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	<title>Hermann Bendix Todsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T08:10:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hermann_Bendix_Todsen&amp;diff=2563615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-fix nach Grabsteinfoto</title>
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		<updated>2025-07-22T07:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix nach Grabsteinfoto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1920-05-27-illustrirte-zeitung-bd154-nr4013-s688.jpg|mini|Hermann Todsen 1920]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Bendix Todsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juli]] [[1864]] in Grahlenstein, heute Ortsteil von [[Gelting]], [[Kreis Schleswig-Flensburg]]; † [[8. Januar]] [[1946]] in [[Malente-Gremsmühlen]]) war von 1899 bis 1930 [[Oberbürgermeister]] von Flensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Todsen studierte [[Rechtswissenschaften|Jura]] und startete eine Laufbahn im Verwaltungsdienst. Am 14. September 1893 wurde Todsen zum Beigeordneten der Stadt Flensburg gewählt, 1894 zum II. Bürgermeister der Stadt Flensburg berufen. 1899 wurde er Erster Bürgermeister (siehe auch: [[Liste der Stadtoberhäupter von Flensburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Preußenzeit Flensburgs begann sich eine rege Bautätigkeit in der wachsenden Stadt zu entfalten. Auch die Fördehänge an der [[Flensburger Innenstadt]] wurden bebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/flensburg-unter-der-pickelhaube-id8814706.html 150 Jahre Flensburger Tageblatt: Flensburg unter der Pickelhaube], vom 29. Januar 2015; abgerufen am 7. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Gutbetuchte Bürger siedelten sich auf der [[Westliche Höhe|Westlichen Höhe]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Flensburger Tageblatt]]: [https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/die-haeuser-der-gut-betuchten-id10436276.html Flensburger Architektur: Die Häuser der gut Betuchten], vom: 12. August 2015; abgerufen am: 7. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Todsen ließ sich auf der Westseite der Stadt eine Villa bauen, die sogenannte [[Villa Todsen]].&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| Fußzeile    = Schuldverschreibung der Stadt Flensburg vom 1. März 1920 zur Beschaffung von Mitteln u. a. für Notwohnungen, Kleinwohnungsbau, Vollkanalisation, Ausbau des Freihafens, Bau des städtischen Krankenhauses …&lt;br /&gt;
| Bild1       = Stadt Flensburg 1920.jpg&lt;br /&gt;
| Bild2       = Stadt Flensburg 1920 Rückseite.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts siedelte sich die [[Kaiserliche Marine]] in [[Mürwik]] an. Todsen erkannte die Wachstumspotenziale des Ostufers der [[Flensburger Förde|Förde]]. Deshalb zog er es in die strategische Planung der Stadt ein. Tatsächlich wuchsen die angrenzenden kleinen Gemeinden im Osten in Folge der Ansiedlung. Schon aus Gründen der Reputation entstand der Wunsch das Ostufer und insbesondere Mürwik in ihren Stadtgrenzen einzugliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Flensburger Tageblatt]]: [https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/die-mutter-von-muerwik-id2085756.html Twedt: Die Mutter von Mürwik], vom: 1. April 2010; abgerufen am: 27. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich wurden 1910 die beiden Gemeinden Fruerlund und Twedter Holz nach Flensburg eingemeindet,&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kraack u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Flensburg in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Flensburg 1972, {{DNB|730485641}}, S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mürwik, wo 1910 für die [[Offizier]]sausbildung der Marine das sogenannte „[[Marineschule Mürwik|Rote Schloss]]“ errichtet worden war, entwickelte sich seitdem zum Größten und einem sehr bedeutsamen Stadtteil Flensburgs. Mit der Anbindung an die städtische Infrastruktur konnte Mürwik in Folge weiter rasant wachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Flensburger Tageblatt]]: [https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/die-mutter-von-muerwik-id2085756.html Twedt: Die Mutter von Mürwik], vom: 1. April 2010; abgerufen am: 27. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; In seine Amtszeit fiel nicht nur die Komplettierung der städtischen Infrastruktur (wie Elektrizitätswerk, Schlachthof, [[Feuerwehr Flensburg|Berufsfeuerwehr]], elektrische [[Straßenbahn Flensburg]]s), die erwähnte Errichtung der [[Marineschule Mürwik]] sowie die Errichtung verschiedener Bauten im Stil der [[Heimatschutzarchitektur]], die noch heute Flensburgs Optik stark prägen, sondern auch die Herausforderungen durch veränderte Seehandelsströme mit der Eröffnung des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s wie auch die Widrigkeiten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und 1920 die Abtrennung [[Nordschleswig]]s, durch die Flensburg zur Grenzstadt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Todsen-hermann-bendix-muehlenfriedhof-flensburg.jpg|mini|Grabstein Todsens auf dem Mühlenfriedhof in Flensburg]]&lt;br /&gt;
