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	<title>Hermann Hüffer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:51:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_H%C3%BCffer&amp;diff=1082368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans Platte: /* Werke (Auswahl) */ Dann doch ein Punkt zuviel. ;-)</title>
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		<updated>2026-01-27T05:51:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; Dann doch ein Punkt zuviel. ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Hüffer.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Hermann Hüffer&amp;#039;&amp;#039; (aus Band 80 (1906) der &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Hermann Hüfffer.jpg|thumb|Das Grab von Hermann Hüffer und seiner Ehefrau Antonie geborene Theissing auf dem [[Poppelsdorfer Friedhof]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Joseph Julius Alexander Hüffer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1830]] in [[Münster]]; † [[15. März]] [[1905]] in [[Bonn]]) war ein deutscher Jurist und Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hermann Hüffer stammte aus einer seit Generationen in Münster ansässigen Familie und wurde als Sohn des [[Verleger]]s und späteren [[Oberbürgermeister]]s von Münster, [[Johann Hermann Hüffer]] und dessen zweiter Ehefrau Julia, geb. Kaufmann, geboren. (Halb-)Brüder waren unter anderem der Mitbegründer der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]], [[Alfred Hüffer]], der Gründer der [[Hüfferstiftung]], [[Wilhelm Hüffer]] (1821–1895) sowie der Musikkritiker [[Francis Hueffer]] (1843–1889). Ein Bruder seiner Mutter war der spätere Oberbürgermeister von [[Bonn]], [[Leopold Kaufmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur 1848 studierte Hermann Hüffer von 1848 bis 1851 [[Rechtswissenschaften]] in [[Bonn]] und [[Berlin]], [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1853 und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1855 in Bonn, wurde 1860 außerordentlicher und 1873 ordentlicher Professor für Rechtsgeschichte. 1884 wurde er zum Geheimen [[Justizrat]] ernannt, war 1890 Rektor der Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Haunfelder]], [[Klaus Erich Pollmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Droste, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-5151-3, 1989, Foto S. 177, Kurzbiographie S. 420.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 wurde er korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüffer war seit 1854 Mitglied des katholischen Lesevereins, jetzt [[KStV Askania-Burgundia Berlin]] im [[Kartellverband|KV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte 1864 bis 1865 dem [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhaus]] und 1867 bis 1870 dem [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstag des Norddeutschen Bundes]] als Abgeordneter für den Wahlkreis Düsseldorf 9 (Kempen) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Österreich und Preußen bis zum Abschluß&amp;lt;!--sic--&amp;gt; des [[Frieden von Campo Formio|Friedens von Campo Formio]]&amp;#039;&amp;#039; von 1868 hat er namentlich Sybels Auffassung und Beurteilung der preußischen und der österreichischen Politik als zu parteiisch bekämpft und eine Mittelstellung zwischen [[Heinrich von Sybel]] und dessen österreichischen Gegnern, besonders [[Alfred von Vivenot|Vivenot]], einzunehmen versucht. Diese hat er in einer polemischen Schrift &amp;#039;&amp;#039;Politik der deutschen Mächte im Revolutionskrieg&amp;#039;&amp;#039; von 1869, gegen ersteren verteidigt. Daran schloss sich das umfassende Werk &amp;#039;&amp;#039;Der [[Rastatter Kongress|Rastatter Kongreß]] und die zweite Koalition&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1878 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab er mehrere literaturhistorische Aufsätze über [[Heinrich Heine]] (Berlin 1879), [[Marianne von Willemer]] u. a. heraus. Seine erst nach dem Tod von Ernst Sieper herausgegebenen „Lebenserinnerungen“ sind von kulturhistorischer Bedeutung für die Beschreibung des akademischen Lebens in Deutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl zutiefst im römisch-katholischen Glauben erzogen und verwurzelt, entwickelte Hüffer im Laufe der Jahre eine zunehmende Distanz zum [[Kirchliches Lehramt|kirchlichen Lehramt]]. Als auf der Münchener Gelehrtenversammlung im Jahr 1863, zu der er von [[Ignaz von Döllinger]] eingeladen worden war, von den Teilnehmern die Ablegung des [[Trienter Glaubensbekenntnis]]ses gefordert wurde, zog er sich von dem Kongress zurück. &amp;#039;&amp;#039;„Bei dieser religiös-kritischen Einstellung erklärt sich seine Opposition gegen das Konzil im Jahre 1870 und speziell das Unfehlbarkeitsdogma.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Detmar Hüffer: Zur Erinnerung an Hermann Hüffer, S. 413&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst in den letzten Monaten seines Lebens wandte er sich in – von ihm selbst erbetenen – intensiven Gesprächen mit dem Bonner [[Dogmatik]]er [[Gerhard Esser (Theologe)|Gerhard Esser]] wieder dem römisch-katholischen Glauben zu und empfing auf dem Sterbebett von diesem die [[Absolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lebensbeschreibung der Bischöfe Bernward und Godehard von Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1858, {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-586987}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Quellen des Kirchenrechts und des römischen Rechts im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Forschungen auf dem Gebiet des französischen und rheinischen Kirchenrechts.&amp;#039;&amp;#039; 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreich und Preußen bis zum Abschluß&amp;lt;!--sic--&amp;gt; des [[Frieden von Campo Formio|Friedens von Campo Formio]].&amp;#039;&amp;#039; Marcus, Bonn 1868, {{URN|nbn:de:kobv:517-vlib-6517}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der [[Rastatter Kongress|Rastatter Kongreß]] und die zweite Koalition.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Bonn 1878, {{URN|nbn:de:kobv:517-vlib-6595}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik der deutschen Mächte im Revolutionskrieg.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1869.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Hermann Hüffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Erlebtes. Als Manuscript für seine Kinder gedruckt&amp;#039;&amp;#039;, Aschendorff, Münster 1854 (Online: [https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/urn/urn:nbn:de:hbz:6:1-30863 ULB Münster])&lt;br /&gt;
* [[Hermann Cardauns]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hüffer †&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere die Alte Erzdiözese Köln&amp;#039;&amp;#039;, 79. Bd., Boisserée, Köln 1905, S. 1ff.&lt;br /&gt;
* Alfred Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hüffer&amp;#039;&amp;#039;. Nach seinen hinterlassenen Aufzeichnungen dargestellt. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein]], insbesondere die Alte Erzdiözese Köln&amp;#039;&amp;#039;, 80. Bd., Boisserée, Köln 1906, S. 1–78&lt;br /&gt;
* Hermann Hüffer, Ernst Sieper (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Reimer Berlin 1914, {{Digitalisat|https://s2w.hbz-nrw.de/ulbbn/content/titleinfo/297623}}&lt;br /&gt;
* Detmar Hüffer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Hermann Hüffer.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stimmen der Zeit]], 60. JG, 6. Heft, 118. Band, März 1930, S. 412–416.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Hermann Hüffer}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117046302}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117046302}}&lt;br /&gt;
* [https://epflicht.ulb.uni-bonn.de/urn/urn:nbn:de:hbz:5:2-159294 Nachlass Hermann Hüffer] in der ULB Bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117046302|LCCN=no/2001/033493|VIAF=62316202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Huffer, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Justizrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hüffer, Hermann &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hüffer, Hermann Joseph Julius Alexander (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans Platte</name></author>
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