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	<title>Heribert Prantl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<updated>2026-04-23T18:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2017-01-09-Heribert Prantl -hart aber fair-9637.jpg|mini|Heribert Prantl (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heribert Prantl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juli]] [[1953]] in [[Nittenau]], [[Oberpfalz]]) ist ein [[Deutsche|deutscher]] [[Journalist]] und [[Publizist]]. Er war von 1995 bis 2017 Leiter des Ressorts &amp;#039;&amp;#039;[[Innenpolitik]]&amp;#039;&amp;#039; und von 2018 bis 2019 Leiter des Ressorts &amp;#039;&amp;#039;Meinung&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[München]]; von 2011 bis 2019 war er Mitglied der [[Chefredakteur|Chefredaktion]]. Er ist Autor zahlreicher Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Heribert Prantl wurde als ältester von drei Söhnen des [[Oberamtsrat]]s und [[Kämmerer|Stadtkämmerers]] Heribert Prantl sen. und dessen Frau Julie, geb. Lehmeier, einer [[Schneider]]meisterin, in Nittenau in der Oberpfalz geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mittelbayerische-trauer.de/traueranzeige/juliane-prantl |titel=Traueranzeigen von Juliane Prantl |werk=Mittelbayerische |abruf=2024-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Darstellung war sein Vater, der zudem Kirchenpfleger und ehrenamtlicher Vorsitzender des [[Kolpingwerk]]s in Nittenau war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000026410|Abruf=2024-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein „gläubiger Mensch“; die Hochzeitsreise hatte die Eltern zum Wallfahrtsort [[Altötting]] geführt, den auch die Familie später oft besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heribert Prantl |url=https://sz-magazin.sueddeutsche.de/familie/du-warst-ein-grosser-mann-in-einer-kleinen-stadt-86128 |titel=Brief an den Vater: Heribert Prant |datum=2018-09-20 |werk=SZ Magazin |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugendlicher engagierte er sich im [[Bund der Deutschen Katholischen Jugend]] und schrieb bereits ab dem Alter von 15 Jahren fast täglich Berichte und Reportagen für die Lokalzeitungen seiner Region.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaeste/heribertprantl110.html |titel=Mitglied der Chefredaktion und Ressortleiter Innenpolitik „Süddeutsche Zeitung“ – Hart aber Fair |hrsg=WDR |datum=2016-01-08 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20161021174001/http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaeste/heribertprantl110.html |archiv-datum=2016-10-21 |abruf=2016-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er absolvierte 1973 sein Abitur am &amp;#039;&amp;#039;Regental-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; Nittenau. Danach leistete er seinen [[Wehrdienst]] (letzter Dienstgrad: [[Fähnrich]] der Reserve&amp;lt;ref&amp;gt;Internationales Biographisches Archiv&amp;lt;/ref&amp;gt;) in [[Regensburg]] und [[Idar-Oberstein]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
==== Ausbildung ====&lt;br /&gt;
Prantl studierte von 1974 bis 1979 [[Rechtswissenschaft]], [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] und [[Philosophie]] an den [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universitäten München]], [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und zuletzt in [[Universität Regensburg|Regensburg]]. Im Jahre 1979 legte er dort sein erstes und 1981 sein zweites juristisches [[Staatsexamen]] ab. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für [[Privatrecht|Zivilrecht]], [[Familienrecht]] und [[Rechtsgeschichte|Deutsche Rechtsgeschichte]] an der Universität Regensburg und wurde 1982 bei [[Dieter Schwab]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die journalistische Information zwischen Ausschlußrecht und Gemeinfreiheit. Eine Studie zum sogenannten Nachrichtenschutz, zum mittelbaren Schutz der journalistischen Information durch § 1 UWG und zum Exklusivvertrag über journalistische Informationen&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] ([[Dissertation#Bewertungsstufen einer Dissertation|magna cum laude]]) promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-KoBIAQAAIAAJ-&amp;quot;&amp;gt;Heribert Prantl: &amp;#039;&amp;#039;Die journalistische Information zwischen Ausschlussrecht und Gemeinfreiheit.