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	<title>Hermann Danz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: diverse kleinere Änderungen</title>
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		<updated>2025-07-03T18:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;diverse kleinere Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Danz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1906]] in [[Niederschelderhütte]]; † [[5. Februar]] [[1945]] im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-[[Funktionär]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Danz wurde im [[Zuchthaus Brandenburg-Görden]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Danz war der Sohn der Arbeiterin Anna Danz (später verheiratete Fischer). Er besuchte von 1913 bis 1921 die [[Volksschule]] in [[Schmalkalden]] und erlernte von 1921 bis 1924 das Schmiedehandwerk. Hier gründete er, nachdem er 1923 der KPD beigetreten war, 1925 eine Ortsgruppe des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1931 besuchte er in [[Moskau]] die [[Internationale Lenin-Schule]] der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]]. Danach arbeitete er für den [[Moskauer Rundfunk]] als Übersetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Deutschland]] zurückgekehrt, gehörte er von 1931 bis 1933 der KPD-Bezirksleitung [[Thüringen]] zunächst als Instrukteur an, dann als Mitglied des Sekretariats. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] wurde er von Februar bis März 1933 inhaftiert. Nach seiner Freilassung übernahm er die Leitung des in der [[Illegalität]] agierenden KPD-Bezirksvorstandes [[Magdeburg]]-[[Anhalt]]. In dieser Zeit lernte er seine Lebensgefährtin [[Eva Lippold]] kennen. Am 17. November 1933 wurde er erneut verhaftet und verbüßte eine dreijährige [[Zuchthaus]]strafe in den Zuchthäusern [[Luckau]] und [[Zuchthaus Brandenburg-Görden|Brandenburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung 1937 übernahm er erneut seine illegale Funktion. Aus der Magdeburger Mühle und Zuckerfabrik organisierte er die Beschaffung und Verteilung von Lebensmitteln an Zwangsarbeiter. Zu der sich bildenden [[Danz-Schwantes-Gruppe|Widerstandsgruppe]] gehörten auch [[Hubert Materlik]] und [[Friedrich Rödel|Fritz Rödel]]. Über [[Martin Schwantes]] bestand Kontakt zur KPD in [[Berlin]] um [[Anton Saefkow]] und [[Franz Jacob]]. Nach Gründung des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]] (Juli 1943) war Danz maßgeblich darin beteiligt, auf Grundlage der Positionen des NKFDs Menschen für den Sturz [[Adolf Hitler]]s zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juli 1944 wurden diese Gruppen und auch Danz verhaftet und am 1. November 1944 vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt. Am 5. Februar 1945 wurde Danz im [[Zuchthaus Brandenburg-Görden]] zusammen mit Martin Schwantes, Friedrich Rödel, [[Johann Schellheimer]] und [[Theodor Neubauer]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Urne mit Hermann Danz’ sterblichen Überresten im Ehrenhain des Magdeburger Westfriedhofes beigesetzt. Die Stadt Magdeburg hat ihm zu Ehren eine Straße ([[Magdeburger Straßen/D|Danzstraße]]) und die Kleinstadt Schmalkalden eine Realschule nach ihm benannt. Außerdem gibt es im sachsen-anhaltischen [[Hecklingen]], im thüringischen [[Hermsdorf (Thüringen)|Hermsdorf]] und in [[Sondershausen]] eine Hermann-Danz-Straße. Zu DDR-Zeiten hieß ein FDGB-Ferienheim in [[Friedrichroda]] (Thüringen) „Hermann-Danz-Heim“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Evelyne und Edgar Günther-Schellheimer: Die Magdeburger Widerstandsgruppe um Hermann Danz 1933 bis 1945, in: [[JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]], Heft III/2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer. 1933–1945. Biographien und Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 186–190&lt;br /&gt;
* [[Klaus Drobisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Danz, Hermann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 82&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/hermann-danz Danz, Hermann]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Bezirkes Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Hefte 2/1970 und 12/1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=101688205X|name=Danz, Hermann}}&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=0064|Name=Danz, Hermann}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.hermsdorf-regional.de/strassennamen/danz.htm Hermsdorfer Strassennamen (Lebenslauf Hermann Danz)] - offline, 13.1.2025 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101688205X|VIAF=189237132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Danz, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Danz-Schwantes-Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Danz, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederschelderhütte]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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