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	<title>Hermann Bickler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Hermann Bickler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Armand Bickler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, * [[28. Dezember]] [[1904]] in [[Hottviller|Hottweiler]], [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]; † [[8. März]] [[1984]] in [[Vignone|San Martino]]) war Rechtsanwalt und autonomistischer Politiker im [[Elsass]] der [[Zwischenkriegszeit]], der nach der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|Besetzung Frankreichs]] als Nationalsozialist Karriere machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend in Lothringen ==&lt;br /&gt;
Auf dem Welschhof geboren, einem abgelegenen Bauernhof bei [[Hottviller|Hottweiler]] ([[Communauté de communes de Volmunster|Gemeinde Wollmünster]]), war Bickler der einzige Sohn einer [[Mennoniten|mennonitischen]] Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bis 1939: Der elsass-lothringische Autonomist ==&lt;br /&gt;
Bickler studierte zwischen 1923 und 1927 in [[Straßburg]] [[Rechtswissenschaft|Jura]] und wurde schließlich [[Rechtsanwalt]]. In seiner Studienzeit wurde er Mitglied der [[Wingolfsbund|Wingolfsverbindung]] Argentina zu Straßburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Barth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Studentenverbindung Argentina Straßburg 1907–1967.&amp;#039;&amp;#039; Oberhausen 1969, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seines Studiums gründete er 1924 die Vereinigung „[[Studentischer Heimatbund]]“, die sich für den Erhalt deutscher Sprache und Kultur in Elsass-Lothringen einsetzte. Nach eigenen Angaben kam Bickler am 27. September 1925 bei einem Aufenthalt in [[Fürth]] anlässlich einer Großkundgebung erstmals mit dem [[Nationalsozialismus]] in Kontakt. In der Studienzeit kam er auch in Verbindung mit [[Friedrich Spieser]], in dessen autobiographischer Erzählung „Tausend Brücken“ (1952) er unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). [[Deutsche Verlagsanstalt]], Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6, S. 23 sowie S. 288 (Anm. 56).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der tonangebenden autonomistischen Politiker des [[Elsass]] und Führer der [[Jungmannschaft]] nahm Bickler im September 1927 zusammen mit [[Paul Schall]] am Gründungskongress der [[Parti autonomiste breton]] (PAB) in [[Rosporden]] teil. An diesem Kongress beteiligten sich neben Bickler und Schall auch korsische und flämische Autonomisten. Am 12. September 1927 war Bickler in [[Quimper]] einer der Mitunterzeichner des Gründungsdokuments des &amp;#039;&amp;#039;Comité des minorités nationales de France&amp;#039;&amp;#039; (Komitee der Minderheitenvölker Frankreichs), das elsässische, katalanische, bretonische, flämische und korsische Autonomisten in Frankreich dazu aufrief, „Separatisten“ zu werden und sich von Frankreich zu lösen. In der Folgezeit wurde er einer der wichtigsten [[Korrespondent]]en der bretonisch-autonomistischen Zeitschriften [[Breiz Atao]] (1919–1939) und [[Peuples et Frontières]] (1937–1939).&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel [[:fr:Breiz Atao|Breiz Atao]] und [[:fr:Parti autonomiste breton|Parti autonomiste breton]] in der französischen Wikipedia.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 schloss Bickler sich der von [[Karl Roos]] geleiteten [[Unabhängige Landespartei|Unabhängigen Landespartei]] an. 1934 eröffnete er zusammen mit seinem Studienkollegen [[Peter Bieber|Pierre Bieber]] in [[Straßburg]] eine Rechtsanwaltskanzlei. Am 18. Juni 1936 gründete er aus taktischen Gründen die &amp;#039;&amp;#039;Elsass-Lothringische Partei&amp;#039;&amp;#039; ELP, die personell und organisatorisch eng mit der Jungmannschaft verbunden war, jedoch nie zu Wahlen antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6, S. 289 (Anm. 95); Karl-Heinz Rothenberger: &amp;#039;&amp;#039;Die elsass-lothringische Heimat- und Autonomiebewegung zwischen den beiden Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; 42). Peter Lang, Frankfurt 1976, ISBN 3-261-01485-7, S. 322 (Anm. 698).