&amp;#039;&amp;#039; E. und W. Gieseking, 1983, ISBN 978-3-7694-0199-8 ({{Google Buch |BuchID=KoBIAQAAIAAJ}}), Seite VII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Arbeit erhielt einen Wissenschaftspreis der Universität Regensburg und des Hauses [[Thurn und Taxis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prantl absolvierte neben seinem juristischen Studium 1975 eine studienbegleitende Journalistenausbildung als Stipendiat des [[Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses|Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://journalistenschule-ifp.de/menschen/heribert-prantl |titel=Heribert Prantl, ifp-Stipendiat 1975 |hrsg=katholische Journalistenschule ifp |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der katholischen Kirche und absolvierte [[Volontariat]]e bei den Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der neue Tag (Weiden in der Oberpfalz)|Der neue Tag]]&amp;#039;&amp;#039; sowie beim [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen]] und [[Rai – Radiotelevisione Italiana|italienischen Rundfunk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Juristische Praxis ====&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vorbereitungsdienst|Referendariat]] arbeitete er zunächst als Rechtsanwalt, von 1981 bis 1987 war er als Richter an bayerischen [[Amtsgericht|Amts-]] und [[Landgericht]]en sowie als [[Staatsanwaltschaft (Deutschland)|Staatsanwalt]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bdzv.de/preistraeger-preisverleihung/preisverleihung-2001/dr-heribert-prantl |wayback=20140315185550 |text=Dr. Heribert Prantl}} beim Theodor-Wolff-Preis.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus war er [[Pressesprecher]] des [[Landgericht Regensburg|Landgerichts Regensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Journalismus ====&lt;br /&gt;
Im Jahre 1988 wechselte er den Beruf und wurde auf Betreiben der damaligen Chefredakteure der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, [[Hans Heigert]] und [[Dieter Schröder (Journalist)|Dieter Schröder]], innenpolitischer [[Redakteur]]; seitdem schreibt er viele [[Leitartikel]] der Zeitung. Darüber hinaus verfasst er zahlreiche politische Bücher und [[Essay]]s und tritt als politischer Kommentator bei öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern sowie als häufiger Gast in Radio- und Fernsehdiskussionen auf. Von 1992 an war er stellvertretender Leiter des Ressorts Innenpolitik der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, von 1995 bis 2017 Ressortleiter.&lt;br /&gt;
Ab 2011 war er Mitglied der [[Chefredakteur|Chefredaktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/autoren/heribert-prantl-1.1148378 |titel=Heribert Prantl – Süddeutsche Zeitung |abruf=2020-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang 2018 übernahm er das neu geschaffene Meinungsressort bei dieser Zeitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/kolumne/aus-der-redaktion-alles-neu-1.3808468 |titel=Alles neu |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anfang März 2019 gab er die administrativen Aufgaben als Leiter des Meinungsressorts und Mitglied der Chefredaktion ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=&amp;quot;Süddeutsche Zeitung&amp;quot;: Heribert Prantl gibt Ämter bei der SZ ab |werk=Der Tagesspiegel |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/heribert-prantl-gibt-amter-bei-der-sz-ab-4043581.html |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Autor und [[Kolumne|Kolumnist]] ist Prantl weiter für die &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; tätig: mit einer samstäglichen politischen [[Kolumne]], dem Newsletter &amp;#039;&amp;#039;Prantls Blick&amp;#039;&amp;#039; am Sonntag und dem Videoblog &amp;#039;&amp;#039;Prantls Politik&amp;#039;&amp;#039; auf der Website der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaften und Funktionen ===&lt;br /&gt;
Prantl war [[Dozent]] an der [[Deutsche Journalistenschule|Deutschen Journalistenschule]] München, Mitglied des Ethikrates der Hamburger [[Akademie für Publizistik in Hamburg|Akademie für Publizistik]] und Mitglied des [[PEN-Zentrum Deutschland|PEN-Zentrums Deutschland]]. Seit dem Jahr 1995 engagierte er sich im [[Rotary International|Rotary Club]] München-Nymphenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Club- und Mitgliederverzeichnis der Rotarier in der Bundesrepublik Deutschland 2002/2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2002 ist er [[Lehrbeauftragter]] an der Fakultät für Rechtswissenschaft der [[Universität Bielefeld]], 2010 wurde er dort zum [[Honorarprofessor]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Bielefeld: &amp;#039;&amp;#039;[http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/dr_heribert_prantl_neuer_honorarprofessor Dr. Heribert Prantl neuer Honorarprofessor der Fakultät für Rechtswissenschaft]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommersemester 2011 nahm er die &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Herzl-Dozentur für Poetik im Journalismus&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Wien]] wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Wien: [http://medienportal.univie.ac.at/uniview/studium-lehre/detailansicht/artikel/heribert-prantl-als-theodor-herzl-dozent-an-der-universitaet-wien/ Heribert Prantl als Theodor-Herzl-Dozent an der Universität Wien], 7. