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	<title>Herman Posthumus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herman_Posthumus&amp;diff=1894878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:02:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herman Posthumus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1512]]/[[1514]] in [[Ostfriesland]]; † vor [[1588]] in [[Amsterdam]]) war ein niederländischer Maler und Architekt der deutschen Renaissance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herman Posthumus wurde in der Werkstatt von [[Jan van Scorel]] in [[Utrecht]] ausgebildet. Im Jahr 1535 begleitete er, zusammen mit [[Jan Cornelisz Vermeyen]], den [[Tunisfeldzug]] [[Karl V. (HRR)|Karls V.]] Für den feierlichen Einzug Karls V. in [[Rom]] am 5. April 1536 gestaltete Posthumus die Dekoration. In den Jahren 1540 bis 1542 arbeitete er an der Ausstattung der [[Landshut]]er [[Stadtresidenz Landshut|Residenz]] des Herzogs von Bayern mit. Er war der zweithöchstbezahlte Maler bei diesem Projekt. Möglicherweise hat er vorher einige Zeit in [[Mantua]] gelebt und gearbeitet, da [[Wilhelm IV. (Bayern)|Wilhelm IV.]] mehrere Künstler vom Hof der [[Gonzaga]] in Mantua zu der Arbeit an der Landshuter Residenz einlud und Posthumus&amp;#039; Werke in Landshut auch Einflüsse von [[Giulio Romano]] aufweisen. Während er die Hofkapelle natürlich mit Bildern aus dem christlichen Themenkreis schmückte, entschied er sich bei der Ausmalung der Prunkräume zum Teil auch für mythologische Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Landshut verlor Herman Posthumus seine niederländische Ehefrau Petronella und seinen kleinen Sohn Hercules. Der Grabstein ist erhalten geblieben und trägt in lateinischer Sprache folgende Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;„Die Heimat zurücklassend, folgte sie mir, schwanger, und starb kurz nach der Niederkunft zusammen mit Hercules, einem sehr süßen und unschuldigen Kind. Sie ruhen hier in fremder Erde, zwischen unbekannten Leichnamen […] Sie lebte 30 Jahre, er zehn Tage und zehn Stunden […].“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/presse/archiv08/landshut/altar.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herman Posthumus 001.jpg|mini|Tempus edax rerum]]&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde eine römische Ruinenlandschaft mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tempus edax rerum&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1536 wiederentdeckt, die Posthumus während seines Aufenthalts in Italien geschaffen hat. Das Gemälde befindet sich heute in der Sammlung Liechtenstein in [[Wien]]. 2005 äußerte sich [[Cees Nooteboom]] in einem Artikel in der kulturellen Beilage des NRC Handelsblad vom 9. September über dieses Gemälde, das er auf einer Ausstellung in [[Barcelona]] gesehen hatte. Er nannte das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;„een krankzinnige verzameling monumentaal bric à brac“&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;„eine verrückte Ansammlung monumentalens Krimskramses“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://home.planet.nl/~posth144/Posthumus/Rubriek/Reacties.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; zollte aber dem Maler, der offenbar ein abenteuerfreudiger Typ gewesen sei und dabei die Augen offen gehalten habe, seinen Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofkapelle der Landshuter Residenz des Herzogs [[Ludwig X. (Bayern)|Ludwig X.]] wurde von Herman Posthumus ausgestaltet. Eine Beschreibung aus dem Jahr 1761 belegt, dass die Kapelle einst komplett bunt ausgemalt war; Teile dieser Fresken sind aber verloren, da die Bilder der Kapelle gegen Ende des 18. Jahrhunderts großenteils von [[Augustin Demel]] übermalt wurden. Auch später fanden noch Veränderungen an der Raumgestaltung statt. Das Altar[[retabel]] von Herman Posthumus zeigt im Hauptbild eine Anbetung der Hirten vor antiker Ruinenkulisse. Vorbild waren die Grotten der [[Domus Aurea]] des [[Nero]]. Die [[Predella]] zeigt die Anbetung der Könige. Im Hintergrund sind Kamele zu sehen; möglicherweise verarbeitete Herman Posthumus hier seine Eindrücke vom Feldzug gegen das Osmanische Reich nach Tunis. Er stellte das Jesuskind auf einem antiken Altar liegend dar, den er gleichzeitig als Träger seiner Signatur verwendete. Der Altar der Landshuter Hofkapelle war etwa hundert Jahre lang auf die [[Burg Trausnitz]] ausgelagert und kehrte in den 1920er Jahren zurück. Anlässlich der Ausstellung „Ewig blühe Bayerns Land - Herzog Ludwig X. und die [[Renaissance]]“ im Jahr 2009 wurden die Altarbilder untersucht und restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/ueberuns/rz/rz_altar.htm |text= |archivebot=2018-04-14 18:04:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfons Beckenbauer, &amp;#039;&amp;#039;Ein Welscher Maler in Landshut und sein persönliches Leid. Notizen zu einer neu entdeckten Grabinschrift in [[Martinskirche (Landshut)|St. Martin]]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern&amp;#039;&amp;#039; 105, 1979, S. 15–19&lt;br /&gt;
