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	<title>Hermann Cohen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Literatur */ ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-20T13:20:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem jüdischen Philosophen Hermann Cohen. Zu dem Karmeliter siehe [[Hermann Cohen (Geistlicher)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Brockhaus and Efron Jewish Encyclopedia e9 615-0.jpg|mini|Hermann Cohen (Illustration aus der [[Jewish Encyclopedia]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coswig(Anhalt),Gedenktafel Hermann Cohen.jpg|mini|Gedenktafel in Coswig (Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cohen-hermann-zeichnung-max-liebermann-in-hermann-cohens-juedische-schriften-bd1-berlin-schwetschke-1924-vorsatz.jpg|mini|Hermann Cohen, Zeichnung von [[Max Liebermann]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[4. Juli]] [[1842]] in [[Coswig (Anhalt)|Coswig]]; gestorben am [[4. April]] [[1918]] in [[Berlin-Schöneberg]])&amp;lt;ref&amp;gt;StA Schöneberg II, Sterbeurkunde Nr. 363/1918&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Philosoph]]. Er war –&amp;amp;nbsp;gemeinsam mit [[Paul Natorp]]&amp;amp;nbsp;– Schulhaupt des Marburger [[Neukantianismus]], gilt aber zugleich auch als einer der wichtigsten Vertreter der [[Jüdische Philosophie|jüdischen Philosophie]] im 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Cohen war Sohn des jüdischen Lehrers und [[Chasan (Kantor)|Kantors]] Gerson Cohen und dessen jüdischer Ehefrau Friederike. Er besuchte das Gymnasium in [[Dessau]], das [[Matthias-Gymnasium]] in [[Breslau]] und das [[Jüdisch-Theologisches Seminar in Breslau|Jüdisch-Theologische Seminar in Breslau]], bevor er 1861 an der [[Universität Breslau]] sein Studium aufnahm. Er studierte jüdische Religion, Altertumswissenschaften und Philosophie in Breslau und Berlin, wo er besonders von [[Friedrich Adolf Trendelenburg]] (1802–1872)&amp;lt;ref&amp;gt;Konkreten inhaltlichen Bezügen zwischen dem Denken Cohens und Trendelenburgs widmet sich etwa: Herta Mayerhofer: &amp;#039;&amp;#039;Der philosophische Begriff der Bewegung in Hermann Cohens „Logik der reinen Erkenntnis“&amp;#039;&amp;#039;. Wiener Universitätsverlag, 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Heymann Steinthal]] (1823–1899) beeinflusst wurde. Auch bei [[August Boeckh]], [[Emil Heinrich Du Bois-Reymond]], [[Moriz Haupt]] und [[Karl Werder|Karl Friedrich Werder]] studierte er, bevor er 1865 in Halle zum Dr. phil. promovierte und zunächst mehrere Aufsätze in der von Heymann Steinthal und [[Moritz Lazarus]] begründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Beitrag zur Kontroverse zwischen Friedrich Adolf Trendelenburg und [[Kuno Fischer]] über Probleme der Auslegung der kritischen Philosophie [[Immanuel Kant]]s rückte Cohen 1870 ins Blickfeld einer die gesamte akademische Philosophie in Deutschland erfassenden Kant-Renaissance. Cohen schlug eine Neuinterpretation Kants vor, die er in seiner Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Kants Theorie der Erfahrung&amp;#039;&amp;#039; im folgenden Jahr auch anstrebte. Der große Eindruck, den diese Schrift auf die Kant-Forschung machte, bot Cohen die Möglichkeit, sich 1873, bald nach der Berufung [[Friedrich Albert Lange]]s nach [[Marburg]], mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die systematischen Begriffe in Kants vorkritischen Schriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Die systematischen Begriffe in Kants vorkritischen Schriften nach ihrem Verhältniss zum kritischen Idealismus&amp;#039;&amp;#039;. Dümmler, Berlin 1873 (auch: [Hofbuchdruckerei], [Weimar] 1873; zugleich: Habilitationsschrift, Universität Marburg 1873, 58 S.)