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2004 engagiert sich Prantl als Stiftungsbeirat bei der [[Stiftung Pro Justitia]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;stiftung-Stiftung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stiftung-projustitia.de/st_stiftungsbeirat.html |titel=Stiftung ProJustitia – Stiftungsbeirat |werk=stiftung-projustitia.de |abruf=2015-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die die [[Rechtstatsachenforschung]] fördert. Seit 2010 ist er Mitglied des Beirats der [[European Law Students’ Association]] Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Prantl hat zwei Kinder aus einer früheren Ehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000026410|Heribert Prantl|19. Januar 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen und Kontroversen ==&lt;br /&gt;
Prantl gilt als Vertreter eines [[Liberalismus|liberalen]] und weltoffenen [[Rechtsstaat]]s. Gelegentlich wird er als „[[Linksliberalismus|linksliberal]]“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Welt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein falsches Urteil&amp;#039;&amp;#039;, 7. August 2011, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[tageszeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit statt Hochsicherheit&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juni 2002, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein besonderes Augenmerk richtet sich auf die Schnittlinien von Recht, Moral und Politik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weltethos.org/uploaded/documents/stiftung-weltethos-jahresbericht-2015.pdf |titel=Orientierung geben, Menschen verbinden |abruf=2022-09-30 |archiv-datum=2021-11-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211123080326/http://www.weltethos.org/uploaded/documents/stiftung-weltethos-jahresbericht-2015.pdf |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Entschieden fordert er die Beachtung der [[Grundrechte (Deutschland)|Grundrechte]]“, heißt es in der Verleihungsurkunde des [[Geschwister-Scholl-Preis]]es 1994 an Prantl. Seine „klare Stimme“ sei „in der deutschen Publizistik ohnegleichen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschwis-1990199919&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geschwister-scholl-preis.de/preistraeger_1990-1999/1994/index.php |titel=Geschwister-Scholl-Preis: Preisträger 1994 Heribert Prantl |werk=geschwister-scholl-preis.de |datum=1994-11-21 |abruf=2015-01-19 |archiv-datum=2013-03-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130328031233/http://www.geschwister-scholl-preis.de/preistraeger_1990-1999/1994/index.php |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Kritik Prantls an der [[Asylrecht (Deutschland)|Asylrechtsprechung]] des [[Bundesverfassungsgericht]]s sagte [[Winfried Hassemer]], Richter in dessen zweitem Senat, als Laudator bei der Verleihung des [[Siebenpfeiffer-Preis]]es 1999 an Prantl: „Es ist Urteilsschelte in schärfster Zuspitzung, und die trifft das Gericht genau an der Stelle, an der es verwundbar ist: bei Solidität und Ernsthaftigkeit des [[Grundrechtsschutz durch Organisation und Verfahren|Grundrechtsschutzes]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Hassemer: &amp;#039;&amp;#039;Lob des anderen&amp;#039;&amp;#039;, in ders: &amp;#039;&amp;#039;Freiheitliches Strafrecht&amp;#039;&amp;#039;. Philo-Verlag Berlin 2001, S.&amp;amp;nbsp;55 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner [[Laudatio]] zur Verleihung des [[Arnold-Freymuth-Gesellschaft|Arnold-Freymuth-Preises]] 2006 an Prantl nannte ihn Altbundeskanzler [[Gerhard Schröder]] den „dritten Senat“ des Bundesverfassungsgerichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Streitschrift &amp;#039;&amp;#039;Wir sind viele&amp;#039;&amp;#039; (2011) klagt Prantl den [[Finanzmarkt-Kapitalismus|Finanzkapitalismus]] an und weist darauf hin, dass das Eigentum im Sinne des Grundgesetzes auch die Banken verpflichtet und dass die Märkte sich nicht von der Moral lösen dürfen. Es ist ein Appell an die Verantwortung des Finanzmarkts sowie der Politik: Europa basiere nicht auf dem Euro, sondern auf seinen Bürgern, die die Grundlage der [[Demokratie]] bildeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hingesehen.net/gelesen-prantls-wir-sind-viele/ |wayback=20120607032452 |text=Gelesen: Prantls “Wir sind viele”}} In: &amp;#039;&amp;#039;hingesehen.net&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2012 geriet Prantl mit einem Porträt des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts [[Andreas Voßkuhle]] in die Kritik, in dem er unter anderem eine Szene aus dessen Küche scheinbar lebensnah berichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Heribert Prantl: &amp;#039;&amp;#039;Der Verfassungsschützer&amp;#039;&amp;#039;, Süddeutsche Zeitung vom 10. Juli 2012, Seite 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Prantl hatte in einem Stil geschrieben, der nahelegte, dass er persönlich bei Voßkuhle zu Gast gewesen sei. Dies rief teilweise Irritation über die vermeintliche Nähe der beiden hervor. Als sich herausstellte, dass Prantl die lebendig geschilderte Küchenszene nur aus Erzählungen Dritter kannte, löste dies eine Debatte um [[Pressekodex|journalistische Sorgfalt]] und redaktionsinterne Kritik aus, woraufhin die SZ eine Klarstellung druckte und den Fehler bedauerte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://prod.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/vorwurf-gegen-sueddeutsche-zeitung-sz-autor-trickst-bei-vosskuhle-portraet-li.55848 |titel=Vorwurf gegen Süddeutsche Zeitung: SZ-Autor trickst bei Voßkuhle-Porträt |datum=2020-02-04 |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pro-medienmagazin.de/causa-prantl-sueddeutsche-zeitung-entschuldigt-sich/ |titel=Causa Prantl: &amp;quot;Süddeutsche Zeitung&amp;quot; entschuldigt sich |werk=PRO {{!}} Das christliche Medienmagazin |datum=2012-08-01 |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Streit um Küchen-Szene: Kein Schreibverbot für Prantl bei der SZ |werk=Der Tagesspiegel |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/kein-schreibverbot-fur-prantl-bei-der-sz-6394555.html |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prantl war mehrmals als Chefredakteur des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; im Gespräch,&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Bähr: &amp;#039;&amp;#039;Oberaufsicht für Aust&amp;#039;&amp;#039;. In: Focus, 7. November 2005 (auch: [https://www.focus.de/kultur/medien/oberaufsicht-fuer-aust-presse_id_2029356.html online], mit Datum der Web-Veröffentlichung 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander von Streit: &amp;#039;&amp;#039;Heribert Prantl – Die letzte Instanz&amp;#039;&amp;#039;. In: Stephan Weichert, Christian Zabel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Alpha-Journalisten – Deutschlands Wortführer im Porträt&amp;#039;&amp;#039;. [[Herbert von Halem Verlag]], Köln 2007, ISBN 978-3-938258-29-3 (auch [https://heribertprantl.de/wp-content/uploads/2019/06/alpha-journalisten_heribert-prantl.pdf online])&amp;lt;/ref&amp;gt; zuletzt 2013.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sönke Paulsen |url=http://www.freitag.de/autoren/soenke-paulsen/augstein-neuer-spiegel-chef |titel=Focus Augstein neuer Spiegel-Chef? |werk=freitag.de |datum=2013-04-05 |abruf=2020-07-16 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20150128161848/http://www.freitag.de/autoren/soenke-paulsen/augstein-neuer-spiegel-chef |archiv-datum=2015-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehört zu den Unterstützern der [[Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union]], die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prantl setzte sich in einer Reihe von Artikeln zur [[Urheberrecht (Europäische Union)|Urheberrechtsreform der Europäischen Union]] sehr engagiert für die vorgeschlagene Reform ein. Bei dem Widerstand gegen die Reform „handelt [es] sich um Lügen und Finten der Internet-Großkonzerne. Sie haben die Netzgemeinde mit diesen Lügen eingewickelt. Diese Konzerne tarnen ihre Geschäftsinteressen mit heuchlerisch idealistischem Gerede“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/prantl-urheberrechtsreform-artikel-1.4381506 &amp;#039;&amp;#039;Prantls Blick – Droht das digitale Armageddon?&amp;#039;&amp;#039;] In: Süddeutsche Zeitung vom 17. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Prantl vertrat damit die Ansicht des [[Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger|Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger]] (BDZV), der für die Änderung lobbyiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bdzv.de/nachrichten-und-service/branchennachrichten/artikel/detail/ueber-240-organisationen-appellieren-an-eu-parlament-yes2copyright/ |titel=BDZV: Über 240 Organisationen appellieren an EU-Parlament: #Yes2Copyright |datum=2019-03-25 |abruf=2022-09-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190325133618/https://www.bdzv.de/nachrichten-und-service/branchennachrichten/artikel/detail/ueber-240-organisationen-appellieren-an-eu-parlament-yes2copyright/ |archiv-datum=2019-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Fanta |url=https://netzpolitik.org/2018/eu-urheberrecht-lobby-wettlauf-mit-popstars-und-kondomen/ |titel=EU-Urheberrecht: Lobby-Wettlauf mit Popstars und Kondomen |datum=2018-12-11 |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Haltung wurde von zahlreichen Gegnern der Reform, unter anderem von dem Blogger [[Stefan Niggemeier]], kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uebermedien.de/31362/verleumder-im-dienst-der-aufklaerung/ &amp;#039;&amp;#039;Verleumder im Dienst der Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;]. In: Übermedien 12. