<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herluf_Bidstrup</id>
	<title>Herluf Bidstrup - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herluf_Bidstrup"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herluf_Bidstrup&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T19:47:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herluf_Bidstrup&amp;diff=692279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herluf_Bidstrup&amp;diff=692279&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-27T02:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bidstrup Harrington Widmung.jpg|mini|Widmung für den Karikaturisten [[Oliver Harrington]] im Buch &amp;quot;Bid og Vid&amp;quot; von Herluf Bidstrup]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herluf Bidstrup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich Hans Christian Herluf Bidstrup), (* [[10. September]] [[1912]] in [[Berlin]]; † [[26. Dezember]] [[1988]] in [[Allerød]] (nördlich von Kopenhagen)) war ein deutsch-dänischer [[Karikaturist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war ein in Deutschland lebender Däne, der Dekorationsmaler Hermod Bidstrup. Seine Mutter war Augusta Emma Bertha Bidstrup, geborene Schmidt, eine Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 zog Herluf Bidstrup mit seinen Eltern nach Dänemark. Nach einem Kunststudium in Dänemark und Berlin begann er zu malen.&lt;br /&gt;
Ab 1936 arbeitete er für die dänische Regierungszeitung &amp;#039;&amp;#039;Social-Demokraten&amp;#039;&amp;#039;, aber auch für andere Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 arbeitete er für die Zeitung der [[Danmarks Kommunistiske Parti|Kommunistischen Partei Dänemarks]] &amp;#039;&amp;#039;Land og Folk&amp;#039;&amp;#039;. Mit politischen [[Karikatur]]en versuchte er fortan, kommunistisches Gedankengut zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit spitzer Feder zeichnete Bidstrup Karikaturen, in denen er Alltagssituationen, Spießigkeit und menschliche Schwächen aufs Korn nahm. Seine Zeichnungen zeichnen sich durch einen Mix von Satire, Komik und Klarheit aus. Zumeist sind sie völlig textfrei, was das Verständnis über Sprachgrenzen hinweg erleichtert. Er zeichnete hunderte Comic-Strips, die er auf eine [[DIN]]-A4-Seite brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[DDR]] erschienen seine Karikaturen in den Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Berliner Illustrierte]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Wochenpost]]&amp;#039;&amp;#039;. Die sowjetische Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Prawda]]&amp;#039;&amp;#039; bediente sich vielfach seiner politischen Karikaturen. Aber auch einige seiner unpolitischen Karikaturen fanden in der Sowjetunion Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Eulenspiegel-Verlag]] (DDR) veröffentlichte seit den 1950er Jahren Bidstrups Arbeiten, unter anderem 1974 ein ca. 500 Seiten starkes Buch, &amp;#039;&amp;#039;Das dicke Bidstrup-Buch&amp;#039;&amp;#039;. Es enthält die meisten seiner Comic-Strips, aber auch seine typischen kapitalismuskritischen Karikaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herluf Bidstrup zog es immer wieder nach [[Deutschland]] (später in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]). Studienreisen führten ihn auch in die Sowjetunion und nach China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde ihm in [[Moskau]] der [[Internationaler Lenin-Friedenspreis|Internationale Lenin-Friedenspreis]] verliehen.&lt;br /&gt;
Deutschland und später der DDR blieb er zeitlebens eng verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bidstrup war mit dem Schriftsteller [[Martin Andersen Nexø]] befreundet, den er auch in dessen Wahlheimat [[Dresden]] besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herluf Bidstrup wurde in den 60er Jahren des [[20. Jahrhundert]]s von der sowjetischen Presseagentur [[RIA Novosti]] (РИА Новости deutsche Transkription: RIA Nowosti) zu einem längeren [[Aufenthalt]] eingeladen. Er machte dort zahlreiche Zeichnungen und fügte bei vielen Bildern [[Anmerkung]]en hinzu. Die [[Nachrichten- und Presseagentur]] gab danach diesen [[Grafik]]band (184 Seiten) mit seinen Zeichnungen und Anmerkungen in verschiedenen [[Sprache]]n heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Politische Wertung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Bidstrup stand unter dem Einfluss der [[Arbeiterbewegung]] und war dem Kommunismus zugewandt. In seinen politischen Karikaturen, die bis zu seinem Tod entstanden, stellte er die Sowjetunion als Land der Gerechtigkeit, der Menschenwürde und des Friedenskampfes dar, dessen Ziel es sei, eine gerechte und menschenwürdige Gesellschaft zu schaffen sowie den Weltfrieden herzustellen. Gleichzeitig übte er heftige Kritik an der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, vor allem der [[USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bidstrup wurde vorgeworfen, blind und völlig kritiklos die Sowjetunion und den von ihr repräsentierten Kommunismus angebetet zu haben. Mit dieser fragwürdigen und völlig realitätsfremden Vergötterung des politischen Systems der damaligen Sowjetunion habe er sich selbst ins Abseits gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Martin Andersen Nexø trafen ihn in Dänemark vielfach Spott und Verachtung. Jedoch konnte er immer wieder mit seinen unpolitischen Karikaturen Anerkennung erzielen.