&amp;lt;/ref&amp;gt; bei diesem zu habilitieren, was dann auch 1873 vollzogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Friedrich Albert Lange ihn als seinen „Geistes-Nachfolger“ bezeichnet hatte, wurde Cohen nach Langes Tod 1876 zu dessen Nachfolger berufen, so dass er seit jenem Jahr an der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] Professor für [[Philosophie]] war. Dort begründete er die [[Neukantianismus#Marburger Schule|Marburger Schule]] des Neukantianismus, indem er seine Kant-Studien nach dem Muster der „drei Kritiken“ fortsetzte, nach den historischen Bedingungen von Kants philosophischen Anliegen fragte und so den [[Historismus]] für die systematische Philosophie nutzbar machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB |Autor=[[Julius Ebbinghaus]] |Lemma=Cohen, Hermann |Band=3 |Seite=311 |GND=118521411}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Folgejahren gab er mehrere Werke zur aktuelleren Positionierung Kants heraus. So beispielsweise 1877 „Kants Begründung der Ethik“ und 1889 „Kants Begründung der Aesthetik“. 1912 hörte der spätere russische [[Nobelpreis für Literatur|Nobelpreisträger für Literatur]] [[Boris Pasternak]] ein Semester lang bei Cohen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Welten. [[Olga Martynova]] denkt an Pasternak in Marburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. November 2014, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der spätere Berliner [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierende Bürgermeister]] [[Ernst Reuter]] gehörte zu seinen Studenten und Bewunderern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David E. Barclay |Titel=Schaut auf diese Stadt. Der unbekannte Ernst Reuter |Verlag=Siedler |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-88680-527-1 |Seiten=28-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 heiratete Cohen die gerade achtzehnjährige Martha Lewandowski (ermordet in Theresienstadt, am 12. September 1942), eine Tochter des Komponisten [[Louis Lewandowski]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=berchtesgadener-str/37/martha-cohen |ID=982 |Eintrag=Martha Cohen geb. Lewandowski}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Emeritierung 1912 konnte der viel gefeierte, aber nicht unumstrittene Cohen seinen Schüler [[Ernst Cassirer]] als Nachfolger auf seinem Lehrstuhl nicht durchsetzen (Nachfolger Cohens wurde 1912 [[Erich Rudolf Jaensch]]). Er zog nach Berlin, um dort an der [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums]], dessen Kuratorium er auch angehörte, zu unterrichten und sich stärker der [[Religionsphilosophie]] zuzuwenden. Hier wirkte er anregend, z.&amp;amp;nbsp;B. auf [[Franz Rosenzweig]] bei dessen philosophischen Studien zum Judentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüdischer Friedhof Berlin weißensee - 67.jpeg|mini|Grab auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Zum philosophischen Hauptwerk gehören sowohl die frühen, der „Neubegründung des kritischen Idealismus“ gewidmeten Werke &amp;#039;&amp;#039;Kants Theorie der Erfahrung&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Kants Theorie der Erfahrung&amp;#039;&amp;#039;. 1871, 2. Auflage 1885, 3. Auflage 1918, 4. Auflage 1925, 5. Auflage 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Kants Begründung der Ethik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Kants Begründung der Ethik&amp;#039;&amp;#039;. 1877, 2., erw. Auflage 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Kants Begründung der Ästhetik&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Kants Begründung der Ästhetik&amp;#039;&amp;#039;. 1889.&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch die Schriften eines eigenständigen, die kantische Philosophie weiterentwickelnden „Systems der Philosophie“, nämlich &amp;#039;&amp;#039;Logik der reinen Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Logik der reinen Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;. 1902, 2., verb. Auflage 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Ethik des reinen Willens&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Ethik des reinen Willens&amp;#039;&amp;#039;. 1904, 2., rev. Auflage 1907, 3. Auflage 1921, 4. Auflage 1923, 5. Auflage 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik des reinen Gefühls&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik des reinen Gefühls&amp;#039;&amp;#039;. 