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	<title>Hermann Frommherz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Frommherz&amp;diff=1586343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-04-30T09:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Frommherz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. August]] [[1891]] in [[Waldshut-Tiengen]] in [[Baden (Land)|Baden]]; † [[30. Dezember]] [[1964]] ebenda) war ein deutscher [[Offizier]], zuletzt [[Generalmajor]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre und Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Oberrealschule diente Frommherz vom 1. Oktober 1911 bis Ende September 1912 als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim mecklenburgischen [[Großherzoglich Mecklenburgisches Jäger-Bataillon Nr. 14|Jäger-Bataillon 14]] in [[Colmar]]/Elsass. Am 30. September 1912 wurde er in die [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] entlassen. Danach nahm er ein Studium an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Frommherz eingezogen und dem [[5. Badisches Infanterie-Regiment Nr. 113|5. Badischen Infanterie-Regiment Nr. 113]] in [[Freiburg im Breisgau]] zugeteilt, mit dem er an den Gefechten in Elsass-Lothringen teilnahm. Im Januar 1915 wurde er, inzwischen [[Unteroffizier]], zum Reserve-Infanterie-Regiment 250 versetzt, das im Februar 1915 im Rahmen der [[10. Armee (Deutsches Kaiserreich)|10.&amp;amp;nbsp;Armee]] an der [[Winterschlacht in Masuren]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1915 wechselte Frommherz zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]], wo er bis Ende November 1915 eine Ausbildung zum [[Flugzeugführer]] in den [[Fliegerschule]]n Freiburg/Breisgau und [[Darmstadt]] erhielt. Anschließend flog er als Kampffliegerpilot von Dezember 1915 bis gegen Ende 1916 im Kampfgeschwader IV bei [[Verdun]] und an der [[Somme]] und danach bis Ende Februar 1917 im Kampfgeschwader I in [[Rumänien]] und [[Nordmazedonien|Mazedonien]]. Seine Beförderung zum [[Leutnant]] der Reserve erfolgte am 1. August 1916. Am 1. März 1917 wurde er in die [[Jagdstaffel 2]] (Jagdstaffel Boelcke) in Nordfrankreich versetzt. Dort erzielte er am 11. und 14. April 1917 mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Blaue Maus&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Albatros D.III]]-[[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] seine beiden ersten Luftsiege, bei denen er seine Kontrahenten jedes Mal zur Landung zwang und diese dann von Bodentruppen gefangen genommen wurden. Bei einem Absturz am 1. Mai 1917 wurde er jedoch schwer genug verletzt, dass er seine fliegerische Laufbahn vorerst unterbrechen musste. Nach seiner Genesung war er von Oktober 1917 bis Ende Februar 1918 Ausbilder an der Fliegerschule in [[Lübeck]]. Am 1. März 1918 kehrte er zur Jagdstaffel 2 zurück, wo er nun einen [[Fokker Dr.I]]-[[Dreidecker]] flog und am 28. Juli 1918 seinen zehnten Luftsieg errang. Am 1. August 1918 wurde er als Nachfolger [[Hermann Göring]]s zum Führer der [[Jagdstaffel 27]] ernannt, die unter seiner Führung bis Kriegsende, bei drei eigenen Verwundungen, 82 Flugzeugabschüsse erzielte. Er selbst erzielte in dieser Zeit mit einer Fokker Dr.I und einer [[Fokker D.VII]] 22 weitere Luftsiege, den letzten am 4. November 1918.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.theaerodrome.com/aces/germany/frommherz.php|title=Hermann Frommherz|website=www.theaerodrome.com |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 22. Oktober 1918 nach seinem 26. Luftsieg für den Orden [[Pour le Mérite]] eingereicht, den er jedoch infolge des Kriegsendes und der Abdankung des Kaisers nicht mehr erhielt. Zuvor war er u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] beider Klassen, dem [[Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden|Großherzoglich-Badener Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden]] und dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwerten ausgezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges gründete Frommherz am 15. Dezember 1918 eine Polizei-Fliegerstaffel, die &amp;#039;&amp;#039;Fliegerstaffel Haßfeld&amp;#039;&amp;#039;, die er bis zu ihrem Verbot Ende April 1919 führte. Danach ging er als Pilot zur [[Deutsche Luft-Reederei|Deutschen Luft-Reederei]] in [[Berlin]]. 1920 kehrte er nach Baden zurück und wurde Leiter des neuen [[Flugplatz Lörrach|Flugplatzes Lörrach]] und einer der Führer und Piloten des 1919 gegründeten [[Luftpost]]- und Passagierdiensts [[Badische Luftverkehrs-GmbH|Badische Luftverkehrs-Gesellschaft]] (BALUG). Er hatte seine [[Fokker D.VII]] „gerettet“ und nach [[Lörrach]] gebracht. “Seine Kunstflüge mit dieser Maschine waren damals eine Sensation. Er soll sogar unter der Tumringer Wiesenbrücke durchgeflogen sein.”&amp;lt;ref name=&amp;quot;lg-hotzenwald.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lg-hotzenwald.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=58&amp;amp;Itemid=66 |wayback=20141019072156 |text=Damals... November 1918,}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Luftpostlinie erwies sich als nicht gewinnträchtig, aber Frommherz und [[Ernst von Althaus]], ehemaliger Staffelkapitän in der Jagdstaffel Boelke, führten weiterhin Passagierflüge durch, die hauptsächlich von Schweizern in Anspruch genommen wurden. Aber schon am 2. Juli 1921 mussten auf Anordnung der Siegermächte der Flugplatz aufgegeben und die Flugzeuge demoliert werden. Zuvor stiegen Frommherz und zwei Kameraden noch einmal zu einem Abschiedsflug über Lörrach auf, mit schwarzen Wimpeln an den Tragflächen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lg-hotzenwald.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 war Frommherz einige Monate als Ausbilder in [[Lipezk]] in der [[Sowjetunion]], wo die [[Reichswehr]] auf der [[Geheime Fliegerschule und Erprobungsstätte der Reichswehr|Geheimen Fliegerschule und Erprobungsstätte]] geheime (weil verbotene) Pilotenschulung betrieb. Von Juni 1927 bis 1931 war er Fluglehrer und Flugleiter an der [[Verkehrsfliegerschule]] in Berlin. 1931/32 war er in [[China]], wo er als Instrukteur Luftwaffenpersonal der  [[Kuomintang|Nationalchinesischen Regierung]] in Kampftechniken unterwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
