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	<title>Hermann Diels - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Diels&amp;diff=600532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-27T08:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann Alexander Diels.jpg|mini|Undatierte Fotografie von Hermann Diels]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Alexander Diels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1848]] in [[Wiesbaden-Biebrich|Biebrich am Rhein]], [[Herzogtum Nassau]]; † [[4. Juni]] [[1922]] in [[Berlin-Dahlem]]) war ein deutscher Altphilologe, Philosophiehistoriker und Religionswissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Hermann Diels, geboren und aufgewachsen in Wiesbaden als Sohn des Volksschullehrers und Stationsvorstehers Ludwig Diels (* 8. August 1820; † 2. Juni 1872) und dessen Frau Emma Diels, geborene Rossel (* 18. August 1817; † 29. Oktober 1885), entwickelte schon früh ein reges [[Naturwissenschaft|naturwissenschaftliches]] Interesse, dessen weitere Förderung allerdings die bescheidenen Mittel der Familie überstieg. In der Folge wandte er sich nach Absolvierung des Gymnasiums dem Studium der [[Klassische Philologie|Altphilologie]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diels Robert Kaibel Wilamowitz.jpg|mini|Diels (links, sitzend) im Kreis seiner Mitstudenten (Bonn 1869)]]&lt;br /&gt;
Unterstützt von seinem Onkel Karl Rossel (Lehrer, später Sekretär des [[Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung|Vereins für Nassauische Altertumskunde in Wiesbaden]], *&amp;amp;nbsp;10.&amp;amp;nbsp;Dezember 1815; † 2. Juli 1872) begann Diels im April 1867 sein altphilologisches Studium in Berlin, wechselte aber schon 1868 nach [[Bonn]], wo er im Dezember 1870 bei [[Hermann Usener]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;De [[Galenos|Galeni]] historia philosopha&amp;#039;&amp;#039; promovierte. Hier machte er auch die Bekanntschaft von [[Carl Robert]] und besonders [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]], mit denen ihn fortan eine enge Freundschaft verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 1871 legte Diels das Lehrerexamen ab und arbeitete von Oktober 1872 bis 1877 als Gymnasiallehrer in [[Flensburg]] und [[Hamburg]] – ein Beruf, den er auch anschließend in Berlin noch weitere 5 Jahre bis 1882 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Diels family Friedhof Dahlem.jpg|mini|hochkant|Familiengrab der Diels]]&lt;br /&gt;
Auf Betreiben [[Eduard Zeller]]s kehrte Diels 1877 nach Berlin zurück, um dort am 1. Oktober eine Stelle als Redaktor der &amp;#039;&amp;#039;[[Commentaria in Aristotelem Graeca]]&amp;#039;&amp;#039; (dem [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Akademie]]-Projekt einer Gesamtedition der [[Antike|antiken]] griechischen [[Aristoteles]]-Kommentare) anzutreten. Im Juli 1881 erfolgte seine Wahl in Klasse und Plenum der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Ein Jahr darauf erhielt er ein Extraordinariat an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] und beendete seine Tätigkeit als Oberlehrer am [[Königstädtisches Gymnasium Berlin|Königstädtischen Gymnasium]]. 1886 wurde er [[Lehrstuhl|Ordinarius]]. Es folgten 1891–92 das [[Dekan (Hochschule)|Dekanat]] und schließlich 1905–06 das Amt als [[Rektor]].&lt;br /&gt;
In der Nachfolge [[Theodor Mommsen]]s wurde er 1895 Sekretar der philosophisch-historischen Klasse der Akademie und hielt diese Funktion bis 1920, dem Jahr seiner [[Emeritierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an eine Vortragsreise durch [[Skandinavien]] starb Diels am 4. Juni 1922 in Berlin-Dahlem an einem Herzinfarkt. Sein Grab befindet sich auf dem Berliner [[Friedhof Dahlem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1873 heiratete er Berta Dübell (* 1847; † 15. Juni 1919). Mit ihr hatte Diels drei Söhne:&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Diels]] ([[Botaniker]]; * 24. September 1874; † 30. November 1945)&lt;br /&gt;
* [[Otto Diels]] ([[Chemiker]] und [[Nobelpreisträger]] 1950; * 23. Januar 1876; † 7. März 1954)&lt;br /&gt;
* [[Paul Diels]] ([[Slawist]]; * 28. Dezember 1882; † 19. Februar 1963)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachlass ===&lt;br /&gt;