1912, 2. Auflage 1923, 3. Auflage 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zahlreiche andere kleinere und umfangreichere Schriften. Seit 1977 erscheint im [[Georg Olms Verlag|Olms Verlag]] eine von [[Helmut Holzhey]] u.&amp;amp;thinsp;a. herausgegebene Werkausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohens Neukantianismus interpretierte den [[Kategorischer Imperativ|Kategorischen Imperativ]] Kants so, dass er aufforderte: „mache Dir die Selbstgesetzgebung in der Person eines jeden Menschen zum Zwecke“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB/312&amp;quot;&amp;gt;{{NDB |Autor=[[Julius Ebbinghaus]] |Lemma=Cohen, Hermann |Band=3 |Seite=312 |GND=118521411}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus ergab sich, dass der Marburger Neukantianismus die Philosophie Kants benutzte, um ein politisches und soziales Programm zu begründen, das dem [[Sozialismus]] nahestand. Während die „roten Kantianer“ [[Karl Vorländer]] und [[Franz Staudinger]] für eine Marburger Tradition politisch für soziale Reformen eintretender Philosophie standen, die auch den späteren bayerischen Revolutionär und Ministerpräsidenten [[Kurt Eisner]] prägte, trat Cohen vor einer breiteren Öffentlichkeit vor allem für das Recht der Juden ein, auch ohne die christliche Taufe Deutsche sein zu können. Denn für Cohen war der ethische Idealismus, den er von Kant theoretisch begründet sah, in der deutschen Kultur ebenso verankert wie in der jüdischen Religion, der „Glut des sittlichen Enthusiasmus der Propheten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB/312&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=So beten die Juden an ihren höchsten Festtagen: ‚Auf dass alle Erschaffenen sich vereinigen in einem Bunde‘. Und so lautet das [[Alenu|Schlußgebet]] an jedem Tage: ‚dass die Welt gegründet werde auf das Reich Gottes‘. Der Monotheismus ist zum Messianismus geworden. Denn im Messianismus denkt der prophetische Jude das Ziel der Einen Menschheit ‚am Ende der Tage‘. Und auf dieses Ende, dieses Ziel muss jeder Tag im Menschenleben, im Völkerleben hinsteuern. Das ist unser Glaube an den Einzigen Gott der einigen Menschheit. – Was bedeutet Israel in der Menschheit? Nichts anderes und nichts Geringeres als den Boten dieser dopp&amp;lt;!--?--&amp;gt;elsinnigen Einheit [Monotheismus und Messianismus]. Diese Botschaft ist der Sinn seiner [Israels] Erwählung.&lt;br /&gt;
 |Autor=Hermann Cohen&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Monotheismus und Messianismus.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter über jüdische Religion und Wissenschaft. 4. Monotheismus und Messianismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Jüdische Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, 1916, 1. Jahrgang, 4. Heft, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohens wichtigster Beitrag zur jüdischen [[Religionsphilosophie]] war sein 1919 postum erschienenes Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums&amp;#039;&amp;#039;, erschienen innerhalb des [[Grundriss der Gesamtwissenschaft des Judentums|Grundrisses der Gesamtwissenschaft des Judentums]]. Die Zweitausgabe, herausgegeben durch [[Bruno Strauss]], trägt den korrigierten Titel &amp;#039;&amp;#039;Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner starken Hinwendung zur Religionsphilosophie nach 1912 wurde eine ganze Reihe von Punkten offenbar, an denen der „Neukantianer“ Cohen von Kants eigener Philosophie deutlich abwich, dem kantischen System teilweise sogar diametral widersprach. Das betraf z.