<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heribert_II.</id>
	<title>Heribert II. - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heribert_II."/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heribert_II.&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T22:19:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heribert_II.&amp;diff=1418838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dusdia am 17. August 2023 um 22:28 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heribert_II.&amp;diff=1418838&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-17T22:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Grafen siehe [[Heribert II. (Vermandois)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heribert II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1198 bis 1225 Abt von [[Kloster Werden|Werden]] und [[Kloster St. Ludgeri (Helmstedt)|Helmstedt]]. Er war stärker als die Äbte vor und nach ihm auf antistaufischer Seite an der Reichspolitik beteiligt. Auch erreichte die Nähe Werdens zum Papsttum unter Heribert ihren Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Werdener Überlieferung soll er aus dem Geschlecht der [[Edelherren von Büren]] stammen. Allerdings war der Gebrauch dieses Namens in der Familie nicht üblich. Ein Bruder mit Namen Heinrich war Propst in Werden und seit 1200 Abt von [[St. Pantaleon (Köln)|St. Pantaleon]] in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war vor seiner Zeit als Abt Prior in Werden. Als Abt urkundlich nachweisbar ist er vom Juli 1198 bis März 1225. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltung des Klosters war seit einiger Zeit gegen die [[Staufer]] ausgerichtet. Daher war der Abt im Streit um die Herrschaft Anhänger von [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] und Gegner von [[Philipp von Schwaben]]. An der Erhebung Ottos zum König durch den Kölner Erzbischof [[Adolf von Altena]] war Heribert beteiligt. Er unterzeichnete das Schreiben über die Wahl Ottos an den Papst. Seinen Bruder Heinrich schickte er als Abgesandten nach Rom. Der Abt nahm auch an der Krönung Ottos am 12. Juli 1198 in [[Aachen]] teil. Auch danach hielt er sich mehrfach in der Umgebung Ottos auf. Noch 1209 feierte er mit diesem das Pfingstfest in Braunschweig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stüwer 147&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Stüwer: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsabtei Werden an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Position war auch wichtig für sein Verhältnis zum Papst [[Innozenz III.]] Der Papst bediente sich Heriberts für bestimmte Aufgaben. Er gehörte 1204 zu den Kirchenvertretern, die den Erzbischof von Magdeburg [[Ludolf von Kroppenstedt]] vom Bann lösen sollten. Außerdem sollte er mit anderen Äbten die umstrittene Bischofswahl in Münster prüfen und eine Regelung herbeiführen. Dabei sprach sich Heribert für [[Otto I. von Oldenburg]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stüwer 153&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Stüwer: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsabtei Werden an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm an einem Kreuzzug (wahrscheinlich den [[Kreuzzug von Damiette]]) teil und sprach im Auftrag des vom Papst ernannten Kreuzzugspredigers Oliver den Grafen von [[Wilhelm I. (Holland)|Wilhelm von Holland]] (von einem Bann) frei und wurde dafür von Erzbischof von Trier [[Johann I. (Trier)|Johann I.]] gebannt. Davon hat ihn Papst [[Honorius III.]] 1218 absolviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stüwer 153&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zu Otto und zum Papst brachte dem Kloster einige Vergünstigungen. So fielen die von den Staufern geforderten jährlichen Zahlungen weg. Auch erhielt Werden das zuvor entzogenen Münzrecht zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stüwer 147&amp;quot; /&amp;gt; Vom Papst erhielt er 1199 ein Schutzmandat mit der Bestätigung von Zehntrechten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stüwer 153&amp;quot; /&amp;gt; Auf der anderen Seite waren mit dem politischen und kirchlichen Engagement auch starke Belastungen verbunden. Seine Gegnerschaft zu den Staufern führte dazu, dass der Besitz Werdens in [[Ostfalen]] von Philipp von Schwaben und dessen Anhängern verwüstet wurde. Auch die Aufwendungen, die mit der Beteiligung am [[Romzug]] Ottos von Braunschweig zusammen hingen belasteten die Finanzen der Abtei. Zur Finanzierung musste das Kloster Helmstedt eine Beisteuer von 12 Mark Silber leisten. Auch wenn Heribert den Kreuzzug vorzeitig abbrach, war dies auch mit hohen Kosten verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl erst nach dem Tod Ottos ging Heribert zu den Staufern über. Er war 1222 bei der Krönung [[Heinrich (VII.) (HRR)|Heinrichs VII.]], dem Sohn [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]], in Aachen anwesend. Vom Reichsdienst hielt sich Heribert unter der Herrschaft Friedrich II. offenbar fern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Stüwer: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsabtei Werden an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch durch seine häufige Abwesenheit machte sich ein Nachlassen der Klosterdisziplin bemerkbar. Der Abt beabsichtigte Werden mit Unterstützung der Klöster in [[Abtei Deutz|Deutz]] und [[Abtei St. Michael (Siegburg)|Siegburg]] zu reformieren. Dabei wollte er sich auch auf die Autorität des Papstes stützen. Sowohl von Innozenz III. wie auch von Honorius III. erhielt Heribert entsprechende Erlaubnisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stüwer 153&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings ist zweifelhaft, ob es tatsächlich zu nennenswerten Erfolgen kam, hat sich doch auch sein Nachfolger mit der Reformfrage beschäftigen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Stüwer: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsabtei Werden an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seiner Zeit war der Einfluss der Kölner Erzbischöfe groß. So verzichtete Werden zu Gunsten des [[Zisterzienserinnenkloster Saarn|Klosters Saarn]] auf einen Waldbesitz. Heribert war 1221 auch Zeuge für den Erzbischof in einer Urkunde für das [[Stift St. Walburgis (Soest)|Soester Walburgisstift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heribert starb nach der Werdener Überlieferung an einem 23. Juli oder an einem 29. März.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Stüwer: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsabtei Werden an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Sacra]].&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge 12: &amp;#039;&amp;#039;Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln. Das Erzbistum Köln.&amp;#039;&amp;#039; 3). de Gruyter, Berlin u. a. 1980, ISBN 3-11-007877-5, v.&amp;amp;nbsp;a. S. 336 f., ([https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0022-D473-2 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bisheriger Text auskommentiert, da dies bei Strüwer nicht erwähnt wird Liegt vielleicht eine Verwechselung vor?. Im welfisch-staufischen Thronstreit spielte er eine bedeutsame Rolle, von König [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] (1198–1215/1218) wurde er privilegiert und in einer Urkunde des deutschen Königs [[Heinrich (VII.) (HRR)|Heinrich VII.]] (1220–1235) als Fürst erhoben, ein Hinweis auf die reichsunmittelbare Stellung Werdens und auf die sich spätestens zu Beginn des 13. Jahrhunderts aus Besitz und Rechten ausbildende kleine Landesherrschaft des Abts zwischen [[Kettwig]] und [[Essen-Heisingen|Heisingen]], [[Essen-Bredeney]] und [[Essen-Heidhausen]].&lt;br /&gt;
Um ca. 1220 wurde er auch als Erzieher von [[Dietrich von Altena-Isenberg|Dietrich von Isenberg]], Sohn des im Jahre 1225 geächteten [[Friedrich von Isenberg]] bestimmt und galt auch als einer seiner engsten Vertrauten um die Ermordung des Kölner Erzbischofes [[Engelbert I. von Köln|Engelbert I.]] am 7. November 1225.&lt;br /&gt;
Er spielte auch eine große Rolle bei den Adelstagen in Soest im November 1225, er versuchte vergeblich zwischen den einzelnen Adeligen und den nebenstehenden Klöstern zu vermitteln, insbesondere zwischen dem essenener Frauenstift, der Grafschaft Isenberg und der Grafschaft Berg bezüglich des Erbschaftssteites zwischen dem Hause Berg und Limburg.&lt;br /&gt;
Abt Heribert II. stirbt im Sommer 1226 auf mysteriöse Weise, sein Grab wird von den Mönchen des Klosters Werden geheim gehalten, aus Angst vor Entführung der Gebeine.&lt;br /&gt;
Seither gilt sein Grab als Verschollen. Quellen:Otto Schantz (Hrsg.): Werdener Geschichtsquellen. Bd. 1: I. Die Historia monasterii Werthinensis des Abtes Heinrich Duden; II. Insignis monasterii sancti Ludgeri Uuerthinensis annales et catalogus abbatum. Bonn 1912, Bd. 2: III. Die Annalen des Propstes Gregor Overham. Bonn 1919, Bd. 3: IV. Bernhard Roskamps Katalog; V. Namenverzeichnis. Bonn 1925&lt;br /&gt;
Albert Schuncken: Geschichte der Reichsabtei Werden an der Ruhr. Köln-Neuss 1865 (Digitalisat der ULB Düsseldorf)&lt;br /&gt;
Wilhelm Stüwer (Bearb.): Die Reichsabtei Werden an der Ruhr (= Germania Sacra Neue Folge 12, Erzbistum Köln 3). Berlin-New York 1980 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heribert 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Werden und Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heribert II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Abt von Werden und Helmstedt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1197&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1225&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
	</entry>
</feed>