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reform wurde am 26. März 2019 von [[Europäisches Parlament|Europaparlament]] verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[COVID-19-Pandemie in Deutschland|COVID-19-Pandemie]] sah Prantl die [[Grundrechte]] in Gefahr dauerhafter Beschädigung und schrieb darüber in einer Reihe von Kommentaren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heribert Prantl |url=https://www.sueddeutsche.de/digital/prantls-blick-coronavirus-grundrechte-1.4881542 |titel=Prantls Blick: Die Corona-Warn-App |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/heribert-prantl-zur-pressefreiheit-guter-journalismus-als-100.html |titel=Heribert Prantl zur Pressefreiheit - Guter Journalismus als Mittel gegen Anfeindungen |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heribert Prantl |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/kolumne-prantl-grundrechte-corona-terrorismus-1.4887238 |titel=Heribert Prantl: der Rechtsstaat, vom Virus befallen |abruf=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Talkshow des TV-Senders [[ServusTV]] im Januar 2021 lehnte Prantl härtere [[Massenquarantäne|Lockdown]]-Maßnahmen, wie sie unter anderem die Initiative [[Zero Covid (Kampagne)|Zero Covid]] vorsah, deutlich ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=LuSk4PnemGg |titel=Talk im Hangar-7 – Merkel, Kurz und Mutationen: Politik am Volk vorbei? {{!}} Kurzfassung |werk=ServusTV |hrsg=YouTube |datum=2021-01-22 |abruf=2021-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Interview mit der [[Berliner Zeitung]] sagte er, das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] stehe nicht unter Pandemievorbehalt, es sei (neben den Parlamenten) eine „untergesetzliche Parallelrechtsordnung“ entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=Berliner Zeitung |url=https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/heribert-prantl-ich-hoffe-dass-die-gesellschaft-aufwacht-li.136339 |titel=Heribert Prantl: „Ich hoffe, dass die Gesellschaft aufwacht“ |abruf=2021-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus seinen Kolumnen zur Covid-Pandemie entstand das Buch &amp;#039;&amp;#039;Not und Gebot: Grundrechte in Quarantäne&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2024 äußerte Prantl in einer Talkshow sein Unverständnis darüber, dass die Landesregierungen, der Bundestag und die Bundesregierung noch keinen Antrag auf [[Grundrechtsverwirkung]] gegen „[[Björn Höcke|Höcke]] &amp;amp; Co.“ und noch keinen Antrag auf [[Parteiverbot]] gegen die [[Alternative für Deutschland]] gestellt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/video/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-25-juli-2024-100 |titel=Markus Lanz vom 25. Juli 2024 |werk=zdf.de |hrsg=[[ZDF]] |datum=25. Juli 2024 |sprache=de |abruf=2025-07-08 |kommentar=Die Aussage fällt bei Minute 10:40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/lanz-grundgesetz-demokratie-afd-verbot-100.html |titel=Prantl zu AfD-Parteiverbot: &amp;quot;Man darf nicht warten&amp;quot; |werk=zdfheute.de |datum=2024-07-26 |sprache=de |abruf=2025-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.focus.de/kultur/kino_tv/kino-tv-diskussion-ueber-afd-verbotsverfahren-bei-dieser-bemerkung-musste-markus-lanz-einschreiten_id_260170572.html |titel=Bei einer Bemerkung zur AfD schreckt Markus Lanz plötzlich auf |werk=focus.de |datum=26.07.2024 |abruf=08.07.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1983: Wissenschaftspreis der [[Universität Regensburg]] und des Hauses Thurn und Taxis für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften&lt;br /&gt;
* 1989: [[Franz Karl Maier|Franz-Karl-Maier]]-Preis der Pressestiftung [[Tagesspiegel|Der Tagesspiegel]] in Berlin für „hervorragende und parteiunabhängige Kommentierung“&lt;br /&gt;
* 1992: Pressepreis des [[Deutscher Anwaltverein|Deutschen Anwaltvereins]] für sein „Plädoyer für die Stärkung des Grundgesetzes“&lt;br /&gt;
* 1994: [[Geschwister-Scholl-Preis]] für sein Buch „Deutschland, leicht entflammbar“&lt;br /&gt;