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite veröffentlichten Zeitungen und Zeitschriften des Ostblocks seine politischen Zeichnungen. In Staaten des kommunistischen Herrschaftssystems, einschließlich China, erreichten ihn regelmäßig Ehrungen, so zum Beispiel in Moskau 1964 der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Lenin-Friedenspreis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Das Interesse an seinen Arbeiten ist entsprechend der gesellschaftlichen Entwicklung in der Welt ab 1989 stark geschwunden. Eine für Ende 1989 geplante Ausstellung seiner Werke in Dresden kam aufgrund der politischen Wende in der DDR nicht mehr zustande.&lt;br /&gt;
Ein Versuch, im Jahre 2004 seine Werke in [[New York City]] auszustellen, scheiterte bereits in der Anfangsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung seiner Karikaturen und Illustrationen heute ==&lt;br /&gt;
Bidstrup ist außerhalb der ehemaligen Sowjetunion völlig in Vergessenheit geraten. Auch in Dänemark ist sein Name fast unbekannt. Dies mag seiner Zuwendung zum Kommunismus und zur Sowjetunion (beides ab 1945 bis zu seinem Tod) zuzuschreiben sein (vergleiche &amp;#039;&amp;#039;Kritik&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dänemark nutzt das [[Arbeitermuseum]] in Kopenhagen seine politischen Karikaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland werden seine Werke, das heißt die Bücher mit seinen Karikaturen und Illustrationen, derzeit nicht aufgelegt und sind außer Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanseiten im Internet, die seine Karikaturen zeigen, findet man heute vor allem in [[Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Asteroid des äußeren Hauptgürtels [[(3246) Bidstrup]] ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Lutz D. Schmadel]] |Hrsg=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |TitelErg=Fifth Revised and Enlarged Edition |Auflage=5 |Verlag=[[Springer Spektrum|Springer Verlag]] |Ort=[[Berlin]], [[Heidelberg]] |Datum=2003 |ISBN=3-540-29925-4 |Seiten=186 |Sprache=en |Originaltitel=Dictionary of Minor Planet Names |VerlagEA=Springer Verlag |OrtEA=Berlin, Heidelberg |JahrEA=1992 |DOI=10.1007/978-3-540-29925-7_3247 |Umfang=992 |Zitat=1976 GQ3. Discovered 1976 Apr. 1 by N. S. Chernykh at Nauchnyj.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografische Darstellung Bidstrups ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans Pölkow]]: &amp;#039;&amp;#039;Herluf Bidstrup und [[Leo Haas]]&amp;#039;&amp;#039; (1964)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Pölkow |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70997538/df_hpoel-pos_0000406 |titel=Herluf Bidstrup und Leo Haas |datum=1964-04 |abruf=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Bidstrup links)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher mit Illustrationen Bidstrups (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bid og Vid&amp;#039;&amp;#039;, Forlaget Tiden Kopenhagen 1940–1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei kleine Mädchen&amp;#039;&amp;#039;, Kinderbuchverlag Berlin 1950. (Übersetzung Gertrud Vieweg)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reportagen mit dem Zeichenstift&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Kunst Dresden 1954. (Übersetzung [[Ellen Schou]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gewitztes und Verschmitztes&amp;#039;&amp;#039;, Eulenspiegel Verlag Berlin 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgelacht und Angelacht&amp;#039;&amp;#039;, Eulenspiegelverlag Berlin 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinareise&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Kunst Dresden 1956. (Übersetzung Ellen Schou)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einfälle und Reinfälle&amp;#039;&amp;#039;, Eulenspiegel Verlag Berlin 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039; Verlag Presseagentur Nowosti Moskau 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das dicke Bidstrup-Buch&amp;#039;&amp;#039;, Eulenspiegel Verlag Berlin 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ddr-comics.de/import4.htm Herluf Bidstrup (Comic Importe in die DDR)]&lt;br /&gt;
* [http://www.tegneseriemuseet.dk/2004/herluf_bidstrup.htm Bidstrup-Seite auf den Seiten des Karikaturmuseums in Kalundborg/Dänemark]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118663038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118663038|LCCN=n82058941|VIAF=37710089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bidstrup, Herluf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Internationalen Lenin-Friedenspreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bidstrup, Herluf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-dänischer Karikaturist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Allerød]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>