&amp;amp;nbsp;B. Kants Lehre vom [[Das radikal Böse|radikalen Bösen]], die philosophische Beurteilung von Christentum und Judentum, die Wichtigkeit einer heteronom-göttlichen Gesetzlichkeit (10 Gebote) im Gegensatz zur Autonomie der menschlichen Vernunft, die Frage der Unsterblichkeit („[[Ewiges Leben]]“), die Bedeutung eines Messias und manches mehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rotenstreich&amp;quot;&amp;gt;Nathan Rotenstreich: &amp;#039;&amp;#039;Die Verschiedenheit der Religionen. Judentum und Christentum in den Systemen Kants, Cohens und Rosenzweigs&amp;#039;&amp;#039;. In: Rudolf von Thadden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Krise des Liberalismus zwischen den Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1978, ISBN 3-525-01319-1, S. 171–192. Hier insbesondere S. 174, 181–184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige der religionsphilosophischen Aussagen Cohens sind so scharf und von mehr als nur religionsphilosophischer Relevanz, dass sie, falls zutreffend, das kantische System logisch außer Geltung setzen, d.&amp;amp;nbsp;h. „den Kern der Kantschen Lehre zunichte“ machen würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rotenstreich&amp;quot; /&amp;gt; Ob man in Anbetracht solcher Differenzen (Inkompatibilitäten) zwischen einer neukantianischen Früh- und einer stark gewandelten Spätphilosophie Cohens zu unterscheiden hat, bleibt zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohens Auseinandersetzung mit dem jüdischen Philosophen [[Baruch de Spinoza|Spinoza]] (1915) und dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Tractatus theologico-politicus|Theologisch-politischem Traktat]]&amp;#039;&amp;#039;, worin dieser für eine genaue [[Historisch-kritische Methode (Theologie)|Bibelkritik]], eine geometrisch klare Vernunft und eine scharfe Trennung von der geoffenbarten Religion eintritt, führte auf eine Ablehnung von dessen atheistischen Folgerungen für die Grundlegung des Staates und der liberalen Demokratie. Cohen sah hier ein Zusammenspiel der Religion mit der Philosophie und Kunst unter gleichen Zielen für den historischen und ethischen Fortschritt für richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Controverse zwischen Trendelenburg und Kuno Fischer.&amp;#039;&amp;#039; Dümmler, Berlin 1866.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kant’s Theorie der Erfahrung.&amp;#039;&amp;#039; Dümmler, Berlin 1871; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11018108_00005.html digitale-sammlungen.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die systematischen Begriffe in Kants vorkritischen Schriften nach ihrem Verhältniss zum kritischen Idealismus.&amp;#039;&amp;#039; Habil.-Schrift. Dümmler, Berlin 1872; [https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11163818.html digitale-sammlungen.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kants Begründung der Ethik.&amp;#039;&amp;#039; Dümmler, Berlin 1877; [https://books.google.de/books?id=uHTK3GTXwOAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ViewAPI&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de] – 2. erw. Auflage: Cassirer, Berlin 1010; {{archive.org |kantsbegrndung00coheuoft |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Bekenntnis in der Judenfrage&amp;#039;&amp;#039;. Dümmler, Berlin 1880; {{archive.org |cohen-hermann-1880-ein-bekenntnis-in-der-judenfrage |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip der Infinitesimal-Methode und seine Geschichte. Ein Kapitel zur Grundlegung der Erkenntniskritik.&amp;#039;&amp;#039; Dümmler, Berlin 1883; {{archive.org |dasprincipderin01cohegoog |Blatt=}}. Wieder in: &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039; (s.&amp;amp;nbsp;o.), 5; wieder separat: Mit einer Einleitung von [[Astrid Deuber-Mankowsky]]. Bearb. Johannes Kleinbeck. Turia + Kant, Wien 2014.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nächstenliebe im Talmud: ein Gutachten / dem königl. Landgerichte zu Marburg erstattet&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1888; [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/1043499 ub.uni-frankfurt.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kants Begründung der Aesthetik.&amp;#039;&amp;#039; Dümmler, Berlin 1889; {{archive.org |kantsbegrndungd00cohegoog |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;System der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Logik der reinen Erkenntnis.