Den Nachlass von Hermann Diels erwarb nach seinem Tod die [[Katholieke Universiteit Leuven|Katholische Universität Löwen]] in Belgien (im Zuge des Wiederaufbaus ihrer während des Ersten Weltkriegs [[Zerstörung Löwens im Ersten Weltkrieg|vernichteten Bestände]]). Zum Nachlass gehörte Diels’ umfangreiche Privatbibliothek, die neben tausenden Büchern auch hunderte Separatdrucke, Dissertationen und Programme enthielt, sowie eine Vielzahl von Notizen und einige Briefe philologischen Inhalts. Einige dieser Notizen und Briefe befanden sich in zwei großen Pappschachteln, andere waren bis 1930 in verschiedenen Büchern verstreut. Auf Initiative des Studenten [[Émile de Strycker]] und des Bibliotheksdirektors Etienne van Cauwenbergh wurden die verstreuten Notizen und Briefe verzeichnet und in separaten Umschlägen gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Universitätsbibliothek Löwen am 17. Mai 1940 als Vergeltungsmaßnahme von den deutschen Besatzungstruppen angezündet. Dabei ging der größte Teil von Diels’ Nachlass verloren; erhalten blieben nur 162 Werke, die vor dem Angriff in die Bibliothek des Seminars für Klassische Philologie überführt worden waren. Bei der Teilung der Universität Löwen in eine französischsprachige und eine flämischsprachige Universität 1970/71 wurde auch der Restbestand aus dem Nachlass Diels aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Émile de Strycker]] SJ: &amp;#039;&amp;#039;Der Nachlaß von Hermann Diels&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Philologus - Zeitschrift für antike Literatur und ihr Nachleben&amp;#039;&amp;#039;. Band 121 (1977) S.&amp;amp;nbsp;137–145 (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Im Schaffen Diels nehmen drei Werke eine herausragende Stellung ein: die &amp;#039;&amp;#039;Doxographi Graeci&amp;#039;&amp;#039; (1879), die &amp;#039;&amp;#039;Commentaria in Aristotelem Graeca&amp;#039;&amp;#039; (1882–1909) und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fragmente der Vorsokratiker]]&amp;#039;&amp;#039; (1903).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits seine Promotionsschrift mit der Thematik der antiken [[Doxographie]]n in Zusammenhang stand, führte Diels auf Anregung Useners diese Arbeit fort, an deren Ende die 1877 von der Preußischen Akademie der Wissenschaften preisgekrönten und 1879 veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Doxographi Graeci&amp;#039;&amp;#039; standen. Mit diesem Werk wurden erstmals die Schriften der Doxographen in eine textkritische Ordnung gebracht und damit die Überlieferung der griechischen Philosophie in aufbereiteter und nachvollziehbarer Form der Forschung zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Arbeit war es wohl auch, die Zellers Interesse weckte und ihn bewog, den jungen Wissenschaftler für die Arbeit an den &amp;#039;&amp;#039;Commentaria in Aristotelem Graeca&amp;#039;&amp;#039; nach Berlin zu holen. In der Folgezeit, von 1882 bis zum Erscheinen des letzten Bandes 1909, übernahm Diels die Herausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Commentaria&amp;#039;&amp;#039; und der erfolgreiche Abschluss dieses Projekts stellt einen bedeutenden Teil seines wissenschaftlichen Verdienstes dar. Er selbst bearbeitete dabei den Kommentar des [[Simplikios]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein einflussreichstes Werk aber waren vermutlich &amp;#039;&amp;#039;Die Fragmente der Vorsokratiker&amp;#039;&amp;#039; (1903). In ihnen stellte er erstmals Doxographien, Originalzitate und Fälschungen (jeweils versehen mit einer deutschen Übersetzung) klar gegeneinander und ermöglichte so einen schärferen Blick auf die Unterschiede zwischen [[Platon]] und [[Aristoteles]] einerseits und den [[Vorsokratiker]]n andererseits. Erst durch dieses Buch von Diels wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Vorsokratiker&amp;#039;&amp;#039; richtig populär, wobei Diels – indem er auch Philosophen aufnahm, die &amp;#039;&amp;#039;nach&amp;#039;&amp;#039; [[Sokrates]] gelebt haben – offenbar nicht (wie spätere Philosophiehistoriker es taten) eine streng zeitliche Einordnung beabsichtigte, vielmehr eine Benennung all jener Philosophen vornahm, die von Sokrates bzw. der platonischen Schule gesondert gesehen werden können. Das Werk gliedert sich in einen Teil A mit frühen Dichtungen, Prosa sowie der Überlieferung der [[Sieben Weise von Griechenland|sieben Weisen]], und einen Teil B, der die Vorsokratiker im engeren, also auch historischen Sinne behandelt. Ab 1934 (5. Aufl.) besorgte [[Walther Kranz]] die Herausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Fragmente&amp;#039;&amp;#039;. Daher auch die Zitierweise: (Name des Philosophen), &amp;#039;&amp;#039;Diels/Kranz&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;DK&amp;#039;&amp;#039;), Nummer des Philosophen in den &amp;#039;&amp;#039;Fragmenten&amp;#039;&amp;#039;, Fragment-Kategorie (&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039; für Berichte Antiker Schriftsteller, &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039; für wörtliche Zitate oder &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;), Fragment-Nummer, (ggf. Verszahl). Also beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Parmenides DK 28 B 3&amp;#039;&amp;#039; für das dritte Fragment aus [[Parmenides]]’ [[Lehrgedicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben veröffentlichte Diels eine Vielzahl kleinerer Schriften unter anderem zur antiken Technologie und Medizin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Kollesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Diels in seiner Bedeutung für die Geschichte der antiken Medizin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Philologus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 117, 1973, S. 278–283.