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Unterstützung von [[Robert Ernst (Politiker)|Robert Ernst]] und Funktionären des „[[Volksbund für das Deutschtum im Ausland|Volksbunds für das Deutschtum im Ausland]]“ gelang es Bickler gleichzeitig, in der „Unabhängigen Landespartei“ den Einfluss von Karl Roos zurückzudrängen. Kontakte hatte Bickler in dieser Zeit durch Vermittlung von [[Friedrich Spieser]] auch zu den Brüdern [[Ernst Toepfer|Ernst]] und [[Alfred Toepfer]]. Er betätigte sich außerdem als Informant für den deutschen [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|„Sicherheitsdienst“]]. Bicklers politisches Ziel zu diesem Zeitpunkt war eine autonomistische Einheitsfront mit der Jungmannschaft als Führungsgruppe und ihm selbst als oberstem Führer. Wenige Tage nach einer Versammlung in Straßburg, auf der Bickler zum wiederholten Male separatistische und antifranzösische Positionen vertreten hatte, durchsuchte die Polizei am 3. Oktober 1938 das Hauptquartier der Jungmannschaft. Am 21. April 1939 wurde diese Organisation dann samt ihrem Presseorgan „Frei Volk“ in Anbetracht der zunehmenden Spannungen mit dem [[NS-Staat|nationalsozialistischen Deutschland]] von der französischen Regierung verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0, S. 55–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Hermann Bickler zunächst zur französischen Armee eingezogen, dort am 4. September 1939 verhaftet und am 31. Oktober zusammen mit anderen führenden elsässischen Autonomisten in [[Nancy]] interniert, später ins Landesinnere verlegt – die Gruppe wurde später unter dem Namen „[[Die Nanziger]]“ bekannt. Am 15. Juli 1940 wurde Bickler von den französischen Behörden einem Sonderkommando der [[Wehrmacht]] überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1940–1945: Der Kollaborateur und Nationalsozialist ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Bickler .jpg|mini|Hermann Bickler]]&lt;br /&gt;
Ins Elsass zurückgekehrt, gehörte Bickler zu den Unterzeichnern des an [[Adolf Hitler]] gerichteten &amp;#039;&amp;#039;[[Die Nanziger|Manifests von Drei-Ähren (Manifeste des Trois-Épis)]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem um die Eingliederung des Elsass in das [[Großdeutsches Reich|Großdeutsche Reich]] gebeten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Rothenberger: &amp;#039;&amp;#039;Die elsass-lothringische Heimat- und Autonomiebewegung zwischen den beiden Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; 42). Peter Lang, Frankfurt 1976, ISBN 3-261-01485-7, S. 242–243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. September 1940 wurde er vom [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] in die [[Schutzstaffel|SS]] aufgenommen (SS-Nummer 367.776). Am 10. September 1940 wurde er zum [[Kreisleiter]] von Straßburg und am 5. Juli 1941 zusätzlich zum Kreisleiter von [[Kehl]] ernannt. Am 21. Dezember 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. Januar 1941 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.848.335).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2860351&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hielt seine Kontakte zum [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst (SD)]] aufrecht und drängte dort auf die Auslieferung der französischen Polizeikommissare [[Karl Roos|Antoine Becker]] und Léonard, die 1939 für seine Verhaftung verantwortlich waren sowie auf die Bestrafung des leitenden Gefängnisaufsehers in Nancy.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren tat sich Bickler als eifriger Verfechter der „Entwelschung“ des öffentlichen Lebens im Elsass hervor. In öffentlichen Ansprachen warb er immer wieder um den freiwilligen Eintritt von Elsässern in die deutsche Wehrmacht oder [[Waffen-SS]] und versuchte die nach Einführung der Wehrpflicht dann letztlich [[Malgré-nous|Zwangsverpflichteten &amp;#039;&amp;#039;(Malgré-Nous)&amp;#039;&amp;#039;]] auf die nationalsozialistische Kriegführung einzuschwören.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6, S. 350 (Anm. 87), S. 352 (Anm. 129), S. 354 (Anm. 152) und S. 357 (Anm. 194); Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als bekennender Protestant geriet Bickler aber auch immer wieder in Gegensatz zur Politik des [[Gauleiter]]s [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]], der auch im Elsass den Einfluss der christlichen Kirchen zurückzudrängen versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6, S. 289 (Anm. 99).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er intervenierte auch gegen Wagners Säuberungsaktion, bei der von Juli 1940 bis März 1943 insgesamt 17.000 Elsässer zwangsweise in die im Osten eroberten Gebiete abgeschoben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6, S. 363 (Anm. 81).