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil. Cassirer, Berlin 1902; {{archive.org |logikderreinener00cohe |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ethik des reinen Willens.&amp;#039;&amp;#039; 2. Teil. Cassirer, Berlin 1904; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11172103_00009.html digitale-sammlungen.de]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Aesthetik des reinen Gefühls.&amp;#039;&amp;#039; 3. Teil. Cassirer, Berlin 1912; [https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11172104.html digitale-sammlungen.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff der Religion im System der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Töpelmann, Gießen 1915; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11171785_00007.html digitale-sammlungen.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschtum und Judentum. Mit grundlegenden Betrachtungen über Staat und Internationalismus.&amp;#039;&amp;#039; Töpelmann, Gießen 1915; {{archive.org |deutscherzukunf00cohegoog |Blatt=n6}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spinoza über Staat und Religion, Judentum und Christentum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1915, Band 18, S. 56–150. ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/3116689 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was einigt die Konfessionen?&amp;#039;&amp;#039; Vortrag gehalten in der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung zu Berlin am 9. Juni 1917. Hutten-Verlag, Berlin, S. 15–36 ([https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/recherche/detail?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=71149&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=15&amp;amp;tx_dlf%5Bpagegrid%5D=0&amp;amp;tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Bcontroller%5D=TableOfContents&amp;amp;cHash=d82403ba695ac3a3ccf0486d9f1cd206 sub.uni-hamburg.de])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 1918 in: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Neue jüdische Monatshefte,&amp;#039;&amp;#039; 2. Jahrgang, Heft 15/16.&lt;br /&gt;
** Parallelausgabe unter dem gleichen Titel, ohne Reihentitel: [[J. Kauffmann Jüdischer Buchverlag und Buchvertrieb|J. Kauffmann]], Frankfurt 1919&lt;br /&gt;
** „Zweite Auflage“: &amp;#039;&amp;#039;Religion [!] der Vernunft aus den Quellen des Judentums. Nach dem Manuskript des Verfassers neu durchgearbeitet und mit einem Nachwort versehen&amp;#039;&amp;#039; von [[Bruno Strauss]]. Mit einem Bild des Verfassers von [[Max Liebermann]]. Geleitwort Martha Cohen.&amp;lt;ref&amp;gt;seine Ehefrau, geborene Isenberg, 1860–1942, Pianistin&amp;lt;/ref&amp;gt; 2. Auflage, J. Kauffmann, Frankfurt 1929.&lt;br /&gt;
** Nachdruck: Joseph Melzer, Köln 1959; zugl. [[Wissenschaftliche Buchgesellschaft]], Darmstadt 1959.&lt;br /&gt;
** weitere Nachdrucke: Melzer, Köln 1966; Fourier, Wiesbaden 1978; wieder ebd. 1988; wieder ebd. 1995.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Bruno Strauss, neu eingeleitet von Ulrich Oelschläger. Marix, Wiesbaden 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohens Jüdische Schriften&amp;#039;&amp;#039; (drei Bände) mit einer Einleitung von Franz Rosenzweig hrsg. von Bruno Strauß, Schwetschke &amp;amp; Sohn, Berlin 1924 ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/structure/7472369 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesamtausgabe („Werke“) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werke.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Hermann-Cohen-Archiv am Philosophischen Seminar der Universität Zürich unter der Leitung von [[Helmut Holzhey]]. Olms, Hildesheim 1977 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fremdsprachige Ausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dat ha-Tevunah mi-Mekorot ha-Yahadut.