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	<title>Hermann Heinemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Heinemann&amp;diff=473277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: taz.de; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2025-08-02T15:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: taz.de; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F048638-0033, Dortmund, SPD-Parteitag, Ernst Bahr (Hermann Heinemann).jpg|mini|hochkant|Hermann Heinemann auf dem Parteitag der SPD in der [[Westfalenhalle]] [[Dortmund]] im Juni 1976]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Heinemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1928]] in [[Dortmund]]; † [[15. November]] [[2005]] in [[Iserlohn]]) war ein deutscher [[Gewerkschaft]]er und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Heinemann besuchte in seinem Geburtsort Dortmund von 1934 bis 1942 die Volksschule und begann anschließend eine Banklehre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000017610|Abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Einzug in die Wehrmacht wurde die Lehre unterbrochen. Nach Teilnahme am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und anschließender [[Kriegsgefangenschaft]] beendete er seine Banklehre und engagierte sich in der Gewerkschaft [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ÖTV]]. Er trat 1951 der SPD bei und wurde Stadtverbandsvorsitzender der Partei in Dortmund. Im Jahr 1954 wurde er nach Abschluss der Dortmunder Verwaltungs- und Sparkassenschule Sparkassenbeamter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1975 leitete Heinemann den bedeutenden SPD-Bezirk Westliches [[Westfalen]]. Während dieser Zeit war er Mentor von [[Franz Müntefering]] und gehörte außerdem dem SPD-Bundesparteivorstand an. Von März 1983 bis Juli 1984 war er Abgeordneter des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]] und dort Mitglied in der Kommission für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinemann war von 1985 bis 1995 Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtags Nordrhein-Westfalen]]. Am 5. Juni 1985 ernannte ihn der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälische]] Ministerpräsident [[Johannes Rau]] zum Nachfolger von [[Friedhelm Farthmann]] im Amt des [[Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen|Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hand&amp;quot;&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/frueherer-arbeitsminister-in-nrw-spd-urgestein-hermann-heinemann-ist-verstorben/2576904.html Früherer Arbeitsminister in NRW. SPD Urgestein Hermann Heinemann ist verstorben], 16. November 2005 im [[Handelsblatt]] (online), aufgerufen am 16. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Amtszeit initiierte Heinemann im Juli 1987 gegen massiven Widerstand der [[CDU]] den ersten Modellversuch mit [[Methadon]] in der Bundesrepublik, um die [[Drogenkriminalität]] einzudämmen und zu bekämpfen. Außerdem warnte er bei der Medikamentenausgabe vor einer &amp;#039;&amp;#039;[[Negativliste]]&amp;#039;&amp;#039;, da eine solche Liste seiner Meinung nach die Kostensteigerungen nicht stoppe und einseitig sozial schwache Menschen belaste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen [[Wende in der DDR]] forderte Heinemann schnelle Hilfen für die dortige Bevölkerung und wandte sich entschieden gegen den Vorschlag, DDR-Übersiedlern Rückkehrprämien zu zahlen. Daneben sprach er sich Anfang der 1990er-Jahre gegen eine private Zuzahlung bei Arzneimitteln aus und befürwortete Präventionsstrategien gegen die Krankheit [[AIDS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinemann kandidierte Ende Juni 1992 nicht mehr für den SPD-Vorsitz im Bezirk Westliches Westfalen und gab das Amt an [[Franz Müntefering]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Franz-Muentefering/!1644493/ Artikel vom 9. November 1992] im online Archiv der [[taz]], aufgerufen am 16. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Er unterstützte das private „Entwicklungs- und Forschungszentrum für Mikrotherapie“ ([[Dietrich Grönemeyer#Kontroversen|EFMT]]) von [[Dietrich Grönemeyer]] und Rainer Seibel in [[Bochum]], welches mit Zuschüssen von 26 Mio. DM aus Landesmitteln gefördert werden sollte, und geriet damit in die Kritik der Öffentlichkeit („Drehbuch-Affäre“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Selbstbedienungsrepublik|TitelErg=Steckbriefe: Unsere Skandalpolitiker und ihre Affären|Autor=Winfried Hammelmann, Sven Northeim|Verlag=Vito von Eichborn GmbH &amp;amp; Co. Verlag AG|Ort=Frankfurt am Main|Datum=1994-06-01|ISBN=3-8218-1189-7|Kapitel=Hermann Heinemann: Wie bereitet man sich auf einen Untersuchungsausschuß vor?|Fundstelle=S. 65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die über Monate von Seiten der Opposition erhobenen Vorwürfe stellten sich später als unzutreffend heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hand&amp;quot;/&amp;gt; Das Ergebnis eines eingesetzten Landtagsuntersuchungsausschusses entlastete ihn im Nachhinein ebenso. In diesem Zusammenhang wurde er von etablierten Radiologen, denen vergleichbarer Geldsegen in ihren Universitätsinstituten versagt blieb, kritisiert und trat am 9. Oktober 1992 von seinem Posten als Minister zurück. Auch hier wurde sein Nachfolger am 18. Dezember 1992 Müntefering. Hermann Heinemann gehörte 54 Jahre der SPD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1985 war Heinemann Geschäftsführer der [[Westfalenhallen]] in Dortmund und von 1991 bis 2004 Vorsitzender des Aufsichtsrates des [[Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen|Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen]] in [[Bad Oeynhausen]], dessen Ehrenvorsitzender er im Anschluss wurde. Dort prägte er die wachstums- und patientenorientierte Unternehmenspolitik des Zentrums maßgeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Ende des Jahres 2005 kritisierte er die Umstände, die zum Rücktritt Münteferings vom SPD-Parteivorsitz geführt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinemann lebte in seiner politisch aktiven Zeit in Dortmund, später im Ruhestand  im Iserlohner Stadtteil [[Hennen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1982: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1987: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1990: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Faulenbach]], [[Stefan Goch]], Günther Högl, [[Karsten Rudolph]], Uwe Schledorn: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratie im Wandel : der Bezirk Westliches Westfalen 1893–2001&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Essen : Klartext, 2001 ISBN 3-89861-062-4, S. 286f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Sozialminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gesundheitsminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der SPD-Region Westliches Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=170039471|VIAF=197899448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinemann, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Iserlohn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinemann, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Iserlohn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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