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie zu religionswissenschaftlichen Fragen. Er initiierte 1907 das [[Corpus Medicorum Graecorum/Latinorum]]. Seine vorausgegangenen &amp;#039;&amp;#039;Handschriften der antiken Ärzte&amp;#039;&amp;#039; enthielten bereits zahlreiche Texte und Übersetzungen griechischer Ärzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1881: Ordentliches Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] zu Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-hermann-alexander-diels-574| titel=Mitglieder – historisch: Hermann Alexander Diels | hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1891: Mitglied der Wissenschaftsakademie von [[Athen]]&lt;br /&gt;
* 29. Dezember 1896: Korrespondierendes Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]] zu St. Petersburg&lt;br /&gt;
* 12. November 1898: Korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] zu München&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|616|Name=Hermann Diels|Datum=9. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22. Dezember 1899: Korrespondierendes Mitglied der [[Académie des Inscriptions et Belles-Lettres]] zu Paris&lt;br /&gt;
* 13. Mai 1899: Auswärtiges Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften]] zu Göttingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/hermann-diels/| titel=Mitglieder: Hermann Diels| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29. Mai 1900: Korrespondierendes Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]] zu Wien; 1917 Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
* 5. Mai 1902: Assoziiertes Mitglied der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/hermann-alexander-diels/| titel= Académicien décédé: Hermann Alexander Diels| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2025-09-09| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 4. April 1902: Mitglied der [[Dänische Akademie der Wissenschaften|Königlichen Akademie der Wissenschaften]] zu [[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
* 4. Januar 1904: Honorary Member der [[Society for the Promotion of Hellenic Studies]] zu London&lt;br /&gt;
* 29. Juni 1904: Korrespondierendes Mitglied der [[British Academy]] zu London&lt;br /&gt;
* 26. September 1906: [[Ehrendoktorwürde]] der [[University of Aberdeen]] (utriusque iuris doctor et magister)&lt;br /&gt;
* 1907: Fellow der Royal Society of Litterature zu London&lt;br /&gt;
* 13. März 1907: Auswärtiges Ehrenmitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]] zu Boston&lt;br /&gt;
* 17. September 1908: Auswärtiges Mitglied der [[Accademia Nazionale dei Lincei]] zu Rom&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.lincei.it/it/socio/diels-hermann| titel=Accademici: Hermann Diels| hrsg=Accademia Nazionale dei Lincei| zugriff=2026-04-27| sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909: Ehrendoktorwürde der [[Universität Cambridge]] (D. Lt.)&lt;br /&gt;
* 24. April 1909: Mitglied der [[American Philosophical Society]] zu [[Philadelphia]]&lt;br /&gt;
* 23. Januar 1910: Auswärtiges Mitglied der Società reale di Napoli&lt;br /&gt;
* 9. Oktober 1910: Große Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft&lt;br /&gt;
* 12. Oktober 1910: Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Berliner [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelm-Universität]]&lt;br /&gt;
* 3. November 1911: Wirkliches Mitglied im Auslande des [[Österreichisches Archäologisches Institut|Österreichischen Archäologischen Instituts]] zu Wien&lt;br /&gt;
* 1912: Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
* 22. März 1912: Wirkliches Mitglied der [[Norwegische Akademie der Wissenschaften|Norwegischen Akademie der Wissenschaften]] zu [[Oslo|Christiania]] (heute: Oslo)&lt;br /&gt;
* 10. April 1912: Ehrendoktorwürde  der Philosophischen Fakultät der [[Universität Athen]]&lt;br /&gt;
* September 1912: Ehrendoktorwürde der [[University of St Andrews]] (D. L. L.)&lt;br /&gt;
* November 1912: Auswärtiges Mitglied der [[Königliche Wissenschafts- und Literaturgesellschaft in Göteborg|Königlichen Wissenschafts- und Literaturgesellschaft in Göteborg]]&lt;br /&gt;
* 10. Mai 1913: Orden [[Pour le Mérite|Pour le mérite für Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
