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	<title>Herkules-Riesenkeule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T22:36:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herkules-Riesenkeule&amp;diff=765361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: unnötiges nowiki entfernt</title>
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		<updated>2025-07-27T03:00:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: unnötiges nowiki entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Herkules-Riesenkeule&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Clavariadelphus pistillaris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]&amp;lt;!--1753--&amp;gt;) [[Marinus Anton Donk|Donk]]&amp;lt;!--1933--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Riesenkeulen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Clavariadelphus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schweinsohrverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Gomphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schweinsohrartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Gomphales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Phallomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2006-10-13 Clavariadelphus pistillaris crop.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herkules-Riesenkeule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herkuleskeule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Clavariadelphus pistillaris&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Schweinsohrverwandte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Clavariadelphus pistillaris.jpg|Eine Gruppe Fruchtkörper der Herkules-Riesenkeule&lt;br /&gt;
2010-09-27 Clavariadelphus pistillaris crop.jpg|Zwei junge Exemplare der Herkules-Riesenkeule&lt;br /&gt;
2010. Stamp of Belarus 27-2010-05-08-list-1.jpg|Die Herkules-Riesenkeule als Briefmarkenmotiv in Belarus&lt;br /&gt;
Herkuleskeule Clavariadelphus pistillaris 2.jpg|Älteres Exemplar in brauner Färbung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Form der [[Fruchtkörper]] ähnelt einer Keule; junge Exemplare haben jedoch eine beinahe zylindrische Form, die nach oben spitz ausläuft. Die Farbe des Fruchtkörpers ist zunächst hellgelb, später orange-bräunlich, gelbbraun oder ocker. Bei älteren Pilzen wird die Tönung zunehmend rötlich bis rotbraun; ein Hauch von lila kann vorhanden sein. Zur Basis hin wird die Färbung dunkler. Die Oberfläche ist beim jungen Pilz glatt, wird jedoch später zunehmend runzelig. Der Pilz wird 7–30&amp;amp;nbsp;cm hoch und 2–6&amp;amp;nbsp;cm dick. Das Fleisch ist weiß und fest, jedoch auch elastisch und zäh. Es füllt den gesamten Fruchtkörper aus. Sein Geruch wird als angenehm, aber auch als unbedeutend beschrieben. Der Geschmack ist meist schon bei jungen Exemplaren bitter. Mit [[Kaliumhydroxid]] färbt sich das Fleisch [[safran]]gelb. Die [[Spore]]n werden an der Oberfläche des oberen Teils gebildet; der untere Teil ist steril. Das weiße Sporenpulver gilbt bei Lagerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
An den [[Basidie]]n befinden sich zwei bis vier [[Spore]]n. Diese sind elliptisch, glatt und [[hyalin]]; sie messen 10–13&amp;amp;nbsp;× 5–7&amp;amp;nbsp;Mikrometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Ähnlich ist die [[Abgestutzte Riesenkeule]] (&amp;#039;&amp;#039;C. truncatus&amp;#039;&amp;#039;). Sie besitzt eine am Scheitel abgeflachte Form und einen süßlichen Geschmack. Sie wächst auch in Nadelwäldern und ihr Fleisch färbt sich mit [[Kaliumhydroxid]] rot. Verwechslungsmöglichkeit besteht auch mit der [[Zungenkeule]] (&amp;#039;&amp;#039;C. ligula&amp;#039;&amp;#039;), die nur in Nadelwäldern vorkommt. Sie ist deutlich kleiner und schmaler und schmeckt mild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie == &lt;br /&gt;
Die Herkules-Riesenkeule ist eine typische Art der Kalk-[[Rotbuchenwald|Buchenwälder]], vor allem der [[Haargerste]]n- und [[Rotbuchenwald#Seggen-Buchenwald (oder Orchideen-Buchenwald) (Carici-Fagetum)|Orchideen-Buchenwälder]] sowie auch in [[Rotbuchenwald#Waldmeister-Buchenwald (Galio odorati-Fagetum)|Waldmeister-]] und Tannen-Buchenwäldern. Deutlich seltener ist sie in ähnlichen [[Carpinion betuli|Eichen-Hainbuchen-]], Stieleichen-Feldulmen- und Edellaubbaum-Mischwäldern anzutreffen und auch dort fast ausschließlich unter Rotbuchen. Der Pilz besiedelt deutlich alkalische bis neutrale Böden, die oberflächlich auch etwas abgesauert sind. Er bevorzugt mäßig nährstoffreiche [[Rendzina|Rendzinen]] und [[Braunerde]]n über [[Kalkstein|Kalk]], Kalk[[mergel]], [[Basalt]] und basenreichen [[Silikat]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper wachsen zwischen August und Anfang November einzeln oder in kleinen Gruppen, nur vereinzelt erscheinen sie auch früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Herkules-Riesenkeule ist in Europa und Asien verbreitet. In Europa ist sie [[Florenelement|submeridional bis boreal]] anzutreffen mit einem Schwerpunkt der temperaten Zone. Das Gebiet reicht von Frankreich, den [[Benelux]]ländern und in Großbritannien bis Schottland im Westen bis Polen, Slowakei und Ungarn im Osten sowie von der Schweiz, Österreich, Ungarn und Rumänien im Süden bis [[Fennoskandinavien]] im Norden mit vereinzelten Funden in [[Lappland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist der Pilz in allen Bundesländern nachgewiesen und dringt sowohl bis nach [[Rügen]] als auch in die Nordalpen vor. Allerdings existieren starke Unterschiede in der Verbreitungsdichte und deutliche Lücken. Regional häufiger ist er in Süddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Wegen seines auch schon bei jungen Pilzen oft bitteren Geschmacks ist er als [[Speisepilz]] nicht beliebt und gilt oft als ungenießbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Clavariadelphus pistillaris|Herkules-Riesenkeule (&amp;#039;&amp;#039;Clavariadelphus pistillaris&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0.&lt;br /&gt;
* [[Ewald Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze.&amp;#039;&amp;#039; Vierte, durchgesehene Auflage. BLV Buchverlag GmbH &amp;amp; Co. KG, München 2006, ISBN 978-3-8354-0053-5.&lt;br /&gt;
* Hans E. Laux: &amp;#039;&amp;#039;Der Kosmos Pilzatlas.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp; Co KG, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-440-10622-8.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Bon]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Pareys Buch der Pilze]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Hamburg 1988, ISBN 3-490-19818-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweinsohrartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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