* Clifford Malcolm Brown, &amp;#039;&amp;#039;Gifts from the Gonzaga court for Ludwig and Wilhelm of Bavaria&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Civiltà mantovana&amp;#039;&amp;#039;, 3. Ser. 29, 1994, 11, S. 23–25&lt;br /&gt;
* Nicole Dacos, &amp;#039;&amp;#039;Herman Posthumus et l&amp;#039;entrée de Charles Quint à Rome&amp;#039;&amp;#039;, in: Bulletin de l&amp;#039;Association des Historiens de l&amp;#039;Art Italien, 5.1998/99 (1999), S. 2–13&lt;br /&gt;
* Nicole Dacos, &amp;#039;&amp;#039;Herman Posthumus in Landshut&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Landshuter Stadtresidenz. Architektur und Ausstattung&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Iris Lauterbach]]; Klaus Endemann u. a., München 1998 (= Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München 14), ISBN 3-9806071-1-9, S. 233–248&lt;br /&gt;
* Nicole Dacos, &amp;#039;&amp;#039;Roma quanta fuit. Tre pittori fiamminghi nella Domus Aurea&amp;#039;&amp;#039;, Rom (Donzelli) 1995, ISBN 88-7989-148-0&lt;br /&gt;
* Nicole Dacos, &amp;#039;&amp;#039;Jan Cornelisz Vermeyen, Martin van Heemskerck, Herman Posthumus. À propos de deux livres récents&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Revue belge d&amp;#039;archéologie et d&amp;#039;histoire de l&amp;#039;art&amp;#039;&amp;#039; 60, 1991, S. 99–113&lt;br /&gt;
* Nicole Dacos, &amp;#039;&amp;#039;Hermannus Posthumus. Rome, Mantua, Landshut&amp;#039;&amp;#039;, in: The Burlington magazine 127, 1985, S. 433–438&lt;br /&gt;
* Hubertus Günther, &amp;#039;&amp;#039;Herman Postma und die Antike&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Zentralinstituts für Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 4, 1988, S. 7–17 ([http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2010/1361/ online])&lt;br /&gt;
* Gerhard Hojer, &amp;#039;&amp;#039;Illicitum non sperandum. Eine nach Landshut zurückgekehrte Allegorie des Hermannus Posthumus. Mit einem Exkurs über Architektur und Dekoration des Bischofspalastes in Trient&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der italienische Bau. Materialien und Untersuchungen zur Stadtresidenz Landshut&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Gerhard Hojer, Landshut/Ergolding (Arcos Verlag) 1994 (= Ausstellungskataloge / Bayerische Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen), ISBN 3-9803285-4-6, S. 173–200&lt;br /&gt;
* Ruth Rubinstein, &amp;#039;&amp;#039;„Tempus edax rerum“. A newly discovered painting by Hermannus Posthumus&amp;#039;&amp;#039;, in: The Burlington magazine, 127.1985, p. 425–433&lt;br /&gt;
* Roberto Sarzi, &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen zur Baugeschichte der Landshuter Stadtresidenz&amp;#039;&amp;#039;, Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 110/111, 1984/85, S. 121–163&lt;br /&gt;
* Egon Verheyen, &amp;#039;&amp;#039;Athena und Arachne. Ein kaum bekannter Zyklus in der Stadtresidenz zu Landshut&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 20, 1966, S. 85–96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Herman Posthumus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.liechtensteinmuseum.at/de/pages/artbase_main.asp?module=browse&amp;amp;action=m_artist&amp;amp;lang=de&amp;amp;sid=7424906&amp;amp;oid=K-2372004122643733&amp;amp;config=1,1,1 Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
* [http://www.fh-landshut.de/vr/stadt_landshut/residenz/htdocs/durchgang.html Virtueller Rundgang durch die Residenz Landshut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119391961|VIAF=47570421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Posthumus, Herman}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Posthumus, Herman&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Maler und Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 1512 und 1514&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ostfriesland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=vor 1588&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Amsterdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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