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	<title>Heribert Fischer-Geising - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:26:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heribert_Fischer-Geising&amp;diff=432265&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-02-14T16:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heribert Fischer-Geising&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1896]] in [[Teplice|Teplitz-Schönau]] als &amp;#039;&amp;#039;Heribert Fischer&amp;#039;&amp;#039;; † [[23. August]] [[1984]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Zeichner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Nachdem Fischer-Geising seine Kindheit in Teplitz-Schönau verbracht hatte, begann er 1914 bei [[Oskar Zwintscher]] an der [[Dresdner Akademie|Königlichen Kunstakademie]] in [[Dresden]] ein Studium der Malerei. Nach Zwintschers Tod wurde er 1916 ein Meisterschüler von [[Robert Sterl]]. Noch im gleichen Jahr berief man Fischer-Geising zum Militärdienst. Hier wurde er 1918 vor [[Verdun]] schwer verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zog er nach [[Geising]] ins [[Osterzgebirge]] und nahm seinen Wohnsitz im Haus der Großmutter. Dem neuen Heimatort entlehnte er seinen Doppelnamen. In seiner Geisinger Schaffenszeit entwickelte sich Fischer-Geising zu einem der bedeutendsten Malern des 20. Jahrhunderts im Erzgebirge. Die Landschaft des Osterzgebirges und seine Menschen nahmen einen großen Einfluss auf seine Werke. Als Vertreter des lyrischen [[Realismus (Kunst)|Realismus]] gelang es dem Künstler, das Wesen bzw. die Seele seines Motivs einzufangen. Seine Bilder waren von klarer, schwungvoller Darstellung und intensive, teils auch ungewöhnliche farbliche Gestaltung geprägt. In seinem neuen Schaffensort wurde Fischer-Geising auch sportlich aktiv. Er gewann in den 1920er Jahren die sächsischen Skisprungmeisterschaften, zudem war er der erste diplomierte Skilehrer in Sachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 heiratete er die aus [[Koblenz]] stammende Keramikerin Wilhelmine Leu (1898–1971), bekannt unter ihrem Künstlernamen &amp;#039;&amp;#039;Helma Fischer-Leu&amp;#039;&amp;#039;. Beide sind Mitglied des [[Metznerbund]]es.&amp;lt;ref&amp;gt; Anna Habánová: &amp;#039;&amp;#039;Dějiny uměleckého spolku Metznerbund v Čechách 1920–1945&amp;#039;&amp;#039; (Geschichte des Kunstvereins Metznerbund in Böhmen 1920–1945), Technische Universität Liberec (TUL), 2017, ISBN 978-80-7494-322-5, S. 353 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Seine Tochter Christiane Fischer (1939–1977) wird 1939 geboren.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://saebi.isgv.de/biografie/Heribert_Fischer-Geising_(1896-1984) Sächsische Biographie - Heribert Fischer-Geising] (abgerufen am 17. August 2023) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1933 wurde ein [[Stipendium]] in der [[Villa Massimo]] ([[Rom]]) zurückgezogen, da Fischer-Geising nicht der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beitrat. Daraufhin muss er seinen Lebensunterhalt vor allem als [[Kunsthandwerk]]er verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete Fischer-Geising wieder als freischaffender Maler und Grafiker. 1947 war er auf der 2.&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/363860/8&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1948 auf der 3. Ausstellung Erzgebirgischer Künstler in [[Freiberg]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/362364/8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Unzufriedenheit mit der Entwicklung in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] führten dazu, dass Fischer-Geising 1961 von einem Besuch in der Bundesrepublik während des [[Mauerbau]]s nicht nach Geising zurückkehrte. Er ließ sich in Freiburg im Breisgau nieder, wo er 1984 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Fischer-Geising war vor allem Landschaftsmaler und Porträtist. Als Zeitgenosse von [[Otto Dix]]&lt;br /&gt;
setzte auch er sich mit dem Malstil und der Farbigkeit von [[Vincent van Gogh]] direkt auseinander.&lt;br /&gt;
