<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Carl_Dittmer</id>
	<title>Hermann Carl Dittmer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hermann_Carl_Dittmer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Carl_Dittmer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T10:39:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Carl_Dittmer&amp;diff=2203661&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;1970gemini: Petitesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Carl_Dittmer&amp;diff=2203661&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-14T12:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petitesse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Lübecker Senatorenalbum – Hermann Carl Dittmer.jpg|mini|Senator Dittmer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Hermann Carl Dittmer.jpg|mini|Hermann Carl Dittmer (um 1860)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Carl Dittmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. November]] [[1793]] in [[Lübeck]]; † [[21. Februar]] [[1865]] ebenda) war [[Liste der Lübecker Ratsherren|Ratsherr]] (ab 1848 [[Liste der Lübecker Senatoren|Senator]]) der [[Hansestadt Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dittmer war der Sohn des [[Kaufmann]]s Hermann Carl Dittmer und seiner Frau Catharina Dorothea, geb. Harmsen (* 1766), einer Tochter des Pastors [[Johann Hermann Harmsen]]. Nach Abschluss seiner Schulausbildung trat er [[Ostern]] 1810 zur [[Berufsausbildung|Lehre]] in das Lübecker Handelshaus von &amp;#039;&amp;#039;Johann Gebhard Götze&amp;#039;&amp;#039; ein. Ende 1812 entzog Dittmer sich der drohenden Einberufung in die französische Armee durch Flucht nach [[Neustadt in Holstein|Neustadt]] und später nach [[Burg auf Fehmarn]]. Dort konnte er die Nachfolge &amp;#039;&amp;#039;August Peter Rehders&amp;#039;&amp;#039; als Bevollmächtigtem der Stadt Lübeck auf Fehmarn antreten, was ihn vor Verfolgung wegen Fahnenflucht schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Monate darauf kam sein jüngerer Bruder [[Georg Wilhelm Dittmer|Georg Wilhelm]] gleichfalls nach Burg. Der [[Rechtswissenschaft|Student der Rechtswissenschaften]] hatte sich auch dem Zwangsdienst im napoleonischen Heer entzogen. Carl Dittmer gab seine Stellung, die ohnehin eher für einen [[Jurist]]en als für einen Kaufmann geeignet war, zugunsten seines Bruders auf und ging nach [[Kopenhagen]], wo er eine Stellung in einem Handelshaus zu finden hoffte. Wegen des inzwischen herrschenden Kriegszustands [[Dänemark]]s mit den meisten deutschen Staaten blieb seine Suche jedoch zunächst ohne Erfolg. Erst 1814 erhielt er eine Anstellung bei dem in Kopenhagen ansässigen Lübecker Kaufmann [[August Wilhelm Pauli (Diplomat)|August Wilhelm Pauli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühling 1819 ging Dittmer nach [[Riga]], um eine Stellung beim [[Bankhaus]] &amp;#039;&amp;#039;Carl Kyder &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; anzutreten, das jedoch im folgenden Jahr insolvent ging. Zwar konnte er in ein [[Propregeschäft]]-Unternehmen wechseln, die Arbeitsatmosphäre dort behagte ihm aber nicht. Ostern 1822 kehrte Dittmer daher nach Lübeck zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat zunächst in das Geschäft seines Vaters ein, das jedoch wirtschaftlich angeschlagen und nicht mehr zu retten war. Dittmer gelangte zu dem Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;Hermann Schumacher&amp;#039;&amp;#039; eröffnete er Ostern 1823 im Haus [[Mühlenstraße (Lübeck)|Mühlenstraße]] [[Lübecker Hausnummern#Die Nummerierung von 1820|No. 831]] ein &amp;#039;&amp;#039;Materialwaarengeschäft en gros et en détail&amp;#039;&amp;#039; mit zugehörigem [[Kommissionsverkauf|Kommissions]]- und [[Speditionsgeschäft]] sowie einer [[Tabak]]fabrik, erwarb das [[Bürgerrecht]] und trat in die Krämerkompagnie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 wurde Dittmer zum Deputierten der Krämerkompagnie bei der Lübecker Regierung bestimmt und in drei aufeinanderfolgenden Jahren in seinem Amt bestätigt, bevor er im Sommer 1829 zum [[Ältermann]] der Kompagnie gewählt wurde. Im Juli 1832 stand es der Krämerkompagnie zu, einen ihrer Angehörigen zum Mitglied des städtischen Finanzdepartements zu bestimmen; die Wahl fiel auf Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1833 schied Dittmer aus seinem gemeinsamen Unternehmen mit Schumacher aus und tat sich mit &amp;#039;&amp;#039;Daniel Friedrich Heinrich Plath&amp;#039;&amp;#039; in einer Firma für den [[Kurzwaren]]-Großhandel mit [[Finnland]] zusammen. Zugleich trat er dem [[Schonenfahrer#Lübecker Schonenfahrer|Schonenfahrer-Kollegium]] bei, wechselte jedoch bald darauf zu den [[Nowgorodfahrer]]n, um dann wieder zu den Schonenfahrern zurückzukehren, da man ihn dort als einen der Ältermänner zu erwählen wünschte. Am 21. November 1833 wurde Dittmer Mitältermann des Kollegiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Carl Dittmer genoss hohes Ansehen in Lübeck, was sich in seiner häufigen Berufung in öffentliche Ämter niederschlug:&lt;br /&gt;
