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	<title>Hermann Holthusen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T03:38:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Holthusen&amp;diff=238439&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Histho: Link zur Frauenbiografie aktualisiert, weil Webseite neue URL hat</title>
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		<updated>2026-01-23T13:06:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zur Frauenbiografie aktualisiert, weil Webseite neue URL hat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Georg Holthusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1886]] in [[Hamburg]]; † [[7. Mai]] [[1971]] ebenda) war Röntgenologe und Professor an der [[Universität Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang und Werk ==&lt;br /&gt;
Als Sohn von [[Gottfried Holthusen]] wuchs Holthusen in Hamburg auf und besuchte erfolgreich die [[Gelehrtenschule des Johanneums]]. Er studierte in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], Berlin und München Medizin. Während seines Studiums in Heidelberg wurde Holthusen Mitglied der [[Verbindung Rupertia|Verbindung Rupertia zu Heidelberg]]. 1911 wurde er in Heidelberg [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und, unterbrochen durch Kriegsteilnahme von 1914 bis 1918, bis 1921 Assistenzarzt. 1920 [[Habilitation|habilitierte]] er sich. Ab 1922 lehrte er in Hamburg und wurde 1924 außerordentlicher Professor und 1939 ordentlicher Professor. Er war Leitender Oberarzt, dann Chefarzt der Radiologischen Abteilung des [[Krankenhaus St. Georg (Hamburg)|Allgemeinen Krankenhauses St. Georg]] in Hamburg. In den letzten Jahren vor seiner [[Emeritierung]] (1957) leitete er das Krankenhaus als dessen Ärztlicher Direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er nach den Unterlagen der [[Reichsärztekammer]] kein Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], gehörte aber zumindest von 1934 bis 1936 dem [[Nationalsozialistischer Lehrerbund|NS-Lehrerbund]] an&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee268&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat 1937 dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NS-Dozentenbund]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Andrae, &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung der Jüdischen Ärzte des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg St. Georg im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, 2003, ISBN 3833010401, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte die Berechtigung zur [[Sterilisation (Empfängnisverhütung)|Sterilisation]] mittels Strahlen. 1944 wurde er in den wissenschaftlichen Beirat des Generalkommissars für das Sanitäts- und Gesundheitswesen [[Karl Brandt (Mediziner)|Karl Brandt]] berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee268&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Holthusen at FriedhofOhlsdorf4.jpg|mini|hochkant|Bronze-Grabplatte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Holthusens wissenschaftliche Tätigkeit umfasste alle Gebiete der klinischen Strahlentherapie, der quantitativen Bestimmung der [[Radium-Emanation]] und der Bedeutung der [[Strahlenqualität]] für die [[Strahlenbiologie|biologische Wirkung]]. Seine Forschung widmete sich der physikalischen und biologischen [[Dosimetrie]], dem Zeitfaktor und der räumliche Dosisverteilung von Strahlen. Er erforschte die [[Sauerstoff]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;abhängigkeit der biologischen Strahlenwirkung. Bedeutend war seine Mitwirkung an der Etablierung der damaligen, internationalen [[Strahlendosis|Dosiseinheit]] &amp;quot;Röntgen&amp;quot;, was half, die Dosierung der [[Röntgenstrahlung|Röntgenbestrahlung]] so zu bemessen, dass Bestrahlungsschäden bei der [[Strahlentherapie]], zum Beispiel in der [[Krebs (Medizin)|Krebs]]bekämpfung, weitgehend vermieden werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. Gauwerky |Titel=Professor Hermann Holthusen zum 75. Geburtstag. |Sammelwerk=Strahlentherapie |Nummer=116 |Datum=1961 |Seiten=161-163}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Ständigen Ehrenvorsitzenden der [[Deutsche Röntgengesellschaft|Deutschen Röntgen-Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holthusen war seit 1919 mit [[Agnes Holthusen|Agnes Weizsäcker]] (1896–1990)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/4063 Agnes Holthusen auf hamburg-frauenbiografien.de] Agnes Holthusen geb. Weizsäcker, in: Hamburger Frauenbiografien, 18. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet, der Tochter von [[Heinrich Weizsäcker]], Professor für Kunstgeschichte; das Paar hatte drei Söhne, darunter [[Johannes Holthusen (Slawist)|Johannes Holthusen]]. Holthusen ist der einzige Radiologe, von dem dokumentiert ist, dass er [[Wilhelm Conrad Röntgen]] geröntgt hat. Bei Holthusen sah er erstmals ein „Röntgen-Cabinet“ von innen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Ehrenmal der Radiologie in Hamburg. Ein Beitrag zur Geschichte der Röntgenstrahlen.&amp;#039;&amp;#039; [[RöFo|Fortschr Röntgenstr]] 2006; 178(8): 753-756 {{DOI|10.1055/s-2006-948089}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Holthusen wurde auf der Grablage seiner Familie auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] südwestlich &amp;#039;&amp;#039;Nordteich&amp;#039;&amp;#039; (Planquadrat Y11) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* H. Holthusen und R. Braun: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Praxis der Röntgenstrahlen-Dosierung, Dosismessung u. Dosisfestsetzung.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart, 1933.&lt;br /&gt;
