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	<title>Hermann Carl Vering - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Carl_Vering&amp;diff=1115243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minderbinder: /* Kaiserreich */ genauer</title>
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		<updated>2025-03-11T21:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kaiserreich: &lt;/span&gt; genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Carl Vering&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1879]] in [[Lübeck]]; † [[3. März]] [[1955]] in [[Hamburg]]) war ein [[Industrieller]], [[Politiker]] der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] und Hamburger Senator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserreich ==&lt;br /&gt;
Vering wuchs in Hamburg auf. Er besuchte dort das [[Wilhelm-Gymnasium Hamburg|Wilhelm-Gymnasium]], das er im Sommer 1896 mit der [[Obersekundareife]] verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm-Gymnasium: [https://ehemalige-wg.de/wp-content/uploads/1896_1987-Bericht-16-Schuljahr.pdf Bericht über das 16. Schuljahr 1896-1897]. Hamburg 1897, {{URN|nbn:de:hbz:061:1-186994}}, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend absolvierte er im Bank- und Handelshaus [[Hesse Newman|Hesse, Newman &amp;amp; Co.]] eine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die väterliche Firma &amp;#039;&amp;#039;C. Vering&amp;#039;&amp;#039; 1899 den Auftrag erhielt, im neu gewonnenen [[Qingdao#Geschichte|Tsingtau]] einen Hafen zu bauen, beteiligte sich auch Vering vor Ort an dem Projekt. Nach einem Jahr unternahm Vering eine Reise nach [[Lüshunkou|Port Arthur]], erkrankte dort schwer und musste darauf nach Europa zurückkehren. Nachdem er sich von seiner Krankheit erholt hatte, leistete Vering seinen Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] im [[Dragoner-Regiment „König“ (2. württembergisches) Nr. 26|Dragoner-Regiment 26]] in [[Cannstatt]] ab. In den folgenden Jahren studierte er einige Semester an der Handelshochschule in [[Frankfurt am Main]], bevor er einige Jahre für &amp;#039;&amp;#039;Krabb &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; in [[Buenos Aires]] und [[Montevideo]] tätig war. Ab 1908 kehrte er nach Hamburg zurück, um in die väterlichen Unternehmungen einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vering wurde Prokurist der Baufirma C. Vering, Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Veringschen Grundstücke auf [[Hamburg-Wilhelmsburg|Wilhelmsburg]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; und Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Terrain-Aktien-Gesellschaft [[Wohldorf-Ohlstedt]]&amp;#039;&amp;#039;. Dort arbeitete er bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ersten Weltkrieg nahm Vering als Brigade-Adjutant für sein Regiment vorwiegend in [[Nordmazedonien|Mazedonien]] teil. Bei Ende des Krieges wurde er mit dem Dienstgrad [[Rittmeister]] entlassen. Er kehrte darauf nach Hamburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
Um der [[Novemberrevolution]] etwas entgegenzusetzen, organisierte Vering in Hamburg [[Einwohnerwehr]]en, die den Status quo, der vor der Revolution herrschte, in Hamburg wiederherstellen wollten. Durch die auf die [[Sülzeunruhen]] folgenden Ausschaltung der von Arbeitern dominierten Volkswehren konnten die republikfeindlichen Einwohnerwehren und zusammen mit dem Freikorps die militärische Macht in Hamburg erlangen. Der Freikorpsführer [[Paul von Lettow-Vorbeck]] ernannte Vering offiziell zum Führer aller Hamburger Einwohnerwehren, die Mitte Juli 1919 ca. 30.000 Mann umfassten. Während des [[Kapp-Putsch]]es in Hamburg weigerte sich Vering, die Einwohnerwehren gegen die Putschisten einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Jochmann (Historiker)|Werner Jochmann]]: Hamburg. Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner, Bd. 2, Hamburg 1986, S. 185. Jochmann spricht zur Zeit des Kapp Putsches von 37 000 Mitgliedern der Bürgerwehren.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vering überführte nach dem gescheiterten Putsch diese Einheiten dann in die [[Organisation Escherich]] (Orgesch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren arbeitete Vering wieder in den väterlichen Unternehmungen, bis er am 18. März 1925 für die Deutsche Volkspartei in den [[Hamburger Senat 1919-1933|Senat]] gewählt wurde, dem er bis zum 4. April 1928 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fuhrmann, Rainer: Ämterverteilung im Senat 1860-1945, Typoskript, Staatsarchiv Hamburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vertrat dort vor allem das Ressort Innenverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vering wurde 1928 Besitzer der Firma &amp;#039;&amp;#039;Oskar Gossler oHG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Firma besteht noch heute siehe unter {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.gossler.de/ |wayback=20070911103111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die damals vor allem als Schiffsausrüster tätig war aber auch schon Dichtungen selber herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus und Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reich]] führte Vering zumindest 1940 den Titel [[Wehrwirtschaftsführer]], er war Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Fachgruppe Technische Bedarfsartikel&amp;#039;&amp;#039;, [[Essen]]. Außerdem saß er in verschiedenen kriegswichtigen Firmen im Aufsichtsrat, so beispielsweise bei der &amp;#039;&amp;#039;Hanseatische Acetylen-Gasindustrie Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; oder [[Kampnagel|Nagel &amp;amp; Kaemp AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kämpfte Vering von 1941 bis 1945 in der [[Wehrmacht]] als Oberstleutnant der Reserve in [[Frankreich]] und [[Russland]], wo er in Kriegsgefangenschaft geriet. Vering wurde im Herbst 1945 entlassen und kehrte nach Hamburg zurück. Er baute vor allem seine Firma Oskar Gossler wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde umgehend wieder politisch aktiv und gründete mit [[Erich Röper (Mediziner)|Erich Röper]] den Verein der &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder und Freunde der Deutschen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039;, dem sich auch [[Paul de Chapeaurouge]] anschloss. Im April 1946 wendete sich Vering dem von de Chapeaurouge gegründeten [[Vaterstädtischer Bund Hamburg|Vaterstädtischen Bund Hamburg]] zu. 1953 wurde Vering von der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] zum Hamburgischen Verfassungsrichter gewählt, ein Amt, das er bis zu seinem Tod zwei Jahre später innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vering, Enno: &amp;#039;&amp;#039;C. Vering: die Geschichte des ältesten deutschen Tiefbau-Großunternehmens&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg, 2001. (S. 377ff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021291196|VIAF=232599329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vering, Hermann Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vering, Hermann Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker und Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minderbinder</name></author>
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