Todsen übte sein Amt über das Kaiserreich hinaus bis zum Jahr 1930 aus. Von 1899 bis zu dessen Auflösung 1918 war er Vertreter seiner Stadt im [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]]. Später vertrat er Flensburg im [[Preußischer Staatsrat (1921–1933)|Preußischen Staatsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Todsen wurde auf dem [[Mühlenfriedhof]] in Flensburg beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Marine-Burg vom Wasser (Flensburg-Mürwik, Juli 2014), Bild 02.JPG|In Todsens Amtszeit wurde die [[Marineschule Mürwik]], das Rote Schloss, errichtet. Mürwik mit den angrenzenden Teilen des Ostufers wurden sodann eingemeindet.&lt;br /&gt;
Datei:Karlstrasse 6, Flensburg.jpg|Das [[Eichamt Flensburg]], ein wichtiges [[Eichamt Flensburg#Zeugnis der Preußenzeit|Zeugnis der Preußenzeit]] wurde ebenfalls in seiner Amtszeit errichtet.&lt;br /&gt;
Datei:Goethe-Schule (Flensburg).JPG|Der Bürgermeister machte sich um den optisch und strukturell gelungenen Ausbau des Ostufers verdient. Erster Name der [[Goethe-Schule Flensburg|Goethe-Schule]], die seit 1914 schrittweise nach Plänen von [[Paul Ziegler (Architekt)|Paul Ziegler]] entstand, sollte gegen den Willen der [[Nationalsozialismus|Nazis]] &amp;#039;&amp;#039;Todsen-Schule&amp;#039;&amp;#039; lauten.&lt;br /&gt;
Datei:Dr. Todsen Straße, Flensburg, Dr.-Todsen-Straße 2-4, mit Eckhaus Südermarkt 7 von Paul Ziegler.JPG|Die Dr. Todsen Straße mit dem markanten Eckhaus von Paul Ziegler.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Mit dem Ausscheiden aus seinem städtischen Amt wurde Todsen zum [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Flensburg#Ehrenbürger|Ehrenbürger der Stadt]] ernannt. Die [[Liste der Straßen und Plätze in Flensburg/D|Dr.-Todsen-Straße]] in Flensburg ({{Coordinate|text=Lage|NS=54/46/54.690371/N|EW=9/26/13.136187/E|type=landmark|region=DE-SH|name=Dr.-Todsen-Straße}}) ist seit 1961 nach ihm benannt. Anfang der 1930er Jahre befand zudem das damalige Kollegium der heutigen [[Goethe-Schule Flensburg]], dass die Schule den Namen &amp;#039;&amp;#039;Todsen-Schule&amp;#039;&amp;#039; erhalten sollte, doch der nationalsozialistische [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]] unter [[Wilhelm Sievers (Politiker, 1896)|Wilhelm Sievers]] setzte 1933/34 den Namen „Adolf Hitler-Schule“ durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stadtoberhäupter von Flensburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Otto Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister D. Dr. Todsen zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Gesellschaft für schleswig-holsteinische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 73 (1949), S. XXX–XXXIII ([https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/recherche/detail?tx_dlf%5Bid%5D=23925&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=38&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Bcontroller%5D=TableOfContents&amp;amp;cHash=871b047181e5127fc0d5032cbb0f7969 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Bernd Philipsen: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Todsen: Jahrzehnte der Stadt gedient&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Köpfe: Frauen und Männer aus der Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Baltica-Verlag, Glücksburg 2009 (Kleine Reihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte; 36), ISBN 978-3-934097-36-0, S. 53–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|117404624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117404624|VIAF=69707012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Todsen, Hermann Bendix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Todsen, Hermann Bendix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberbürgermeister von Flensburg (1899–1930)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Grahlenstein, heute Ortsteil von [[Gelting]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Malente-Gremsmühlen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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