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	<title>Hermann Gartmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:28:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Gartmann&amp;diff=1665781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Gartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1906]] in [[Waldheim (Falkensee)|Waldheim]]; † [[18. März]] [[1972]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]], [[Internationale Brigaden|Interbrigadist]], Offizier der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]], Stellvertreter des [[Minister für Staatssicherheit|Ministers für Staatssicherheit]] und [[Generalmajor]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gartmann wurde im brandenburgischen Waldheim als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren. Nach dem Besuch der Volksschule verdingte er sich von 1921 bis 1924 als Landarbeiter in Oggerschütz. Danach war er bis 1928 als Hilfsarbeiter im Baugewerbe in Berlin tätig. Bereits 1925 schloss er sich dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] an und trat zwei Jahre später der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Ab 1928 war Gartmann bis 1931 Leitungsmitglied des [[Antimilitärischer Apparat|Militärischen Apparates der KPD]] im Bezirk Berlin-Brandenburg. Wegen Agitation unter der Polizei wurde Gartmann 1931 zu zwei Jahren [[Festungshaft]] verurteilt und saß diese Haft bis 1933 in der [[Festung Groß Strehlitz]] ab. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit arbeitete er ab 1934 zunächst als [[Eisenflechter]], später als Tabellierer. 1937 emigrierte Gartmann in die [[Tschechoslowakei]] und schloss sich im selben Jahr den Internationalen Brigaden in Spanien an. Von 1939 bis 1941 wurde er in [[Frankreich]] interniert und sodann ins [[Konzentrationslager Dachau]] überführt, wo er bis 1945 in Haft blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kehrte Gartmann wieder nach Brandenburg zurück und wirkte zunächst für die KPD, später SED als 1. Sekretär der Kreisleitung Templin. Am 1. August 1948 wurde er Angehöriger der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] und war dabei als Stellvertreter für politische Arbeit bei der Volkspolizei-Landesbehörde [[Brandenburg]] tätig. Ab Dezember 1949 leitete er bis Februar 1950 die „[[Hauptverwaltung zum Schutze der Volkswirtschaft|Verwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft]] Brandenburg“, dann nach Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit bis 1951 die Landesbehörde des MfS im Land Brandenburg. Am 1. März 1950 wurde er dabei zum Chefinspekteur ernannt. Anschließend bekleidete Gartmann bis 1952 das Amt eines Stellvertreters des Ministers für Staatssicherheit. Mit dem gemeinsamen Befehl Nr. G 1/52 des Ministeriums des Innern und des Ministeriums für Staatssicherheit stieg er am 1. August 1952 zum Chef der Hauptverwaltung [[Deutsche Grenzpolizei]] auf, die durch den gleichen Befehl nun dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand. Gleichzeitig wurde er zum Generalinspekteur befördert. In dieser Dienststellung war Gartmann weiterhin bis 1955 Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit sowie ab 1953 auch Stellvertreter des Ministers des Innern. Am 12. Februar 1953 wurde er dabei zum Generalmajor des MfS ernannt. Ab 1955 baute Gartmann als Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit die [[Hauptverwaltung Innere Sicherheit]] (HVIS) auf. Die HVIS war die Vereinigung der Grenz-, Transport- und Bereitschaftspolizei unter einer Verwaltungsinstanz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Großbölting]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.), Anatomie der Staatssicherheit – Geschichte, Struktur und Methoden, Berlin 1995, S. 43 ([https://web.archive.org/web/20120111045308/http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publikationen/Publikationen/handbuch_HA-XX_auerbach-braun-usw.pdf?__blob=publicationFile online abrufbar])&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1957 wurden diese wieder dem [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministerium des Innern]] angegliedert und Gartmann erneut kurzzeitig Chef der Grenzpolizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1957 wurde er als Generalmajor in die NVA übernommen und diente von Oktober 1957 bis Oktober 1959 als [[Militärattachés der Deutschen Demokratischen Republik|Militärattaché]] in [[Moskau]]. Im Anschluss war er Offiziershörer an der [[Militärakademie Friedrich Engels]] und leitete ab Januar 1961 als Kommandeur die NVA-Offiziersschule II in [[Frankenberg/Sa.]] und ab 1963 die [[Offiziershochschule der Grenztruppen der DDR Rosa Luxemburg]] in [[Plauen]]. Im März 1964 schied er aus dem aktiven Dienst aus und war dann noch seit 1967 als Sekretär des „Solidaritätskomitees für das spanische Volk“ tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1971 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
* [[Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“]] der NVA in Bronze&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* [[Hans-Beimler-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Torsten Diedrich]], [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die getarnte Armee – Geschichte der Kasernierten Volkspolizei der DDR 1952–1956&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2001, S.&amp;amp;nbsp;898&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, Rüdiger Wenzke: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2007, S.&amp;amp;nbsp;97&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hermann-gartmann|lemma=Gartmann, Hermann|autor=[[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]], [[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=945}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6350). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16350-0, S. 98.&lt;br /&gt;
* Jens Gieseke: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Gartmann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 25.&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]], &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 4. aktualisierte Auflage, Berlin 2021. Ch. Links Verlag, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 101 f., [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/gartmann-hermann/ Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/gartmann-hermann/ MfS-Lexikon: Hermann Gartmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1168863171|LCCN=|NDL=|VIAF=5793153954927105680008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gartmann, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizei (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gartmann, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor der Nationalen Volksarmee der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waldheim (Falkensee)|Waldheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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