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Zvi Wislavsky. Hrsg. mit Anmerkungen von [[Samuel Hugo Bergman|Shmuel Hugo Bergmann]] und [[Nathan Rotenstreich]], Mossad Bialik, Jerusalem 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion of reason out of the sources of Judaism&amp;#039;&amp;#039;. Translated with an introduction by Simon Kaplan; introductory essays by [[Leo Strauss]], New York: F. Ungar Pub. Co., 1972 [Zweite Auflage: Introductory essays for the 2. ed. by Steven S. Schwarzschild, Atlanta, Ga (USA): Scholars Press, 1995 (Texts and translations series; 7)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religion de la raison: tirée des sources du judaïsme&amp;#039;&amp;#039;. Traduction de l’allemand par Marc B. de Launay et Anne Lagny, Paris: Presses universitaires de France, 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Religione della ragione dalle fonti dell&amp;#039; ebraismo&amp;#039;&amp;#039;. Edizione italiana a cura di Andrea Poma; traduzione e note di Pierfrancesco Fiorato, San Paolo: Cinisello Balsamo, 1994 (Classici del pensiero; 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frederick C. Beiser: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohen – An Intellectual Biography&amp;#039;&amp;#039;. Oxford, Oxford University Press 2018, ISBN 978-0-19-882816-7&amp;lt;ref&amp;gt;[https://core.ac.uk/download/pdf/327122321.pdf Rezension.] (PDF) core.ac.uk&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Myriam Bienenstock: &amp;#039;&amp;#039;Assessing Ethical Culture in Germany: Friedrich Albert Lange, Felix Adler—and Hermann Cohen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the History of Ideas&amp;#039;&amp;#039;, 2025, 86, 2, S. 237–261.&lt;br /&gt;
* Myriam Bienenstock: &amp;#039;&amp;#039;Cohen face à Rosenzweig: Débat sur la pensée allemande.&amp;#039;&amp;#039; Vrin, Paris 2009, ISBN 978-2-7116-2170-5. Eine völlige Neubearbeitung des französischen Bandes jetzt unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Cohen und Rosenzweig. Ihre Auseinandersetzung mit dem Deutschen Idealismus&amp;#039;&amp;#039;. Alber, Freiburg / München 2018, ISBN 978-3-495-48680-1; 298 Seiten.&lt;br /&gt;
* Hermann Cohen: &amp;#039;&amp;#039;l’idéalisme critique aux prises avec le matérialisme&amp;#039;&amp;#039;. Schwerpunkt der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Revue de métaphysique et de morale&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Myriam Bienenstock. [[Presses Universitaires de France|PUF]], Paris 2011, ISBN 978-2-13-058738-5&lt;br /&gt;
* Nina Dmitrieva: &amp;#039;&amp;#039;Der russische Neukantianismus: Marburg in Russland. Historisch-philosophische Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; Moskau 2007, ISBN 978-5-8243-0835-8.&lt;br /&gt;
* [[Hans Martin Dober]], [[Matthias Morgenstern]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Religion aus den Quellen der Vernunft. Hermann Cohen und das evangelische Christentum.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Religion in Philosophy and Theology&amp;#039;&amp;#039;, 65) Mohr Siebeck, Tübingen 2012, ISBN 978-3-16-151951-2.&lt;br /&gt;
* Hans Martin Dober: &amp;#039;&amp;#039;Cohen-Studien im Horizont von Religion und Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2022, ISBN 978-3-8260-7599-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=[[Julius Ebbinghaus]] |Lemma=Cohen, Hermann |Band=3 |Seite=310 |SeiteBis=313 |GND=118521411}}&lt;br /&gt;
* Geert Edel: &amp;#039;&amp;#039;Von der Vernunftkritik zur Erkenntnislogik. Die Entwicklung der theoretischen Philosophie Hermann Cohens.&amp;#039;&amp;#039; Alber, Freiburg 1988. 2. Auflage. Gorz, Waldkirch 2010, ISBN 978-3-938095-13-3.&lt;br /&gt;
* [[Eveline Goodman-Thau]], George Y. Kohler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationalismus und Religion – Zu Hermann Cohens 100. Todestag&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 2019.&lt;br /&gt;
* Anna Holzer-Kawalko: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohen in Jerusalem. On the Changing Perception of German-Jewish Heritage in Israel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mimeo&amp;#039;&amp;#039;, 26. Januar 2023; [https://mimeo.dubnow.de/hermann-cohen-in-jerusalem/ mimeo.dubnow.de]&lt;br /&gt;
