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	<title>Hermann Heerdt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Karl Peter Heerdt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1900]] in [[Koblenz]]; † [[6. Februar]] [[1959]] in [[Alsfeld]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;137&amp;quot;&amp;gt;Thomas Klein: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867–1945.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;322&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3770075854}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Preußen|preußischer]] [[Beamter (Deutschland)|Verwaltungsbeamter]] und [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Dillkreis]]es und des [[Landkreis Aachen|Landkreises Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Hermann Heerdt wurde als Sohn des evangelischen, zuletzt im Rang eines Oberpostdirektors tätigen, Karl Heerdt im [[Rheinland]] geboren. Er besuchte zunächst die Schule in [[Frankfurt am Main]] und danach das Gymnasium in [[Torgau]]. Im letzten Kriegsjahr des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] unterbrach er im Juni 1918 das Gymnasium mit der Oberprimareife, um seinen Heeresdienst abzuleisten. Im Mai 1919 legte er die [[Notabitur|Kriegsreifeprüfung]] ab. Von Mai bis August 1919 gehörte er noch der [[Reichswehr]] an. Den Zeitraum bis zum Beginn seines Studiums überbrückte Heerdt mit einer praktischen Beschäftigung in den Eisenbahnwerkstätten in [[Dresden]] und einer Tätigkeit im Bankgewerbe. Hieran schloss sich ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten in [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] an. Sein 1.&amp;amp;nbsp;juristisches Examen legte Heerdt im November 1924 beim [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main#Zweigstelle in Kassel|Oberlandesgericht Kassel]] ab, woraufhin er am 21.&amp;amp;nbsp;Dezember 1924 seinen Vorbereitungsdienst im [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main|OLG-Bezirk Frankfurt am Main]] antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher mündlicher Prüfung am 17.&amp;amp;nbsp;Juni 1925 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Heerdt am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1927 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsprechung in den besetzten Rheinlanden&amp;#039;&amp;#039; in Marburg zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]], im Folgejahr legte er die [[Staatsexamen|Große Staatsprüfung]] ab. Im Anschluss betätigte er sich als [[Gerichtsassessor]] bei Amtsgerichten, Rechtsanwälten und der [[Staatsanwaltschaft]] in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;137&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Bereits unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Hermann Heerdt rechtsnationalen Verbänden an und trat zum 1. Februar 1932 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein, allerdings wurde seine Aufnahme nicht wirksam, so dass er sich erst zum 1. Mai 1933 der Partei endgültig anschloss (Mitgliedsnummer 1.859.915).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/378348&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialisten]] wurde er am 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1933 als [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] in die preußische staatliche Polizeiverwaltung übernommen und erhielt dadurch eine Beschäftigung in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;137&amp;quot; /&amp;gt; Mit der zum 18.&amp;amp;nbsp;September 1934 erfolgten Versetzung in den einstweiligen Ruhestand des bisherigen Landrats des Dillkreises, [[Otto Bünger]], der bereits seit dem 18.&amp;amp;nbsp;April 1933 aus politischen Gründen beurlaubt war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;104&amp;quot; /&amp;gt; trat Heerdt zunächst kommissarisch dessen Nachfolge an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;137&amp;quot; /&amp;gt; Am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1935 wurde ihm die Verwaltung des Landkreises definitiv übertragen. Drei Jahre darauf erhielt er am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1938 seine zum 1.&amp;amp;nbsp;August wirksame kommissarische Versetzung in das [[Reichsministerium des Innern]], wo er am 22.&amp;amp;nbsp;November 1938 auch die Ernennung zum Oberregierungsrat erhielt. Im Jahr 1940 erfolgte mit der Versetzung in das [[Reichssicherheitshauptamt]] die Beförderung zum [[Ministerialrat]]. Im Zuge des Aufbaus eines sicherheitspolitischen Apparates im durch deutsche Truppen besetzten [[Frankreich]] wurde mit Befehl vom 20.&amp;amp;nbsp;Mai 1942 am Sitz der jeweiligen Regionalpräfektur eine sogenannte [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|KdS]]-Dienststelle errichtet. Hermann Heerdt zählte zum Kreis der 14 »Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD« (KdS) in Frankreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunner&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;56 Anm. 87&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Der Frankreich-Komplex. Die nationalsozialistischen Verbrechen in Frankreich und die Justiz der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Standort war [[Rennes]] in der [[Bretagne]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;156&amp;quot;&amp;gt;Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die Endlösung der Judenfrage in Frankreich 1940–1944,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor dem Zusammenbruch der [[Deutsche Westfront 1944/1945|Westfront]] wurde ihm zum 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1944 auftragsweise die Verwaltung des Landkreises Aachen übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;137&amp;quot; /&amp;gt; Vier Monate später wurde [[Aachen]] am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 als erste [[Großstadt]] des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] von den [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auszeichnungen&lt;br /&gt;
* [[Ehrenkreuz des Weltkrieges|Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Freikorps|Landjägerkorps]] des Generals [[Georg Ludwig Rudolf Maercker|Maerker]] (26. März bis 26. August 1919)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bund Wiking]] (1923 bis zur Auflösung Ende April 1928)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schwarze Reichswehr]] (Mai 1923 bis Juli 1924)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 85.279; 12. September 1937 [[SS-Untersturmführer|Untersturmführer]]; 20. April 1944 [[SS-Hauptsturmführer|Hauptsturmführer]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] (12. September 1937 Führer im SD)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klein&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;138&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsprechung in den besetzten Rheinlanden.&amp;#039;&amp;#039; (zugleich Dissertation, Universität Marburg), Friedrich, Marburg 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Der Frankreich-Komplex. Die nationalsozialistischen Verbrechen in Frankreich und die Justiz der Bundesrepublik Deutschland,&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-693-8.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S. 137–138.&lt;br /&gt;
* Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die Endlösung der Judenfrage in Frankreich 1940–1944,&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 978-3-534-17564-2.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770075854|Seiten=322f}} u. Anm. 209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=125088809|titel=Heerdt, Hermann Karl Peter| datum=2020-02-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Dillkreises&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Landkreises Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125088809|VIAF=25554193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heerdt, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Landrat (Landkreis Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Dillkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwarze Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Bund Wiking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heerdt, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heerdt, Hermann Karl Peter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Verwaltungsbeamter und Landrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alsfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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