* 10. Juni 1916: Mitglied des Vereins der Freunde des humanistischen Gymnasiums zu Wien&lt;br /&gt;
* 29. April 1919: Auswärtiges Mitglied der [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00004809| titel=Past Members: H. Diels| hrsg=Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2023-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Königliche Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala|Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala]]&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Akademisch-Philologischen Vereins Berlin&amp;#039;&amp;#039; ([[Göttinger Kartell wissenschaftlicher Verbindungen an deutschen Hochschulen|Göttinger Kartell]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachrichten aus dem Kartell. Vereinsberichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Göttinger Kartell wissenschaftlicher Verbindungen an deutschen Hochschulen|Göttinger Kartellblätter]] (Neue Folge der Neuphilologischen Blätter)&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jg. (der ganzen Folge 28. Jg.), Heft 9 (Juni 1921), S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
;Bibliographie&lt;br /&gt;
* Hermann Diels: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften zur Geschichte der antiken Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Walter Burkert]]. Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 1969, S. XIV–XXVI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Auswahl der wissenschaftlichen Schriften&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doxographi Graeci / coll., rec., prolegomenis indicibusque instruxit Hermannus Diels&amp;#039;&amp;#039;. Nachdruck der 4. Auflage von 1965: De Gruyter, Berlin 1979, ISBN 3-11-001373-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fragmente der Vorsokratiker&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände., Nachdruck der 6. verbesserten Auflage von 1951/52: Weidmann, Zürich 1996, herausgegeben von Walter Kranz, ISBN 3-296-12201-X, ISBN 3-296-12202-8 und ISBN 3-296-12203-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parmenides Lehrgedicht&amp;#039;&amp;#039;. Nachdruck der 1. Auflage von 1897 (herausgegeben von Jonathan Barnes, Rafael Ferber, Livio Rossetti): Academia Verlag, 2003, ISBN 3-89665-217-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antike Technik: 7 Vorträge&amp;#039;&amp;#039;. 2., erweiterte Auflage, Teubner, Leipzig und Berlin 1920&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;[[Anonymus Londiniensis|Anonymus londinensis]] ex Aristotelis Iatricis Menoniis et aliis medicis eclogae&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Commentaria in Aristotelem Graeca|Supplementum Aristotelicum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3,1). Reimer, Berlin 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Excerpte von Menons Iatrika in dem Londoner Papyrus 137.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hermes.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, 1893, S. 407–434.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Handschriften der antiken Ärzte.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abh. Königl. Preuss. Akad. Wiss., Phil.-hist. Cl.&amp;#039;&amp;#039; [1905] 1–158, [1906] 1–115 und [1907] 1–72). Unveränderter, fotomechanischer Nachdruck der Ausgabe von 1905–07, Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Zuckungsliteratur des Okzidents und Orients&amp;#039;&amp;#039;. Unveränderter, fotomechanischer Nachdruck, Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Schrift „Antipocras“ des Nicolaus von Polen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der königlich Preußischen Academie der Wissenschaften, phil.-historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, Berlin 1916, S. 376–394.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Briefausgaben&lt;br /&gt;
* [[William M. Calder III]], [[Maximilian Braun (Philologe)|Maximilian Braun]], Dietrich Ehlers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Philology and philosophy. The letters of Hermann Diels to Theodor and Heinrich Gomperz (1871–1922)&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Hildesheim 1995. ISBN 3-615-00172-9&lt;br /&gt;
* William M. Calder III, Maximilian Braun, Dietrich Ehlers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Lieber Prinz“. Der Briefwechsel zwischen Hermann Diels und Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1869–1921)&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Hildesheim 1995. ISBN 3-615-00173-7&lt;br /&gt;
* Dietrich Ehlers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel. Hermann Diels, Hermann Usener, Eduard Zeller&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin. 2 Bde. 1992. ISBN 3-05-001124-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Vorlesung&lt;br /&gt;