1932 kehrte er nach Deutschland zurück und war erneut bei der deutschen Verkehrsfliegerschule bis Ende September 1934 als Lehrer tätig. Während dieser Zeit wurde er von Dezember 1933 bis Ende September 1934 zur Inspektion der Fliegerreserve in das [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) seines lebenslangen Freunds Hermann Göring berufen. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1934 wurde Frommherz mit dem Dienstgrad [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in die im Aufbau befindliche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingestellt. Bis Ende September 1935 war er Ausbildungsleiter bei der Inspektion der Fliegerreserve im RLM. Am 1. Oktober 1935 wurde er zum [[Major]] befördert und als Ausbildungsleiter an die Jagdfliegerschule in [[Flugplatz Schleißheim|Schleißheim]] versetzt. Am 1. April 1936 wurde Frommherz Staffelkapitän im [[Jagdgeschwader 134 „Horst Wessel“]] in [[Fliegerhorst Dortmund-Brackel|Dortmund]]. Nach seiner Beförderung zum [[Oberstleutnant]] am 1. April 1938 erfolgte am 1. Juli 1938 seine Ernennung zum Kommandeur der I. [[Gruppe (Verband)|Gruppe]] des gleichen Geschwaders, das bald darauf, am 1. November 1938, in [[Jagdgeschwader 142 „Horst Wessel“|Jagdgeschwader 142]] und schon am 1. Januar 1939 in [[Zerstörergeschwader 142 „Horst Wessel“|Zerstörergeschwader 142]] umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.ww2.dk/air/jagd/jg142.html|title=Jagdgeschwader 142|website=www.ww2.dk |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dieser Einheit war er an der [[Sudetenkrise|Besetzung des Sudetenlands]] im Oktober 1938 beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Februar 1939 bis zum 30. Juni 1941 war Frommherz Kommandeur der Jagdfliegerschule 2 in Schleißheim. In dieser Dienststellung wurde er am 1. Oktober 1939 zum [[Oberst]] befördert. Von Juli bis September 1941 war er Inspizient der Nachtjagdschulen der [[1. Jagddivision|1. Jagd-Division]]. Am 1. Oktober 1941 erfolgte seine Ernennung zum [[Jagdfliegerführer Berlin]]. Danach war er von April bis September 1942 [[Jagdfliegerführer Deutsche Bucht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crocke &amp;amp; Cockade Journal&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Cross &amp;amp; Cockade journal |Band=6 |Hrsg=Cross &amp;amp; Cockade, the Society of World War I Aero Historians |Datum=1965 |Seiten=401 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie von Oktober 1942 bis September 1943 wieder &amp;#039;&amp;#039;Jagdfliegerführer Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Zwar wurde Frommherz am 1. April 1943 noch zum Generalmajor befördert, aber des konservativen [[Monarchismus in Deutschland|Monarchisten]] und Nationalisten bekannte Abneigung gegen die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] stand seiner Berufung in wichtigere Kommandostellen im Weg. Am 1. Oktober 1943 wurde Frommherz [[Kommandierender General]] der Flieger-Bodenorganisationen, die er bis zum 30. September 1944 befehligte. Von Oktober 1944 bis Mitte März 1945 war er Flughafenbereichs-Kommandant 2/I in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Danzig]] und zugleich Kommandeur der [[Luftwaffe (Wehrmacht)#Luftflotten und Luftgaukommandos|Luftgau]]-Truppen I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1945 wurde Frommherz in die [[Führerreserve]] versetzt und erhielt bis Kriegsende kein Kommando mehr. Am 1. Mai 1945 kam er in [[Frankreich|französische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 30. November 1946 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsjahre ==&lt;br /&gt;
Er kehrte nach Waldshut zurück, lebte dort zurückgezogen mit seiner Frau Anny, geb. Wunderlich, die bereits 1953 im Alter von nur 53 Jahren verstarb, und starb dort am 31. Dezember 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.theaerodrome.com/aces/germany/frommherz.php  Hermann Frommherz, bei www.theaerodrome.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Hermann-Frommherz;art372623,583977 Südkurier, 22. August 2003]&lt;br /&gt;
* http://ww2gravestone.com/general/frommherz-hermann&lt;br /&gt;
* [http://riseofflight.com/forum/viewtopic.php?f=204&amp;amp;t=9063 Modell seiner Fokker Dr.1, die er in der Jasta 2 (Boelcke) von Mai bis Juli 1918 flog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Zuerl: &amp;#039;&amp;#039;Pour le merite-Flieger.&amp;#039;&amp;#039; Steinebach-Wörthsee, Luftfahrtverlag Axel Zuerl 1987, ISBN 3-934596-15-0.&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935-1945, Teil II, Band 1: Abernetty–v.Gyldenfeldt&amp;#039;&amp;#039;, Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1701-1, S. 325–326&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Frommherz, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Waldshut-Tiengen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Karl-Friedrich-Verdienstordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frommherz, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier der Fliegertruppe im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waldshut]], [[Baden (Land)|Baden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Waldshut]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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