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	<title>Hermann Giesler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Giesler&amp;diff=500924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Christian Riemann: /* Nationalsozialismus */</title>
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		<updated>2026-04-16T07:42:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nationalsozialismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-0218-501, Hermann Giesler.jpg|mini|Hermann Giesler (1938)]]{{Dieser Artikel|beschreibt den NS-Architekten Hermann Giesler. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Chemiker [[Hermann Giessler]] oder dem DDR-Gewerkschaftsfunktionär [[Hermann Gieseler]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Giesler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. August]] [[1898]] in [[Siegen]]; † [[20. Januar]] [[1987]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Architektur in der Zeit des Nationalsozialismus|Architekt im Nationalsozialismus]]. Er war der Bruder von [[Paul Giesler]], einem Angehörigen der nationalsozialistischen Führungsspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Hermann Giesler wurde am 2. August 1898 in Siegen als Sohn eines [[Architekt]]en geboren. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von 1915 bis 1918 Soldat. Anschließend arbeitete er zunächst als Maurer, Zimmermann und Schlosser, besuchte dann von 1919 bis 1923 die [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Kunstgewerbeschule München]] und studierte Architektur an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]], u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Richard Riemerschmid]]. Zum 1. Oktober 1931 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 622.515),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10980758&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich F. Opfermann]] |Titel=Siegerland und Wittgenstein im Nationalsozialismus : Personen, Daten, Literatur ; ein Handbuch zur regionalen Zeitgeschichte |Auflage=2., durchges. Aufl |Verlag=Hell &amp;amp; Dunkel |Ort=Siegen |Datum=2001 |ISBN=3-928347-01-2 |Online=[http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#ihrle Onlineversion] |Abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vorher war er bereits als Parteiredner tätig gewesen. Auch der [[Sturmabteilung|SA]] schloss Giesler sich bereits in der „[[Kampfzeit]]“ an. Ab 1930 arbeitete Giesler als selbständiger Architekt und Keramiker im Allgäu.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Keramikwerkstätten Gebrüder Hermann und Ernst Giesler, Sonthofen-Altstädten&amp;#039;&amp;#039; - Der Betrieb wurde 1936 verkauft an Hans Rebstock und firmiert heute als &amp;#039;&amp;#039;Allgäuer Keramik&amp;#039;&amp;#039; - siehe [https://www.allgaeuer-keramik.de/geschichte.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bruder [[Paul Giesler]], durch seinen Parteieintritt 1928 „[[Alter Kämpfer]]“, hatte im Nationalsozialismus führende Funktionen in der SA, war [[Gauleiter]] u.&amp;amp;nbsp;a. von Oberbayern und von 1942 bis 1945 [[bayerischer Ministerpräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
1933 wurde Giesler Bezirksbaumeister in [[Sonthofen]]. Die von ihm geplante [[Generaloberst-Beck-Kaserne#NS-Ordensburg Sonthofen|Ordensburg Sonthofen]] („Reichsschulungsburg Allgäu“), die 1934 errichtet wurde und ab 1937 eine der [[Adolf-Hitler-Schulen]] war, das [[Gauforum Weimar]] (Baubeginn Juli 1936) und der dortige Adolf-Hitler-Platz (1937) waren wichtige nationalsozialistische Repräsentationsbauten. Es folgten weitere Planungen, so etwa für die Gauhauptstadt Augsburg oder die [[Hohe Schule der NSDAP]] am Chiemsee. Daneben hatte er die Leitung der [[Gauführerschule]] Blaichach im [[Struktur der NSDAP|NSDAP-Gau]] Schwaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 ernannte Hitler ihn zum Professor und zum Generalbaurat für die Neugestaltung der „[[Hauptstadt der Bewegung]]“ München. Hier arbeitete er bei der Planung eines neuen [[München Hauptbahnhof|Hauptbahnhofs]] mit [[Paul Bonatz]] zusammen. Sie schlugen vor, den Bahnhof im 45-Grad-Winkel zu einer geplanten Prachtstraße zu stellen und planten einen gewaltigen Kuppelbau mit 136 Meter Höhe und 265 Meter Durchmesser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Stankiewitz |url=https://www.merkur.de/lokales/muenchen/so-wollte-adolf-hitler-muenchen-umbauen-plaene-veroeffentlicht-zr-6340807.html |titel=So wollte Adolf Hitler München umbauen: Pläne veröffentlicht |werk=[[Münchner Merkur]] |datum=2018-12-27 |sprache=de |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=https://www.denkmaeler-muenchen.de/hbf/ns.php |text=Hitlers Bahnhof |wayback=20170327225821}}&amp;#039;&amp;#039; auf denkmaeler-muenchen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; In München arbeitete er bei der Grünflächengestaltung mit [[Alwin Seifert]] und bei Wohn- und Siedlungsfragen mit [[Rudolf Rogler]] zusammen. 