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	<title>Hermann Hoefer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Hoefer&amp;diff=2410784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Histho: Link zur Frauenbiografie aktualisiert, weil Webseite neue URL hat</title>
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		<updated>2026-01-23T13:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zur Frauenbiografie aktualisiert, weil Webseite neue URL hat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Widerstandskämpfer Hermann Hoefer. Zum Fußballspieler siehe [[Hermann Höfer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Martin Hoefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1868]] in [[Hamburg]]; † [[13. Dezember]] [[1945]] in Hamburg) war ein [[deutsche]]r [[sozialdemokratisch]]er [[Pädagoge]], Abgeordneter der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]], [[kommunistisch]]er [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und [[NS-Opfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hoefer entstammte der Familie eines [[Handwerk]]ers. Sein Vater, ein [[römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Schuhmacher]] aus dem [[Rheinland]], hatte sich Hamburg niedergelassen und sich im neuen Umfeld auch von seiner katholischen Konfession getrennt. In seiner Schusterwerkstatt hingen an der Wand die Porträts von [[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]], über die der Vater begeistert sprach, was den jungen Hermann nachhaltig beeinflusste. Er besuchte von 1884 bis 1887 eine sogenannte [[Präparandenanstalt|Präparandenschule]], und von 1887 bis 1890 studierte er am [[Lehrerseminar]] [[Pädagogik]]. Seit 1890 arbeitete er als [[Volksschullehrer]] in Hamburg. Im Jahre 1892 trat Hoefer in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) ein. Besonders seine [[ehrenamt]]liche Tätigkeit als [[Wohlfahrtspflege|Armen- und Wohlfahrtspfleger]] verschaffte ihm Anerkennung. So kümmerte er sich aufopfernd um Menschen, die damals in Massen an [[Cholera]] erkrankt waren. Wegen der von ihm kritisierten &amp;#039;&amp;#039;[[Burgfriedenspolitik]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verließ Hoefer 1917 die SPD und trat in die [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (USPD) über. 1920 trat er mit der Mehrheit der USPD-Mitglieder zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) über und übernahm in ihr verschiedene Funktionen. So wurde er mit ihrem [[Mandat (Politik)|Mandat]] von 1928 bis 1930 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. Außerdem gehörte er der Hamburger KPD-Bezirksleitung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die NSDAP]] 1933 wurde ihm die Lehrer[[Pension (Altersversorgung)|pension]] gestrichen, seine Tochter wurde fristlos aus dem Schuldienst entfernt und auch sein Sohn aus dem [[Jugendamt]] entlassen. Zwischen 1933 und 1935 war Hoefer mehrfach verhaftet worden. Die Familie hielt sich durch private [[Private Zimmervermietung|Zimmervermietung]] und mit einem kleinen [[Kassageschäft|Kaffeehandel]] mühsam über Wasser. Er war aber als Mitglied der Widerstandsgruppe „[[Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe|Bästlein-Jacob-Abshagen]]“ weiterhin [[antifaschistisch]] aktiv. Als sein Freund [[Heinz Priess (Widerstandskämpfer)|Heinz Priess]] 1943 zusammen mit 2.000 Inhaftierten befristet aus der Haft entlassen wurde, beschloss dieser, nach Ablauf der Zweimonatsfrist nicht zurückzukehren, sondern sich verborgen zu halten. Da waren Hermann und Margarethe Hoefer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3113 &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Hoefer&amp;#039;&amp;#039;.] hamburg-frauenbiografien.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=694&amp;amp;tomb=405&amp;amp;b=H&amp;amp;lang=de Kissenstein &amp;#039;&amp;#039;Gretel Hoefer&amp;#039;&amp;#039;, Ehrenfeld der Geschwister-Scholl-Stiftung.] genealogy.net&amp;lt;/ref&amp;gt; ohne lange zu überlegen bereit, ihn in ihrem [[Dassendorf]]er Waldhaus zu verstecken. Beide Hoefers wurden durch einen [[V-Mann]] verraten. Als Ärzte Hoefer 1944 gerade in der [[Krankenhaus|Klinik]] wegen einer Magenerkrankung behandelten, wurde auch er direkt im Krankenhaus verhaftet. In einem [[Prozess]] gegen ihn und seine Tochter Margarethe wurden sie zu längeren [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafen]] verurteilt, die sie im [[Zuchthaus]] von [[Coswig (Anhalt)|Coswig]] absitzen sollten. Hermann Hoefer wurde am 23. April 1945 – schon schwerkrank – aus dem Zuchthaus Coswig befreit. Auch einige seiner Kinder waren mehrere Monate in [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]haft. Seine Tochter Edith hat ihn in völlig geschwächtem Zustand in einem [[Rollstuhl]] von Coswig bis nach Hamburg befördert. Nachdem sie mehrmals in Krankenhäusern Hilfe geholt hatten, erreichten sie am 23. November 1945 ihre Heimatstadt. Dort verstarb Hermann Hoefer am 13. Dezember 1945 im Krankenhaus an den Folgen seiner Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoefer war verheiratet mit Ehefrau Nicoline und Vater mehrerer Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Eppendorfer Landstraße 74 (Hermann Hoefer) in Hamburg-Eppendorf.JPG|mini|Stolperstein für Hermann Hoefer in der  Eppendorfer Landstraße 74 in [[Hamburg-Eppendorf]]]]&lt;br /&gt;
* An der &amp;#039;&amp;#039;Eppendorfer Landstraße 74&amp;#039;&amp;#039; ([[Bezirk Hamburg-Nord|Hamburg-Nord]], [[Hamburg-Eppendorf|Eppendorf]]), vor Hoefers letzter Wohnadresse, verlegte der Aktionskünstler [[Gunter Demnig]] am 10. Oktober 2009 einen [[Stolpersteine|Stolperstein]] zu seiner Erinnerung. Die Gedenkworte sprach seine Enkeltochter [[Hilde Jacobs]].&lt;br /&gt;
* Am 8. Juni 2012 wurden vor dem Rathaus in Hamburg Stolpersteine für die ermordeten Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft verlegt, darunter auch ein weiterer für Hermann Hoefer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stolpersteine-hamburg.de/dateien/Stolpersteine_fuer_ermordete_MdHB_endgueltige_Inschriften.pdf Stolpersteine für ermordete MdHB endgueltige Inschriften Rathaus Hamburg.] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;kB) stolpersteine-hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DtKommunistenBioHandb |NAME=Hoefer, Hermann Martin |bundesstiftung=hermann-martin-hoefer |bundesstiftungID=4470}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stolpersteine-hamburg.de/en.php?&amp;amp;LANGUAGE=EN&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;p=73&amp;amp;BIO_ID=2798 Rede bei der Stolpersteinverlegung.] stolpersteine-hamburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016168977|VIAF=245915555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoefer, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bästlein-Jacob-Abshagen-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Altstadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Eppendorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoefer, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hoefer, Hermann Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Politiker (SPD, USPD, KPD), MdHB, Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Histho</name></author>
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