* [[Johannes Saltzwedel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hermann Diels: &amp;quot;Griechische Philosophie&amp;quot;. Vorlesungsmitschrift aus dem Wintersemester 1897/98.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2009. ISBN 978-3-515-09609-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[William M. Calder III]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hermann Diels (1848–1922) et la science de l’antiquité: huit exposés suivis de discussions&amp;#039;&amp;#039;. Fondation Hardt, Genève 1999. ISBN 2-600-00745-8 (Entretiens sur l’antiquité classique 45), [http://books.google.de/books?id=_GGtgJqv1y0C&amp;amp;pg=PP1&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=alex+leukart&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=SbtzS19o5i&amp;amp;sig=FAHqSQc2n-STndyNM64g00ISSRk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=1RpKVLWFF4rsO-yEgJAD&amp;amp;ved=0CB4Q6AEwAzgK#v=onepage&amp;amp;q=alex%20leukart&amp;amp;f=false (Auszüge online)]&lt;br /&gt;
* [[Otto Kern (Philologe)|Otto Kern]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Diels und Carl Robert. Ein biographischer Versuch.&amp;#039;&amp;#039; (= Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumswissenschaft. Supplementband 215) Reisland, Leipzig 1927.&lt;br /&gt;
* [[Eckart Mensching]]: &amp;#039;&amp;#039;Über Hermann Diels (1848–1922) und die Mittwochs-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Nugae zur Philologie-Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 7 (1994) S. 9–30.&lt;br /&gt;
* Eckart Mensching: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Diels. Ein Text aus dem Weltkrieg (1917).&amp;#039;&amp;#039; In: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Nugae zur Philologie-Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 7 (1994) S. 31–50.&lt;br /&gt;
* Eckart Mensching: &amp;#039;&amp;#039;Über Hermann Diels und die Berliner Graeca&amp;#039;&amp;#039;. In: Derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Nugae zur Philologie-Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 8 (1995) S. 9–57.&lt;br /&gt;
* [[Reimar Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum 150. Geburtstag von Hermann Diels.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät.&amp;#039;&amp;#039; 29 (1999) 2, S. 107–111.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rösler: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Diels und die Fragmente der Vorsokratiker.&amp;#039;&amp;#039; In: Annette M. Baertschi, Colin G. King (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Väter der Antike&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-019077-9.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613130303/http://www.bautz.de/bbkl/d/diels_h_a.shtml |band=16|spalte=377-393|autor=Klaus-Gunther Wesseling|artikel=DIELS, Hermann Alexander}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|646|647|Diels, Hermann|[[Peter Robert Franke]]|119061457}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 6|304|307|Diels, Hermann|[[Edzard Visser]]}}&lt;br /&gt;
* [[Leonid Zhmud]]: &amp;#039;&amp;#039;Revising Doxography: Hermann Diels and his Critics.&amp;#039;&amp;#039; In: Philologus 145 (2001) Ss. 219–243.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hermann Alexander Diels}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119061457}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119061457}}&lt;br /&gt;
* {{Teuchos-Prosopographie|Diels.Hermann|Hermann Diels|[[Wilt Aden Schröder]]}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
* [http://bibliothek.bbaw.de/kataloge/literaturnachweise/diels-h/literatur.pdf Ausgewählte Literaturnachweise aus der Bibliothek der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften] (PDF-Datei; 104&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=119061457|titel=Diels, Hermann Alexander|datum=2023-05-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrendoktor der University of St Andrews]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Aberdeen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer Studentenverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Oberregierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diels, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diels, Hermann Alexander; Diels, Hermannus (lateinisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Altphilologe, Philosophiehistoriker und Religionswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden-Biebrich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Dahlem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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