1939 wurde er in den [[Kulturkreis der SA]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Linz]] im März 1939 zu einer der fünf [[Führerstadt|Führerstädte]] erklärt worden war (neben Berlin, München, Hamburg und Nürnberg), wurde zwar zunächst [[Roderich Fick]] zum „Reichsbaurat für die Neugestaltung der Stadt Linz“ ernannt. Aufgrund von Rivalitäten innerhalb der NS-Führungschargen bot Hitler Giesler am 28. April 1942 an, „die Monumentalverbauung links der Donau“ zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Giesler: &amp;#039;&amp;#039;Ein anderer Hitler.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 479&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Weimar in die Reihe der „[[Neugestaltungsstädte]]“ aufgenommen, und Gauleiter [[Fritz Sauckel]] beauftragte Giesler als „Architekten des Gauforums“ mit der grundlegenden Neugestaltung der Stadt. Sauckel ernannte Giesler im Jahr der Fertigstellung der [[Villa Sauckel]] zum Ehrenbürger der Stadt Weimar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/horizonte_weimar/4763792488 &amp;#039;&amp;#039;Horizonte Weimar. Verleihung des Ehrenbürgerbriefs an den Architekten Giesler und Sauckel im „Großen Saal“ des Hotels „Haus Elephant“ zur Verleihung des Weimarer Ehrenbürgerbriefs an Giesler, 4. Nov. 1938.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Flickr]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2004-0017, Paris, Besuch Adolf Hitler, Speer, Giesler, Breker.jpg|mini|v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: [[Adolf Hitler]], [[Albert Speer]], [[Martin Bormann]], Hermann Giesler, [[Arno Breker]] (Paris 1940), Aufnahme aus dem Nachlass Albert Speers im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]]]&lt;br /&gt;
Giesler war von Hitler als Architekt von dessen Grabmal ausersehen (1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Überfall auf die Sowjetunion]] wurden 1941 sämtliche seiner Bauvorhaben eingestellt. Die großen städtebaulichen Planungen sind, von Weimar abgesehen, nicht über das Planungsstadium hinausgekommen. Seine in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] tatsächlich errichteten Bauten sind jedoch alle erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giesler war seit 1941 für die [[Organisation Todt]] (OT) tätig: als Leiter der für das Baltikum eingesetzten „Baugruppe Giesler“, als Leiter der Einsatzgruppe Russland-Nord der OT (1942–1944) und als Leiter der OT-Einsatzgruppe VI (Bayern und Donaugaue). Als solcher hatte er die verantwortliche Bauleitung für die von KZ-Häftlingen zu errichtende Rüstungsproduktionsstätte [[Mühldorfer Hart]] (1944–1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1943 wurde er Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Stockhorst: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; VMA-Verlag, Wiesbaden 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1944 nahm ihn Hitler in die [[Gottbegnadeten-Liste]] mit den zwölf wichtigsten bildenden Künstlern, darunter vier Architekten, auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz zuvor war er von Albert Speer in den [[Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte]] berufen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der SA bekleidete Giesler hohe Ränge. Noch am 20. April 1945 – „[[Führergeburtstag|Führers Geburtstag]]“ – wurde er von Hitler zum [[Brigadeführer (SA)|Brigadeführer]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Ende des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
1945 wurde Giesler von der [[Amerikanische Besatzungszone|US-Militärregierung]] zunächst festgenommen und als NS-belastet bis 1946 interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde er von einem US-amerikanischen [[Militärgericht]] wegen Tötungsverbrechen im [[Mühldorf-Prozess|KZ-Mühldorf-Hauptverfahren]] in Dachau angeklagt und verurteilt. Mit ihm angeklagt waren [[Franz Auer (SS-Mitglied)|Franz Auer]], Karl Bachmann, Wilhelm Baya, Heinrich Engelhardt, [[Erika Flocken]], Karl Gickeleiter, Daniel Gottschling, Wilhelm Griesinger, Wilhelm Jergas, Anton Ostermann, Jacob Schmidberger, Herbert Spaeth und Otto Sperling. Es wurden fünf Todesurteile verhängt, die aber – bis auf das von Franz Auer am 26. November 1948 – nicht vollstreckt, sondern in kontinuierlich reduzierte Haftstrafen umgewandelt wurden. In der Regel wurden die Häftlinge bereits Anfang der 1950er Jahre aus dem Gefängnis in Landsberg ([[Justizvollzugsanstalt