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 trat Bickler vom Posten des Straßburger Kreisleiters zurück und kündigte öffentlich seinen Einsatz an der Ostfront an. Er wurde jedoch, wahrscheinlich im Auftrag von [[Gottlob Berger]], nach einer Ausbildung im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) in Berlin als Nachfolger von [[Herbert Hagen]] zu einem der Leiter des Amtes VI des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes (SD)]] in [[Paris]] ernannt, anscheinend sehr zum Missfallen der dortigen Amtsträger, insbesondere von [[Helmut Knochen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier Pigoreau: &amp;#039;&amp;#039;Un espion nazi à Paris. Interrogatoire du SS Roland Nosek&amp;#039;&amp;#039;. Histoire &amp;amp; Collections, Paris 2014, ISBN 978-2-35250-357-6, S. 91–94.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion kontrollierte Bickler ab Januar 1943 die Nachrichtendienste rechtsgerichteter und kollaborierender französischer Organisationen (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Parti populaire français]] unter [[Jacques Doriot]], [[Mouvement Franciste]] unter [[Marcel Bucard]] sowie der [[Milice française]] unter [[Joseph Darnand]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6, S. 315 (Anm. 68); Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0, S. 92; außerdem Rita Thalmann: &amp;#039;&amp;#039;Gleichschaltung in Frankreich 1940–1944.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1999, ISBN 3-434-50062-6, S. 228–229.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er im Hinblick auf die erwartete [[Operation Neptune|Invasion der Alliierten]] mit der Aufstellung einer &amp;#039;&amp;#039;[[Selbstschutzpolizei]]&amp;#039;&amp;#039; (SSP) beauftragt, einer aus Franzosen zusammengesetzten Sondereinheit zum Einsatz gegen Widerstandskämpfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Cadiou: &amp;#039;&amp;#039;L’hermine et la croix gammée. Le mouvement breton et la collaboration.&amp;#039;&amp;#039; Apogée, Rennes 2006, ISBN 2-84398-239-1, S. 280–284.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bickler gewann bald großen Einfluss auf die [[Kollaboration in Frankreich (1940–1944)|Kollaboration in Frankreich]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Unter {{Webarchiv |text=Archivlink |url=http://www.parisenimages.fr/fr/galerie-collections/2582-8-guerre-1939-1945-ceremonie-prestation-serment-milice-gauche-a-droite-officier-ss-brinon-helmut-knochen-chef-polices-allemandes-france-oberg-chef-gestapo-a-paris-1942-a-1944-darnand-paris-cour-invalides-1er-juillet-1944 |wayback=20150411122403 }}, Bild &amp;#039;&amp;#039;LAPI-27265 bis&amp;#039;&amp;#039; ist Bickler (mit Brille) links neben [[Fernand de Brinon]], [[Helmut Knochen]], [[Carl Oberg]] und [[Joseph Darnand]] (von links nach rechts) bei einer Vereidigung von Milizionären am 1. Juli 1944 im Ehrenhof des [[Hôtel des Invalides]], Paris zu sehen (abgerufen am 8. Juni 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;, auf die Personalpolitik der Regierung [[Pierre Laval]] und auf die deutsche Politik gegenüber dem [[Vichy-Regime]]. Er wurde zum „Standartenführer“ (entsprechend dem Rang eines [[Oberst]]s) befördert und zum „Fachführer“ ernannt. Bickler stand zeitweilig im Kontakt mit dem Widerstandskreis um [[Friedrich Hielscher]] und spielte in dessen Umsturzplänen eine Rolle, zog sich dann aber zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Ina Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der Herr des Feuers. Friedrich Hielscher und sein Kreis zwischen Heidentum, neuem Nationalismus und Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; SH-Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89498-135-0, S. 93, Fußnote 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich des [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944]] wurde Bickler im Rahmen des [[Unternehmen Walküre|Unternehmens Walküre]] verhaftet, nach dem Scheitern der Aktion aber rasch wieder freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Chef des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes (SD)]] im Elsass kehrte Bickler am 11. August 1944 zunächst nach Straßburg zurück. Im September 1944 wurde er zum Leiter der „Leitstelle Südwest“ (auch als „Sonderstab West“ oder „Leitstelle Walter“ bezeichnet) des [[Reichssicherheitshauptamt]]es (RSHA) ernannt. Er sollte von [[Baden-Baden]] und [[Hornberg]] aus versuchen, die neu wieder eingerichtete französische Verwaltung im Elsass zu infiltrieren. Anfang 1945 machte Bickler bei den lokalen Behörden im [[Schloss Sigmaringen]] seinen Einfluss geltend, um dem Schriftsteller [[Louis-Ferdinand Céline]] Ausweispapiere für seine Weiterflucht nach Dänemark zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;François Gibault: &amp;#039;&amp;#039;Céline. 