* [[Helmut Holzhey]]: &amp;#039;&amp;#039;Cohen und Natorp&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Basel 1986.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Jerusalem]]: &amp;#039;&amp;#039;Meine Wege und Ziele.&amp;#039;&amp;#039; In: Raymund Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Philosophie der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Meiner, Leipzig 1922.&lt;br /&gt;
* [[Walter Kinkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Eine Einführung in sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Strecker u. Schröder, Stuttgart 1924.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Klatzkin]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohen&amp;#039;&amp;#039;. Jüdischer Verlag, Berlin 1919; [https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/recherche/detail?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=312027&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=9&amp;amp;tx_dlf%5Bpagegrid%5D=0&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Bcontroller%5D=TableOfContents&amp;amp;cHash=2e09fd69f0c646ca270bf344b1cbc17c sub.uni-hamburg.de]&lt;br /&gt;
* [[Paul Natorp]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohen als Mensch, Lehrer und Forscher.&amp;#039;&amp;#039; Gedächtnisrede, gehalten in der Aula der Universität Marburg, 4. Juli 1918. [[Universitätsbibliothek Potsdam]] 2013; {{URN|nbn:de:kobv:517-vlib-1738}}&lt;br /&gt;
* [[Eckart Otto]]: &amp;#039;&amp;#039;Die hebräische Prophetie bei Max Weber, Ernst Troeltsch und Hermann Cohen. Ein Diskurs im Weltkrieg zur christlich-jüdischen Kultursynthese&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Schluchter, Friedrich Wilhelm Graf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Asketischer Protestantismus und der „Geist“ des modernen Kapitalismus&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 2005, S. 201–255; [https://d1wqtxts1xzle7.cloudfront.net/78402136/Eckart_Otto_Die_hebraische_Prophetie_bei-libre.pdf?1641719652=&amp;amp;response-content-disposition=inline%3B+filename%3DEckart_Otto_Die_hebraische_Prophetie_bei.pdf&amp;amp;Expires=1745681821&amp;amp;Signature=Dm0L5KDZk0h39vI-gLRzJNpxMUHBUW2WJy5t3SpphBaTiGdYfntgQvHgv1xfi7mcC5JU66p2g6Lgudc0rTGpYXvk6sW3~c~XPqhOGjor19FxCb6FbgBbvYEIySGmMqVEQUolFTQab~3UwOA7hbH6tsoBpC94Lz0vjSCl8UwErys3wPhyXqFMjh3vFy3QncWIXjJrRI4MqO2Vm6WUwCA4TQ-HYDals-~Q-Q0c8xCA1fJVSGsHN-BgVxwmdacvcKwrKzyuTe-MWthKGO83ibUFXPlhTxWtP9pOQuAi~2yaz8DQRqroWaUOS4G0tQjslNyVwu~zec0Tr60SELPtvVJF9Q__&amp;amp;Key-Pair-Id=APKAJLOHF5GGSLRBV4ZA cloudfront.net] (PDF).&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Sieg]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Niedergang des Marburger Neukantianismus. Die Geschichte einer philosophischen Schulgemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1994.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Stolzenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und System. Probleme der Begründung systematischer Philosophie im Werk Hermann Cohens, Paul Natorps und beim frühen Martin Heidegger&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1995, ISBN 3-525-30509-5 (= Neue Studien zur Philosophie, 9).&lt;br /&gt;
* Sebastian Wogenstein: &amp;#039;&amp;#039;Horizonte der Moderne: Tragödie und Judentum von Cohen bis Lévinas.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8253-5851-8.&lt;br /&gt;
* Hartwig Wiedebach: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Cohens Kindheit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kalonymos]]&amp;#039;&amp;#039;, 2018, 21, 1, S. 1–9, mehrere Abb. (auch online).&lt;br /&gt;
* Michael Zank: &amp;#039;&amp;#039;The idea of atonement in the philosophy of Hermann Cohen&amp;#039;&amp;#039;. Brown Judaic Studies Open Humanities Book Program, Brown University Library 2020; [[doi:10.26300/1rsr-8a22]]&lt;br /&gt;
* Hermann Cohen. In: [[Traugott Konstantin Oesterreich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Ueberweg]]s [[Grundriss der Geschichte der Philosophie]]&amp;#039;&amp;#039;. 12. Auflage. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1923, S. 434–438; {{archive.org |friedrichueberwe04uebe |Blatt=434}}.&lt;br /&gt;