* 1996: [[Kurt-Tucholsky-Preis (Deutschland)|Kurt-Tucholsky-Preis]] für literarische Publizistik&lt;br /&gt;
* 1999: [[Siebenpfeiffer-Preis]] für Freiheit und demokratische Rechte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://siebenpfeiffer-stiftung.de/wordpress/siebenpfeiffer-preis/ Siebenpfeiffer-Preis Doku], siebenpfeiffer-stiftung.de, abgerufen am 15. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: [[Theodor-Wolff-Preis]] in der Kategorie „Essay“ für den Beitrag „Lob der Provinz“, Süddeutsche Zeitung am 1./2. April 2000&lt;br /&gt;
* 2004: [[Rhetorik]]preis für die „Rede des Jahres 2004“, verliehen von der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Eberhard-Karls-Universität Tübingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rhetorik.uni-tuebingen.de/portfolio/rede-des-jahres/ Seminar für Allgemeine Rhetorik Uni Tübingen verlieh Auszeichnung „Rede des Jahres“], rhetorik.uni-tuebingen.de, abgerufen am 15. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: [[Erich-Fromm-Preis]], gemeinsam mit [[Hans Leyendecker]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.o-ton.radio-luma.net/php/090306_erich-fromm-preis_2006.php |titel=Dokumentation Erich-Fromm-Preis 2006 |werk=o-ton.radio-luma.net |abruf=2015-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: [[Arnold-Freymuth-Gesellschaft|Arnold-Freymuth-Preis]] „für Verdienste um den demokratischen und sozialen Rechtsstaat“&lt;br /&gt;
* 2007: [[Roman-Herzog-Medienpreis]] des Konvents für Deutschland für seine Analysen und Kommentare zum Föderalismus&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Politikjournalist des Jahres&amp;#039;&amp;#039; durch das [[Medium Magazin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jochen Voß |url=https://www.dwdl.de/nachrichten/13812/stefan_niggemeier_ist_journalist_des_jahres/ |titel=Stefan Niggemeier ist &amp;quot;Journalist des Jahres&amp;quot; |werk=[[DWDL.de]] |datum=2007-12-12 |abruf=2024-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: [[Goldener Prometheus (Journalistenpreis)|Goldener Prometheus]] für politischen Journalismus verliehen vom Medienmagazin V.&amp;amp;#8239;i.&amp;amp;#8239;S.&amp;amp;#8239;d.&amp;amp;#8239;P.&lt;br /&gt;
* 2008: [[Deutscher Kulturrat#Puk-Journalistenpreis|puk-Preis]] für Kulturjournalismus, verliehen vom [[Deutscher Kulturrat|Deutschen Kulturrat]]&lt;br /&gt;
* 2008: Ketteler-Preis der KAB-Stiftung &amp;#039;Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung&amp;#039; (ZASS)&lt;br /&gt;
* 2009: [[Medaille für Verdienste um die Bayerische Justiz]]&lt;br /&gt;
* 2010: [[Cicero-Rednerpreis]]&lt;br /&gt;
* 2011: [[Wilhelm-Hoegner-Preis]] der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag&lt;br /&gt;
* 2012: [[Brüder-Grimm-Preis der Philipps-Universität Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-marburg.de/de/universitaet/profil/preise/auszeichnungen Träger des Brüder Grimm-Preises der Philipps-Universität Marburg], abgerufen am 15. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Publizistikpreis der Landeshauptstadt München]]&lt;br /&gt;
* 2015: [[Hildegard Hamm-Brücher#Gesellschaftliches Engagement|Hildegard Hamm-Brücher Preis für Demokratie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Hamm-Brücher-Preis |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2015-06-21 |url=http://www.sueddeutsche.de/kolumne/aus-der-redaktion-hamm-bruecher-preis-1.2529493 |abruf=2015-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: [[Bayerischer Verfassungsorden|Bayerische Verfassungsmedaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* 2016: [[Ehrendoktor]] des Fachbereichs [[Theologie]] an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2016-07-12/prantl-zum-ehrendoktor-im-fach-theologie-ernannt |titel=Prantl zum Ehrendoktor im Fach Theologie ernannt |hrsg=domradio.de |datum=2016-07-12 |abruf=2016-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Katholischer Medienpreis]] / Sonderpreis der Jury für die Leitartikel zu den Hochfesten der Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://heribertprantl.de/vita/ |titel=Heribert Prantl Auszeichnungen u.