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	<title>Hermann Borghorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:33:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2024-02-16T19:22:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hermann-Borghorst-2019.jpg|mini|Hermann Borghorst, 2019]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Borghorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1947]] in [[Haren (Ems)]]) ist ein ehemaliger deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er gehörte von 1991 bis 2001 dem [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Borghorst ist in der damaligen [[Polnische Besatzungszone|Polnischen Besatzungszone]] in Haren geboren und das achte Kind eines [[Bootsbauer]]s. Er besuchte eine Realschule dort und anschließend ein Gymnasium in [[Meppen]]. Nach dem Abitur 1966 diente er für zwei Jahre als [[Soldat auf Zeit|Zeitsoldat]] in der [[Bundeswehr]]. Er studierte am [[Otto-Suhr-Institut]] der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] (FU Berlin) und am [[Institut d’études politiques de Paris]] Politikwissenschaften. Borghorst schloss 1973 das Studium als Dipl.-Politologe an der FU Berlin ab. Als Doktorand studierte er auch an der [[Tulane University]] in [[New Orleans]] und promovierte 1978 unter [[Hellmut Wollmann]] (FU Berlin) mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Die wechselseitige Abhängigkeit von Bund und Kommunen in der Stadtsanierungspolitik der Vereinigten Staaten von Amerika.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend blieb er einige Zeit in der Forschung, bevor er von 1981 bis 1985 als Mitarbeiter der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus tätig war. Er wechselte in den gewerkschaftlichen Bereich und leitete bis 1990 den Bereich Wirtschaft beim Berliner [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]-Landesbezirk. Anschließend war er Mitglied der Bezirksleitung der [[IG Chemie-Papier-Keramik]] (IG CPK), Bezirk Brandenburg-Sachsen. 1997 wurde die IG CPK in die neue [[IG Bergbau, Chemie, Energie]] (IG BCE) eingegliedert, und Borghorst wurde dort stellvertretender Leiter des Landesbezirks Nordost. Er schied 2001 aus dem Abgeordnetenhaus aus und wechselte in die [[Lausitzer Braunkohle AG]]. Zuletzt war er Personalvorstand in zwei Tochtergesellschaften der [[Vattenfall Europe|Vattenfall AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1997 bis zu ihrem Tod im Mai 2023 mit der ehemaligen Berliner Staatssekretärin [[Helga Korthaase]]. Zum 31. Juli 2009 ging er in den Ruhestand und war anschließend bis 2014 Vorsitzender des Lobbyverbandes Wirtschaftsinitiative Lausitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20130409-schwarzbuch-kohle.pdf Greenpeace – &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch Kohlepolitik: Hermann Borghorst – Von der SPD direkt zu Vattenfall.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB), S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Borghorst trat 1970 in die SPD ein und wurde im selben Jahr Mitbegründer des SPD-Ortsvereins Haren. Von 1987 bis 2001 war er Mitglied des Vorstands der SPD im [[Berlin]]er [[Bezirk Neukölln]] und wurde 1989 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins [[Hermannstraße (Berlin-Neukölln)|Hermannstraße]], sein Nachfolger wurde 2000 der spätere Bundestagsabgeordnete [[Fritz Felgentreu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] rückte Borghorst im Februar 1991 nach, da [[Klaus Löhe]] Staatssekretär wurde. Bei der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1995|Berliner Wahl 1995]] wurde Borghorst stellvertretender Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Nach der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1999|Wahl 1999]] kandidierte er als Fraktionsvorsitzender, doch [[Klaus Wowereit]] erreichte die Mehrheit in der SPD-Fraktion. Ein Jahr später versuchte Borghorst, Landesvorsitzender der [[SPD Berlin]] zu werden, der Senator [[Peter Strieder]] setzte sich aber durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 2001 schied er wegen des Wechsels in die Wirtschaft aus dem Parlament aus, seine Nachrückerin wurde [[Petra Hildebrandt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
* 1996 bis 2001: Vorsitzender des Vereins „Wirtschaft und Arbeit in Neukölln e.&amp;amp;nbsp;V.“&lt;br /&gt;
* 1998 bis 2001: Vorsitzender des Sportvereins [[Tasmania Berlin (1973)|Tasmania Neukölln/Tasmania Gropiusstadt]]&lt;br /&gt;
* 2005 bis 2008: Sprecher der „Initiative für Beschäftigung“&lt;br /&gt;
* 2009 bis 2014: Gründungsvorsitzender der „Wirtschaftsinitiative Lausitz e.&amp;amp;nbsp;V.“&lt;br /&gt;
* 2009 bis 2016: Vorsitzender des „Fördervereins der [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus|Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus]] e.&amp;amp;nbsp;V.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bürgerbeteiligung in der Kommunal- und Regionalplanung. Eine kritische Problem- und Literaturanalyse.&amp;#039;&amp;#039; Heggen-Verlag, Leverkusen 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wechselseitige Abhängigkeit von Bund und Kommunen in der Stadtsanierungspolitik der Vereinigten Staaten von Amerika.&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation), [[Duncker &amp;amp; Humblot]], Berlin 1979.&lt;br /&gt;
* Hermann Borghorst und andere: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Stadterneuerung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Forschung, Band 1, Verlag [[Arno Spitz]], Berlin 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Stadtstruktur und Gleichheit. Eine Fallstudie zu Berlin (West).&amp;#039;&amp;#039; Berlin Forschung, Band 15, Verlag Arno Spitz, Berlin 1986, ISBN 3-87061-915-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 100 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Hermann-Borghorst-der-umtriebige-Mann;art1065,2855504 |wayback=20160304131028 |text=Lausitzer Rundschau – &amp;#039;&amp;#039;Hermann Borghorst, der umtriebige Mann&amp;#039;&amp;#039;}}, 16. März 2010&lt;br /&gt;
* [https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20130409-schwarzbuch-kohle.pdf Greenpeace – &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch Kohlepolitik: Hermann Borghorst – Von der SPD direkt zu Vattenfall.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB), S. 8.&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-spd-parteivorsitz-jetzt-will-der-ewige-stellvertreter-hermann-borghorst-mal-endlich-selber-ran/147880.html Der Tagesspiegel – Berliner SPD Parteivorsitz: Jetzt will der ewige Stellvertreter Hermann Borghorst mal endlich selber ran], 15. Juni 2000.&lt;br /&gt;
* [https://www.lausitz.de/de/news-service/foerderverein-lausitz/mitglieder/artikel-dr-hermann-borghorst.html Förderverein Lausitz e.V. – Hermann Borghorst]&lt;br /&gt;
* [https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz/42215/wechsel-des-wil-vorsitzenden-michael-von-bronk-beerbt-hermann-borghorst.html niederlausitz-aktuell.de – Wechsel des WiL-Vorsitzenden: Michael von Bronk beerbt Hermann Borghorst], 20. Mai 2014.&lt;br /&gt;
* [https://www.gasnetz-berlin.de/energie-experte-dr-hermann-borghorst-ich-kann-klimapolitisch-keinen-vorteil-erkennen-dass-berlin-energie-die-gasnetzkonzession-erhaelt/ Gasag-Konzernbetriebsrat – Energie-Experte Dr. Hermann Borghorst: „Ich kann klimapolitisch keinen Vorteil erkennen, dass „Berlin Energie“ die Gasnetzkonzession erhält.“], 30. Oktober 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047569973|LCCN=n/82/143277|VIAF=117853163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borghorst, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tasmania Berlin, 1973)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borghorst, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haren (Ems)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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