3e partie. Cavalier de l’Apocalypse (1944–1961).&amp;#039;&amp;#039; Mercure de France, Paris 1985, ISBN 2-7152-1247-X, S. 64; Christine Sautermeister: &amp;#039;&amp;#039;Louis Ferdinand Céline à Sigmaringen Novembre 1944 – Mars 1945. Chronique d´un séjour controversé.&amp;#039;&amp;#039; Édition Écriture, Paris 2013, ISBN 978-2-35905-095-0, S. 284–287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitarbeitern der [[kollaboration]]istischen und [[antisemitisch]]en französischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Je suis partout&amp;#039;&amp;#039; verhalf er noch in den letzten Monaten des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] zur Flucht nach [[Spanien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0, S. 92–93.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Wochen vor Kriegsende soll er sich in [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]] in der Nähe des Bodensees aufgehalten haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier Pigoreau: &amp;#039;&amp;#039;Un espion nazi à Paris. Interrogatoire du SS Roland Nosek&amp;#039;&amp;#039;. Histoire &amp;amp; Collections, Paris 2014, ISBN 978-2-35250-357-6, S. 101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945: Auf der Flucht und im Exil ==&lt;br /&gt;
Von einem französischen Gericht wurde Bickler am 4. September 1947 u.&amp;amp;nbsp;a. wegen Zusammenarbeit mit dem Feind, Verbrechen gegen Personen und Mitarbeit in kriminellen Organisationen in Abwesenheit zum Tode und zur Beschlagnahme seines Besitzes verurteilt. Seine Geheimdienstkontakte erlaubten es ihm, nach dem Ende des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] unterzutauchen und sich einer [[Strafverfolgung]] zu entziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Louis-Ferdinand Céline&lt;br /&gt;
 | Titel=Lettres à [[Albert Paraz]]. 1947–1957&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Éditions Gallimard&lt;br /&gt;
 | Ort=Paris&lt;br /&gt;
 | Datum=2009&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-2-07-012244-8&lt;br /&gt;
 | Seiten=272 (Anm. 1)&lt;br /&gt;
 |Zitat=Bickler scheint sich dem amerikanischen Geheimdienst angeschlossen zu haben.&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archives.gov/ The National Archives and Records Administration, College Park, MD 20740-6001]: &amp;#039;&amp;#039;Records of the Central Intelligence Agency (Record Group 263).&amp;#039;&amp;#039; S. 14. Bickler werden mehrere Alias-Namen der [[Organisation Gehlen]] zugeordnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Straßburger Anwaltschaft scheint ihn als ein ehemaliges Mitglied geschützt zu haben. Trotz intensiver Suche der französischen Geheimdienste konnte Bickler nicht ausfindig gemacht werden. Der Industrielle und Mäzen [[Alfred Toepfer]] soll ihn zeitweilig unterstützt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Michael Pinto-Duschinsky&lt;br /&gt;
 |url=http://www.standpointmag.co.uk/node/2878/full&lt;br /&gt;
 |titel=The Prize Lies of a Nazi Tycoon&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=Standpoint&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=April 2010&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110617085432/http://www.standpointmag.co.uk/node/2878/full&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachträglich ermittelte Aufenthaltsorte in den 1950er Jahren waren [[Tübingen]], [[Gera]] und [[Zweibrücken]].&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0, S. 111–112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweilig hielt er sich angeblich auch in [[Südtirol]] auf. Seit 2006 zugängliche US-amerikanische Geheimdienstunterlagen aus dem August 1959 bezeichnen Bickler als Mitarbeiter von [[Heinz Pannwitz]] bei der Leitstelle West des [[Reichssicherheitshauptamt]]s (RSHA) in Paris. Es werden ihm drei [[Pseudonym|Alias-Namen]] zugeordnet, als Beruf wird Kaufmann angegeben und als aktueller Aufenthaltsort [[Mailand]] genannt. Bickler wird als mutmaßlicher Auslandsagent des [[Bundesnachrichtendienst]]es (BND) in Italien eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Internet Archive]]: [https://archive.org/stream/BicklerHermann/BICKLER%2C%20HERMANN_0001#page/n0/mode/1up BICKLER, Hermann Christian Blatt 1], [https://archive.org/stream/BICKLERHERMANN-0002/BICKLER%2C%20HERMANN_0002#page/n0/mode/1up Blatt 2] und [https://archive.org/stream/BICKLERHERMANN-0003/BICKLER%2C%20HERMANN_0003#page/n0/mode/1up Blatt 3] (abgerufen am 1. Oktober 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit stand er über [[Karl Epting]] in Briefkontakt mit Céline, mit dem er seit seiner Zeit in Paris befreundet war.