* G. F. Haenisch, H. Holthusen: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Röntgenologie&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage. Thieme, Stuttgart 1955.&lt;br /&gt;
* Hans R. Schinz, H. Holthusen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strahlenbiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Krebsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Thieme, Stuttgart, 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Präsident der [[Deutsche Röntgengesellschaft|Deutschen Röntgengesellschaft]] (1930 und 1949)&lt;br /&gt;
* [[Röntgen-Plakette]] der Stadt Remscheid (1954)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland (1957)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kunst und Wissenschaft (Hamburg)|Medaille für Kunst und Wissenschaft der Freien und Hansestadt Hamburg]] (1966)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie]] verleiht jährlich den mit 2000 € dotierten &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Holthusen-Preis&amp;#039;&amp;#039; für [[Habilitation|Habilitationsschriften]] aus den Themenfeldern Strahlentherapie, Strahlenbiologie und medizinische Strahlenphysik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.degro.org/degro/preise/hermann-holthusen-preis/ Hermann-Holthusen-Preis] auf der Webseite der [[Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie|Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie]], aufgerufen am 3. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Deutsche Röntgengesellschaft]] stiftete anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens den &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Holthusen-Ring&amp;#039;&amp;#039; zur Auszeichnung junger Wissenschaftler im Fachgebiet Radiologie. Die Auszeichnung wurde 2010 in &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Conrad-Röntgen-Ring&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und heißt seit 2015 &amp;#039;&amp;#039;Marie-Curie-Ring&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.drg.de/de-DE/552/marie-curie-ring/ Der Marie-Curie-Ring für junge Wissenschaftler], auf der Website der Deutschen Röntgengesellschaft, aufgerufen am 3. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;       &lt;br /&gt;
* In [[Hamburg-St. Georg]] befindet sich in der Lohmühlenstraße Nr. 5 auf dem Krankenhausgelände das „Hermann-Holthusen-Institut für Strahlentherapie“.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;[https://www.asklepios.com/hamburg/sankt-georg/experten/strahlentherapie/ &amp;#039;&amp;#039;„Hermann-Holthusen-Institut für Strahlentherapie“&amp;#039;&amp;#039;] Asklepios Klinik St. Georg, abgerufen am 26. September 2018.&amp;lt;br/&amp;gt;Der Namensgeber für das &amp;#039;&amp;#039;Holthusenbad&amp;#039;&amp;#039; am U-Bahnhof [[Kellinghusenstraße]] in Hamburg-Eppendorf ist Wilhelm Holthusen, der langjährige Direktor der Hamburger Wasserwerke.&amp;lt;br/&amp;gt;Nach wem die &amp;#039;&amp;#039;Holthusenstraße&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg-Volksdorf benannt wurde, ist derzeit nicht feststellbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]], Walter de Gruyter, Berlin 1976.&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Biographische Enzyklopädie]], K. G. Sauer, München 1997.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Völklein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Weizsäckers.&amp;#039;&amp;#039; Droemer-Knaur, 2004. ISBN 3-426-27319-5.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Tagebücher und Briefe deutschsprachiger Ärzte. Nachträge und Ergänzungen II (A–H).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; 21, 2002, S. 516&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117712779}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/FMV76FS4QBLTVPYRALVSCJIWPSZ7QTW5 Deutsche Digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [https://recherche.staatsarchiv.hamburg.de/ScopeQuery5.2/detail.aspx?ID=6546 Staatsarchiv Hamburg Nachlass 622-1/348]&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/849 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117712779|VIAF=62333348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Holthusen, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holthusen, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Holthusen, Hermann Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Röntgenologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Histho</name></author>
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