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	<title>Hermann Gautier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hallospencer135: /* Biografie */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1986-0226-325, Bonn, Besuch Volkskammer-Delegation, Sindermann.jpg|mini|[[Herbert Mies]] (l.) begrüßt [[Horst Sindermann]] 1986 in der Bonner Vertretung des DKP-Parteivorstandes. Rechts Hermann Gautier, stellvertretender Vorsitzender der DKP]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Gautier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1920]] in [[Bremen]]; † [[23. April]] [[2010]] ebenda) war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]]). Er war Abgeordneter der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] und stellvertretender Vorsitzender der DKP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Gautier erlernte den Beruf Kaufmännischer Angestellter. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er zur [[Wehrmacht]] rekrutiert. Als seine Wehrmachtseinheit 1944 vernichtet wurde, befand er sich zufällig auf Hochzeitsurlaub. Später geriet er in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche seines Elternhauses entstand 1945 die &amp;#039;&amp;#039;[[Kampfgemeinschaft gegen den Faschismus]]&amp;#039;&amp;#039;. Dadurch war er seit 1946 in der KPD aktiv tätig. 1946 wurde er Kassierer im Kreisvorstand Bremen, von 1947 bis 1949 war er Jugendsekretär beim KPD-Parteivorstand in [[Frankfurt am Main]], danach übernahm er verschiedene Funktionen in Bremen. Ab 1951 war er &amp;#039;&amp;#039;1. Landessekretär&amp;#039;&amp;#039; der KPD in Bremen und von 1951 bis 1959 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, ab dem 5. Januar 1957 allerdings nur noch mit der &amp;#039;&amp;#039;Gruppe Unabhängiger Sozialisten&amp;#039;&amp;#039; (GUS) in der bremischen [[Stadtbürgerschaft]]. Nach dem [[KPD-Verbot]] durch das [[Bundesverfassungsgericht]] setzte er seine Tätigkeit für die KPD fort und wurde Kandidat des [[Politbüro]]s sowie ab 1962 Vollmitglied des Politbüros. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gautier trat zur [[Bürgerschaftswahl in Bremen 1959]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Wählervereinigung gegen atomare Aufrüstung für Frieden und Verständigung&amp;#039;&amp;#039; (WgaA) an, die aber an der 5&amp;amp;nbsp;%-Hürde scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/plaky1/index.htm?kid=58a5b8ee-c869-4b81-add9-12a45bffde0a  Plakatsammlung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, 9.15 Wahlen] (PlakY 1/1866/1-3, PlakY 1/2021/1-2 und PlakY 1/2024/1-2)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beteiligte sich auch an der Gründung der [[Deutsche Friedens-Union|DFU]] auf Bundesebene. Von Juli 1961 bis Mai 1962 befand er sich in Untersuchungshaft wegen des Verstoßes gegen das KPD-Verbot und 1966 erfolgte eine Verurteilung durch den Bundesgerichtshof zu acht Monaten Gefängnis. 1968 gehörte er zu den Gründern der DKP auf Bundesebene und war ab 1973 deren stellvertretender Parteivorsitzender. Er war in seinen letzten Jahrzehnten für den [[Sozialverband Deutschland]] und im Seniorenarbeitskreis der [[Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft|Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft]] (Ver.di) aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er mit Hanna Gautier. 2010 war er der letzte lebende Abgeordnete der 3. Bremer Wahlperiode. Sein Sohn [[Dieter Gautier]] (* 23. Juni 1946) war lange Zeit stellvertretender Bundesvorsitzender der [[Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend|SDAJ]] und Ende der 1980er Jahre Leiter des DKP-Bezirks Bremen/Niedersachsen-Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;Wir Kommunisten und das Grundgesetz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hendrik Bunke: &amp;#039;&amp;#039;Die KPD in Bremen. 1945–1968&amp;#039;&amp;#039; (= Dissertation Universität Bremen 2001.) [[Papyrossa Verlag|PapyRossa]], Köln 2001, ISBN 3-89438-230-9. ([http://www.hbxt.org/files/Bunke2001.pdf Onlinefassung], [[Portable Document Format|PDF]], 3,8 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124327796}}&lt;br /&gt;
* Jan Zier: [http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2006/08/17/a0243 Politisch immer weitergemacht.] In der [[die tageszeitung|taz]] vom 17. August 2006&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43365690.html &amp;#039;&amp;#039;Rot und Rosa&amp;#039;&amp;#039;]; in: Der Spiegel, Ausgabe 35/1961 vom 23. August 1961, S. 20–29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124327796|LCCN=n/81/20035|VIAF=189952197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gautier, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gautier, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, DKP), MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hallospencer135</name></author>
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