vor 2020, vgl. Jan Timm Michael Richarz: &amp;#039;&amp;#039;[https://publications.rwth-aachen.de/record/811105/files/811105.pdf Aachen – Wiederaufbau. Rekonstruktion durch Translozierung.]&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, [[RWTH Aachen]] 2020, S.&amp;amp;nbsp;44 m.&amp;amp;nbsp;Anm.&amp;amp;nbsp;86), S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Sträters Erhebung zum Bischof war die Erwartung verbunden, dass er bei der bereits damals ins Auge gefassten Neugründung eines [[Bistum Aachen|Bistums Aachen]] zum ersten Ortsbischof der neuen Diözese gemacht werden sollte. Stattdessen ernannte Papst Pius XI. am 30. Januar 1931 überraschend den seit der gemeinsamen Schulzeit in Aachen mit Sträter befreundeten Kölner Priester [[Joseph Vogt (Bischof)|Joseph Vogt]] zum ersten Aachener Bischof, der Sträter sogleich zu seinem [[Generalvikar]] ernannte. Die Gründe für diese Personalentscheidung sind nicht völlig geklärt. Ein Motiv könnte darin gelegen haben, dass Vogt als erfahrener Verwaltungsfachmann im Vergleich zu dem stärker als Seelsorger hervorgetretenen Sträter für die anstehenden Aufgaben geeigneter erschien. Außerdem war Sträter für seine schroffe Ablehnung des [[Nationalsozialismus]] bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Löhr: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hermann-josef-straeter/DE-2086/lido/57c956c708a830.53673227 Hermann Josef Sträter (1866–1943), Apostolischer Administrator des Bistums Aachen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Portal Rheinische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; des [[Landschaftsverband Rheinland|LVR]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 fand die maßgeblich von Weihbischof Sträter organisierte [[Aachener Heiligtumsfahrt]] statt, die durch Kirchenzeitungsbeiträge und -rundschreiben als katholische Demonstration gegen das NS-Regime angekündigt wurde und zu der unter diesem Vorzeichen auch ausländische Kirchenvertreter und zahlreiche Gruppen aus Belgien und Holland eingeladen wurden. Trotz Behinderungen durch Polizei und Reichsbahn nahmen mehr als 800.000 Menschen an der [[Wallfahrt]] teil, die der [[Jesuit]] [[Friedrich Muckermann]] als „stummen Protest“ gegen die NS-Herrschaft interpretierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Vogts im Herbst desselben Jahres wurde Sträter [[Kapitularvikar]] und damit Übergangsverwalter des Bistums. Der vom Aachener Domkapitel unter Sträters Leitung aus einer Dreierliste ([[Terna (Kirchenrecht)|Terna]]) des Vatikans zum Nachfolger Vogts gewählte [[Kevelaer]]er Wallfahrtsdirektor [[Wilhelm Holtmann (Geistlicher, 1882)|Wilhelm Holtmann]] (1882–1949) galt wie Sträter selbst als politisch unzuverlässig und wurde von der Reichsregierung unter Berufung auf Artikel 6 des Preußischen Konkordats von 1929 abgelehnt. Als Zeichen des Protests ernannte der Papst am 15. Mai 1938 den amtierenden Kapitularvikar Hermann Joseph Sträter zum [[Apostolischer Administrator|Apostolischen Administrator]] von Aachen mit den Rechten eines Diözesanbischofs. Dazu bedurfte es der Zustimmung der preußischen Regierung nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sträter war als Theologiestudent an seinen Studienorten Bonn, Würzburg und Freiburg jeweils aktives Mitglied einer Verbindung im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]] ([[KStV Arminia Bonn|KStV Arminia]], [[KStV Walhalla Würzburg|KStV Walhalla]] und KStV Brisgovia)&amp;lt;ref&amp;gt;Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kartellverbandes der katholischen Studentenvereine Deutschlands (K.V.) 1925&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1925, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; geworden und blieb bis zu seinem Tode ein Mitglied des KV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Münster zu Aachen als Muttergottes-Heiligtum. Einige Gedanken zur bevorstehenden Heiligtumsfahrt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Echo der Gegenwart]], 2. Juni 1930, S. 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Selung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unser Oberhirte Apostolischer Administrator Dr. Hermann Josef Sträter feiert am 14. März sein goldenes Priesterjubiläum 1891–1941.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirchenzeitung für das Bistum Aachen&amp;#039;&amp;#039;, Aachen 1941&lt;br /&gt;
* Dieter Wynands: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte des Bistums Aachen. Bischöfe, Weihbischöfe, Generalvikare.&amp;#039;&amp;#039; Einhard, Aachen 2012, ISBN 978-3-936342-96-3.&lt;br /&gt;
* Helmut Rönz, Keywan Klaus Münster: &amp;#039;&amp;#039;Ein Bistum ohne Hirte? Hermann Joseph Sträter (1866–1943).&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Aachen im Nationalsozialismus. Eine Spurensuche in Biographien und Ereignissen&amp;#039;&amp;#039;. einhard, Aachen 2023 (Veröffentlichungen des Bischöflichen Diözesanarchivs Aachen; 52), ISBN 978-3-943748-71-0, S. 109–116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bstrater}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/S/Seiten/HermannJosefStraeter.aspx Biografie im Portal &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Liste der Bischöfe von Aachen|Bischof von Aachen]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Joseph Heinrich Peter Vogt]]|NACHFOLGER=[[Liste der Bischöfe von Aachen|Bischof von Aachen]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Johannes Joseph van der Velden]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Aachen|Apostolischer Administrator von Aachen]]|ZEIT=1937–1943}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Köln (seit 1703)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142646628|VIAF=162530041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strater, Hermann Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dompropst (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sträter, Hermann Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Weihbischof in Köln und Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Forst (Aachen)|Forst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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