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	<title>Hermann Joseph Müller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:03:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Joseph_M%C3%BCller&amp;diff=2595827&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-23T15:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Juristen und Journalisten Hermann Joseph Müller. Zum Schriftsteller siehe [[Hermann Josef Müller]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Hermann Joseph Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1803]] in [[Essen-Werden|Werden]]; † [[26. Mai]] [[1876]] in [[Aschaffenburg]]) war ein deutscher [[Beamtenrecht (Deutschland)|Beamter]], [[Jurist]] und [[Journalist]]. Er war Professor an der [[Universität Würzburg]] und Mitglied der [[Frankfurter Nationalversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Müller war Sohn eines Appellationsgerichtsrats und besuchte das Gymnasium in Werden. Er studierte von 1821 bis 1825 Rechtswissenschaften an den Universitäten in [[Bonn]], [[Heidelberg]] und [[Berlin]]. In Heidelberg schloss er sich 1824 der [[Alte Heidelberger Burschenschaft|Alten Heidelberger Burschenschaft]] an. 1825 trat er in den Staatsdienst ein, er war Regierungsbeamter in [[Preußen]], von 1830 bis 1832 kommissarischer Verwalter des [[Landratsamt]]es in [[Euskirchen]]. Im Jahr 1832 wurde seine Wahl zum Landrat des Kreises Euskirchen zweimal nicht anerkannt. Er schied im selben Jahr freiwillig aus, um sich an den Universitäten in [[Universität Bonn|Bonn]], [[Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] fortzubilden. Gleichzeitig war er von 1833 bis 1839 als freier politischer und wissenschaftlicher Schriftsteller in Bonn tätig, ab 1838 auch in [[Aschaffenburg]] (z.&amp;amp;nbsp;B. beim &amp;#039;&amp;#039;Fränkischen Courrier&amp;#039;&amp;#039;). 1837 wurde er in [[Universität Göttingen|Göttingen]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. ehrenhalber ernannt; er erhielt die venia legendi für Philosophie. 1839 wurde er dann in [[Universität München|München]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;iur. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 wurde er Extraordinarius und von 1840 bis 1850 als Nachfolger von [[Anton Arnold von Linck]] ordinierter Professor für Staats- und Bundesrecht, Staats- und Rechtsgeschichte an der [[Universität Würzburg]]; sein Nachfolger wurde [[Joseph von Held]]. Von 1843 bis 1850 übernahm er auch von [[Friedrich von Ringelmann]] das französische Recht; hier folgte [[Ludwig von Weis]]. 1848 wurde er beurlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er galt als Vertreter des katholisch-freiheitlichen [[Ultramontanismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Röpke: &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Juristenfakultät von 1815 bis 1914. Rechtsstudium und Rechtslehre in Würzburg zwischen Restauration und Erstem Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Ergon Verlag, Würzburg 2001, ISBN 3-935556-77-2, S. 172 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften&amp;#039;&amp;#039;, Band 27).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1848/49 war er für den 20.&amp;amp;nbsp;Wahlkreis Rheinland in [[Aachen]] Mitglied der [[Frankfurter Nationalversammlung]]. Er schloss sich zunächst der Fraktion [[Casino (Fraktion)|Casino]], später dem [[Pariser Hof (Fraktion)|Pariser Hof]] (sein Vorgänger war [[Wilhelm Smets]]) an und war 1848 Mitglied der Kommission für die Anordnungen zur Totenfeier für den Abgeordneten [[Robert Blum]]. Er sprach sich u.&amp;amp;nbsp;a. gegen die Wahl [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelms IV.]] zum Kaiser der Deutschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1849 war er zunächst als Redakteur, später als Oberredakteur und schließlich als Mitglied des Verwaltungsrates bei der preußenfeindlichen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Volkshalle]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln]] tätig. Aus Köln wurde er 1850 wegen regierungskritischer Artikel ausgewiesen, auch wurde er nach Verwarnung seiner Professur enthoben, er zog deswegen nach Bonn. Ab 1851 war er Mitgründer des &amp;#039;&amp;#039;Katholisch-Konservativen Preßvereins&amp;#039;&amp;#039;. 1852 wurde er wiederum aufgrund regimekritischer Schriften aus Preußen ausgewiesen. In [[Erbach]]&amp;lt;!-- welchem? --&amp;gt; war er sodann als freier Schriftsteller –&amp;amp;nbsp;auch als Mitarbeiter englischer Zeitschriften&amp;amp;nbsp;– aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde er gnadenhalber Professor der deutschen [[Philologie]] in Würzburg, wo er bis zu seinem Ruhestand 1868 blieb. Diesen verbrachte er in [[Wertheim]] und Aschaffenburg. 1862 war er Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Presse des [[Katholikentag]]s in Aachen. Müller war römisch-katholisch getauft und verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Marken des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039; (1837)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lex Salica und der Lex Angliorum et Werinorum. Alter und Heimat&amp;#039;&amp;#039; (1840)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Germani und Teutones&amp;#039;&amp;#039; (1841)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kölnische Kirche im Mai 1841&amp;#039;&amp;#039; (1841)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die heiligen Maße des Altertums, insbesondere der Hebräer und Hellenen&amp;#039;&amp;#039; (1859)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkblätter viermonatlichen Zwistes um die Nordmarke&amp;#039;&amp;#039; (1864)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{fnv|Dr. iur., Dr. phil. h.c. Jacob Hermann Joseph Müller|23461}}&lt;br /&gt;
* Vera Derschum et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschsprachige Presse: Ein biographisch-bibliographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. K.G. Saur, München 2005, ISBN 3-598-11710-8, S. 736.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politiker&amp;#039;&amp;#039;. Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag der [[Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung]] hrsg. von Klaus Oldenhage. Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 150–151.&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Gagern (Diplomat, 1810)|Maximilian von Gagern]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Müller. Ein Zeit- und Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Kirchheim, Main 1878.&lt;br /&gt;
* [[Peter Kaupp]] (Bearb./Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter in der Paulskirche. Aus Anlaß der 150. Wiederkehr der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung, o.&amp;amp;nbsp;O. (Dieburg) 1999, S. 79.&lt;br /&gt;
* Andreas Röpke: &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Juristenfakultät von 1815 bis 1914. Rechtsstudium und Rechtslehre in Würzburg zwischen Restauration und Erstem Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Band 27). Ergon Verlag, Würzburg 2001, ISBN 3-935556-77-2, S. 171–173.&lt;br /&gt;
* Dieter Skala: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Joseph Müller&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rainer Koch (Historiker)|Rainer Koch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frankfurter Nationalversammlung 1848/49. Ein Handlexikon der Abgeordneten der deutschen verfassungsgebenden Reichs-Versammlung.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag der Arbeitsgruppe Paulskirche, Kunz, Kelkheim 1989, ISBN 3-923420-10-2, S. 293.&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma= |Auflage=2 |Band=7 |SeiteVon=260}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|559|561|Müller, Hermann|[[Franz Xaver von Wegele]]|ADB:Müller, Hermann (Jurist)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Universität Würzburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Kreises Euskirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123640849|VIAF=35369235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muller, Hermann Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller, Hermann Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Müller, Jacob Hermann Joseph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter, Jurist und Journalist; Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen-Werden|Werden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1876&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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