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	<title>Hermann Clemenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:02:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Clemenz&amp;diff=2832497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BergwachtBern: als Jurist immatrikuliert?</title>
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		<updated>2024-07-17T15:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;als Jurist immatrikuliert?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Karl Eduard Clemenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1846]] in [[Tartu|Dorpat]], [[Gouvernement Livland]]; † [[28. März]] [[1908]]) war ein [[Deutsch-Balten|baltischer]] [[Schach]]spieler und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clemenz besuchte das Dorpater Gymnasium und war an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]] als Jurist zwischen 1867 und 1877 immatrikuliert. Vom Ende der 1860er Jahre bis etwa 1880 galt er in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] als einer der stärksten Spieler. [[Andreas Ascharin]], ein Schachpartner von Clemenz schon seit der Gymnasialzeit, beschrieb sein Spielstil wie folgt: „Von Natur speculativ angelegt, auch in der Erregung seine Selbstbeherrschung nicht verlierend, war er ebenso geschickt, durch das Labyrinth verwickelter Combinationen den rechten Weg zu finden, jede Blöße des Feindes zu benutzen und den errungenen Vortheil bis zum endlichen Siege auszunutzen, als er auch in der höchsten Bedrängniß Mittel und Wege zu finden wußte, den Widerstand zu verlängern und den Triumph des Gegners zu erschweren“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schach-Humoresken&amp;#039;&amp;#039;, Riga 1894, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Ascharin und [[Friedrich Amelung]] gründete Clemenz in Dorpat einen Schachverein. Ende 1869 reiste er nach [[Sankt Petersburg]], wo er mit verschiedenen Gegnern hunderte Partien erfolgreich spielte. Er führte zudem mehrmals bis zu sechs Spiele gleichzeitig à l&amp;#039;aveugle und wechselte mit dem Großfürsten [[Konstantin Nikolajewitsch Romanow|Konstantin Nikolajewitsch]] eine Partie. 1877 nahm er ebendort an einem Turnier mit Beteiligung von [[Michail Iwanowitsch Tschigorin|Michail Tschigorin]], [[Emanuel Schiffers]] und weiteren Spielern teil. Im Match aus fünf Partien gegen [[Simon Sinowjewitsch Alapin|Simon Alapin]] musste er sich mit 1½ Punkten zufriedengeben. Von 1879 bis 1882 und erneut von 1884 bis 1890 war Clemenz Mitglied im St. Petersburger Verein von Freunden des Schachspiels. Anfang 1881 erreichte er den dritten Platz bei einem Turnier hinter Tschigorin und Alapin. Seither hat er sich von der Spielpraxis fast vollständig zurückgezogen. In den Korrespondenzkämpfen Sankt Petersburg - [[London]] 1886/1887 und Sankt Petersburg - [[Paris]] 1894 gehörte er zum Spielkomitee. 1901 wurde er bei einem Turnier Dritter mit nur einer verlorenen Partie und einem Punkt Rückstand auf [[Grigori Alexandrowitsch Helbach|Grigori Helbach]] und Sergei Lebedew.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Clemenz war in [[Orenburg]] beim [[Generalgouverneur]] Kryschanowski und in [[Kasan]] als Hauslehrer engagiert. Seit 1881 redigierte er die Schachspalte im „Revaler Beobachter“, welche als die älteste Schachspalte im Baltikum gilt. Danach wurde er Mitredakteur und Leiter der Schachspalte im [[Sankt Petersburger Herold|„St. Petersburger Herold“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hermann Clemenz ist die [[Clemenz-Eröffnung]] benannt, die mit dem Zug 1. h2–h3 eingeleitet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;David Hooper und [[Ken Whyld]]: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Companion to Chess&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage 1992, ISBN 0198661649, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partiebeispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=rechts&lt;br /&gt;
| Titel=Clemenz - Eisenschmidt, 1862&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=rd/--/--/--/--/kd/--/rd/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/pd/pd/--/nd/nd/--/pd/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/--/nl/nl/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/--/pd/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/--/--/bd/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=qd/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=pl/--/--/--/--/pl/pl/pl/&lt;br /&gt;
| Z1=rl/--/--/--/rl/--/kl/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=Position nach 24. Se6#&lt;br /&gt;
|center=1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Partie mit Friedrich Eisenschmidt, gespielt in Dorpat am 20. Mai 1862, wurde in „Samoutschitel schachmatnoi igry“ von Schiffers und vielen anderen Schachbüchern abgedruckt.&lt;br /&gt;
1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Lc5 4. b4 Lxb4 5. c3 Lc5 6. d4 exd4&lt;br /&gt;
7. cxd4 Lb6 8. 0–0 d6 9. Sc3 Ld7 10. e5 dxe5 11. Te1 Sge7&lt;br /&gt;
12. Sg5 Le6 13. Lxe6 fxe6 14. Sxe6 Dd6 15. Sxg7+ Kf8 16. Dg4&lt;br /&gt;
Lxd4 17. Se4 Db4 (17. … Dg6 wäre deutlich besser gewesen) 18. Se6+ Ke8 19. Sf6+ Kf7 20. Sg5+ Kf8 Es folgt der Läuferzug nach a3, welcher der Vorbereitung zum „problemgemässen erstickten Matt“ dient.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Baltische Schachbläiter&amp;#039;&amp;#039;. Heft 7, 1900, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. La3 Dxa3 22. De6 Sd8 23. Df7+ Sxf7 24. Se6# 1:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schach-Jahrbuch für 1899/1900&amp;#039;&amp;#039;, Veit &amp;amp; Comp., Leipzig 1899, S.&amp;amp;nbsp;117&lt;br /&gt;
* J. Dlugolenski, W. Sak: &amp;#039;&amp;#039;Ljudi i schachmaty: stranizy schachmatnoi istorii Peterburga-Petrograda-Leningrada&amp;#039;&amp;#039;. Lenizdat, 1988, ISBN 978-5-289-00137-5, S. 61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.edochess.ca/players/p687.html Eintrag in &amp;#039;&amp;#039;Edo Historical Chess Ratings&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1213309468|VIAF=4382159477851227990006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Clemenz, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Estland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Clemenz, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Клеменц, Герман Фёдорович (russisch); Clemenz, Hermann Karl Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=baltischer Schachspieler und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tartu|Dorpat]], [[Gouvernement Livland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BergwachtBern</name></author>
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