&amp;lt;ref&amp;gt;François Gibault: &amp;#039;&amp;#039;Céline. 3e partie. Cavalier de l’Apocalypse (1944–1961).&amp;#039;&amp;#039; Mercure de France, Paris 1985, ISBN 2-7152-1247-X, S. 324–326. Céline bat Bickler u.&amp;amp;nbsp;a. um wissenschaftliche Belege für die [[Holocaustleugnung|Nichtexistenz von Gaskammern]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1964 ließ Bickler sich schließlich in der Nähe des [[Lago Maggiore]] nieder und betätigte sich dort als Textilhändler. Lothar Kettenacker gibt an, dass er Bickler bei den Recherchen für sein 1973 erschienenes Buch mündlich befragt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6, S. 384.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Besozzo|Cardana di Besozzo]] unweit des Lago Maggiore besaß Bickler ein Haus,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Carola Frentzen&lt;br /&gt;
 |url=http://www.stern.de/politik/ausland/italien-ns-verbrecher-priebke-macht-stilecht-urlaub-544201.html&lt;br /&gt;
 |titel=NS-Verbrecher Priebke macht stilecht Urlaub&lt;br /&gt;
 |titelerg=In Italien wurde NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun darf er Hafturlaub am Lago Maggiore machen - und wohnt ausgerechnet in der ehemaligen Villa eines hohen Gestapo-Offiziers. &lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=11. August 2005&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131016113556/http://www.stern.de/politik/ausland/italien-ns-verbrecher-priebke-macht-stilecht-urlaub-544201.html&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=Dort lebt heute noch sein Sohn, der Bildhauer Dietrich Bickler. Das Haus machte 2005 international Schlagzeilen, als der in Italien wegen Kriegsverbrechen verurteilte ehemalige SS-Hauptmann [[Erich Priebke]] sich dort trotz [[Hausarrest]] zu einem Urlaub aufhielt&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er auch seine 1978 erschienenen Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;Ein besonderes Land: Erinnerungen und Betrachtungen eines Lothringers&amp;#039;&amp;#039; verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1978: Die Autobiographie ==&lt;br /&gt;
Bickler schilderte in „Ein besonderes Land“ seine Sicht der politischen Situation im Elsass der Zwischenkriegszeit und seiner eigenen Aktivitäten bis 1942. Er berichtete über Kontakte zu hohen NS-Amtsträgern wie [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] oder [[Robert Ernst (Politiker)|Robert Ernst]] und zu führenden SS-Offizieren wie [[Gustav Adolf Scheel]]. Bickler schilderte sich als aufrechten Elsässer und Christen, der sich mit seinen begrenzten Möglichkeiten gegen die Willkürmaßnahmen der landesfremden NS-Funktionäre für die Interessen seiner elsässischen Landsleute einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bickler: &amp;#039;&amp;#039;Ein besonderes Land.&amp;#039;&amp;#039; S. 321&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ursache für seinen Rücktritt vom Amt des Straßburger Kreisleiters gab er die Forderung des Gauleiters [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] an, aus der Kirche auszutreten. Dies sei aber für ihn „aus politischen Gründen nicht opportun“ gewesen und er sei deshalb der ohnehin bereits feststehenden [[Einberufung]] zur „Truppe“ gefolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bickler: &amp;#039;&amp;#039;Ein besonderes Land.&amp;#039;&amp;#039; S. 376–377.