* 1834 Mitglied der Zentral-Armen-Deputation&lt;br /&gt;
* 1835 Mitglied des Finanzdepartements als Vertreter der Schonenfahrer&lt;br /&gt;
* 1837 Mitglied der Kommission zur Förderung des Eisenbahnbaus sowie Mitvorsteher des [[St.-Annen-Kloster Lübeck|St. Annen Armen- und Werkhauses]]&lt;br /&gt;
* 1839 Vorsitzender Ältermann der Schonenfahrer&lt;br /&gt;
* 1840 Mitvorsteher des [[Spinnhaus]]es im St.-Annen-Kloster&lt;br /&gt;
* 1841 Mitvorsteher des [[Lübecker Dom]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. November 1841 erfolgte Dittmers Wahl in den Rat, wo er den Platz des verstorbenen Ratsherrn [[Heinrich Gustav Plitt (Politiker, 1777)|Heinrich Gustav Plitt]] einnahm. Dem Rat und später dem Senat gehörte er bis zu seinem Tod an und übernahm in diesen vierundzwanzig Jahren Aufgaben in zahlreichen städtischen Behörden und Verwaltungsorganisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Krimkrieg]]s blockierte ab März 1854 die [[Royal Navy]] die Häfen des zu Russland gehörenden Finnland, wodurch der Handel für Dittmers Firma nahezu zum Erliegen kam. Als zudem am [[Palmsonntag]] 1855 seine Ehefrau verstarb, beschloss er, sich aus dem Geschäftsleben zurückzuziehen. Er verbrachte die letzten zehn Jahre seines Lebens ausschließlich als Privatmann und Senator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hermann Carl Dittmer hatte am 2. September 1824 &amp;#039;&amp;#039;Caroline Henriette Schünemann&amp;#039;&amp;#039; geheiratet, die Tochter eines Lübecker [[Lohgerber]]meisters. Aus der Ehe gingen drei Söhne und drei Töchter hervor, von denen zwei bereits im Kindesalter verstarben. Der promovierte Jurist und Kanzleisekretär Georg Wilhelm Dittmer war sein Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Dittmer war ein Kenner der Stadtgeschichte und des Lübecker Münzwesens:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alborgfahrer, oder Die Handelsverhältnisse Lübecks zu Alborg im sechzehnten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1841&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Einführung des jüngsten lübeckischen Münzfußes&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1845&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Darstellung der Münzfüße von den zu Lübeck vorgekommenen und teils noch vorkommenden gröberen Silbermünzen&amp;#039;&amp;#039;, 1. Heft, 1845&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der ersten Goldausmünzungen zu Lübeck im 14. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1855&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Betheiligung Lübecks bei der Lüneburger Saline&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1860&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter – Sonntagsblatt der Lübecker Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe No. 17, 21. April 1865&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter – Sonntagsblatt der Lübecker Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe No. 18, 30. April 1865&lt;br /&gt;
* [[Emil Ferdinand Fehling]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Lübeckischen Ratslinie 1814–1914&amp;#039;&amp;#039;, Max Schmidt, Lübeck 1915, Nr. 49 [[:File:ZurLübeckischenRatslinie1814-1914.pdf|Commons Digitalisat]]&lt;br /&gt;
* Emil Ferdinand Fehling: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Ratslinie&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Max [[Schmidt-Römhild]], Lübeck 1925, Nr. 990 Unveränderter Nachdruck Lübeck 1978. ISBN 3795005000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115807705|LCCN=|NDL=|VIAF=316740079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dittmer, Hermann Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lübecker Ratsherr (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novgorodfahrer (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schonenfahrer (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dittmer, Hermann Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Senator der Freien und Hansestadt Lübeck&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. November 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;1970gemini</name></author>
	</entry>
</feed>