&amp;amp;#8239;a. |werk=Internetauftritt |hrsg=Heribert Prantl |abruf=2020-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: Verleihung des [[Memminger Freiheitspreis 1525|Memminger Freiheitspreises 1525]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.all-in.de/memmingen/c-lokales/journalist-prof-dr-heribert-prantl-erhaelt-den-memminger-freiheitspreis_a5160614#gallery=null |titel=Journalist Prof. Dr. Heribert Prantl erhält den Memminger Freiheitspreis |hrsg=Stadt Memmingen |datum=2022-05-22 |abruf=2022-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: Große [[Staufermedaille]] in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/kretschmann-zeichnet-zwei-journalisten-aus |titel=Kretschmann zeichnet zwei Journalisten aus |hrsg=Land Baden-Württemberg |datum=2024-02-07 |abruf=2024-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heribert-prantl-ffm-001.jpg|mini|hochkant|Autograph von Prantl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die journalistische Information zwischen Ausschlußrecht und Gemeinfreiheit. Eine Studie zum sogenannten Nachrichtenschutz, zum mittelbaren Schutz der journalistischen Information durch § 1 UWG und zum Exklusivvertrag über journalistische Informationen.&amp;#039;&amp;#039; E. u. W. Gieseking, Bielefeld 1983, ISBN 3-7694-0199-9 (Zugl.: Regensburg, Univ., Diss., 1982).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – leicht entflammbar. Ermittlungen gegen die Bonner Politik.&amp;#039;&amp;#039; Carl Hanser, München/Wien 1994, ISBN 3-446-17691-8.&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Wehrmachtsverbrechen. Eine deutsche Kontroverse.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1997, ISBN 3-455-10365-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sind wir noch zu retten? Anstiftung zum Widerstand gegen eine gefährliche Politik.&amp;#039;&amp;#039; Carl Hanser, München/Wien 1998, ISBN 3-446-18541-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rot-Grün – Eine erste Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1999, ISBN 3-455-10383-9.&lt;br /&gt;
* mit [[Hans Leyendecker]], [[Michael Stiller (Journalist)|Michael Stiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Helmut Kohl, die Macht und das Geld.&amp;#039;&amp;#039; Steidl, Göttingen 2000, ISBN 3-88243-738-3.&lt;br /&gt;
* mit [[Thomas Vormbaum]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juristisches Zeitgeschehen 2000 in der Süddeutschen Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2001, ISBN 3-7890-7540-X.&lt;br /&gt;
* mit [[Arthur Kaufmann (Jurist)|Arthur Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Was der Mensch dem Menschen schuldet.&amp;#039;&amp;#039; Carl Heymanns, Köln/Berlin/Bonn/München, Sonderdruck 2001, ISBN 978-3-452-25124-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verdächtig – Der starke Staat und die Politik der inneren Unsicherheit.&amp;#039;&amp;#039; Europa, Hamburg 2002, ISBN 3-203-81041-7.&lt;br /&gt;
* mit Thomas Vormbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juristisches Zeitgeschehen 2001 in der Süddeutschen Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2002, ISBN 3-7890-8298-8.&lt;br /&gt;
* mit Thomas Vormbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juristisches Zeitgeschehen 2002 in der Süddeutschen Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-8305-0618-X.&lt;br /&gt;
* mit Thomas Vormbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juristisches Zeitgeschehen 2003 in der Süddeutschen Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-8305-0882-4.&lt;br /&gt;
* mit Thomas Vormbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juristisches Zeitgeschehen 2004 in der Süddeutschen Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-8305-1062-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kein schöner Land – Die Zerstörung der sozialen Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039; Droemer, München 2005, ISBN 3-426-27363-2.&lt;br /&gt;
* im Gespräch mit [[Hans-Jochen Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Politik und Anstand. Warum wir ohne Werte nicht leben können.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg/Basel/Wien 2005, ISBN 3-451-28608-4.&lt;br /&gt;
* mit Nina von Hardenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwarz Rot Grau. Altern in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; München 2008, ISBN 978-3-86615-616-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Terrorist als Gesetzgeber. Wie man mit Angst Politik macht.&amp;#039;&amp;#039; Droemer/Knaur, München 2008, ISBN 978-3-426-27464-4.&lt;br /&gt;
* mit Robert Probst: &amp;#039;&amp;#039;Einigkeit und Recht und Wohlstand: Wie Deutschland wurde, was es ist. 60 Jahre Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung/Bibliothek; 2009, ISBN 978-3-86615-727-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demokratiealarm.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zustände.&amp;#039;&amp;#039; Folge 8. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-518-12602-8, S. 296–304.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Zorn Gottes – Denkanstöße zu den Feiertagen.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung Edition, München 2011, ISBN 978-3-86615-888-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir sind viele: Eine Anklage gegen den Finanzkapitalismus.