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	<title>Hermann Gerigk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-08-21T11:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Gerigk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1924]] in [[Olsztyn|Allenstein]] ([[Ostpreußen]]); † [[5. Februar]] [[1960]] in [[Berlin]]) war nach dem Zweiten Weltkrieg ein Funktionär der neugegründeten [[CDU Brandenburg]] und Abgeordneter im [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|brandenburgischen Landtag]] und in der [[Volkskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Gerigk war während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] [[Hitlerjugend]]führer in Ostpreußen. Nach 1945 wurde er Mitglied der CDU. Er arbeitete als Neulehrer und wurde Schuldirektor in [[Eberswalde]]. Er arbeitete als informeller Mitarbeiter des [[KGB]] und versorgte die Besatzungsmacht mit Spitzelberichten über die brandenburgische CDU. Im Rahmen der [[Gleichschaltung]] der CDU machte Gerigk 1950 einen Karrieresprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kandidierte als Kreisvorsitzender der CDU in [[Potsdam]]. Zwar erhielt [[Ludwig Baues]] (der später in Haft umkommen sollte) erheblich mehr Stimmen als Gerigk, dennoch bestimmte die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] Gerigk als Kreisvorsitzenden. Er wurde Oberregierungsrat im Kultusministerium und von März 1950 bis Dezember 1950 mit 26 Jahren Bürgermeister von Potsdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bisherige CDU-Bürgermeister von Potsdam, [[Erwin Köhler (Politiker, 1901)|Erwin Köhler]], wurde im März 1950 nach Denunziation von Hermann Gerigk verhaftet. Mit ihm erfolgte die Verhaftung einer Reihe von CDU Stadtverordneten, darunter [[Franz Schleusener]]. Schleusener starb im „[[Gedenkstätte Lindenstraße 54/55|Lindenhotel]]“ in [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Haft. Erwin Köhler und seine Frau Charlotte verurteilte ein sowjetisches Militärtribunal zum Tode. Beide wurden 1951 in Moskau erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arsenij Roginski, Jörg Rudolph, Frank Drauschke, Anne Kaminsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erschossen in Moskau … Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950–1953&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin 2005, S. 230&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 1950 ersetzte Hermann Gerigk [[Karl Grobbel]] als Landesvorsitzenden der brandenburgischen CDU. Nach den [[Landtagswahlen in der DDR 1950]] war er Mitglied des Landtags von Brandenburg und wurde dort stellvertretender Parlamentspräsident. Im gleichen Jahr wurde er auch Abgeordneter der ersten regulären Volkskammer, nachdem er im Jahr zuvor bereits Mitglied des Volksrats und der provisorischen Volkskammer gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied im Zentralrat der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] und des Zentralvorstandes der Ost-CDU. 1952 wurde er seiner Ämter und Mandate enthoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[75. Deutscher Katholikentag]] in Berlin wurde er verhaftet und saß vom August 1952 bis März 1953 in [[West-Berlin]] in [[Untersuchungshaft]]. Nach einem kurzen Aufenthalt in [[Vechta]] leitete er in Westdeutschland ein katholisches [[Jungengymnasium]]. Von 1957 bis 1960 arbeitete Gerigk als [[Fremdenführer|Stadtbilderklärer]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kas.de/wf/doc/kas_42757-544-1-30.pdf |titel=Findbuch Hermann Gerigk |werk=Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. |datum=2015-10-08 |seiten=4 |format=pdf; 178&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 wurde er wieder in West-Berlin verhaftet, da er gefälschte Ausweisdokumente mit sich führte. Er vergiftete sich in Untersuchungshaft. Westliche Medien vermuteten einen geheimdienstlichen Hintergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1960/xml/19600206xml/habxml60_3251.xml |titel=In der Haftzelle vergiftet: Selbstmord des ehemaligen Potsdamer Bürgermeisters |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1960-02-06 |archiv-url=http://wayback.archive.org/web/20140728035021/http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1960/xml/19600206xml/habxml60_3251.xml |archiv-datum=2014-07-28 |abruf=2023-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hermann-gerigk|lemma=Gerigk, Hermann|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=974}}&lt;br /&gt;
* Karl Wilhelm Fricke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Opposition und Widerstand in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47619-8, S. 72–73.&lt;br /&gt;
* Michael Richter: &amp;#039;&amp;#039;Die Ost-CDU 1948–1952 zwischen Widerstand und Gleichschaltung&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Droste, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-0945-2, S. 416 (Kurzbiografie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jürgen Köhler |url=http://www.politische-bildung-brandenburg.de/publikationen/pdf/potsdam.pdf |titel=Mein Vater war schlohweiß – Rekonstruktion eines politischen Mordes |werk=Potsdam 1945–1989: Zwischen Anpassung und Aufbegehren |hrsg=Hrsg. von [[Sigrid Grabner]], Hendrik Röder und Thomas Wernicke. [[Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung]] |datum=2005-11-21 |seiten=21–27 |format=pdf; 1,3&amp;amp;nbsp;MB |kommentar=ISBN 3-932502-17-5 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20051214084015/http://www.politische-bildung-brandenburg.de/publikationen/pdf/potsdam.pdf |archiv-datum=2005-12-14 |abruf=2023-01-18 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Brandenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-04-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerigk, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Funktionär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (KGB)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerigk, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdV, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Olsztyn|Allenstein]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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