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine eigene SS-Zugehörigkeit erwähnt Bickler ebenso wenig wie seine geheimdienstliche Tätigkeit in Frankreich zwischen 1942 und 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch wurde in [[Baden-Württemberg]] noch in den 1980er Jahren als [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quelle]] in staatlichen [[Lehrerfortbildung]]en benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14346533.html &amp;#039;&amp;#039;Geistige Verbindung. Beim Elsaß-Seminar einer Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg dienten Schriften ehemaliger NS-Würdenträger als Informationsbasis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 29/1981, 13. Juli 1981 (abgerufen am 11. Januar 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das französische Magazin [[L’Express]] berichtete 2011 von einem 2. Band der Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;(Erinnerungen Teil&amp;amp;nbsp;II)&amp;#039;&amp;#039;, der in Deutschland in wenigen Exemplaren kursiere und in dem Bickler über seine Kontakte zu [[Louis-Ferdinand Céline]] im besetzten Paris berichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lexpress.fr/culture/livre/celine-vu-par-son-ami-ss-hermann-bickler_1008047.html%20Céline%20vu%20par%20son%20ami%20SS%20Hermann%20Bickler%20En%20savoir%20plus%20sur%20http://www.lexpress.fr/culture/livre/celine-vu-par-son-ami-ss-hermann-bickler_1008047.html#eOqUdbocyPj17sUs.99 &amp;#039;&amp;#039;Céline vu par son ami SS Hermann Bickler.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.lexpress.fr/ L’Express]&amp;#039;&amp;#039; 1. Juli 2011, abgerufen am 11. Januar 2015. In deutschen Bibliotheksverzeichnissen ist ein 2.&amp;amp;nbsp;Band der „Erinnerungen“ nicht nachweisbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elsass-lothringische Jungmannschaft&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg, Knoblochgasse 15 (Elsass-Lothringische Jungmannschaft) ([1932])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Roos – Das Elsass im deutschen Aufbau&amp;#039;&amp;#039;. Beitrag in: Der Reichsorganisationsleiter der NSDAP und Hauptschulungsamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Schulungsbrief, das zentrale Monatsblatt der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;. VIII. Jahrgang, 9./10. Folge: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Werk der Partei im deutschen Westen&amp;#039;&amp;#039;, 1. Heft „&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Größe&amp;#039;&amp;#039;“. Franz Eher Nachf. GmbH, München 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg, [[Friedrich Spieser|Hünenburg]]-Verlag [1943].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein besonderes Land: Erinnerungen und Betrachtungen eines Lothringers&amp;#039;&amp;#039;, Askania-Verlag,&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Verlagsprogramm des Askania-Verlags s. die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der PDS: [http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/12/060/1206080.pdf Der „Askania-Verlag“] (1993; PDF; 289&amp;amp;nbsp;kB) sowie die erneute Anfrage der PDS: [http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/12/080/1208012.pdf Der „Askania-Verlag“ und der Rechtsextremismus (II)] (1994; beide abgerufen am 27. August 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Lindhorst 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Un pays particulier: Souvenirs et considérations d’un Lorrain.&amp;#039;&amp;#039; NEL-Verlag, 2017, ISBN 978-0-244-01773-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lothar Kettenacker: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1973, ISBN 3-421-01621-6.&lt;br /&gt;
* Philippe Aziz: &amp;#039;&amp;#039;Histoire secrète de la Gestapo française en Bretagne.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Famot, Genf 1975.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Rothenberger: &amp;#039;&amp;#039;Die elsass-lothringische Heimat- und Autonomiebewegung zwischen den beiden Weltkriegen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; 42). Peter Lang, Frankfurt 1976, ISBN 3-261-01485-7.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Rothenberger nennt als Quellen für seine Arbeit mündliche und schriftliche Befragungen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Paul Schall]]s, [[Robert Ernst (Politiker)|Robert Ernsts]] und [[Friedrich Spieser]]s und gibt an etlichen Stellen unkommentiert deren Sichtweisen wieder.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Philip Charles Farwell Bankwitz: &amp;#039;&amp;#039;Alsatian autonomist leaders 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; The Regents Press of Kansas, Lawrence 1978, ISBN 0-7006-0160-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Bickler, un autonomiste alsacien au service de l’ennemi&amp;#039;&amp;#039;. Histoire pour tous, hors-série n° 21, Dezember 1980 – Januar 1981, {{ISSN|0339-7335}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt Hochstuhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Frieden und Krieg: Das Elsaß in den Jahren 1938–1940. Ein Beitrag zu den Problemen einer Grenzregion in Krisenzeiten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; 250). Peter Lang, Frankfurt 1984, ISBN 3-8204-8254-7.&lt;br /&gt;