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung Edition, München 2011, ISBN 978-3-86615-999-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Welt als Leitartikel. Die Zukunft des Journalismus.&amp;#039;&amp;#039; Picus, Wien 2012, ISBN 978-3-85452-683-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alt.Amen.Anfang. – Neue Denkanstöße.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung Edition, München 2013, ISBN 978-3-86497-167-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glanz und Elend der Grundrechte. Zwölf Sterne für das Grundgesetz.&amp;#039;&amp;#039; Droemer, München 2014, ISBN 978-3-426-27650-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Namen der Menschlichkeit – Rettet die Flüchtlinge.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 2015, ISBN 978-3-550-08126-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trotz alledem! Europa muss man einfach lieben.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-07289-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ein einzelner vermag. Politische Zeitgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung Edition, München 2016, ISBN 978-3-86497-352-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebrauchsanweisung für Populisten. Wie man dem neuen Extremismus das Wasser abgräbt.&amp;#039;&amp;#039; Ecowin, Salzburg 2017, ISBN 978-3-7110-0130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kraft der Hoffnung. Denkanstöße in schwierigen Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung Edition, München 2017, ISBN 978-3-86497-423-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eigentum verpflichtet. Das unerfüllte Grundgesetz.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung Edition, München 2019, ISBN 978-3-86497-522-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Not und Gebot. Grundrechte in Quarantäne.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-76895-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mensch Prantl: Ein autobiographisches Kalendarium.&amp;#039;&amp;#039; Langen-Müller, München 2023, ISBN 978-3-7844-3675-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Den Frieden gewinnen: Die Gewalt verlernen – Denkanstöße.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 2024, ISBN 978-3-453-21870-3&lt;br /&gt;
* mit [[Reinhard Matz]] und [[Wolfgang Vollmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bonner Republik. Vier Jahrzehnte Westdeutschland | 1949-1990.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2024, ISBN 978-3-7743-0974-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Winfried Hassemer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lob des anderen.&amp;#039;&amp;#039; Laudatio zur Verleihung des Siebenpfeiffer-Preises 1999 an Heribert Prantl. In: Winfried Hassemer: &amp;#039;&amp;#039;Freiheitliches Strafrecht.&amp;#039;&amp;#039; Philo-Verlag Berlin 2001, S. 55 ff., ISBN 3-8257-0142-5.&lt;br /&gt;
* [[Michael Roth (Politiker)|Michael Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Pressespiegel – Heribert Prantl und seine Gegenbilder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schmierfinken : Politiker über Journalisten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Maybrit Illner]] und [[Hajo Schumacher]]. Heyne, München 2009, ISBN 978-3-453-62037-7.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000026410|Heribert Prantl||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 17/2008 vom 22. April 2008}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115783857}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2192598}}&lt;br /&gt;
* [https://heribertprantl.de/ heribertprantl.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/autoren/heribert-prantl-1.1148378 Autorenseite bei der Süddeutschen Zeitung]&lt;br /&gt;
* [http://webarchiv.bundestag.de/archive/2010/0824/dasparlament/2008/16/PolitischesBuch/20143809.html Interview: &amp;#039;&amp;#039;Notleidende Bürgerrechte&amp;#039;&amp;#039;], [[Das Parlament]], Nr. 16 vom 14. April 2008&lt;br /&gt;
* [https://www.podcast.de/podcast/815246/woran-glaubst-du-sonntagsfruehstueck-mit-humberg-und-prantl Podcast Gesprächsformat „Woran glaubst Du?“ bei mit Heribert Prantl und Kerstin Humberg – seit Mai&amp;amp;nbsp;2020]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115783857|LCCN=n/82/244033|VIAF=13043686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prantl, Heribert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prantl, Heribert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Journalist und Buchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nittenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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