Landsberg|War Criminal Prison No. 1]]) entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Giesler war zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, doch schon am 6. Mai 1948 wurde seine Freiheitsstrafe auf 25 Jahre Haft und am 7. Juli 1951 auf zwölf Jahre Haft verringert. Entlassen wurde Giesler jedoch bereits am 18. Oktober 1952. Er ließ sich in [[Düsseldorf]] nieder, wo er ab 1953 als selbständiger Architekt und Autor arbeitete und im Jahr 1987 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine autobiographischen Schriften, die beide in rechtsradikalen Verlagen erschienen (siehe unten), verstand Giesler als ein Bekenntnis zum Nationalsozialismus und zu Adolf Hitler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studien der Universität Wien über Hermann Giesler ==&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2016 wurden von der Universität Wien unter der Leitung von [[Raphael Rosenberg]] historisch-kritische Studien zur Regimearchitektur des Dritten Reiches veröffentlicht. Timo Nüsslein und Michael Früchtel haben sich in ihren Untersuchungen insbesondere über das Leben und Werk von Hermann Giesler verdient gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kunstgeschichte.univie.ac.at/forschungsprojekte/abgeschlossene-projekte/hitlers-architekten/ |titel=Hitlers Architekten |sprache=de |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kurt Schilde |url=https://literaturkritik.de/id/12159 |titel=In Hitlers Gunst die Nummer Zwei - Michael Fruechtels Biografie des NS-Stararchitekten Hermann Giesler : literaturkritik.de |sprache=de-DE |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Früchtel |Titel=Der Architekt Hermann Giesler, Leben und Werk (1898 - 1987) |Datum=2007 |Kommentar=Technische Universität München |Online=https://mediatum.ub.tum.de/604415 |Abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sehepunkte.de/2010/04/16692.html |titel=SEHEPUNKTE - Rezension von: Der Architekt Hermann Giesler - Ausgabe 10 (2010), Nr. 4 |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Luke |url=https://www.wr.de/archiv-daten/article1353045/1984-ich-bin-und-bleibe-ein-nationalsozialist.html |titel=1984: „Ich bin und bleibe ein Nationalsozialist” |datum=2008-09-29 |sprache=de |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Bauten und Planungen ==&lt;br /&gt;
* 1933–1944: „Denkmal der Bewegung“ (zusammen mit [[Hermann Reinhard Alker]] und [[Albert Speer]], nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1936–1942: [[Gauforum Weimar|Gauforum]] in Weimar (jetzt Landesverwaltungsamt; die ehemalige „Mehrzweckhalle“ wurde von dem Unternehmer Josef Saller zu einem Freizeit-, Erlebnis- und [[Einkaufszentrum|Einkaufscenter]] namens „Atrium“ umgestaltet)&lt;br /&gt;
* 1937/1938: Dienstvilla der Gauleitung Thüringen &amp;#039;&amp;#039;([[Villa Sauckel]])&amp;#039;&amp;#039; in Weimar (jetzt Schulungsstätte der Bundesagentur für Arbeit)&lt;br /&gt;
* 1937–1939: [[Hitlerjugend|HJ]]-Heim [[Immenstadt im Allgäu|Immenstadt]] (eigentlich: Architekt Albert vom Baubüro der NS-Ordensburg Sonthofen)&lt;br /&gt;
* 1937–1942: Umbau des [[Augsburg Hauptbahnhof|Hauptbahnhofs Augsburg]] (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1938: [[Hotel Elephant]] in Weimar&lt;br /&gt;
* 1938–1941: Gauforum in Augsburg (nur ansatzweise ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1938–1944: „Hohe Schule der NSDAP“ am Chiemsee (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* 1939–1941: Polizeipräsidium am „Runden Platz“ in Augsburg&lt;br /&gt;
* 1934–1942: [[Generaloberst-Beck-Kaserne#NS-Ordensburg Sonthofen|Ordensburg Sonthofen]] (jetzt [[Generaloberst-Beck-Kaserne]] der Bundeswehr)&lt;br /&gt;
* 1941: Erweiterung des [[Großes Haus (Augsburg)|Augsburger Stadttheaters]]&lt;br /&gt;
* 1943: Umbauten am [[Schloss Fürstenstein]]&lt;br /&gt;
* 1943/44: [[Führerhauptquartier Siegfried|Bunker „Hagen“ des ehemaligen Führerhauptquartiers „Siegfried“]]. Stahlbetonbau auf rechteckigem Grundriss mit zwei Zugängen auf dem Gelände des BND in Pullach.&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der Bauten und Sammlungen von Gieslera Planungen hat die Universitätsbibliothek der [[TU München]] zusammengestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mediatum.ub.tum.de/891480 |titel=mediaTUM - Medien- und Publikationsserver |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:HausSauckel3.jpg|Villa Sauckel in Weimar, Straßenseite&lt;br /&gt;
Datei:HausSauckel2.jpg|Villa Sauckel in Weimar, Gartenseite&lt;br /&gt;
Datei:Deutschland-Sonthofen-Ordensburg.jpg|Ordensburg Sonthofen im Allgäu&lt;br /&gt;
Datei:Sonthofen Ordensburg Hof.jpg|Innenhof der Ordensburg Sonthofen (1939)&lt;br /&gt;
