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	<title>Herlingshard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:29:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wahldresdner: HC: Entferne Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt; Ergänze Kategorie:Weiler im Landkreis Eichstätt</title>
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		<updated>2024-12-20T21:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_im_Landkreis_Eichst%C3%A4tt&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt&quot;&gt;Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Weiler_im_Landkreis_Eichst%C3%A4tt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Weiler im Landkreis Eichstätt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Weiler im Landkreis Eichstätt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herlingshard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Weiler]] des oberbayerischen Marktes [[Titting]] im [[Landkreis Eichstätt]] im [[Naturpark Altmühltal]].&lt;br /&gt;
[[Bild:Herlingshard im Landkreis Eichstätt Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk Eichstätt.jpg|mini|Herlingshard. Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt]]&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Weiler, ursprünglich ein in großer Rechteckanlage errichteter Bauernhof, liegt südlich des [[Anlauter]]tales auf der Hochfläche der südlichen [[Frankenalb]] an der Straße Emsing – Wachenzell.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die zuweilen auftauchende Angabe, es handelt sich bei Herlingshard um ein ehemaliges Schloss, ist unrichtig; vielmehr war der heutige Weiler ein Hofgut (ursprünglich vielleicht „Hof des Herling“), das heute in mehrere Anwesen geteilt ist. Im 12. Jahrhundert verzeichnet das [[Kloster Berchtesgaden]] Besitz „zem Harde“; allerdings können damit auch andere „Hard“- Orte im heutigen Landkreis Eichstätt gemeint sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Antonius Reith: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken 8, Eichstätt – Stadt und Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, München 2017, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste sichere Erwähnung stammt von 1489.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart,&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt 1984, S. 209&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 1548 wurde „Hörles Hartt“ in zwei Anwesen geteilt. Der eine Hofteil war dem Heilig-Geist-Spital in [[Nürnberg]] lehenbar, der andere einem Bernhardt von [[Westernach (Adelsgeschlecht)|Westernach]] in [[Morsbach (Titting)|Morsbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 wurde letzterer [[Fürstbischof|fürstbischöflicher]] Besitz und gehörte fortan zum Stadtrichter- bzw. Vizedomamt [[Eichstätt]]. 1740 war er im Besitz des Eichstätter [[Kapitular|Domherrn]] Franz Ludwig Ferdinand Freiherr von Reinach (* 1709; † 1751). In seinem Auftrag baute der Graubündner [[Giovanni Domenico Barbieri]] am Hof. 1753 besaß ihn der [[Hochstift Eichstätt|Hochfürstliche Eichstätter]] Geheime Rat Johann Anton Freiherr von [[Zehmen (Adelsgeschlecht)|Zehmen]]. 1720 wurde im Hof eine Hauskapelle, 1790 (?) eine Kapelle St. Peter und Paul errichtet, ausgestattet mit einem Altarbild des Eichstätter Hofmalers [[Johann Michael Franz (Maler)|Michael Franz]]. Die stichbogige Toreinfahrt ist mit 1786 bezeichnet (Zehmen-Wappen, gegossen im Fürstbischöflichen Hüttenwerk zu [[Obereichstätt]]); am Tor und der Hofmauer befinden sich Kalkstein-Figurenreste aus der Zeit um 1600 von der [[Willibaldsburg]] Eichstätt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Mader]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. III Bezirksamt Hilpoltstein&amp;#039;&amp;#039;, Nachdruck, München/Wien 1983, S. 150&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herlingshard gehörte nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] und dem Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] und damit des Hochstiftes mit der [[Ablaßmühle]] im Anlautertal zur Gemeinde [[Emsing]] im [[Altmühlkreis]]. 1813 erfolgte eine weitere Hofteilung. 1962 wurde eine [[Flurbereinigung]] durchgeführt. Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] kam Emsing am 1. Januar 1972 mit der Ablaßmühle und Herlingshard zum Markt Titting und damit aus dem mittelfränkischen Alt-[[Landkreis Hilpoltstein]] in den oberbayerischen Landkreis Eichstätt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=482}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1980 wirtschafteten in Herlingshard bei circa 20 Bewohnern drei landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Eichstätter Raum, S. 209&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000/01 errichtete der Architekt Paulus Eckerle aus Titting anstelle eines baufälligen Wohnhauses, das sich rechts an den barocken Torbogen anschloss, eine Lagerhalle für landwirtschaftliche Geräte. Diese lehnt sich an den regionaltypischen [[Jurahaus|Jurabaustil]] an, ohne ihre Modernität zu leugnen. Der Architekt wurde hierfür mit einem Preis bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sage um Herlingshard, den „Spuk im Herlingshölzla“, hat die Sagensammlerin [[Emmi Böck]] aufgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Emsing. Eine heimatliche Plauderei&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimgarten 22 (1951), Nr. 30&lt;br /&gt;
*Felix Mader (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler von Bayern]]. Mittelfranken. III. Bezirksamt Hilpoltstein&amp;#039;&amp;#039;, München 1929 (unveränderter Nachdruck 6. Auflage 1983), S. 150–152&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Eichstätt: 2. Auflage 1984; S. 209&lt;br /&gt;
*Helmut Tischlinger u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Titting. Beiträge zur Natur- und Kulturgeschichte des mittleren Anlautertals&amp;#039;&amp;#039;, Kipfenberg: Hercynia 1999, insbesondere S. 140f. Darin: Emmi Böck, &amp;#039;&amp;#039;Spuk im Herlingshölzla&amp;#039;&amp;#039;, S. 239&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Eichstätter Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Eichstätt 1999, S. 299&lt;br /&gt;
*Sabine Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Remise in Herlingshard (Paulus Eckerle)&amp;#039;&amp;#039;. In: Baumeister 4/1999&lt;br /&gt;
*C. Krause: &amp;#039;&amp;#039;Lagerhalle in Herlingshard. Paulus Eckerle/Albert Schneider.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Bauzeitung 136 (2002), Nr. 6, S. 100–103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Herlingshard|val=5624|zugriff=2021-02-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/59/9.67/N |EW=11/14/46.87/E |type=city|dim=300 |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Titting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Titting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1489]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wahldresdner</name></author>
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