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	<title>Hermann Jensen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:39:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Jensen&amp;diff=2041098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Nationalsozialistischer Aufgabenbereich in Dresden */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-05-14T10:09:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nationalsozialistischer Aufgabenbereich in Dresden: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Johann Hans Jensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1895]] in [[Schleswig]]; † [[16. März]] [[1946]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch des Standesamtes Dresden-Cotta Nr. 1646/1946&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]], einer der Initiatoren der [[NS-Schwesternschaft]], ärztlicher Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Biologischen Zentralkrankenhauses&amp;#039;&amp;#039;, Leiter des &amp;#039;&amp;#039;Reichsmutterhauses der NS-Schwesternschaft&amp;#039;&amp;#039; in Dresden und Beauftragter für die weltanschauliche und berufliche Schulung der NS-Schwestern in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Er beeinflusste dadurch die [[Krankenpflege im Nationalsozialismus]] an entscheidender Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Jahre in Hannover ==&lt;br /&gt;
Jensen studierte bis 1920 in [[Kiel]] Medizin und wurde 1932 als [[Chirurgie|Chirurg]] am Städtischen Krankenhaus [[Hannover]] als [[Oberarzt]] eingestellt. Er trat zum 1. April 1928 der [[Sturmabteilung|SA]] sowie zum 1. Mai desselben Jahres der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 88.597)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18240921&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt auch das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen]]. Jensen nahm in Hannover Einfluss auf die Gründung einer nationalsozialistischen Schwesternschaft am Krankenhaus Hannover im April 1932 unter der Leitung von [[Erna Mach]]. Die Gründung der Schwesternschaft und Eröffnung der ersten NS-Krankenpflegeschule unter Leitung von Jensen und Schuloberin [[Maria Münchmeyer]] erfolgte am 1. Oktober 1933. Am 17. Mai 1934 wurde die NS-Schwesternschaft gegründet und die Bereiche Ausbildung und Schulung ab dem 1. Juni 1934 Jensen unterstellt; die Bereiche Organisation, Verwaltung und Finanzen oblagen dem Leiter der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] [[Erich Hilgenfeldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialistischer Aufgabenbereich in Dresden ==&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1934 wurde Jensen zugleich zum Chefarzt der Chirurgischen Klinik und Direktor des &amp;#039;&amp;#039;[[Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden#Geschichte|Rudolf-Hess-Krankenhauses]]&amp;#039;&amp;#039; in Dresden-[[Johannstadt]] berufen. Jensen wurde beauftragt das Krankenhaus zum &amp;#039;&amp;#039;Biologischen Zentralkrankenhaus&amp;#039;&amp;#039; und einer Mustereinrichtung der [[Neue Deutsche Heilkunde|Neuen Deutschen Heilkunde]] auszubauen. An der von seinem Vorgänger [[Otto Rostoski]] und [[Erna von Abendroth]] am Krankenhaus gegründeten Krankenpflegeschule entstand unter Jensens Leitung am 1. Juli 1934 das &amp;#039;&amp;#039;Reichsmutterhaus der NS-Schwesternschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Patricia D’Antonio: &amp;#039;&amp;#039;Nursing History Review.&amp;#039;&amp;#039; Band 12/2004, Official Publication of the American Association for the History of Nursing, Springer Publishing Company, 2003, ISBN 0-8261-1479-2, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde die berufspolitische, weltanschauliche und ethische Schulung der NS-Schwestern an den nationalsozialistischen Arzt übertragen, der zum Beauftragten des &amp;#039;&amp;#039;Reichsärzteführers&amp;#039;&amp;#039; avancierte. Ziel Jensens war es, der NS-Schwesternschaft als Eliteeinheit der [[Volksgesundheit]] im Sinne des nationalsozialistischen Regimes Aufgaben in der Erziehung des [[Volk]]es und in der Verbreitung des nationalsozialistischen Gedankenguts zu übertragen. Dabei sollten sie konfessionelle Schwestern aus ihren Ämtern verdrängen. Um diese Elite zu schaffen, wurden rigide Aufnahmebedingungen in die NS-Schwesternschaft geschaffen (Aufnahmebedingungen im Juni 1934: [[Ariernachweis]], einwandfreier Leumund, Parteizugehörigkeit der Bewerberin zur NSDAP oder Parteizugehörigkeit der Familie vor 1933 (SA)), zusätzlich wurden die Lehrfächer [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Rassenhygiene]] und Erbbiologie eingeführt sowie Kenntnisse aus der Neuen Deutschen Heilkunde wie [[Diätetik]], Wasseranwendungen und [[Gymnastik]] vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus-Dietmar Henke]]: &amp;#039;&amp;#039;Tödliche Medizin im Nationalsozialismus: von der Rassenhygiene zum Massenmord.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag Köln Weimar, 2008, ISBN 3-412-23206-8, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veränderung in der Ausbildungsstruktur wurde sowohl vom Reichsärzteführer [[Gerhard Wagner (Mediziner)|Gerhard Wagner]] wie von seinem Nachfolger [[Leonardo Conti (Mediziner)|Leonardo Conti]] begrüßt. Bis 1940 hatte die wegen ihrer [[Tracht (Kleidung)|Tracht]] als &amp;#039;&amp;#039;Braune Schwestern&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete NS-Schwesternschaft rund 3.500 Mitglieder, allein die evangelische Diakoniegemeinschaft unter [[Auguste Mohrmann]] stellte im Vergleich dazu bereits 50.000 Schwestern.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Müller-Luckner, Gerhard Besier: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen &amp;quot;nationaler Revolution&amp;quot; und militärischer Aggression.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2001, ISBN 3-486-56543-5, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nach dem Flug von [[Rudolf Heß]] nach Schottland in &amp;#039;&amp;#039;Gerhard-Wagner-Krankenhaus&amp;#039;&amp;#039; umbenannte Krankenhaus wurde 1945 stark beschädigt. Jensen übergab die Klinik nach der [[Kapitulation der Wehrmacht]] an einen seiner Vorgänger. Der an [[Diabetes mellitus]] leidende Jensen musste sich einer Beinamputation unterziehen, wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht inhaftiert und starb 1946 in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* [[Kathrin Kompisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Täterinnen. Frauen im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2008, ISBN 3-412-20188-X.&lt;br /&gt;
* [[Hilde Steppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Krankenpflege im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Mabuse-Verlag, 1989, ISBN 3-925499-35-0.&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Jensen, Hermann&amp;#039;&amp;#039; In: Horst-Peter Wolff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. „Who was who in nursing history.“&amp;#039;&amp;#039; Urban&amp;amp;Fischer, 2001, Band 2, ISBN 3-437-26670-5, S. 110–111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193760240|VIAF=99156762880241300001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jensen, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pflege, 20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jensen, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jense, Hermann Johann Hans (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Leiter der NS-Schwesternschaft, Beauftragter des Reichsärzteführers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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