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	<title>Hermann Feiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Feiner&amp;diff=2811882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2023-09-07T09:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feiner, Hermann 1.jpg|mini|Schallplatte von Hermann Feiner (Berlin 1914)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isidor Hermann Israel Feiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[6. Oktober]] [[1888]] in [[Iwano-Frankiwsk|Stanislau]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[3. Oktober]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]) war ein österreichischer [[Schauspieler]], [[Gesang|Sänger]], [[Regisseur]] und [[Theaterleiter]], der bis 1933 in Deutschland arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus der damaligen k.u.k.-Provinz [[Galizien]] stammende Feiner begann 1904 seine Bühnenlaufbahn als Schauspieler und Sänger (Stimmlage [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]]) am [[Stettin]]er Bellevue-Theater. Es folgten Engagements an das Stadttheater von [[Kiel]], das [[Breslau]]er Schauspielhaus und nach [[Leipzig]]. 1909 kehrte er nach Stettin zurück, um als Schauspieler und Regisseur der Operette am Bellevue-Theater zu arbeiten. 1911 traf Feiner in [[Berlin]] ein, wohin ihn das [[Theater des Westens]] geholt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] machte Hermann Feiner als Sänger mit Liedern wie &amp;#039;&amp;#039;Großmama, laß dir die Haare schneiden&amp;#039;&amp;#039; von sich reden und feierte Erfolge am [[Hamburg]]er [[Operettenhaus]]. Ende der 1920er Jahre erreichte Feiner seinen Karrierehöhepunkt als Oberspielleiter bei den sogenannten [[Herman Haller|Haller-Revuen]] und stellvertretender Direktor am [[Admiralspalast|Theater im Admiralspalast]]. Zeitweise wurde er auch als künstlerischer Leiter von [[Haus Vaterland (Berlin)|Haus Vaterland]] verpflichtet. Darüber hinaus wirkte Feiner als Gastspielregisseur und Autor – so schrieb er beispielsweise den Text zu &amp;#039;&amp;#039;Drei alte Schachteln&amp;#039;&amp;#039; – und war 1930 an der Regie zu [[Willi Wolff]]s Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;Nur Du&amp;#039;&amp;#039; beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 geriet der [[Jude|jüdische]] Künstler in die Isolation. Im Dezember 1934 emigrierte Feiner nach [[Wien]], wo er als Dramaturg des Trio-Verlags arbeitete. Dort starb im Oktober 1936 seine Frau, die ungarische Sängerin Vilma Conti (1877–1936). Feiner verließ daraufhin Österreich und übersiedelte in die [[Niederlande]]. Dort nahm Feiner an deutschsprachigen Unterhaltungs- und Kabarettprogrammen teil und inszenierte eigene Revuen, beispielsweise an der [[Rotterdam]]er Arena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Besetzung des Landes durch deutsche Truppen wurde Hermann Feiner verhaftet und in das [[Durchgangslager Westerbork]] verbracht. Dort nahm er im Herbst 1943 an deutschsprachigen Lagerprogrammen wie &amp;#039;&amp;#039;Humor und Melodie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bravo! Da Capo&amp;#039;&amp;#039; teil und beteiligte sich an diversen Revuenummern. Ihm zur Seite standen die Berliner Kollegen [[Max Ehrlich]] und [[Kurt Gerron]]. Am 18. Januar 1944 wurde er von Westerbork in das [[Ghetto Theresienstadt]], am 1. Oktober 1944 in das KZ Auschwitz deportiert, wo er vermutlich direkt nach der Ankunft vergast wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Feiners Tochter [[Ruth Feiner]] war eine Schriftstellerin und überlebte die deutsche Judenverfolgung als Emigrantin in [[London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 111.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 166.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feiner, Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Dore–Fein.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 1998, ISBN 3-598-22686-1, S. 561–562.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0270702}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=TjSidtGXQOQ Zuhaus’ mein Grammophon], aus der Revue “Von A bis Z” (Edgar Allan)  Odeon-Tanz-Orchester mit Gesang [= Hermann Feiner ?]. Odeon A 41 333 / O-1473 (Be 4832)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DexPlIqyDzw Potpourri] aus der Haller-Revue 1927–28 &amp;quot;Wann und wo&amp;quot; (Walter Kollo, Text von Herman Haller, Rideamus und Willi Wolff) I u. II. Mme. Marcelle Rahna, Hermann Feiner, u. die Original Lawrence-Tiller-Girls u. Admirals-Girls. Dirigent: Willi Lachner. Electrola E.H.76 (4-019 259 und 4-059 260) - 1928&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Lh1vZ-nb52E} Großmama laß dir die Haare schneiden]. Foxtrot  (Hans May)  aus der Haller-Revue “Schön und schick”. Orchester Dajos Béla. Gesang: Hermann Feiner. Odeon O-2588 a (Be 7161)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DmN8ij6j7iE Sie will nur Luftballons] (In The Sweet Bye And Bye) Foxtrot  (Bryan, Wheeler &amp;amp; Wendling) aus der Haller-Revue “Schön und schick”. Orchester Dajos Béla. Gesang: Hermann Feiner. Odeon O-2588 b (Be 7162)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1049820053|LCCN=no2003052795|VIAF=77278763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feiner, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feiner, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Feiner, Isidor Hermann Israel (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schauspieler, Sänger, Regisseur und Theaterleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iwano-Frankiwsk|Stanislau]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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