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	<title>Hermann Hildebrandt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Hildebrandt&amp;diff=1579311&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Februar 2026 um 20:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Dirigenten Hermann Hildebrandt. Zu anderen Personen siehe [[Hermann Hildebrand]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Hildebrandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1910]] in [[Straßburg]], [[Elsass]]; † [[11. November]] [[1982]] in [[Ingelheim am Rhein]]) war ein deutscher [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Hildebrandt hat als Chefdirigent mehrerer [[Orchester]] zur Musikgeschichte Wesentliches beigetragen.&lt;br /&gt;
In [[Frankfurt am Main]] aufgewachsen, studierte er in [[Berlin]] und [[Köln]] (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]]). Auf seine [[Staatsexamen|Staatsexamina]] folgte bis zur Einberufung zum [[Kriegsdienst]] (1940) kurze Zeit pädagogischer Tätigkeit. Am 7. April 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. Juli desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.169.136).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15610880&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Entlassung aus amerikanischer [[Kriegsgefangenschaft|Gefangenschaft]] konnte er 1945 seine eigentliche berufliche Entwicklung in [[Heidelberg]] beginnen und wurde schon bald darauf Chefdirigent der [[Stuttgarter Philharmoniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Filmkomponist [[Herbert Trantow]] machte den Ost-Berliner [[Magistrat von Berlin|Magistrat]] auf Hildebrandt aufmerksam: man suchte einen Chefdirigenten für das „[[Berliner Sinfonieorchester|Städtische Berliner Sinfonieorchester]]“ (später BSO). Das Orchester war letztlich eine Neugründung, die vom Magistrat mit dem Ziel der Gewinnung eines hochqualifizierten Klangkörpers im Ostteil der Stadt – unabhängig von der Bindung an ein Opernhaus – verfolgt und durchgesetzt worden war. Nach einem Konzert im November 1951 votierten die Orchestermitglieder für Hildebrandt, und der Magistrat berief ihn als ersten Chefdirigenten des Orchesters.&lt;br /&gt;
Hildebrandts Fähigkeiten als Orchestererzieher und Dirigent wurden der schwierigen Doppelaufgabe des Aufbaus eines neuen Klangkörpers und der Entwicklung eines neu erwachenden Publikums in bester Weise gerecht. [[Rezension]]en dieser Zeit belegen die wachsende Ausstrahlung des Orchesters. Seine Programmgestaltung spannte den Bogen von [[Johann Sebastian Bach|Bach]] bis [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Strawinski]], manifestierte sich aber auch in großangelegten Zyklen der [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]-, [[Johannes Brahms|Brahms]]- oder [[Anton Bruckner|Brucknersinfonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rezensionen dieser Zeit belegen jedoch auch bald den wachsenden „Kulturkampf“ zwischen Ost und West. Während [[Hans Heinz Stuckenschmidt]] ([[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]) Programm und Interpretationen eines Konzertes im März 1959 ausdrücklich lobt („erfreuliches Zeugnis für den selbstständigen Willen des Dirigenten“), wirft ihm [[Karl Schönewolf]] ([[Musik und Gesellschaft]]) in der Besprechung des gleichen Konzertes vor, sich „einseitig … nach Westen“ zu orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Hildebrandt als Westberliner Bürger nicht bereit war, seinen Wohnsitz nach Ostberlin zu verlegen, scheiterten 1959 die Verhandlungen über die Verlängerung seines Vertrages. Sein Abschiedskonzert 1959 enthielt das gleiche Programm wie das Antrittskonzert Jahre zuvor: [[Johann Sebastian Bach|Bachs]] [[4. Brandenburgisches Konzert]] und [[Anton Bruckner|Bruckners]] [[8. Sinfonie (Bruckner)|8. Sinfonie]] (siehe Die Welt 24./25. Juni 1959).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skizze der folgenden Lebensstationen ist seinem selbstverfassten Lebenslauf entnommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Als die politischen Gegebenheiten der Berliner Tätigkeit ein Ende setzten, übernahm Hildebrandt als Generalmusikdirektor die Leitung der [[Nordwestdeutsche Philharmonie|Nordwestdeutschen Philharmonie]] Herford. Von hier aus wurde er 1962 als Chefdirigent und Berater für das musikalische Programm zum [[Zweites Deutsches Fernsehen|Zweiten Deutschen Fernsehen]] berufen. Aufgabengebiet: sinfonische Produktionen, [[Fernsehoper]]n, öffentliche Konzerte. …&amp;lt;br /&amp;gt;Seine erfolgreiche Reihe &amp;#039;Wie schön ist doch Musik&amp;#039; – eine Fernsehkonzerte, die von ihm kommentiert und dirigiert wurden – war Jahre hindurch wesentlicher Bestandteil des ZDF-Musikprogramms. Als Gast dirigierte er eine Reihe bedeutender Orchester: u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Berliner Philharmoniker]], das [[Deutsches Symphonie-Orchester Berlin|Radio Symphonieorchester Berlin]], die [[Münchner Philharmoniker]], das Orchester der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper]] (Plattenaufnahme mit [[Anneliese Rothenberger]]), die [[Bamberger Symphoniker]], die [[Dresdner Philharmonie|Dresdner Philharmoniker]], die [[Wiener Symphoniker]] …“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Hildebrandt hat sich für praxisorientierte und zeitgemäße Ausbildung des Dirigentennachwuchses engagiert und vor allem weitergehende Förderung junger Dirigentinnen und Dirigenten nach deren Hochschulabschluss verlangt. Dieser Idee ist die 1990 von seiner Tochter Regine Hildebrandt in Mainz gegründete Hermann-Hildebrandt-Stiftung verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 3194. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134405994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134405994|VIAF=79609694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hildebrandt, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hildebrandt, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ingelheim am Rhein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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