Vor allem seine ausgefeilt komponierten und farbstarken [[Stillleben]] und die von seinem [[Erzgebirge|erzgebirgischen]] Wohnort und seinen Bewohnern inspirierten [[Porträt]]s machen ihn zu einem herausragenden Vertreter der neusachlichen, ästhetischen [[Malerei]] des 20. Jahrhunderts. In der DDR blieb er ein weitgehend Unbekannter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständige Ausstellungen: Der Künstler ist u.&amp;amp;nbsp;a. in den [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Kunstsammlungen Dresden]], den [[Staatliche Museen zu Berlin|Staatlichen Museen Berlin]], in der Osterzgebirgsgalerie im [[Schloss Dippoldiswalde]] und im Osterzgebirgsmuseum [[Schloss Lauenstein]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.schloss-lauenstein.de/ausstellungen/dauerausstellungen/ein-virtuose-der-farben-heribert-fischer-geising/?cok Schloss Lauenstein: Ein Virtuose der Farben – Heribert Fischer-Geising] (abgerufen am 18. August 2023) &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [https://global.museum-digital.org/objects?s=collection:8562 Museum digital: Heribert Fischer-Geising Stiftung auf Schloss Lauenstein] (abgerufen am 18. August 2023) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gert Claußnitzer]] / Hildegard Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Heribert Fischer-Geising&amp;#039;&amp;#039;. Fischerhaus Verlag. 1999.&lt;br /&gt;
* Rolf Jessewitsch / Gerhard Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Verfemt – Vergessen – Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der Sammlung Gerhard Schneider&amp;#039;&amp;#039;. Wienand Verlag. Köln 1999. ISBN 3-87909-665-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Rikarda Groß]]|Titel=Menschen und Landschaften im Osterzgebirge |TitelErg=Bestandskatalog Sammlungsbereich Bildende Kunst |Verlag=Sächsische Landesstelle für Museumswesen |Ort=Chemnitz |Datum=1995}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rikarda Groß |Titel=Der Maler und Grafiker Heribert Fischer aus Geising |Sammelwerk=Erzgebirgische Heimatblätter |Band=Heft 3 |Datum=1994 |Seiten=16-19}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Günter Groß (Museumsleiter)|Günter Groß]]&lt;br /&gt;
|Titel=Menschen und Landschaft des Osterzgebirges |Verlag=Stoba |Ort=Lampertswalde |Datum=1999 |Kommentar=mit einem Beitrag von [[Erhard Frommhold (Kunstwissenschaftler)|Erhard Frommhold]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Katja Margarete Mieth]] |Titel=Heribert Fischer-Geising : Stillleben |TitelErg=Begleitpublikation zur Sonderausstellung „Heribert Fischer-Geising (1896–1984) – Stilleben“ im [[Robert-Sterl-Haus]] vom 25. Juli bis 19. September 2004 |Verlag=Robert-Sterl-Haus |Ort=Naundorf, Struppen |Datum=2004 |ISBN=3-9807928-2-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Birgit Dalbajewa |Titel=Heribert Fischer-Geising |Sammelwerk=Neue Sachlichkeit in Dresden |Verlag=Sandstein Verlag |Ort=Dresden |Datum=2011 |ISBN=978-3-942422-57-4 |Seiten=208}}&lt;br /&gt;
* Dieter Hoefer: &amp;#039;&amp;#039;Künstler zwischen Stadt und Land. Leben und Werk des Malers Heribert Fischer-Geising&amp;#039;&amp;#039;., in: Dresdner Hefte 134/2018, S. 27–35, Dresden 2018&lt;br /&gt;
* [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, Berlin 1994, ISBN 3-7774-6420-1, S. 369&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fischer-geising-stiftung.de/ Heribert Fischer-Geising Stiftung]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12203046X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saxonia.com/cgi-bin/dynfs.pl?Kuenstler_liste=/galerie/999970.htm Ausgewählte Werke]&lt;br /&gt;
* [https://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/heribert-fischer-geising/ Bilder von Heribert Fischer-Geising auf Artnet] (abgerufen am 17. August 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12203046X|VIAF=42709368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fischergeising, Heribert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Altenberg, Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fischer-Geising, Heribert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fischer, Heribert (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teplice|Teplitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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