Datei:Gauforum5.jpg|Gauforum Weimar, heutiger Zustand, Südseite&lt;br /&gt;
Datei:Gauforum2.jpg|Gauforum Weimar, Detail&lt;br /&gt;
Datei:Gauforum6.jpg|Gauforum Weimar, unvollendeter Turm&lt;br /&gt;
Datei:Gauforum3.jpg|Gauforum Weimar, heutiger Zustand, Westseite&lt;br /&gt;
Datei:Weimar Hotel Elephant.jpg|„Hotel Elephant“ in Weimar&lt;br /&gt;
Datei:20191006 Bundesnachrichtendienst Pullach Verwaltungsgebäude by OlafKosinsky 5054.jpg|Bunker „Hagen“ des ehemaligen Führerhauptquartiers „Siegfried“ auf dem BND-Gelände in Pullach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein anderer Hitler. Bericht seines Architekten Hermann Giesler. Erlebnisse, Gespräche, Reflexionen.&amp;#039;&amp;#039; [[Druffel-Verlag]], Leoni am Starnberger See 1978, ISBN 3-8061-0822-6 und ISBN 3-8061-0820-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag. Aus unveröffentlichten Schriften. Hermann Giesler&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Hermann und Dietrich P. Giesler). Heitz &amp;amp; [[Karl Höffkes|Höffkes]], Essen 1988, ISBN 3-926650-19-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Durth]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Architekten. Biographische Verflechtungen 1900–1970&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1992, ISBN 3-528-28705-5, S. 507.&lt;br /&gt;
* Michael Früchtel: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Hermann Giesler. Leben und Werk (1898–1987).&amp;#039;&amp;#039; Edition Altavilla, Tübingen 2008, ISBN 978-3-938671-04-7 (= &amp;#039;&amp;#039;Studien aus dem Institut für Baugeschichte, Kunstgeschichte, Restaurierung mit Architekturmuseum.&amp;#039;&amp;#039; Technische Universität München, Fakultät für Architektur). (Zugleich: München, Techn. Univ., Diss., 2007.)&lt;br /&gt;
* Roberto Spazzali: &amp;#039;&amp;#039;Sotto la Todt. Affari, servizio obbligatorio del lavoro, deportazioni nella zona d’operazioni „Litorale adriatico“ (1943–1945).&amp;#039;&amp;#039; Goriziana, Gorizia 1998, ISBN 88-86928-28-9 (&amp;#039;&amp;#039;I leggeri.&amp;#039;&amp;#039; 9). (Zur Zwangsarbeit im süddeutschen Verantwortungsbereich des OT-Einsatzgruppenleiters Hermann Giesler; Mühldorf.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&amp;lt;!-- Quellen müssen zugeordnet werden, da der Artikel sich verändern kann --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siegerländer National-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 29. Oktober, 8. November, 14. Dezember 1938.&lt;br /&gt;
* Zentrale Stelle Ludwigsburg, „Auszug aus der Kriegsverbrecherliste“, 51, ohne Signatur.&lt;br /&gt;
* Wiener Zeitung. 2.11.2012: Giesler und Linz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wienerzeitung.at/h/siedlungsbau-in-hitlers-heimat |titel=Siedlungsbau in Hitlers Heimat - Archiv {{!}} WZ • Wiener Zeitung |sprache=de |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118539221}}&lt;br /&gt;
* [http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#giesler2 &amp;#039;&amp;#039;Giesler, Hermann.&amp;#039;&amp;#039;] In: Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein&lt;br /&gt;
* [https://www.denkmaeler-muenchen.de/ Umfangreiche Website zur Umgestaltung Münchens mit zahlreichen 3D-Modellen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Karina Loos |url=http://e-pub.uni-weimar.de/volltexte/2004/50/pdf/Loos.pdf |titel=Die Inszenierung der Stadt: Planen und bauen im Nationalsozialismus in Weimar |hrsg=Bauhaus-Universität Weimar |datum=1999-05 |kommentar=Dissertation von zu den NS-Bauten in Weimar |format=pdf, 28,27&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160306104038/https://e-pub.uni-weimar.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/48/file/Loos.pdf |archiv-datum=2016-03-06 |abruf=2019-03-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Pullach im Isartal]]&lt;br /&gt;
* [[Winfried Nerdinger]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=4KMiz25mgIo Hitler als Architekt? – Architektur im Nationalsozialismus]&amp;#039;&amp;#039; ([[Zentralinstitut für Kunstgeschichte]], 26. Juni 2025; auf [[YouTube]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118539221|LCCN=nr2002021072|NDL=|VIAF=115059748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giesler, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskultursenator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sonderliste der Unersetzlichen Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Dachauer Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giesler, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Siegen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Christian Riemann</name></author>
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