* Francis Arzalier: &amp;#039;&amp;#039;Les perdants. La dérive fasciste des mouvements autonomistes et indépendantistes au XXe siècle.&amp;#039;&amp;#039; La Découverte, Paris 1990, ISBN 2-7071-1915-6.&lt;br /&gt;
* Francis Arzalier: &amp;#039;&amp;#039;Les Régions du déshonneur. La dérive fasciste des mouvements identitaires au XXe siècle&amp;#039;&amp;#039;. Librairie Vuibert, Paris 2014, ISBN 978-2-311-10015-0.&lt;br /&gt;
* Georges Cadiou: &amp;#039;&amp;#039;L’hermine et la croix gammée. Le mouvement breton et la collaboration.&amp;#039;&amp;#039; Apogée, Rennes 2006, ISBN 2-84398-239-1.&lt;br /&gt;
* [[Françoise Morvan]]: &amp;#039;&amp;#039;Miliciens contre maquisards&amp;#039;&amp;#039;. [[Ouest-France]], 2010, ISBN 978-2-7373-5063-4.&lt;br /&gt;
* Olivier Pigoreau: &amp;#039;&amp;#039;Un espion nazi à Paris. Interrogatoire du SS Roland Nosek&amp;#039;&amp;#039;. Histoire &amp;amp; Collections, Paris 2014, ISBN 978-2-35250-357-6.&lt;br /&gt;
* [[Astrid Gehrig]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Bickler: Deutschland draußen an der Front kennenlernen, wo es „am saubersten, am edelsten und am liebenswertesten“ ist&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Kugelberg, Gerstetten 2018, ISBN 978-3-945893-09-8, S. 65–107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.encyclopedie.bseditions.fr/article.php?pArticleId=6&amp;amp;pChapitreId=19055&amp;amp;pSousChapitreId=19057&amp;amp;pArticleLib=Les+autonomistes+%5BAlsace+%3A+l%92Alsace+au+temps+des+%AB%A0malgr%E9+nous%A0%BB-%3ELa+germanisation%5D BS Encyclopédie] mit einem Foto von Bickler neben dem stellvertretenden Gauleiter [[Hermann Röhn]] anlässlich einer Parade in Straßburg 1942 (abgerufen am 22. August 2010)&lt;br /&gt;
* [http://www.parisenimages.fr/fr Parisenimages]: {{Webarchiv | url= http://www.parisenimages.fr/fr/galerie-collections/2582-8-guerre-1939-1945-ceremonie-prestation-serment-milice-gauche-a-droite-officier-ss-brinon-helmut-knochen-chef-polices-allemandes-france-oberg-chef-gestapo-a-paris-1942-a-1944-darnand-paris-cour-invalides-1er-juillet-1944 | wayback= 20150411122403 | text=Vereidigung von Angehörigen der Milice française, Paris 1. Juli 1944}}: auf der Photographie ist Bickler ganz links zu sehen („un officier SS“); rechts daneben [[Fernand de Brinon]], [[Helmut Knochen]], [[Carl Oberg]] und [[Joseph Darnand]] (abgerufen am 11. Januar 2015)&lt;br /&gt;
* Eduard Haug: [http://gesellschaft-elsass-und-lothringen.de/resources/1984+03-04+Der+Westen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hermann Bickler zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Bickler wird als aufrechter Elsässer Autonomist und gläubiger Christ dargestellt, der bis 1940 und dann wieder nach 1945 unter den Schikanen und Verfolgungen der französischen Behörden und zwischen 1940 und 1945 unter der Zwangsideologisierung durch die nationalsozialistischen Machthaber zu leiden gehabt habe. Auf seine Aktivitäten zwischen 1942 und 1945 wird nicht eingegangen.&amp;lt;/ref&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Westen&amp;#039;&amp;#039;. Mitteilungsblatt der „Gesellschaft der Freunde und Förderer der [[Erwin von Steinbach]]-Stiftung“. 31. Jahrgang, März/April 1984, Nr.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118510657|VIAF=52259592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bickler, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (elsässische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (französische Kollaboration)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bickler, Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bickler, Christian Hermann (vollständiger Name); Bickler, Armand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=elsässischer Rechtsanwalt und autonomistischer Politiker (ELP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hottviller|Hottweiler]], [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vignone|San Martino]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
	</entry>
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