* Hartwig Wiedebach: &amp;#039;&amp;#039;Hebräisches „Fühlen“. Hermann Cohens Deutung des Schma‘ Jisra’el / „Höre Israel“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kalonymos&amp;#039;&amp;#039;, 2003/2, S. 1–4; [http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2003_2.pdf#P.1 steinheim-institut.de] (PDF; 344&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Porträts ==&lt;br /&gt;
* Fotografie in: &amp;#039;&amp;#039;Der Große Brockhaus.&amp;#039;&amp;#039; 15. Auflage. Band 4. S. 172.&lt;br /&gt;
* Büste von [[Otto Schließler]] aus Bronze aus dem Jahr 1928: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Professor Cohen&amp;#039;&amp;#039;, Bronze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dkd1928/0237 Abbildung.] ub.uni-heidelberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://hermann-cohen-academy.blogspot.com/2007/06/hermann-cohen-medaille-fr-jdische.html Zweiseitige Bronzegußmedaille und einseitige (nur Porträtseite) Silbergußmedaille 2003] (Medailleurin: Lucia Maria Hardegen (* 1951), Bonn), jährlich verliehen von der [[Hermann-Cohen-Akademie]] für Religion, Wissenschaft und Kunst. hermann-cohen-academy.blogspot.com&lt;br /&gt;
* [https://www.filosofico.net/caricatcohen.jpg Reproduktion einer zeitgenössischen Lithografie.] filosofico.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/judaica/search/quick?query=cohen%2C+hermann Literatur von und über Hermann Cohen.] Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main: Digitale Sammlungen Judaica.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118521411}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118521411}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hermann-cohen-gesellschaft.org/ Hermann-Cohen-Gesellschaft.] Sitz in Zürich, widmet sich der Erforschung der Philosophie Cohens&lt;br /&gt;
* [http://www.philosophie.uzh.ch/bibliothek/recherche/hca.html Hermann Cohen Archiv.] Universität Zürich, Schweiz.&lt;br /&gt;
* [http://www.hermann-cohen-akademie.de/ Website] und [http://www.hermann-cohen-academy.blogspot.com/ Blog] der Hermann-Cohen-Akademie für Religion, Wissenschaft und Kunst in Buchen/Odenwald&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/cohen/|Hermann Cohen|Scott Edgar}}&lt;br /&gt;
* Geert Edel: [https://www.geert-edel.de/Texte/Text10.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Aktualität Cohens in der gegenwärtigen Philosophie&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 76&amp;amp;nbsp;kB) geert-edel.de&lt;br /&gt;
* Geert Edel: [https://www.geert-edel.de/Texte/Text2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kantianismus oder Platonismus? Hypothesis als Grundbegriff der Philosophie Cohen&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 194&amp;amp;nbsp;kB) geert-edel.de&lt;br /&gt;
* Ekaterina Inashvili: [http://integrationsverein-berlin.de/harmonie/fileadmin/templates/img/pdf/Cohen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Martha Cohen – eine Muse der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 33&amp;amp;nbsp;kB) integrationsverein-berlin.de&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Sieg]] (Hrsg.): [https://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Cohen/testament.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Testament von Hermann und Martha Cohen.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 51&amp;amp;nbsp;kB) fh-augsburg.de/~harsch&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118521411|titel=Cohen, Hermann|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118521411|LCCN=n79066434|NDL=00550787|VIAF=12326139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cohen, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neukantianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für die Wissenschaft des Judentums)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cohen, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coswig (Anhalt)|Coswig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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